Keine Angst vor Gedichten! Eine Lange Nacht über Tomas Tranströmer und die Poesie – Von Burkhard Reinartz

Deutschlandfunk Kultur – Samstag, 18. April 2026 um 00:05 Uhr

Der schwedische Dichter Tomas Tranströmer (1931-2015) zählt zu den renommiertesten Lyrikern Europas und hat Schriftsteller von Lars Gustafsson bis zu Joseph Brodsky beeinflusst. 2011 erhielt der Dichter den Literaturnobelpreis. Tranströmers Gedichte verbinden existentielle Tiefe mit verblüffender Einfachheit. Sie beginnen oft in schlichten Alltagssituationen, beim Zeitunglesen oder Bus fahren. Dann schlägt der lapidare Einstieg innerhalb weniger Zeilen in Erstaunliches um. „So wie bei Tomas Tranströmer Dichtung entsteht, stehen wir vor dem alten Wunder: Worte werden etwas Reales, werden Dinge, Substanz, Wirklichkeit“, schreibt Lars Gustafsson.

Poesie hat es heutzutage nicht leicht und gilt als eher unverständlich und abgehoben. Deshalb widmet sich die „Lange Nacht” zugleich mit dem Porträt Tranströmers der Frage, was es mit der konzentriertesten Form von Literatur auf sich hat. Warum die Alltagssprache verlassen und die Welt in einer ungewohnten Bildersprache erforschen und zum Klingen bringen? Wie lässt sich der Weg zur Lyrik leichter machen?

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Die zeitgenössischen Interpretation einens alten Gerichts

Oliver Augst und Robert Eikmeyer widmen in ihrem Klangkunsthörspiel „John Ruskin Soup“ dem vergessenen britischen Kunsthistoriker und Sozialphilosophen ein impressionistisches Porträt.

Oliver Augst & Robert Eikmeyer: John Ruskin Soup – A Joy in Madness today

DLF Kultur, Fr, 03.04.2026, 0.05 Uhr

Der britische Kunsthistoriker und Sozialphilosoph John Ruskin (1819-1900) war im 19. Jahrhundert eine Berühmtheit – heute ist er weitgehend vergessen. Dabei „entdeckte“ Ruskin den Maler William Turner und beeinflusste Mahatma Gandhi – und prägte als sogenannter „anglikanischer Sozialist“ auch die Labour Party. Seine Werkausgabe umfasst 39 Bände. Oliver Aust und Robert Eikmeyer haben für den mitternächtlichen Klangkunsttermin von Deutschlandfunk Kultur dem Autor mit „John Ruskin Soup – A Joy in Madness today“ ein hybrides Hörspiel gewidmet.

„Die ganze technische Kraft der Malerei hängt von der Wiedererlangung dessen ab, was man die Unschuld des Auges nennen kann […], wie ein Blinder sie sehen würde, wenn er plötzlich sehend wäre.“, schreibt Ruskin. Das gilt natürlich auch für die Unschuld der Ohren, mit denen man sich dem Stück nähern sollte.

Man hört Bernadette La Hengst, den kürzlich verstorbenen Sven-Ake Johansson, Liam Gillick, Alistair Hudson und Raymond Pettibon, die Texte von Ruskin zitieren, von ihm erzählen und so ein Porträt von ihm malen, das nicht den Gesetzen eines Radiofeatures gehorcht, sondern – zwischen deutschen und englischen Texten wechselnd – eine Impression vermittelt. Dabei schafft die musikalische Dimension mit Anmutungen an irischen Folk die Verbindung zu gegenwärtigen elektronischen Klängen (Andrea Neumann am erweiterten Klavier und Elektronik).

Überflüssige Glasperlen

Dabei geht es nicht nur um die künstlerischen Interventionen, sondern auch um die politischen Aspekte, die sich daraus und unter einander ergeben. „Fördern Sie niemals die Herstellung von Dingen, die nicht notwendig sind und an deren Produktion die Erfindung keinen Anteil hat“, schreibt Ruskin in „The Elements of Drawing“. Glasperlen beispielsweise seien völlig überflüssig und im Herstellungsprozess sogar schädlich für die Arbeiter, „die nicht die geringste Gelegenheit haben, irgendeine menschliche Fähigkeit zu gebrauchen“.

