Zitierweise:
Kotschi, J. und G. Kaiser (2012): Open-Source
für Saatgut – Diskussionspapier. AGRECOL.
www.agrecol.de
Herausgeber:
AGRECOL
Verein für standortgerechte Landnutzung
Rohnsweg 56
37085 Göttingen
www.agrecol.de
[email protected]
Autoren:
Johannes Kotschi – [email protected]
Gregor Kaiser - [email protected]
Die Netzausgabe dieses Werks ist unter einer Creative Commons
Lizenz vom Typ Namensnennung - Weitergabe unter gleichen
Bedingungen 3.0 Deutschland zugänglich. ...

Open-Source ist eine Antwort auf die stetig wachsende private Aneignung von Gemeingütern. Das Open-Source Prinzip wurde im Bereich der #Informatik entwickelt und
zeigt Wege auf, wie #Gemeingüter vor #Privatisierung geschützt werden können. Das vorliegende Papier geht der Frage nach, ob #OpenSource auch für #Saatgut und #Pflanzenzüchtung Anwendung finden kann, zeigt den gegenwärtigen Diskussionsstand auf und versucht den Faden weiter zu spinnen.
Wir beginnen mit der Beschreibung der Problemsituation, stellen dann das Konzept der Gemeingüter, der #Commons, vor und begründen, warum es für die #Pflanzenzüchtung und ihre zukünftige Gestaltung eine gewinnbringende Sichtweise ist. In einem weiteren Schritt stellen wir die wichtigsten Akteure mit ihren unterschiedlichen Interessen am #Saatgut vor.

Im vierten Kapitel werden dann #rechtlicheRahmenbedingungen und konkrete #Initiativen diskutiert, die den Zugang zu Saatgut frei von Eigentumsrechten entweder fördern oder hemmen. Die detaillierte Beschreibung des Open-Source Prinzips
und Möglichkeiten seiner Absicherung durch #Lizenzen und Materialübertragungsver-
einbarungen werden im Kapitel 5 dargestellt.

In Kapitel 6 wird der Frage der #Finanzierung von Open-Source Züchtung nachgegangen, da die über #Sortenschutz und #Patente anfallenden Lizenzeinnahmen für Open-Source Saatgut nicht mehr vorhanden sind.
Kapitel 7 schließlich widmet sich der Frage wie eine derartige Pflanzenzüchtung institutionell in #Deutschland umgesetzt werden könnte.

Kapitel 8 fasst die Ergebnisse in einem Fazit zusammen.
Wir möchten uns für die vielfältige Unterstützung bei der Erstellung dieses Papiers bedanken. Ganz besonders danken wir den TeilnehmerInnen des #AGRECOL Seminars
„Copyleft für Kulturpflanzen und Nutztiere“ für kritische Kommentare und eine spannende #Diskussion zu unserem ersten Entwurf, sowie der #SoftwareStiftung für finanzielle #Unterstützung.
Wir verstehen dieses Papier als ersten von mehreren Schritten und freuen uns auf kritische #Kommentare und das gemeinsame Weiterdenken an diesem Konzept.

#JohannesKotschi
und #GregorKaiser

#Kotschi #Kaiser
#OpenSourceSaatgut
#OpenSourceSeeds #FreiesSaatgut #FreieSoftware
#fsfe #fsfeberlin
#Saatguttausch #Saatgutbibliothek
#Gemeingut #Commons
#OpenSourceZüchtung
#CopyleftfürKulturpflanzen
#Kulturpflanzen
#Gebrauchskunst

#NoBot #NoBridge #NoBluesky

> @Gebrauchskunst 🔗

https://fedifreu.de/users/Gebrauchskunst/statuses/115158537203099274

-Lasst uns das SEZ retten
Einmalig, multifunktional,
akut ❗
vom Abriss bedroht:
das Sport- und Erholungszentrum Berlin.

