@RaphaelWimmer Ist nur eine Mutmaßung, aber ich stell mir das z.B. in Perl im Prinzip so vor:
my $m= 119;
my @v= (749216,719274,104888,119964,172002,21003,53008,19870,6842,1966,1580,23576,4483,4368,6753,277173,52195,3286,6469);
my $s= 0; $s += $_ for @v;
my (@M, @hz)= (0) x @v;
for my $i ( 0..$#v ) {
$hz[$i]= $v[$i]*20 < $s ? [ 0 ] : [ map { $v[$i]/($_-.5) } 1..$m ] }
for my $i ( 2 ) { # Grundmandatsklausel bei Partei #2
$hz[$i]= [ map { $v[$i]/($_-.5) } 1..6 ] }
@mq86mq
Hab jetzt mal ein bisschen gegrübelt, und bin nicht so ganz von Deiner Vermutung überzeugt. Der Bug, dass statt "next" ein "last" verwendet wurde, wäre schon komisch.
Meine Alternativhypothese: Es wurde bei den Höchstzahlen die komplette Zeile mit Divisor 6,5 ausgelassen. Dann kriegen von den verbleibenden Höchstzahlen nur noch CDU, AfD und BSW je ein Mandat.
Warum die 6,5er-Zeile? Vielleicht echt wg. Grundmandat, oder weil jemand sich vertippt hat bei einer Divisor-Liste?
Möglich?
Hab' übrigens diese Woche nochmal freundlich telefonisch beim Büro des LWL nachgefragt - aber die wollen "aus Sicherheitsgründen" gar nichts dazu sagen.
@RaphaelWimmer @fehndrich Ja, haben sie u.A. dem CCC auch schon gesagt: https://www.ccc.de/de/updates/2024/wahlsoftware-offene-quellen-weniger-missverstandnisse
Hat vermutlich auch den Grund, dass »IT-Sicherheit« eine zulässige Ausnahme im sächsischen Transparenzgesetz ist. Wobei der Landeswahlleiter als solcher wohl eh nicht auskunftspflichtig ist, weil die das ziemlich konkret auflisten. Vielleicht bohrt da noch eine Fraktion nach, aber dafür müsste es auch dem statistischen Landesamt zuzurechnen sein.