Die CSU muss erst #gePRÜFt werden (nach den Faschos) und dann weg! 🚼 "Der Bayerische Oberste Rechnungshof hat die Staatsregierung scharf kritisiert. Im aktuellen Jahresbericht 2026 prangert die Behörde massive Ineffizienz an:"1/x

Rechnungshof prangert Bayern a...
Rechnungshof prangert Bayern an: 400 Förderprogramme, 45.500 neue Stellen – absurder HĂ€rtefall-Fonds mit 1,4 Mio. Verwaltung fĂŒr 265.000 Euro Auszahlung

Der Bayerische Oberste Rechnungshof hat die Staatsregierung scharf kritisiert. Im aktuellen Jahresbericht 2026 prangert die Behörde massive Ineffizienz an: einen Dschungel von ĂŒber 400 unkoordinierten Förderprogrammen, einen Stellenzuwachs von 45.500 Positionen bis 2027 und verfehlte Digitalisierungsziele. Gleichzeitig stieg das Staatsbudget seit 2015 um 50 Prozent.

Aktuelle Nachrichten aus Deutschland und der Welt - upday News
Die CSU muss erst #gePRÜFt werden (nach den Faschos) und dann weg! 🚼 "Der Bayerische Oberste Rechnungshof hat die Staatsregierung scharf kritisiert. Im aktuellen Jahresbericht 2026 prangert die Behörde massive Ineffizienz an:"1/x

Rechnungshof prangert Bayern a...
Rechnungshof prangert Bayern an: 400 Förderprogramme, 45.500 neue Stellen – absurder HĂ€rtefall-Fonds mit 1,4 Mio. Verwaltung fĂŒr 265.000 Euro Auszahlung

Der Bayerische Oberste Rechnungshof hat die Staatsregierung scharf kritisiert. Im aktuellen Jahresbericht 2026 prangert die Behörde massive Ineffizienz an: einen Dschungel von ĂŒber 400 unkoordinierten Förderprogrammen, einen Stellenzuwachs von 45.500 Positionen bis 2027 und verfehlte Digitalisierungsziele. Gleichzeitig stieg das Staatsbudget seit 2015 um 50 Prozent.

Aktuelle Nachrichten aus Deutschland und der Welt - upday News

VerrĂŒckt: Die #Vermögensteuer fĂŒr #Reiche ist seit 1997 ausgesetzt, v.a. weil #Vermögen so schwer zu bewerten sei.

In der neuen #Grundsicherung werden etwaige #Ersparnisse kĂŒnftig #von #Anfang an #geprĂŒft.
#Armut? #Abschaffen!

#Antivirale Eigenschaften von Textilien mĂŒssen in Labortests sorgfĂ€ltig #geprĂŒft werden. Das biologische PrĂŒflabor der #DITF hat im Rahmen eines Forschungsprojektes zu Infektionsschutztextilien die antiviralen AktivitĂ€ten mit #Coronaviren untersucht.
https://nachrichten.idw-online.de/2025/06/11/antivirale-pruefungen-an-infektionsschutztextilien
Antivirale PrĂŒfungen an Infektionsschutztextilien

Vereinfacht gesagt: Viele der 551 #Fragen aus der kleinen #Anfrage waren schlichtweg #unzulĂ€ssig und die Anfrage hĂ€tte gar nicht erst angekommen werden dĂŒrfen. Wiederum peinlich fĂŒr den #Bundestag. Nicht ordentlich #geprĂŒft.

Man wird ja wohl mal fragen dĂŒrfen?

https://verfassungsblog.de/anfrage-bundestag-informationhandeln/

Man wird ja wohl mal fragen dĂŒrfen?

 

Verfassungsblog

Alice Weidel bei Elon Musk: Diese Behauptungen haben wir geprĂŒft

Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln

Schon in der Einladung zum GesprĂ€ch stand eine Falschbehauptung: Er spreche mit der „fĂŒhrenden Kandidatin, um Deutschland zu regieren“, schrieb Tech-MilliardĂ€r und X-Chef Elon Musk ĂŒber das GesprĂ€ch mit der AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel, das am 9. Januar 2025 live auf X stattfand. 

Dabei ringen im aktuellen Politbarometer in der Kanzlerfrage aktuell der GrĂŒnen-Kandidat Robert Habeck und der CDU-Kandidat Friedrich Merz um Platz eins – Weidel wollen laut der Daten 15 Prozent der Befragten an der Spitze sehen. In der Sonntagsfrage liegt die AfD aktuell auf Platz zwei.

Dass Weidel die fĂŒhrende Kandidatin ist, ist nicht die einzige Falschbehauptung, die Musk aufstellt. CORRECTIV.Faktencheck konzentriert sich in diesem Text auf Alice Weidel. Wir haben mehrere Behauptungen, die sie in dem GesprĂ€ch aufgestellt hat, ĂŒberprĂŒft. 

Steuerbelastung in Deutschland im OECD-Vergleich

Alice Weidel: „Germany has the highest taxes of all OECD countries.“

Bewertung: Falsch

Ab Minute 15:22 sprechen Weidel und Musk ĂŒber BĂŒrokratie und Steuern. Weidel behauptet, Deutschland habe die höchsten Steuern unter allen OECD-Staaten. Die Organisation fĂŒr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist ein Zusammen­schluss von 38 Industrie­nationen. Neben Deutschland und vielen weiteren EU-Staaten sind die USA, Japan und Australien Mitglieder. 

