Warum neigen Menschen dazu, wenn Betroffene über ihre erfahrene Gewalt sprechen, Täter zu schützen und Täter-Opfer-Umkehr zu betreiben?
Hier wird tatkräftig auf die Frage, warum Menschen einen hassen, versucht die Betroffene für alles verantwortlich zu machen. Als hätte sie es verdient. Kein Mensch hat es verdient Hass und Gewalt zu erleben, nur weil ein Mensch selbstbestimmt durchs Leben geht.
Mich bedrückt dieser Kommentar aber noch an einer anderen Stelle: Er ist geschrieben von Tommy, einer schwulen Person, die die Erfahrungen von @jenbyte nutzt, um sich als was besseres darzustellen. So nach dem Motto: "Ich bin einer von den guten Schwulen, die anpassfähigen" und meint eigtl sich zu verstecken, um gefühlte Akzeptanz zu generieren. Statt sich solidarisch mit anderen queeren Menschen zu zeigen – obwohl er selbst ähnliche Erfahrungen gemacht hat — wird @jenbyte ein Verhalten aufgedrückt (hier in diesem Fall: nervig zu sein), ohne die Person zu kennen, um das Verhalten der Täter zu rechtfertigen. Wie widerlich kann ein Mensch sein.
Um das zu wiederlegen, hätte es genügt den Artikel zu lesen, der klar benennt, dass der Hass und die Gewalt schon beim Gang in dem Supermarkt stattfindet. Und selbst wenn, was ist das für eine erbärmliche Rechtfertigung für Hass und Gewalt.
Auf den Veganismusvergleich will ich gar nicht erst eingehen.
#victimblaming #solidarity #solidarität #täteropferumkehr #hass #hate #gewalt #violence #queer #gay #trans #pride
https://gts.enby.gay/@jori/statuses/01KRNSFWH6VAQSM03A57C4YET6






