Dein Einstieg ins Fediverse
Immer wieder stehen Neuankömmlinge im Fediverse vor einer leeren Timeline. Es gibt hier keinen Algorithmus, der dir den Einstieg versüßt. Du musst selber aktiv werden. Ich sammel hier mal, was ich gerne für den Anfang empfehle.
Stell dich vor. Poste einen Beitrag mit dem Hashtag neuhier und zähl dabei deine Interessen – auch als Hashtag – auf. Im Fediverse kannst du #’s folgen. So wirst du schnell Gleichgesinnte finden. Füll auch dein Profil mit deinen Interessen. Niemand folgt gerne einem leeren Profil ohne Profilbild zurück.
Starterpacks finden sich zum Beispiel unter https://fedidevs.com/starter-packs/. Es gibt auch Versuche, Verzeichnisse aufzubauen: https://fedi.directory/.
Wenn du dir ein interessantes Profil mit vielen Followern ansiehst, wirst du trotzdem nur eine Handvoll davon sehen können. Das liegt an der Dezentralität des Fediverse. Deine Instanz kennt nur Accounts, den denen jemand von deiner Instanz bereits mal kommuniziert hat. Du kannst aber meist auf die ursprüngliche Seite des Profils springen. Dort findest du dann in der Regel alle Follower.
Das Fediverse ist ohne Algorithmus unterwegs. Booste also gerne fremde Toots (also Postings). Gleichzeitig machst du so auch die/den Urheber*in bei anderen Instanzen bekannt (s.o.). Sternchen bzw. Likes erfreuen zwar auch den Urheber, haben aber darüber hinaus (fast) keine Auswirkung.
Ich nutze gerne die Browser-Erweiterung StreetPass. Die hält beim Surfen auf besuchten Webseiten Ausschau nach hinterlegten Mastodon-Links.
Das ganze Netzwerk, dass durch das Protokoll ActivityPub verbunden ist, nennt sich Fediverse. Darin finden sich ganz verschiedene Dienste wie z.B. Mastodon (Microblogging), PixelFed (Bilder), Loops (Kurzvideos) und ganz ganz viele andere mehr. Wenn du sie aktiv nutzen willst, musst du dort einen Account eröffnen. Folgen kannst du ihnen auch ohne. Ich finde es dabei nicht tragisch, wenn man das als Anfänger*in durcheinanderbringt. Andere werden dich aber mehr oder weniger freundlich darauf hinweisen.
Zumindest bei Mastodon hast du mehrere Möglichkeiten, mit unfreundlichen oder regelwidrigen Accounts umzugehen. Du kannst sie stumm zu schalten (auch nur für eine gewisse Zeit), d.h. du siehst ihre Postings nicht mehr. Du kannst sie auch blockieren, d.h. sie sehen auch deine Toots nicht mehr. Oder bei starken Regelverstößen kannst du sie melden. Die Administration deiner und deren Instanz können dann ggf. den Account blockieren oder stilllegen.
Du kannst zwischen den Instanzen umziehen und deine Follower dabei mitnehmen. Falls du dir anfangs eine sehr große Instanz ausgesucht haben solltest, kannst du gerne auf eine regionale oder thematisch aufgestellte Instanz weiterziehen. Alle Toots von deiner Instanz findest du dann in deiner lokalen Timeline. Die meisten Instanzen bestehen übrigens, weil ein engagierter Mensch den passenden Server betreibt. Der freut sich, wenn du ihn finanziell mit einem kleinen und regelmäßigen Betrag unterstützt. Jede Instanz hat eine Über/about Seite. Dort findest du auch die Regeln, Ansprechpartner und Spendenmöglichkeiten.
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