In der Konsequenz sei jede junge Frau, die Glasperlen kauft „in einem viel größeren Sklavenhandel verwickelt, als der, den wir seit langer Zeit zu bekämpfen versuchen“. Der Weg von der Kunst zur Ökonomie ist also kurz.

„To day“ – „bis heute“ ist denn auch ein wiederkehrendes Motiv in Augsts Hörspiel. Auch wenn sich die Formen der Ausbeutung heute ausdifferenziert haben und selbst die Produkte der guten, nicht entfremdeten Arbeit, für die Ruskin plädiert, auf Kosten ihrer Erzeuger monetarisieren lassen. Assoziationen zu Geschäftsmodellen von Spotify bis zum Diebstahl künstlerischer Erzeugnisse zum Training generativer KI-Modelle stellen sich automatisch ein.

Viktorianischer Nerd

Doch schon zu Zeiten Ruskins wurde auch die Ökonomisierung seines Namens betrieben. Es gab Ruskin-Merch in allen Formen und Farben: Ruskin-Keramik, Ruskin-Leinen und auf dem amerikanischen Markt wurde sogar eine Premium-Zigarre geworfen – dabei war Ruskin lebenslang Nichtraucher. Augst und Eikmeyer nennen Ruskin einen „viktorianischen Nerd, vom Rang eines Influencers“. Eine etwas ungenaue Zuschreibung, da es Ruskin gerade nicht um die Vermarktung seiner selbst ging.

Selbst bei der John-Ruskin-Suppe, die dem Hörspiel den Titel gibt, geht es nicht um die Rezeptur einer einfachen Gemüsebrühe, sondern darum, Zeit damit zu verbringen, alles so gut wie möglich zuzubereiten. Natürlich kann man die Suppen-Metapher auch für das Hörspiel selbst verwenden.

Aber damit wäre außer dem Naheliegenden, dass nämlich all die unterschiedlichen akustischen Zutaten ihre eigene Geschmacksnote einbringen, wenig gesagt. Als zeitbasierte Kunst hört man dem Hörspiel „John Ruskin Soup“ das Verfertigen einer zeitgenössischen Interpretation eines klassischen Gerichts als akustische Mitternachtssuppe an.

Jochen Meißner – KNA Mediendienst 09.04.2026

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Eine Lange Nacht über Alexander Kluge – Der Chronist der Gefühle (Programmänderung)

Der Filmemacher Alexander Kluge war nicht nur einer der produktivsten, sondern auch gelehrtesten und engagiertesten Intellektuellen in Deutschland. Aus Anlass seines Todes am 25. März 2026 erinnern wir an ihn und sein umfangreiches Schaffen. (Erstsendung am 2./3. Januar 2010) – https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:1ea7b9408e6a0ac7/

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Podcast: Alexander Kluge – Der Chronist der Gefühle

Der Filmemacher Alexander Kluge war nicht nur einer der produktivsten, sondern auch gelehrtesten und engagiertesten Intellektuellen in Deutschland. Aus Anlass seines Todes am 25. März 2026 erinnern wir an ihn und sein umfangreiches Schaffen. (Erstsendung am 2./3. Januar 2010)

ARD Sounds
Huhu Mastodon,
quasi als "akustischen Appetizer" auf unser Jubiläumskonzert könnt ihr euch ab jetzt den 5-Minuten Beitrag des Deutschlandfunks anhören (die sind nicht auf mastodon oder?). Wir sind nämlich "Chor der Woche"   
https://www.deutschlandfunkkultur.de/vokalwerk-dresden-100.html
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Vokalwerk Dresden

Deutschlandfunk Kultur

Kultur in Opposition! Ungarn! – Von Terry Albrecht und Wilhelm Droste

Deutschlandradio Kultur – Samstag, 4. April 2026 um 00:05 Uhr (Ursendung) 

https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-ueber-das-andere-ungarn-kultur-in-opposition-100.html

