Reihe „Architektur im Film“: wir zeigen den DEFA-Klassiker „Spur der Steine“ von Frank Beyer zusammen mit dem Zentrum für Baukultur Sachsen
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– Wann: Mittwoch, 18. März, 20.00 Uhr
– Wo: ⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨#ZfBK⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩ im Kulturpalast (Eingang über Galeriestraße)
– Eintritt frei, wir freuen uns über eine Spende
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Die exzellente Gesellschafts-Satire von Frank Beyer, die bürokratische Schlamperei und Unfähigkeit von Parteigenossen kritisierte, wurde 1966 nach organisierten Unruhen mit Stoßtrupps nach nur drei Tagen wieder aus den Kinos genommen … (1/2)

⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨#FrankBeyer #ManfredKrug #DEFA #DDR #GDR #Satire ⁨⁨#Architektur⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩ ⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨#architecture⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩ ⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨#cinemastodon⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩ ⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨#Kino⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩ ⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨#Film⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩ ⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨#Cinema⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩ ⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨#Movie⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩ ⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨#FilmBubble⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩ ⁨⁨#cinemastodon⁩⁩ ⁨⁨#DresdenBubble⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩

#OnThisDay 25.2.1842: Karl May wird geboren! 🪶 Anglistin Sabrina Vetter blickt in ihrem Gastbeitrag auf die Praxis des #Redface im deutschen Film, die mit #Winnetou weder beginnt noch endet:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/blog/von-karl-may-bis-zur-defa-redface-im-deutschen-film

#winnetou #karlmay #defa #gojkomitic #buffalobill #filmgeschichte #kulturerbe #digitalisierung

Der real existierende..

#DEFA Klassiker
Unser bester Mann (1983) | FILMKLASSIKER🎥

Unser bester Mann (1983) | FILMKLASSIKER🎥

Um auszuhelfen, schicken Erfurter Bauleute ihren »besten Mann« nach Berlin, wo er bereits händeringend von Bauleiter Winkelmann und seiner Brigade erwartet wird. Doch der Einstand des landesweit viel gepriesenen Vegesack fällt ganz und gar anders aus, als es sich Winkelmann und seine Männer vorgestellt haben. Nicht nur, dass bei dem Neuen »Privat vor Katastrophe« geht, weil der nämlich glaubt, in der Raststättenbekanntschaft Petra die Dame seines Herzens gefunden zu haben, es läuft auch alles, was er auf dem Bau anfasst, schief. Otto Vegesack wurde qualifiziert und qualifiziert, hat aber schlichtweg keine Ahnung. Darsteller: Heinz Rennhack, Werner Senftleben, Willi Schrade, Brigitte Krause, Viola Schweizer u.v.m. Laufzeit: 87 Min 🎥 Folge uns, um weitere Filmklassiker zu schauen: https://tinyurl.com/KlassikerTV #filmklassiker #klassiker #fernsehen #berlin #ddr #ostdeutschland

4/ #EdeUndUnku wurde 1981 von der #DEFA verfilmt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Als_Unku_Edes_Freundin_war

Ein antirassistischer Film zu einer antirassistischen Geschichte, die sich so in den 30ern zugetragen hatte.

Das Lexikon des internationalen Films fand: „sensibler Bilderbogen nach einem in der DDR viel gelesenen Kinderbuch, der antirassistisches Gedankengut nachdenklich und unterhaltsam an jugendliche Zuschauer bringt.“

Als Unku Edes Freundin war – Wikipedia

1/ Mir wird schlecht. Hab ich gerade durch Zufall gefunden. #Einberufen ein Dokumentarfilm der #DEFA über die Einberufung zur #NVA.

#DDR

https://www.youtube.com/watch?v=ZQCWK8RA5ts

Einberufen - Doku - DEFA (ganzer Film auf Deutsch)

YouTube
Jetzt kostenlos auf dem offiziellen Youtube-Kanal der DEFA-Streamen: "Der Schweigende Stern". Link im ersten Kommentar. #sfcd #defa #derschweigendestern

Jetzt kostenlos streamen: Könn...
Jetzt kostenlos streamen: Könnt ihr euch noch an diesen Sci-Fi-Thriller aus der DDR erinnern?

Ein Blick zurück in eine Zukunft, wie sie sich einst ein ganzes Land erträumte. Diesen Film könnt ihr jetzt kostenlos streamen.

kino.de

2/ Das ist ein krasser Film. Sibylle Schönemann hat mit allen gesprochen oder versucht zu sprechen: Ihren Chefs bei der DEFA, der Frau bei der Kaderabteilung, Schöffen, Richtern, #Stasi-Leuten, Vernehmern, der Frau im Hauptmannsrang aus dem Strafvollzug, die „was mit Menschen“ machen wollte.