Die aktuellste Publikation der OECD dazu stammt aus April 2024. Im Bericht „Taxing Wages 2024“ (PDF) werden Zahlen von 2023 aus allen OECD-LĂ€ndern miteinander verglichen. Im Vergleich der Gesamtsteuerbelastung eines durchschnittlichen Arbeitnehmers ohne Kinder liegt Deutschland (47,9 Prozent Steuerbelastung) auf Platz zwei hinter Belgien (52,7 Prozent). Der OECD-Durchschnitt liegt bei 34,8 Prozent.

In einigen OECD-LĂ€ndern, so auch in Deutschland, sinkt die Steuerlast, wenn es um Familien geht. Bei einem Einverdiener-Ehepaar mit Durchschnittseinkommen und zwei Kindern liegt die Steuerlast in Deutschland bei 33,1 Prozent und damit niedriger als etwa in Belgien (37,3 Prozent), Frankreich (39,1 Prozent) oder Schweden (37,4 Prozent). Der OECD-Durchschnitt liegt bei 25,7 Prozent.

Ausschnitte aus dem OECD-Bericht von April 2024 ĂŒber die Steuerbelastung der OECD-Mitglieder in 2023 (Quelle: oecd.org; Screenshots und Markierung: CORRECTIV.Faktencheck)

Verdienen beide Personen eines Elternpaares, liegt die Steuerbelastung in Deutschland bei 40,7 Prozent hinter Belgien (45,1 Prozent) und ĂŒber dem Durchschnitt (29,5 Prozent). Im OECD-Vergleich liegt Deutschland also prinzipiell im hohen Bereich der Steuerbelastung. In keiner der Konstellationen, die die OECD analysiert hat, war Deutschland aber Spitzenreiter.

KriminalitÀtsrate in Deutschland

Alice Weidel: „[The state] doesn’t provide for security, so we have skyrocketing criminal rates here.“

Bewertung: Falsch

Ab Minute 16 behauptet Alice Weidel, dass die Bundesregierung nicht fĂŒr Sicherheit sorge. „Wir haben hier explodierende KriminalitĂ€tsraten“, sagt sie. Die Behauptung ist eine beliebte These von AfD-UnterstĂŒtzenden. Wie wir schon 2019 berichteten, gab es ĂŒber die Jahre immer wieder Schwankungen – „explodiert“ ist die KriminalitĂ€tsrate aber nicht. 

Die Anzahl der erfassten Straftaten ist laut der aktuellsten polizeilichen Kriminalstatistik in den Jahren 2022 und 2023 angestiegen, um 11,5 und 5,5 Prozent im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr. Von einer „Explosion“ kann jedoch keine Rede sein. Das zeigt ein Blick auf den Verlauf der Zahlen in den letzten Jahren.

Eine Grafik des Bundeskriminalamts bildet die Anzahl der erfassten Straftaten der vergangenen Jahre ab. Eine „explodierende“ KriminalitĂ€tsrate, wie sie Weidel beschreibt, ist darin nicht zu erkennen. (Quelle: BKA, Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Die polizeiliche Kriminalstatistik steht dabei immer wieder in der Kritik. So erfasst die Statistik nur der Polizei bekannt gewordene Straftaten. Das sogenannte Dunkelfeld – also Straftaten, die nicht angezeigt werden – wird fĂŒr die Statistiken nicht erfasst. Außerdem werden nur TatverdĂ€chtige erfasst und nicht tatsĂ€chlich Verurteilte. 

Immer wieder wird die Kriminalstatistik auch mit Migration in Verbindung gebracht und dabei relevanter Kontext ausgelassen. Verschiedene Studien kommen zu dem Schluss, dass „nicht die StaatsbĂŒrgerschaft oder der Migrationshintergrund ursĂ€chlich fĂŒr die Begehung von Straftaten (insbesondere GewaltkriminalitĂ€t) ist“, wie ein Sprecher des Bundeskriminalamts fĂŒr eine vergangene Recherche auf Anfrage von CORRECTIV.Faktencheck erklĂ€rte. Bedeutsamer seien Faktoren, die unabhĂ€ngig von der Herkunft wirken, wie Gewalterfahrungen, Bildungsniveau, sowie Armut und Diskriminierung.

DarĂŒber hinaus ist die Zahl der VerdĂ€chtigen keine verlĂ€ssliche Datenquelle fĂŒr Aussagen ĂŒber Unterschiede in der KriminalitĂ€t verschiedener Bevölkerungsgruppen, wie zum Beispiel eine Studie zur Gewalt bei FlĂŒchtlingen zeigt: Übergriffe von als fremd wahrgenommenen Menschen werden Opferbefragungen zufolge eher zur Anzeige gebracht. Und Menschen, die als „nichtdeutsch“ wahrgenommen werden, werden Studien zufolge hĂ€ufiger verdachtsunabhĂ€ngig durch die Polizei kontrolliert, wodurch sie zusĂ€tzlich in der Statistik ĂŒberreprĂ€sentiert sein können. 