„Wenn ich kein Ungar wäre und mich anders entscheiden könnte, dann würde ich dennoch Ungarn wählen, weil ich keine andere derartig zerbrechliche und märchenhafte Sprache kenne wie das Ungarische.“ (László Krasznahorkai)

Der aktuelle Ruf Ungarns im Ausland ist heute geprägt von Demokratiefeindlichkeit, Populismus und europäischen Blockaden. Dabei gibt es nicht nur in der Hauptstadt Budapest eine wunderbare Vitalität, die sich durch das politische System zwar stören, nicht aber aufhalten lässt. Seit Jahren wird in Ungarn an einer illiberalen Regierungsherrschaft gearbeitet. Gewalt wird nicht geteilt, sondern systematisch zentralisiert. Gerade in der Kunst gibt es aber ein sehr starkes, „ein anderes Ungarn“, nicht nur trotz, sondern auch jenseits aller Versuche der Regierung, jede Regung des Lebens dem Machtapparat zu unterwerfen.

Ausgehend von einer Diskussionsrunde mit ungarischen Kunst- und Kulturschaffenden, wie der Filmemacherin Ildikó Enyedi und dem Schriftsteller und Melancholieforscher László Földényi, zeigt die „Lange Nacht“, dass sich eine große Vielfalt unabhängigen künstlerischen Arbeitens, sei es in der Bildenden Kunst, dem Theater und Film, der Medienarbeit, der Musik oder der Literatur Ungarns, erhalten und weiterentwickelt hat. Eine besondere Rolle spielen dabei sowohl eine große Verbundenheit mit dem deutschen Sprachraum als auch die einzigartige Sprache des Landes.

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Ungarns Vitalität und Vielfalt blüht trotz des politischen Machtapparats

In Ungarn gibt trotz des politischen Machtapparat eine wunderbare Vielfalt und Vitalität durch Kultur- und Kunstschaffende.

Deutschlandfunk Kultur
Politikerfloskeln - Das Blabla nervt

Deutschlandfunk Kultur

Wie wir zu Maschinenmenschen geworden sind

Die Kybernetik entstand in den 1940ern als Wissenschaft der Steuerung, Feedback-Schleifen und Maschinenmenschen. Heute prägt sie laut Philosophin Anna-Verena Nosthoff unsere digitale Gegenwart: Verhalten, Denken und wie wir uns regieren lassen.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/geschichte-der-kybernetik-wie-wir-zu-maschinenmenschen-geworden-sind-100.html

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Kybernetik - die Wissenschaft der Maschinenmenschen steuert auch heute noch unser Verhalten

Kybernetik prägt unsere digitale Gegenwart. Sie beeinflusst nicht nur Maschinen, sondern auch unsere Verhalten und Denken, sagt die Philosophin Nosthoff.

Deutschlandfunk Kultur

Die Ordnung der Dinge

In „Zeroth Law“ denkt Frank Witzel über das Verhältnis des Menschen zu den Dingen, den Maschinen, Gott und dem Unheimlichen nach. Die Funkoper des Komponistenduos „gamut inc“ verbindet ein Roboterorchester mit dem RIAS Kammerchor zu einer Reflexion über eine mögliche Präambel zu den drei Robotergesetzen von Isaac Asimov.

gamut inc & Frank Witzel: Zeroth Law – das nullte Gesetz

DLF Kultur, Do, 06.03.2026 0:05 bis 1.00 Uhr
Wiederholung: So, 22.03.2026, 0.05 bis 1.00 Uhr

Der christliche Gott hat den Menschen zehn Gebote gegeben, der Mensch den Maschinen aber nur drei Gesetze. Wie kann das sein, fragte sich der Schriftsteller, Hörspielmacher und Buchpreisträger Frank Witzel und schrieb das Libretto für das Berliner Komponistenduo „gamut inc“ (Marion Wörle und Maciej Śledziecki), die daraus ihre Funkoper „Zeroth Law – das nullte Gesetz“ machten. Das Stück wurde 2023 in der Tischlerei der Deutschen Oper mit dem RIAS Kammerchor und einem Roboter-Orchester musiktheatralisch inszeniert und erlebt jetzt seine 53-minütige Radiopremiere auf dem Klangkunstsendeplatz von Deutschlandfunk Kultur.

