Die zudem gestreute Behauptung, dass eine solche Regelung bis zur Abschaffung der alten Wehrpflicht im Jahr 2011 ja auch bestanden habe, ist falsch. Diese galt explizit nur im sogenannten Spannungsfall und Kriegsfall. Die neue Regelung sol hingegen immer gelten!
Davon abgesehen ist der Verweis auf die Vergangenheit einer autoritären Übergriffigkeit kaum ein überzeugendes Argument, um ihre Fortsetzung zu rechtfertigen. Zumal bereits der Militär- und Wehrdienst und damit die mit psychischer und physischer Gewaltsamkeit verbundene Erniedrigung von Menschen zu staatlich verwendbaren Kanonenfutter, für jeden auch nur halbwegs vernünftigen Menschen abzulehnen ist.
Dass sich jetzt der Staat aber auch noch anzumaßen glaubt, einem größeren Teil der Bevölkerung vorschreiben zu wollen, beim Militär um Erlaubnis bitten zu müssen, bevor sie sich frei bewegen dürfen, zeigt dann immerhin ganz klar, wie diese "Freiheit" ganz konkret aussieht, die die Bundeswehr und die deutschen Regierungen zu verteidigen vorzugeben.
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