Im Anhang,
Zeitungsseiten mit Artikeln :
#RunderTisch SEZ,

#Petition
jetzt unterschreiben:
Das SEZ unter Denkmalschutz stellen,

Warum schönes abreißen?:
Wir lieben das SEZ

#Gemeingüter schützen

Artikel mit #Fotos:
Warum das SEZ als Sport- und #Schwimmparadies wiedereröffnet werden muss

#Zeitleiste zur wechselvollen #Geschichte des SEZ.

#RettetdasSEZ #SEZBerlin #LastUnsdasSEZretten
#Berlin #Fhain #Friedrichshain #Sport #Erholung #Gemeingut #Linke #grune #Stadtentwicklung
#nabu #Umweltschutz #NaturFreunde #Natur #Umwelt #Kunst #Kultur #Denkmal #NoCDU #NiewiederCDU #Tourismus #Wahlen #Politik #Treuhand #TheoWaigel #Kohl #SchwarzeKassen

Gebrauchskunst (@[email protected])

Attached: 4 images Lasst uns das SEZ retten Einmalig, multifunktional, akut vom Abriss bedroht: das Sport- und Erholungszentrum Berlin. Im Anhang Zeitungsseiten mit Artikeln : #RunderTisch SEZ, #Petition jetzt unterschreiben: Das SEZ unter Denkmalschutz stellen, Warum schönes abreißen?: Wir lieben das SEZ #Gemeingüter schützen Artikel mit #Fotos: Warum das SEZ als Sport- und #Schwimmparadies wiedereröffnet werden muss #Zeitleiste zur wechselvollen #Geschichte des SEZ. #RettetdasSEZ #SEZ #LastUnsdasSEZretten #Berlin #Friedrichshain #Denkmal #Gemeingut #Linke #grune #Tourismus #NoCDU #Politik #Treuhand #TheoWaigel #Kohl #SchwarzeKassen

Fedifreude

Ist Kollektiveigentum zum Scheitern verurteilt? - Stimmt es, dass ...? | ARTE

https://www.arte.tv/de/videos/123890-004-A/ist-kollektiveigentum-zum-scheitern-verurteilt/

"Der verbreitete Gedanke, dass Kollektiveigentum zum Scheitern verurteilt ist, hat sich fest in den Köpfen der Menschen verankert. Aber stimmt das überhaupt?"

#Eigentum vs #Commons / #Gemeingüter / #Allmende & #TragikDerAllmende / #TragedyOfTheCommons vs #GoverningTheCommons nach
#ElinorOstrom (erste Frau die 2009 den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften erhielt)

Ist Kollektiveigentum zum Scheitern verurteilt? - Stimmt es, dass ...? - Die ganze Doku | ARTE

Der verbreitete Gedanke, dass Kollektiveigentum zum Scheitern verurteilt ist, hat sich fest in den Köpfen der Menschen verankert. Aber stimmt das überhaupt? Wir begeben uns auf die Spuren der Gemeingüter: vom europäischen Mittelalter bis heute, zu den Maya in Mittelamerika und hinein in eine hochpolitische akademische Debatte.

ARTE
@Sumire ein Ausleihsystem für (kostenlose) Lastenfahrräder bzw. allgemein #Gemeingüter, was nicht auf #Wordpress basiert so wie CommonsBooking: https://commonsbooking.org .
CommonsBooking

User manual and documentation

Lasst uns das SEZ retten
Einmalig, multifunktional, akut vom Abriss bedroht: das Sport- und Erholungszentrum Berlin.

Im Anhang
Zeitungsseiten mit Artikeln :

#RunderTisch SEZ,

#Petition jetzt unterschreiben: Das SEZ unter Denkmalschutz stellen,

Warum schönes abreißen?: Wir lieben das SEZ

#Gemeingüter schützen

Artikel mit #Fotos:
Warum das SEZ als Sport- und #Schwimmparadies wiedereröffnet werden muss

#Zeitleiste zur wechselvollen #Geschichte des SEZ.

