„Die neue Militärstrategie macht deutlich, dass der deutsche Imperialismus aus seinen historischen Verbrechen und katastrophalen Niederlagen in den beiden Weltkriegen im 20. Jahrhundert die Konsequenz gezogen hat, seine Interessen erneut mit militärischer Gewalt durchzusetzen. Unter den Bedingungen wachsender geopolitischer Konflikte – auch zwischen den imperialistischen Mächten selbst, allen voran zwischen Europa und den USA – und wirtschaftlicher Krisen treibt die herrschende Klasse eine Politik voran, die unweigerlich in eine Katastrophe mündet.“
„Für Arbeiter und Jugendliche bedeutet dies, dass sie sich mit einer Realität konfrontiert sehen, die von offizieller Seite systematisch verharmlost wird: Die Vorbereitung auf einen großen Krieg ist keine abstrakte Möglichkeit, sondern konkrete Regierungspolitik. Sie hat nichts mit der Verteidigung von „Demokratie“ und „Freiheit“ gegen einen russischen, iranischen oder anderweitigen Aggressor zu tun, sondern zielt wie in der Vergangenheit auf die Durchsetzung imperialistischer Interessen mittels vernichtender Gewalt.“
„Die entscheidende politische Frage ist daher, wie dieser Entwicklung hin zu einem Dritten Weltkrieg entgegengetreten werden kann. Die Militarisierung der Gesellschaft und der Übergang zur Kriegswirtschaft können nur durch eine bewusste politische Bewegung der Arbeiterklasse gestoppt werden, die sich gegen das kapitalistische System richtet, aus dem Krieg und Aufrüstung hervorgehen. Der Aufbau einer internationalen sozialistischen Antikriegsbewegung ist unter diesen Bedingungen keine abstrakte Perspektive, sondern eine unmittelbare Notwendigkeit.“
https://www.wsws.org/de/articles/2026/04/22/28bb-a22.html
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