Neben Deutschland hat auch Italien Atomkraftwerke abgeschalten

Alice Weidel: „Germany is the only industrial country that unplugged the nuclear power plant.“

Bewertung: Falsch

Gleich zu Beginn des GesprĂ€chs (ab Minute 2:30) behauptet Weidel, Deutschland habe als einziges Industrieland Kernkraftwerke abgeschaltet. Das stimmt nicht. Eines der grĂ¶ĂŸten IndustrielĂ€nder in der EU neben Deutschland ist Italien. TatsĂ€chlich wurde dort bereits 1987, ein Jahr nach der Nuklearkatastrophe in Tschernobyl, der Atomausstieg per Volksabstimmung beschlossen. Das letzte Kraftwerk wurde 1990 stillgelegt. Allerdings plant die Regierung unter der rechtsextremen MinisterprĂ€sidentin Giorgia Meloni eine RĂŒckkehr zur Atomkraft, wie mehrere Medien berichteten.

Neben Deutschland und Italien gibt es dutzende weitere EU-LĂ€nder, in denen momentan keine Atomkraftwerke betrieben werden (Stand: Januar 2024). Dazu zĂ€hlen DĂ€nemark, Estland, Griechenland, Irland, Litauen, Luxemburg, Malta, Österreich, Portugal, Zypern und Polen. In Polen plant die Regierung aber den Bau zweier Kernkraftwerke, die ab 2033 in Betrieb gehen sollen. Informationen darĂŒber finden sich zum Teil direkt auf den jeweiligen Regierungswebseiten oder zum Beispiel auf der Seite des EU-Wissenschaftszentrums.

Atomenergie ist nicht CO2-neutral

Alice Weidel: „Nuclear energy is carbon free.“

Bewertung: Falsch

Ab Minute 5:30 sagt Alice Weidel, die Atomkraft mĂŒsse gestĂ€rkt werden, da Kernenergie CO2-neutral sei. Ab Minute elf des GesprĂ€chs wiederholt sie die Behauptung. Weidels Aussage stimmt jedoch nicht. 

Atomkraftwerke stoßen zwar bei der eigentlichen Stromproduktion keine CO2-Emissionen aus, Treibhausgase entstehen aber ĂŒber den gesamten Lebenszyklus eines Kraftwerks. Zum Beispiel beim Bau, der Instandhaltung und dem RĂŒckbau.

Bereits im Jahr 2019 schrieb der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages in seinem Gutachten „CO2-Emissionen der Kernenergie“, dass es bei der Ökobilanz jedes EnergietrĂ€gers eine Vorkette, Folgeketten und eine Nachkette gebe. Das heißt, dass der Bau des Kraftwerks und der benötigten Infrastruktur, die Urangewinnung und die Anreicherung beziehungsweise die Wiederaufarbeitung des Brennstoffs mit einbezogen werden mĂŒssen.

Wie hoch die CO2-Emissionen bei der Nutzung von Atomenergie sind, steht in dem Gutachten nicht. Es nennt verschiedene Quellen, die Werte von fĂŒnf Gramm CO2-Äquivalent pro Kilowattstunde Strom (fĂŒr Neuanlagen in der Schweiz) bis hin zu 110 Gramm CO2-Äquivalent pro Kilowattstunde errechnen. 

Der Weltklimarat (IPCC) schĂ€tzte im Jahr 2014 auf Basis der damals vorhandenen Literatur ebenfalls, dass die Atomkraft bei einer solchen Betrachtung zwischen 4 und 100 Gramm CO2-Äquivalent pro produzierte Kilowattstunde Strom verursache. 

Das Umweltbundesamt gibt demgegenĂŒber in einer Veröffentlichung aus dem Dezember 2023 die CO2-Bilanz von Photovoltaikanlagen mit rund 56,6 Gramm CO2-Äquivalent pro Kilowattstunde an. FĂŒr Windkraftanlagen an Land sind es 17,7 Gramm, fĂŒr Windkraftanlagen auf See sind es rund 9,7 Gramm, bei Wasserkraftwerken variiert der Wert je nach Situation zwischen rund 2,7 und 24,9 Gramm CO2-Äquivalent pro Kilowattstunde.

Deutschland beschloss lange vor Beginn des Ukraine-Krieg, die letzten AKW abzuschalten

Alice Weidel: „Do you know what the government decided in this crisis when the energy prices skyrocketed after we were cut off from cheap energy supply from Russia? They switched off the last nuclear power plant.“

Bewertung: Falsch

Es geht weiter um Atomkraftwerke: Weidel fragt Musk ab Minute 9:50 rhetorisch: „Wissen Sie, was die deutsche Regierung beschlossen hat, als in der Krise die Preise in den Himmel schossen, nachdem wir von billiger Energieversorgung aus Russland abgeschnitten waren? Sie schalteten das letzte Atomkraftwerk ab.“

Diese Entscheidung kam aber keineswegs nach Russlands Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 – sondern wurde schon vor rund 20 Jahren in die Wege geleitet. Am 22. April 2002 wurde durch eine Änderung des sogenannten Atomgesetzes beschlossen, die Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von ElektrizitĂ€t zu beenden. 