#RettetdasSEZ #SEZ #LastUnsdasSEZretten
#Berlin #Friedrichshain #Denkmal #Gemeingut #Linke #grune #Tourismus #NoCDU #Politik #Treuhand #TheoWaigel #Kohl #SchwarzeKassen

„Das kapitalistische System zwingt uns, immer mehr zu produzieren. Aber die Logik der Gewinnmaximierung hat nichts mit den Interessen der Menschen zu tun. Das #Kapital bestimmt uns, befiehlt uns, definiert uns. Wir sollten überlegen, wie wir es zähmen können. Das ist fundamental, um die Umweltkrise zu bewältigen.“ Bestsellerautor Kohei Saito
Saito fordert die Hinwendung zu einer nachhaltigen Wirtschaft ohne #Wachstum; Wasser, Wohnraum, medizinische Versorgung sollen #Gemeingüter sein.

#opensourceseeds

#Saatgut #freiesSaatgut kommt von #freieSoftware
#freesoftware #Vielfalt #bitsundbäume

Vielfalt ermöglichen
- Wege zur Finanzierung.pdf

https://opensourceseeds.org/sites/default/files/bilder/Vielfalt%20ermo%CC%88glichen%20-%20Wege%20zur%20Finanzierung.pdf
....

"Reessuumméé

Die konventionelle Pflanzenzüchtung finanziert sich aus Abgaben die bei Verkauf des Saatguts über
#Eigentumsrechte geltend gemacht werden. Damit kann sie wirtschaftlich sehr profitabel sein, erfüllt
aber nicht die umfassenden Aufgaben, die heute an die #Pflanzenzüchtung gestellt werden:
die Erzeugung von #ökologisch angepassten, genetisch vielfältigen Sorten und die züchterische Bearbeitung vie-
ler #Kulturpflanzen.

Die ökologische Pflanzenzüchtung versucht diese Lücke zu schließen.
Die meisten Züchter und #Züchterinnen verzichten für ihre neuen Sorten bewusst auf exklusive Eigentumsrechte. Einzelne nutzen diese
weiterhin, können sich darüber aber nicht hinreichend finanzieren.
Denn die #pflanzengenetischeViel-
falt, erklärtes Ziel des Ökolandbaus, und die Finanzierung der Züchtung über #geistigeEigentumsrechte
schließen sich weitgehend aus.
Daher ist es nur folgerichtig, #SaatgutalsGemeingut zu betrachten. #Gemeingüter sind für alle und ohne
Einschränkungen zugänglich, nur vor Privatisierung müssen sie geschützt werden.

Die Open-Source Saatgut-Lizenz ermöglicht diesen Schutz.

Saatgut als Gemeingut gibt Züchter*innen die Möglichkeit
Zuchtmaterial frei zu nutzen, mit Ausnahme der Privatisierung.

Saatgut als Gemeingut bildet die Voraussetzung für die Rückkehr und Neuentwicklung klein- und mittelständischer Unternehmen, die die
dringend benötigte pflanzengenetische Vielfalt von leistungsfähigen Kulturpflanzen und ihren Sorten entwickeln.

Bisher finanziert sich die Ökozüchtung im Wesentlichen über Spenden von Stiftungen und Einzelperso-
nen. Dies reicht bei Weitem nicht aus, und das Wachstum bleibt sehr begrenzt. Deshalb ist es drin-
gend geboten, neue Finanzierungskonzepte zu finden. Entscheidend dabei ist eine neue Sicht auf die
Frage «Wer zahlt für das Saatgut?».
13
Wenn die ökologische Pflanzenzüchtung nicht nur als Produzentin von Betriebsmitteln, sondern als
Erbringerin vieler gemeinnütziger Leistungen anerkannt wird, lässt sich rechtfertigen, die Gesellschaft
als Ganzes in die Verantwortung und in die Finanzierung einzubeziehen. Dabei hat die Eigentumsfrei-
heit einen hohen Stellenwert. Denn warum sollte die Gesellschaft für etwas aufkommen, das später
privatisiert werden kann?
Das vorliegende Papier stellt dazu fünf verschiedene Ideen vor:
Die verpflichtende Einbeziehung der gesamten Wertschöpfungskette,
die Finanzierung der Züchtung aus einer Nutzer-Gemeinschaft heraus,
die Vermarktung von Züchtung als Dienstleistung,
die Mittelakquise durch eine spezialisierte Agentur, sowie
die Etablierung eines Produktlabels.
Potentiale der Finanzierung finden sich demnach insbesondere in der Einbeziehung zusätzlicher Ak-
teure (z.B. Wertschöpfungskette, Verbraucher, Staat, Kommunen). Aber auch die Umgehung bzw. der
Abbau bürokratischer Hürden, eine bessere Organisation der Züchterinnen und Züchter sowie Be-
wusstseinsbildung für die Thematik in der breiten Öffentlichkeit können wichtige Bausteine für die Fi-
nanzierung der eigentumsfreien, ökologischen Pflanzenzüchtung sein.
Die Aufgabe, neue Wege der Finanzierung zu gehen und der ökologischen Pflanzenzüchtung damit zu
starkem Wachstum zu verhelfen, kann in ihrer Bedeutung nicht überschätzt werden. Aktuell ist keine
Alternative erkennbar, mit der die dringend benötigte pflanzengenetische Vielfalt geschaffen werden
kann.

