Post vom Jobcenter (yay)!
"Information und Belehrung zur Überschreitung der angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung (...)".
Meine Wohnung misst ~53qm.
Die Grundmiete (kalt) beträgt aktuell 420,26€.
Hinzu kommen 104,00€ Betriebs-, plus 63,00€ Heizkosten.
Die Bruttokaltmiete (inkl. Betriebskosten) betragen somit 524,26€.
Die "Angemessenheitsgrenze" für einen 1-Personen-Haushalt beträgt in Dresden 450,00€.
Die Differenz beträgt 73,76€.
"Ergebnis:
Die Bruttokaltmiete ist unangemessen hoch.
Die Gesamtmiete liegt aber noch innerhalb der Summe aus angemessener Bruttokaltmiete und wirtschaftlichen Heizkosten incl. der pauschal zu erwartenden Umzugskosten.
Ein einzuleitender Umzug wäre dadurch unwirtschaftlich.
Nach pflichtgemäßer Ausübung von Ermessen und Abwägung der Aktenlage und dem Interesse der Allgemeinheit wurde auch unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten entschieden, dass Sie vorerst *nicht* zur Senkung Ihrer Unterkunftskosten aufgefordert werden.
(...)"
Gleichzeitig erhielt ich den Bescheid zur Weiterbewilligung des Bürgergelds - allerdings verkürzt auf sechs Monate.
Dazu heißt es:
"Sie erhalten einen verkürzten Bewilligungszeitraum von 6 Monaten, da Ihre Kosten für Unterkunft und Heizung unangemessen hoch sind. Auf Grund der dennoch vorhandenen Wirtschaftlichkeit, wird noch von einem Kostensenkungsverfahren abgesehen."
Noch.
Also kann ich mich schon mal darauf einstellen, dass ich ab November eine günstigere Wohnung suchen (erst mal finden und bekommen!) muss?
Bin "angemessen" angepisst! 😠
EDIT:
An den Betriebskosten kann ich gar nicht mehr viel mehr einsparen, da ich zB jetzt über den Winter meine beiden Räume nur auf 19°C geheizt hatte.
Auch beim Wasser ist nicht mehr sooo viel Spiel.
*seufz*
#Bürgergeld #Jobcenter