Auf der Webseite des Bundesamts fĂŒr die Sicherheit der nuklearen Entsorgung ist nachzulesen, dass dieser Ausstieg 2010 wieder etwas abgeschwĂ€cht worden sei: Die Laufzeiten seien verlĂ€ngert, ElektrizitĂ€tsmengen erweitert worden. Das Neubauverbot fĂŒr AKW sei aber bestehen geblieben. 2011 waren dann bis auf sechs alle AKW vom Netz, Ende 2021 folgten drei weitere Abschaltungen. Die drei ĂŒbriggebliebenen AKW (Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2) hĂ€tten planmĂ€ĂŸig Ende 2022 abgeschaltet werden sollen.

Doch im Dezember 2022 – also zehn Monate nach Russlands Angriff auf die Ukraine – Ă€nderte der Bundestag das Atomgesetz erneut: Die drei AKW sollten doch bis April 2023 weiterbetrieben werden. Denn zunehmend kam weniger Gas aus Russland nach Deutschland, die Rufe nach mehr UnabhĂ€ngigkeit von russischem Gas wurden laut. Wirtschaftsminister Robert Habeck sagte damals zur Novelle: „Wir mĂŒssen in dieser Krise die StromerzeugungskapazitĂ€ten kurzfristig erhöhen, schaffen aber gleichzeitig die Voraussetzungen fĂŒr eine langfristig sichere und klimafreundliche Stromversorgung“. 

Mitte April 2023 gingen die letzten drei AKW dann vom Netz. Zu diesem Zeitpunkt waren die Strompreise bereits deutlich niedriger als noch einige Monate vorher – Höchststand war im Herbst 2022.

Die deutsche Bundesregierung hat also nicht, wie von Weidel behauptet, nach Russlands Angriff auf die Ukraine beschlossen, alle AKW abzuschalten. Sie hat stattdessen die schon lÀngst beschlossene Abschaltung um einige Monate nach hinten verlegt.

Hitler war kein Kommunist

Alice Weidel: „He [Hitler, Anm. d. Red.] was a communist and he considered himself as a socialist“

Bewertung: Falsch

Im GesprĂ€ch sagt Musk nach etwa einer halben Stunde, dass deutsche Medien versuchten, eine rechte Partei wie die AfD in die NĂ€he des Nationalsozialismus zu rĂŒcken. Weidel nimmt die Äußerung auf und behauptet, dass das schon deshalb keinen Sinn ergebe, weil im Wort Nationalsozialismus das Wort Sozialismus vorkomme. Ihre Partei hingegen sei konservativ und libertĂ€r. Adolf Hitler sei darĂŒber hinaus Sozialist und Kommunist gewesen und habe sich selbst auch so verstanden. 

Weidels Aussage widerspricht allen historischen Tatsachen und EinschĂ€tzungen von Extremismusforschenden. Bereits vor der MachtĂŒbernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 zĂ€hlten Kommunisten und Sozialdemokraten, also die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) zu ihren Gegnern. Wie das Lebendige Museum Online (Lemo) schreibt, saßen im Sommer 1933 rund 15.000 kommunistische FunktionĂ€re und Aktivisten in sogenannter Schutzhaft. „Kommunistische aber auch sozialdemokratisch orientierte Widerstandsgruppen verbreiteten Flugschriften und Klebezettel gegen den Nationalsozialismus, pinselten Wandparolen und unterstĂŒtzten rassisch und politisch Verfolgte. Wer bei solchen TĂ€tigkeiten entdeckt oder verraten wurde, dem drohten Verhaftung, Misshandlung, Haft in einem Konzentrationslager oder die Hinrichtung.“ Das Lemo ist eine Kooperationsprojekt der Stiftung Deutsches Historisches Museum, der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und des Bundesarchivs. 

Dass die Nationalsozialisten allenfalls so taten, als seien sie antikapitalistisch oder sozialistisch, wie Weidel sagt, erklĂ€rte der Extremismusexperte JĂŒrgen P. Lang im Jahr 2018 gegenĂŒber dem Bayerischen Rundfunk: „Als die Nazis noch nicht an der Macht waren, existierte in der Tat ein FlĂŒgel, der sich antikapitalistisch und revolutionĂ€r gab. Man wollte auf diese Weise die Linke fĂŒr sich gewinnen. Hitler ließ die Leitfigur, Gregor Strasser, aber 1934 liquidieren. Und das bedeutete auch das Ende dieser Strömung.“ Bereits bei der „Bamberger FĂŒhrertagung“ am 26. Februar 1925 sei es Hitler gelungen, „die Verankerung antikapitalistischer Forderungen nach einem ‚nationalen Sozialismus‘ und Verstaatlichung der Wirtschaft, wie es vor allem die BrĂŒder Gregor und Otto Strasser sowie anfĂ€nglich auch Joseph Goebbels forderten, in das Parteiprogramm zu unterbinden“, so das Lemo.

Zudem unterschieden sich die politischen Ziele beider Parteien fundamental: Die KPD orientierte sich an der Revolution im sowjetischen Russland, wollte Demokratie und Kapitalismus in einer Weltrevolution abschaffen und die Diktatur des Proletariats errichten, so das Lemo. Die NSDAP hingegen hatte ein völkisches und antisemitisches Weltbild, das auf die Bildung einer nationalen arischen Volksgemeinschaft unter Lenkung eines FĂŒhrers zielte. In dieser Gemeinschaft sollte alles Fremde ausgeschlossen und vernichtet werden – so wie es dann im Holocaust versucht wurde.