#Ökozüchtung ist zentral, nicht nur für die Entwicklung des Biomarktes in #Europa, sondern für die
#Landwirtschaft weltweit und dabei für alle Standorte, an denen #Boden und #Klima keine optimalen Pro-
duktionsbedingungen bieten. Nur
wenn es gelingt, auch diese mit geeigneten Sorten zu versorgen und #nachhaltig zu nutzen besteht die Chance unsere zukünftige #Ernährung zu sichern und nachhaltiger zu gestalten."

@opensourceseeds

#spende #Finanzierung #Unterstützung #Mitarbeit

Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Das #Wissen aus kultureller #Diversität, die Fülle unserer ständig wachsenden informativen und kreativen Schätze, und die #Vielfalt von Wirklichkeitszugängen der #Ethnien und #Völker dieser Erde sind zu schützende #Gemeingüter, wenn auch eigener und auf besondere Weise zu wahrender Art.
Der Schwund an Kirchenmitgliedern bringen nicht nur Gemeinden, sondern auch Kirchengebäude selbst unter Druck.
Es gibt ein "#Kirchenmanifest", das Kirchen als radikal öffentliche Gebäude postuliert, als Kulturerbe und #Gemeingüter für das für deren Erhalt eintritt.
Eine sehr feine und notwendige Initiative.
Mehr Infos und den Text des Manifests finden Sie unter:
https://www.moderne-regional.de/kirchenmanifest/
Kirchen­­­­­­ sind Gemein­­­­güter! Manifest für eine neue Verantwortungsgemeinschaft

Kirchen und ihre Ausstattungen gehören zu den wichtigsten Zeugnissen des Kulturerbes in Europa. Doch die christlichen Gemeinschaften sehen sich zunehmend nicht mehr in der Lage, diesen wertvollen Bestand zu erhalten. Immer weniger Gläubige nutzen die Räume, die Kirchensteuereinnahmen sinken, immer mehr Bauten werden außer Gebrauch gestellt oder gar abgerissen. Kirchenräume sind jedoch Common Spaces – viele Menschen haben oft über Jahrhunderte zu diesem Gemeingut beigetragen. Wer diese Bauten heute allein privatwirtschaftlich als Immobilien betrachtet, beraubt die Communitas. Staat und Gesellschaft können und dürfen sich ihrer historisch begründeten Verantwortung für dieses kulturelle Erbe nicht entziehen. Deshalb rufen wir dazu auf, der neuen Lage mit neuen Formen der Trägerschaft zu begegnen: mit einer Stiftung oder Stiftungslandschaft für Kirchenbauten und deren Ausstattungen.

moderneREGIONAL

Wie wir Tragödien (Tragische Situationen) psychologisch auflösen - Eine ganz besonders dumme Praxis

https://www.youtube.com/watch?v=S6AQztnUpFY

#Politik #Gefangenendilemmata #Tragik #Allmende #Gemeingüter

Wie wir Tragödien (Tragische Situationen) psychologisch auflösen - Eine ganz besonders dumme Praxis

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