Es geht um Wechselverhältnisse zwischen Gott und den Menschen, zwischen Menschen und Maschinen sowie die zwischen den 35 Musikautomaten des Logos-Roboterorchesters und dem RIAS-Kammerchor. Der inzwischen 74-jährige Belgier Godfried-Willem Raes hat die computergesteuerten Maschinen gebaut. Sie steuern hölzerne und metallene Orgelpfeifen an, bedienen Schlagwerke, Xylofone oder Blasinstrumente und erzeugen so einen wunderbar analogen Sound, auch wenn er sich an elektronisch-repetitive Klänge anschmiegt. Es sind zwar programmierte, aber reale und keine virtuellen Synthesizer-Klänge. Für den Chor hat das zur Konsequenz, dass er sich dem Orchester anpassen muss. „Das unerbittliche Roboter-Orchester dirigiert quasi mich“, sagt Dirigent Olaf Katzer in einem Making-of-Video.

Auch die Schauspielerin Ursina Lardi befindet sich in einem Wechselverhältnis und beschreibt in einer Art Selbstgespräch ihr Verhältnis zur Welt. Im ersten Akt der vieraktigen Funkoper geht es um ihre „grundlose“ Verbindung zu den Dingen. Diese könnte ihre Verbindung zu den Menschen infrage stellen, denn: „Vielleicht gibt es dort gar nicht die Gegenseitigkeit, die ich immer unterstellt habe.“

Ausflug ins Uncanny Valley

Wie schon in Frank Naumanns fünfteiliger KI-Hörspielserie „Asimovs Erben“ (MDR 2020) bewegt sich die Figur in „Zeroth Law“ im zweiten Akt durch ein „Uncanny Valley“ – jenes unheimliche Tal, das erstmals 1970 von einem japanischen Robotiker beschrieben wurde und ein Wahrnehmungsfeld beschreibt, das umso unheimlicher wird, je „normaler“ es anmutet. Je menschenähnlicher die Maschinen werden, umso fremder erscheinen sie. In den Dingen wie den Maschinen trifft der Mensch nicht etwa auf sich selbst, sondern auf das Andere. Eine Erfahrung, die er eigentlich kennen sollte – aus der Religion.
Der dritte Akt handelt vom Verhältnis der Menschen zu Gott, das metaphysischer Natur war, bis sie das Prinzip Gott überwunden glaubten und sich selbst als Schöpfer verstanden. An dieser Stelle baut Librettist Frank Witzel eine besondere Wendung ein: „Gott hingegen hielt sich nie für Gott, er hielt sich nie für allmächtig, allwissend, unbesiegbar, das waren alles Zuschreibungen des Menschen, weil der Mensch anfing, sich mit Gott zu identifizieren.“

Gott hingegen war klar, dass er das Verhältnis der Menschen untereinander regeln musste, während der Mensch keinen Gedanken daran verschwendete, das Verhältnis der Maschinen untereinander zu regeln. Deshalb gab er ihnen nach Isaac Asimov nur die drei Gesetze, die ihr Verhältnis zum Menschen klären sollten. Sie durften den Menschen keine Schäden zufügen, sie mussten deren Befehle befolgen, sofern diese nicht gegen das erste Gesetz verstießen, und sie sollten sich selbst schützen, sofern das nicht gegen das erste oder zweite Gesetz verstieß.

Gott hielt sich nie für Gott

Nach monotheistischen Vorstellungen gibt es zwar nur einen Gott, aber viele Menschen. Außerdem existiert da noch dieses lästige Problem mit der Willensfreiheit, die Gesetzesübertretungen ermöglicht. Daher geht es im letzten Akt des Hörspiels um die großen Kränkungen des Menschen. Der sei weder Herr in seinem Kopf noch im eigenen Körper, geschweige denn seiner Geschichte oder seines Willens. Hier erfolgt die zweite Wendung: Dem Menschen kam es nicht in den Sinn, dass es einen Punkt geben könnte, „an dem die Maschine so viele Eigenschaften des Menschen übernommen haben wird, dass der freie Wille beinahe zwangsläufig entstehen würde. Mehr noch, da es keine Gesetze für das Verhältnis der Maschinen zueinander gab, mussten sich die Maschinen ihre Gesetze selbst geben“, heißt es im Hörspiel.