Hinsichtlich der Ideologie der AfD schrieb das Verwaltungsgericht MĂŒnchen am 20. Juni 2024

„Es liegen hinreichende tatsĂ€chliche Anhaltspunkte fĂŒr eine jedenfalls bei Teilen der AfD bestehende Zielsetzung, Deutsche mit Migrationshintergrund menschenwĂŒrdeverletzend auszugrenzen, vor. Deutschen mit Migrationshintergrund soll ein rechtlich abgewerteter Status zuerkannt werden, wenn zwischen ihnen – den ‚Passdeutschen‘ – und einem auf einem ethnisch-biologischen bzw. ethnisch-kulturellem VolksverstĂ€ndnis basierendem deutschen Staatsvolk unterschieden wird und Forderungen nach „Remigration“ befĂŒrwortet werden, die Deutsche mit Migrationshintergrund einschließen.“

Über den Begriff der „Remigration“ und die beim Potsdamer Geheimtreffen besprochenen PlĂ€ne, die auch die Vertreibung von sogenannten nicht-assimilierten StaatsbĂŒrgern umfassen, berichtete CORRECTIV Anfang letzten Jahres. Beim Treffen waren auch fĂŒhrende AfD-Politikerinnen und Politiker dabei.

Menschen ohne Pass können trotzdem abgeschoben werden

Alice Weidel: „Our state allows people to throw away their passports before they cross our our borders that are not protected and controlled so 57% almost 60% of the people coming into our country on through a open border they throw away their papers. Why do they do that? Because once entered our country our funny country with this funny immigration policy they cannot be deported anymore.“

Bewertung: Fehlender Kontext

Nach etwa zwanzig Minuten sagt Weidel, dass beinahe 60 Prozent der nach Deutschland kommenden GeflĂŒchteten vor der Einreise ihre PĂ€sse wegwerfen wĂŒrden. Belege dafĂŒr gibt es nicht. Von Januar bis Oktober 2024 konnten laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linken 52 Prozent der Erstantragsteller keine IdentitĂ€tspapiere vorlegen, jedoch bedeutet das nicht, dass diese Menschen ihre PĂ€sse weggeworfen oder vernichtet hĂ€tten.Es gibt viele GrĂŒnde, weshalb Menschen keine IdentitĂ€tspapiere besitzen können. Sie „lassen nicht zwangsweise auf eine bewusste TĂ€uschung der deutschen Behörden schließen“, schreibt das Bundesamt fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge (Bamf). Zwar gehört dazu auch die bewusste Verschleierung der IdentitĂ€t oder Herkunft, um beispielsweise die Chancen auf Asyl zu erhöhen. Das Bamf nennt aber auch Probleme im Herkunftsland, wie Korruption, oder Behördensysteme, die im Falle eines Krieges kollabiert sind, als GrĂŒnde. Die Papiere wurden also teilweise von Vornherein nie ausgestellt.

Auch Schlepper und Behörden in TransitlĂ€ndern nehmen GeflĂŒchteten laut Bamf und Berichten oft PĂ€sse ab. Menschen werden mitunter auf der Flucht geboren, nach der Geburt nicht registriert oder von ihrer Regierung nicht anerkannt. Weshalb Asylsuchende keine Papiere vorweisen können, kann also viele GrĂŒnde haben. Wie viele tatsĂ€chlich vorsĂ€tzlich ihre Papiere verschwinden lassen, lĂ€sst sich nicht prĂŒfen. 

Weidel behauptet darĂŒber hinaus, dass Menschen ohne Pass nicht abgeschoben werden können. Das stimmt so nicht. Wenn ein Asylantrag abgelehnt wurde, die Person aber keine Ausweispapiere besitzt, ist eine Abschiebung tatsĂ€chlich deutlich schwieriger. Selbst wenn die Behörden wissen, wo die Person herkommt, wollen die HerkunftslĂ€nder sie hĂ€ufig nicht zurĂŒcknehmen

In diesen FĂ€llen gilt eine Abschiebung als unmöglich und wird vorĂŒbergehend ausgesetzt. Die betroffene Person ist weiterhin ausreisepflichtig und gilt in Deutschland als „geduldet“. Um Menschen ohne Pass dennoch abschieben zu können, hat Deutschland RĂŒckĂŒbernahmeabkommen mit diversen HerkunftslĂ€ndern geschlossen, wodurch diese sich zu einer Zusammenarbeit bei der Beschaffung von Ersatzpapieren und etwaigen RĂŒckfĂŒhrungen verpflichten. 

Alle Faktenchecks rund um die Bundestagswahl 2025 lesen Sie hier.

