Äh, was können wir? Ich bin abgeschwiffen. Augenscheinlich hat Groenberg das Zelt nun ganz normal im Verkauf und ich konnte nicht widerstehen und habe auf „bestellen“ geklickt. Es wiegt aufgebaut lediglich knapp 13 Kilogramm, mit allem Pipapo inkl. Leiter sind 18 Kg im Kofferraum und das Packmaß reicht auch für einen Peugeot 208. Vor ein paar Tagen kam dann das Paket an und zwei Tage danach konnte ich die Füße nicht mehr stillhalten. Weil es draußen eher regnerisch und nass war, habe ich das Zelt im Wohnzimmer ausgepackt und auf dem Boden ausgebreitet. Die 220cm x 130cm passen gerade so vor den Fernseher. Das Aufpumpen des Fußbodens gelingt mit der mitgelieferten Standluftpumpe recht einfach in knapp 4 1/2 Minuten. Zumindest wenn man so klug ist, dass Ventil am Zelt vorher entsprechend zu arretieren und nicht in der Position zum Luftablassen einzurasten. So wie ich. Dann pumpt man halt zweimal auf, weil die Hälfte der Luft nach dem Abziehen der Pumpe mit einem sehr lauten Zischen wieder entweicht.
Steht, passt, wackelt kaum und hat Luft im Boden.Sobald der Boden voll ist, gelingt der Aufbau der „Comfort“-Variante super fix. Die Aluminiumstangen zusammenstecken, in die dafür vorgesehenen Hülsen am Zeltboden stecken und mit den Haken den Stoff an den Stangen befestigen. Das hält schon ab dem ersten Haken – wenn man denn den obersten zuerst nimmt. Es werden nur zwei Stangen benötigt und zwei kleinere, um die Regenvordächer über den Eingängen abzuspannen. Diese Vordächer, das abnehmbare doppelte Dach und die „Black-out-Funktion“ mit der es wirklich dunkel im Zelt wird, sind der Unterschied zwischen der normalen und der Comfort-Version. Der Kaufgrund der 200 Euro teureren Variante war allerdings der Aufbau. Bei der normalen Version muss man die Stangen auf jeder Seite durch einen kleinen Tunnel einfädeln, bei der Comfort-Variante wird der Zeltstoff in die Stangen eingeklipst. Das geht m.M.n. schneller und einfacher. Beim Testaufbau war es jedenfalls schnell und einfach.
Sieht aus, als könne man damit campen.Eine Woche haben wir das Zelt im Wohn- / Esszimmer von rechts nach links geschoben, bis der Nachwuchs mit seiner Freundin endllich wieder bei uns zu Hause eintrudelte und zur Probe liegen konnte. Inzwischen hatte ich auch noch eine selbstaufblasende Mattratze in 200cm x 120cm geordert. Mit einer kleinen integrierten Pumpe kann man das Liegemöbel sehr schnell auf eine angenehme Härte bringen (und die Luft auch wieder absaugen). Ist jedenfalls deutlich bequemer, als nur auf dem harten Zeltboden zu liegen.
Gestern haben wir das Zelt dann auf den ebenfalls neu georderten Dachträger von Thule mit den Wingbars EVO gehoben und verzurrt. Das machte alles einen sehr guten Eindruck! Die Leiter steht stabil am Dachzeltboden und auch wenn man oben auf dem Auto liegt, fühlt sich das alles recht ordentlich an. Etwas wackeliger als in unserem Autohome Airtop, aber ich denke man kann damit in den Urlaub fahren. Das Airtop ist ja nun auch eine Hartschale und kostet mehr als das Doppelte – ist aber auch 5x so schwer!
Nach dem Test kam auch gleich noch unsere Dachbox auf den Peugeot, um zu schauen wie sich das ausgeht. Sieht alles prima aus. Das Dachzelt passt in die Box und es ist noch reichlich Platz vorhanden. Ich glaube, der Urlaub kann kommen.
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