Man mag mich ja der Paranoia zeihen - aber mir drĂ€ngt sich immer mehr der Eindruck auf, dass diejenigen, die so vehement den Wiedereinstieg Deutschlands in die Kernkraftwerkswirtschaft fordern, in Wirklichkeit noch ein anderes Ziel im Hinterkopf haben: nĂ€mlich Deutschland in Krisenlagen militĂ€risch verwundbar zu machen durch die Drohung, deutsche Kernkraftwerke anzugreifen, zu beschĂ€digen oder zu zerstören! Gerade am Jahrestag der #Tschernobyl-Katastrophe wird sehr deutlich, welche immensen SchĂ€den entstanden sind und welcher Blutzoll damals gezahlt werden musste, als der Reaktor âdurchgingâ, und auch die stĂ€ndigen Konflikte und KĂ€mpfe um das Kernkraftwerk #Saporischschja zeigen das immense Risikopotential, das von solchen Anlagen im Kriegsfall ausgeht.
Eine militĂ€risch-psychologische Verwundbarkeit durch Angriffsdrohung auf Kernkraftwerke böte ein riesiges Erpressungspotential, eine Regierung gegenĂŒber einem Angreifer willfĂ€hrig zu machen und das deutsche Volk einem möglichen Usurpator auszuliefern. Ich frage mich, ob die Kernkraftwerks-BefĂŒrworter bewusst oder unbewusst das Spiel möglicher Aggressoren spielenâŠ
Dies und die Tatsache, dass wir Kernkraft fĂŒr unsere Energieversorgung in Wirklichkeit ĂŒberhaupt nicht (mehr) brauchen, lĂ€sst mich auch weiterhin zum Schluss kommen: anstatt nukleare oder fossile #Konfliktenergien zu fördern, mĂŒssen wir auf erneuerbare #Friedensenergien setzen! Das sichert nicht nur unsere Autonomie bei der Energieversorgung, sondern macht uns auch weniger angreifbar durch Diktatoren, die uns böse wollen!