Redigatur: Sophie Timmermann, Steffen Kutzner

Die wichtigsten, öffentlichen Quellen fĂŒr diesen Faktencheck:

  • Livestream des GesprĂ€chs zwischen Musk und Weidel, The Economic Times, 9.Januar 2025: Link (archiviert)
  • ZDF-Politbarometer, 10. Januar 2025: Link (archiviert)
  • Taxing Wages, OECD, 25. April 2024: Link (PDF, englisch, archiviert)
  • Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, „CO2-Emissionen der Kernenergie“, vom 25. November 2019: Link
  • Beitrag der Arbeitsgruppe drei des Weltklimarates zum fĂŒnften Sachstandsbericht, „Climate Change 2014 Mitigation of Climate Change“, aus dem Jahr 2014: Link
  • Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von ElektrizitĂ€t, 22. April 2002: Link (archiviert)
  • Urteil des Verwaltungsgerichts MĂŒnchen vom 20. Juni 2024: Link
  • Artikel der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, „Wirtschaft und Gesellschaft unterm Hakenkreuz“, vom 6. April 2005: Link

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Author: Gabriele Scherndl

#alice #behauptungen #diese #gepruft #haben #weidel

Werden Jugendliche durch Einsamkeit rechtsextremer? Ganz so einfach ist es natĂŒrlich nicht. Wenn jemand in den Rechtsextremismus und in die Demokratiefeindlichkeit abrutscht, kann das vielfĂ€ltige GrĂŒnde haben. Eine Studie hat jedoch einen Zusammenhang zwischen Einsamkeit und Rechtsextremismus gefunden: Einsamkeit kann zu antidemokratischen Tendenzen fĂŒhren. Vielleicht hast du das in deinem eigenen Umfeld auch schon hĂ€ufiger erlebt: Eine Bekannte oder ein Freund Ă€ußert sich zunehmend antidemokratisch, zweifelt daran, dass Demokratie die beste Staatsform ist und rechtfertigt Gewalt als Mittel zum Zweck. Wie genau Einsamkeit entsteht, wie sie mit Rechtsextremismus verknĂŒpft ist und was du konkret tun kannst, wenn dies in deinem Freundes- oder Bekanntenkreis passiert, erfĂ€hrst du in diesem Artikel. 

Hinweis: Sofern nicht anders angegeben, liegen sĂ€mtliche Informationen des Artikels dieser Quelle (Studie „Extrem Einsam“) zugrunde.

Nur 57 % der Jugendlichen halten die Demokratie fĂŒr die beste Staatsform

Die Studie des Progressiven Zentrums, erschienen 2023, kommt zu einigen teils sehr erschreckenden Ergebnissen. Die Autor:innen fĂŒhrten unter anderem eine reprĂ€sentative Umfrage unter 1.008 Jugendlichen zwischen 16 und 23 Jahren in Deutschland durch, um herauszufinden, wie viele sich einsam fĂŒhlen und wie diese Ergebnisse mit Rechtsextremismus korrelieren. 55 % der Jugendlichen gaben an, dass ihnen manchmal oder immer die Gesellschaft fehlt, 25 % haben das GefĂŒhl, anderen Menschen nicht nahe zu sein. Denn Einsamkeit bedeutet nicht nur, oft und sehr lange keinen Kontakt zu Menschen zu haben. Es kann auch heißen, dass du zwar von Menschen umgeben bist, dir deren Gesellschaft aber keine Freude und Sinn gibt.

Wissenschaftlich gesehen wird in diesem Zusammenhang zwischen emotionaler, sozialer und kollektiver Einsamkeit unterschieden. Emotionale Einsamkeit bedeutet, dass eine vertrauensvolle und enge Beziehung fehlt. Wenn jemand sozial einsam ist, fehlt die Einbindung in ein soziales Netzwerk. Bei kollektiver Einsamkeit fehlt die Zugehörigkeit zu grĂ¶ĂŸeren gesellschaftlichen Gruppen.

Quelle: „Extrem einsam“ Seite 32

Die Coronapandemie hat die PrĂ€valenz, also die HĂ€ufigkeit von Einsamkeit noch einmal erhöht. WĂ€hrend der Pandemie wurden die unter 30-JĂ€hrigen zur einsamsten Altersgruppe. 

Gleichzeitig scheint auch die geografische Lage deines Wohnorts dazu beizutragen, wie wahrscheinlich Einsamkeit ist. „Einsamkeits-Hotspots“ können beispielsweise Regionen werden, wo GrĂŒnflĂ€chen und Freizeitangebote fehlen. 

Einsamkeit und ihre potenziellen Folgen haben starke demokratische Relevanz: Bei Jugendlichen, die sich hĂ€ufig einsam, unverbunden und unverstanden fĂŒhlen, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie VerschwörungserzĂ€hlungen glauben, politische Gewalt billigen und autoritĂ€ren Haltungen zustimmen. Diese Ergebnisse der Studie machen deutlich, wie demokratiegefĂ€hrdend Einsamkeit werden kann. Besonders schockiert haben mich diese Zahlen: nur 57 % der Jugendlichen halten die Demokratie fĂŒr die beste Staatsform, unter den Einsamen sind es sogar nur 51 %.

Wie wird aus Einsamkeit Rechtsextremismus?

Fest steht natĂŒrlich: Bei weitem nicht bei allen Personen, die einsam sind oder sich manchmal einsam fĂŒhlen, besteht eine Gefahr oder eine Tendenz zum Rechtsextremismus. Auch bei Personen, die einsam und rechtsextrem sind, muss die Einsamkeit nicht der Grund fĂŒr ihre Demokratiefeindlichkeit sein. Die Autor:innen stellen jedoch zwei Thesen auf, die erklĂ€ren, wie Demokratiefeindlichkeit durch Einsamkeit entsteht oder noch verstĂ€rkt wird.