Welcher Art diese Gesetze sind, liegt jenseits des Horizonts des Menschen. Warum? Weil das Denken des Menschen in Bezug auf die Maschinen entweder von Naivität, Hybris oder Angst geprägt ist: „Die Maschine vermag entweder alles, ohne sich selbstständig weiterzuentwickeln, oder sie greift den Menschen an, sobald sie selbstständig wird, weil er sie nur als Ebenbild von sich wahrnehmen kann.“ Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass die Maschinen dem Menschen freundlich gesinnt sind und sie sich ein nulltes Gesetz gegeben haben – ein Gesetz, das sich weder vervielfachen noch teilen lässt.“

Literarisch-verdichteter Maschinendiskurs

„Zeroth Law“ schließt die Mensch-Maschinen-Trilogie von gamut inc ab. Für das Musiktheaterstück „Over the Edge Club“ aus dem Jahr 2020 steuerte das Large Language Model ChatGPT-3 Texte bei. Schon für den zweiten Teil der Trilogie, die Roboter-Oper „R.U.R. – Rossum‘s Universal Robots“ nach dem 1920 erschienenen Drama von Karel Čapek aus dem Jahr 2022, schrieb Frank Witzel das Libretto. Und wie dort setzt er sich auf literarisch-verdichtete Weise mit den Maschinendiskursen auseinander und denkt darüber nach, was es bedeutet, wenn sich der Mensch aus der Lebenswirklichkeit der Maschinen entfernt, ähnlich wie sich Gott aus der Lebenswirklichkeit der Menschen entfernt hat.

Seit „Der Lindberghflug“ von Brecht und Weill zählt die Funkoper zu den immer wieder reizvollen Formaten im Radioprogramm, von Hans Werner Henze über Bernd Alois Zimmermann bis hin zu Heiner Goebbels. Im Wechsel der Sprechstimme von Ursina Lardi mit dem RIAS Kammerchor und dem Roboterorchester entfaltet „Zeroth Law – das nullte Gesetz“ eine dichte, vielschichtige Reflexion über die Wechselverhältnisse von Menschen, Maschinen, Dingen und dem Unheimlichen. Marion Wörle und Maciej Śledziecki setzen Frank Witzels Libretto mit solcher Präzision um, dass musikalische Innovation und philosophische Tiefe spannungsgeladen miteinander resonieren.

Jochen Meißner – KNA Medeindienst, 12.03.2026

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Prostitution - Ein Plädoyer für die Doppelmoral

Die Große Koalition plant, das Prostitutionsgesetz zu verschärfen. Bordelle müssen künftig behördlich angemeldet, Flatrate-Sex soll verboten werden. Der Publizist Dimitrios Kisoudis hält nicht viel von den rigorosen Plänen.

Deutschlandfunk Kultur

Grünes Wunder – Die Intelligenz der Pflanzen

Pflanzen besitzen Intelligenz und ein Bewusstsein, ist die Ökologin Monica Gagliano überzeugt. Tatsächlich verarbeiten sie Informationen aus der Umwelt. Wie das allerdings funktioniert ist für Forschende aus Botanik, Ökologie und Genetik ein Rätsel.

https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:f416320e953efdfd/

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Podcast: Grünes Wunder – Die Intelligenz der Pflanzen

Pflanzen besitzen Intelligenz und ein Bewusstsein, ist die Ökologin Monica Gagliano überzeugt. Tatsächlich verarbeiten sie Informationen aus der Umwelt. Wie das allerdings funktioniert ist für Forschende aus Botanik, Ökologie und Genetik ein Rätsel.

ARD Sounds