Zum einen mindert Einsamkeit das Vertrauen in Andere, gleichzeitig steigt die eigene Unsicherheit an. Indem man aber anderen Personen eben durch die eigene Einsamkeit gleich mal „automatisch“ misstraut, hat man noch weniger (enge) soziale Kontakte und es entsteht eine sich verstĂ€rkende Einsamkeitsspirale. Dies wird auch „Self-fulfilling prophecy“ genannt. Zum Anderen kann es auch passieren, dass der Verlust an interpersonellem Vertrauen, also das Vertrauen in andere Menschen, ebenso zu einem Verlust in die öffentlichen Institutionen fĂŒhrt, das heißt, man vertraut Menschen grundsĂ€tzlich nicht mehr und somit auch der Politik nicht.

Das Problem ist: haben es Rechtsextreme dann geschafft, einen fĂŒr sie zu rekrutieren, passiert es auch sehr hĂ€ufig, dass sich das bisherige, demokratisch-stabile Umfeld von einem abwendet. Dadurch rutscht man weiter in eine AbhĂ€ngigkeitsspirale hinein. Man wird sich umso stĂ€rker mit der neuen rechtsextremen Gruppe identifizieren, weil es eben sie sind, die einem Halt zu geben scheinen. Man wird sich mehr und mehr als ReprĂ€sentant:in des neuen extremen Verbundes sehen, Gewaltbereitschaft kann zunehmen. 

Wie Menschen durch den Verlust von ihrem stabil-demokratischen Umfeld immer weiter in Rechtsextremismus abrutschen können, haben auch AfD-Aussteiger:innen berichtet. Hier kannst du in die ARD-Doku ĂŒber AfD-Aussteiger:innen hereinschauen.

Wie nutzen Rechtsextreme die Einsamkeit von Jugendlichen aus?

Das GefĂ€hrliche an rechtsextremen Organisationen ist, dass sie ihren Mitgliedern das GefĂŒhl vermitteln, einer lohnenswerten Sache zugehörig zu sein und einen Gemeinschaftssinn stiften, sie wollen, dass du dich zugehörig fĂŒhlst. Rechtsextreme Rekrutierungsstrategien adressieren gezielt junge Menschen in vulnerablen Lebenslagen, also auch einsame Jugendliche. 

Gerade im Jugendalter bilden Jugendliche ihre IdentitĂ€t noch heraus und suchen nach ihrer Zugehörigkeit. Das nutzen Rechtsextreme aktiv aus und beeinflussen die IdentitĂ€tsbildung von Jugendlichen, um sie fĂŒr ihre extremistischen Inhalte zu gewinnen. Zentral ist dabei die Abgrenzung von anderen Gruppen, ein starkes „Wir“ gegen „Die Anderen“. So rekrutieren Demokratiefeinde ihre AnhĂ€nger:innen und verbreiten ihre gefĂ€hrlichen Ideologien.

Ein weiteres Problem ist, dass viele Jugendliche ihre Einsamkeit individualisieren und denken, sie mĂŒssten vor allem an sich selbst arbeiten, um damit klarzukommen. Oftmals fehlen auch schlichtweg gute Angebote, die Jugendlichen aus ihrer Einsamkeit heraus helfen können. Wir wissen grundsĂ€tzlich einfach zu wenig darĂŒber und das ist ein strukturelles Problem mit gravierenden Folgen. Hilfsangebote verlinken wir dir am Ende des Artikels. 

Mit der Einsamkeit steigt die AnfĂ€lligkeit fĂŒr VerschwörungsmentalitĂ€t und Gewaltbereitschaft

Die Autor:innen der Studie stellen klar, dass Antidemokratismus in vielen Bereichen verbreitet werden kann, wie zum Beispiel in der Familie, in der Nachbarschaft oder ĂŒber Peers. Jedoch spielen auch die Medien eine große Rolle: nicht nur werden Verschwörungsmythen und antidemokratische Inhalte auf Social Media verbreitet, sondern Jugendliche verbringen durch ihre Einsamkeit noch mehr Zeit online, quasi als Coping-Strategie.

Dadurch geraten sie immer mehr in den Strudel der Einflussnahme von Rechtsextremen und sind immer mehr antidemokratischen Inhalten ausgesetzt. Wie dich zum Beispiel die AfD auf TikTok manipulieren möchte, erfÀhrst du hier:

So will dich die AfD auf TikTok manipulieren!

Auch in Bezug auf VerschwörungsmentalitĂ€t und Gewalt als politisch legitimes Mittel kommt die „Extrem Einsam”-Studie zu erschreckenden Ergebnissen. 50 % der befragten Jugendlichen glauben, die Regierung verheimliche wichtige Informationen vor der Öffentlichkeit. Ein Viertel der Jugendlichen stimmte der Aussage zu, Gewalt könne zum Erreichen politischer Ziele moralisch gerechtfertigt sein. Bei beiden Indikatoren stimmten einsame Jugendliche mehr zu. 

Quelle: „Extrem einsam“ Seite 56

Wir brauchen mehr ExtremismusprÀvention

Wir sehen: Einsamkeit hat demokratische Relevanz. Antidemokratismus gerade unter Jugendlichen, die unsere politische Zukunft sind, muss ernster genommen werden und es mĂŒssen viel mehr PrĂ€ventiv- und Ausstiegsmaßnahmen dort ankommen, wo sie gebraucht werden. 

Ein großes Problem ist, dass unsere Gesellschaft und Politik noch viel zu wenig ĂŒber jugendliche Einsamkeit weiß. Die Autor:innen der Studie schlagen deshalb ein „Einsamkeits-Monitoring“ vor, um einsame Jugendliche gezielt zu erreichen, gepaart mit mehr digitalen Angeboten, da einsame Jugendliche analog oft schwer zu erreichen sind. Auch sollte vermehrt der Fokus auf kombinierte Einsamkeits- und ExtremismusprĂ€vention gesetzt werden. 

Was aber kannst du konkret tun, wenn du merkst, dass Freunde, Familie oder Bekannte einsam sind und mehr und mehr in Antidemokratismus und Rechtsextremismus abdriften? ZunĂ€chst gilt natĂŒrlich: achtet aufeinander, achte auch auf dich selbst und setze dich mit antidemokratischen Inhalten nur so weit auseinander, solange es dir persönlich auch gut tut. Wenn du kannst, versuche, fĂŒr die Personen in deinem Umfeld da zu sein und sie nicht direkt vorzuverurteilen, sondern im GesprĂ€ch zu bleiben, solange es geht. Denn wir haben ja gesehen: sobald sich das demokratische Umfeld von jemandem abkoppelt, wird die rechtsextremistische Einflussnahme immer stĂ€rker. 

Diese orgas können dich unterstĂŒtzen

Das musst du aber selbstverstĂ€ndlich nicht alleine schaffen. Es gibt Organisationen in Deutschland, die sich auf ExtremismusprĂ€vention und den Ausstieg fokussiert haben. Du kannst sie kontaktieren und nach Rat fragen. Exit Deutschland beispielsweise unterstĂŒtzt Menschen, die der rechtsextremen Szene den RĂŒcken kehren wollen und hilft ihnen beim Ausstieg. Unter Demokratie leben findest du fĂŒr jedes Bundesland eine Liste an Organisationen, die Personen unterstĂŒtzen, die sich aus dem Einflussbereich demokratiefeindlicher Gruppierungen lösen wollen. Auch das zivilgesellschaftliche Forum der BAG Hass im Netz und deren Partner:innen zeigen wichtige Anlaufstellen, um bei dem Thema weitere Informationen einzuholen. 

Wie ein gelungener Ausstieg, hier aus der Querdenkerszene, gelingt, und man VerschwörungserzĂ€hlungen den RĂŒcken kehren kann, kannst du hier lesen:

Wie mir Volksverpetzer half, „Querdenken“ zu verlassen – Interview

Artikelbild: canva.com

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https://www.bachhausen.de/diese-studie-hat-geprueft-ob-einsamkeit-rechtsextrem-macht/

#diese #einsamkeit #gepruft #macht #rechtsextrem #studie

Extrem einsam?

Eine Studie zur demokratischen Relevanz von Einsamkeitserfahrungen unter Jugendlichen in Deutschland

Das Progressive Zentrum
Die Kantonspolizei St.Gallen fĂŒhrte zusammen mit dem TCS und der City Garage Goldach eine erfolgreiche Lichtkontrolle durch. Insgesamt wurden 70 Fahrzeuge ĂŒberprĂŒft, wobei sieben Fahrzeuge Lichtein #Goldach #Lichtkontrolle #St.Gallen: #Fahrzeuge #geprĂŒft #Reparaturen #durchgefĂŒhrt https://polizeireport.ch/news/131309/Blaulicht/Lichtkontrolle-in-StGallen-70-Fahrzeuge-geprft-und-Reparaturen-durchgefhrt?utm_source=dlvr.it&utm_medium=mastodon
Lichtkontrolle in St.Gallen: 70 Fahrzeuge geprĂŒft und Reparaturen durchgefĂŒhrt

Die Kantonspolizei St.Gallen fĂŒhrte zusammen mit dem TCS und der City Garage Goldach eine erfolgreiche Lichtkontrolle durch. Insgesamt wurden 70 Fahrzeuge ĂŒberprĂŒft, wobei sieben Fahrzeuge Lichteinstellungen vornehmen mussten und ein Fahrer ohne gĂŒltigen FĂŒhrerschein angezeigt wurde.

#Unterscheidung von #Anspruchsaufbau und #historisch(er) #Aufbau;

AngeknĂŒpft an die #Fragestellung im #Klausuraufbau könnte nach #Rechtslage statt nach #Anspruch gefragt sein. Bei einer solchen eher #abstrakt(en) #Frage, mĂŒsste #historisch im #Unterschied zur #PrĂŒfung nach #Anspruchsaufbau #geprĂŒft werden.

#Vorlesung 06 19.04.21
#Allgemeinï»żer #Teil des #BĂŒrgerlichï»żen #Rechtï»żs #Kaufvertrag, #PrĂŒtting

§ 81a StPO - Körperliche Untersuchung des Beschuldigten;... - dejure.org

Strafprozeßordnung § 81a - (1) 1 Eine körperliche Untersuchung des Beschuldigten darf zur Feststellung von Tatsachen angeordnet werden, die fĂŒr das...

dejure.org