Ihre Straftat: Sie wollte Filme machen, die der Staat nicht wollte, und hatte danach einen Ausreiseantrag gestellt.

Ihr Mann und sie wurde verhaftet. Die Kinder waren noch draußen.

Der Film endet mit einem Gespräch mit dem Anwalt Dr. Vogel, der für 250.000 Familienzusammenführungen und 35.000 Ausreisen von Politischen zuständig war. Vogel meinte zur Verabschiedung sinngemäß: Alles Gute, ich hoffe, dass sie alles gut überstehen (oder überleben). Schönemann: Ich habe es doch schon überstanden. Vogel: Mit der Entlassung aus der Haft ist es noch nicht vorbei.

Er erwähnte noch andere Fälle, die er betreut hat.

https://www.youtube.com/watch?v=TokBoJHDkDQ&t=26s

Sibylle Schönman hat im Prinzip das gemacht, was #AnneRabe fordert: Sie hat mit ihren Peinigern gesprochen. Ich finde nicht, dass die Betroffenen das machen müssen, aber sie hat es getan und einen Film daraus gemacht, den jetzt jeder sehen kann und sollte.

Als dieser Film entstand, war Anne Rabe vier Jahre alt. Ihre Eltern waren sicher traurig, dass ihre DDR Geschichte war und sie ihre Arbeit in systemstützenden Berufen verloren hatten.

Der Film über die #DEFA ist übrigens von DEFA-Mitarbeitern gemacht worden. Die Frau von der Kaderleitung und der oberste Chef der DEFA, der auch im ZK der SED war, kommen im Film vor.

#DDR #SED #Aufarbeitung

Locked Up Time trailer

YouTube
Filmdetails: Verriegelte Zeit (1990)

'1984 wurde ich von der Stasi (Staatssicherheit) der DDR verhaftet, verhört, verurteilt, in den Knast gesteckt, im Sommer 1985 in einen Bus gesetzt und über die Grenze in den Westen abgeschoben. Meine alte Heimat hatte mich ausgespuckt, ohne mir die Chance eines Abschieds zu lassen und mir meine Frage nach dem 'Warum?' beantworten zu wollen. Das Leben in Hamburg, in der neuen Heimat, ließ im Laufe der Jahre die quälende Frage verblassen und irgendwann schien es, als seien die damaligen Ereignisse nur noch eine Episode meines Lebens. Als der große 'Schutzwall', der die Menschen da drüben auch vor meinen Fragen schützte, brach, verspürte ich zunehmend den Drang, jetzt fährst du hin und fragst, suchst die Orte und die Menschen, fühlst die alten Gefühle der Qual und der Entwürdigung und vielleicht auch Genugtuung, und weil es mein Beruf ist, sagte ich mir, wenn schon, dann konsequent mit Kamera und Tongerät. Ich fand Geldgeber und mir wohlgesonnene alte Kollegen bei der DEFA, hörte Ermunterungen und auch Warnungen von Freunden, rüstete mich mit Wut und Neugier, Angst und Erwartung und begann meine Suche. Und als ich das erste Mal in einer meiner damaligen Zellen saß und den alten Gefühlen lauschte, Menschen traf, die mich quälten, die aber nur ein ausführendes Rädchen im Getriebe des Unrechts gewesen sein sollten, mich darauf hinwiesen, daß sie alle nichts gewußt und nur ihre Pflicht getan hätten, war ich entschlossen, die Wurzeln zu suchen und die Menschen zu finden, die Entscheidungen gegen mich getroffen hatten. Ich fand eine Unmenge an Informationen, wenige Menschen, die sich erinnern konnten oder wollten, Niemanden, der mir sagte: '...Ja, ich weiß jetzt, daß ich Dir damals Unrecht angetan habe!' Wen auch immer ich traf, oder wer auch immer sich vor mir versteckte, meine Spurensuche wurde immer mehr von der Gewißheit beeinflußt, den oder die Täter nicht finden zu können, weil es sie nicht gibt. Begriffen aber habe ich, daß es einmal wieder dieses ewig deutsche Geflecht von 'nur' Ausführenden, Befehlsempfängern, einer höheren 'Notwendigkeit' Folgenden und Ahnungslosen war, in deren Mechanismus ich gefangen war. So habe ich beschlossen, diese Suche nach 'dem Niemand' zum Gegenstand des Films zu machen und begriffen, daß meine Frage nach demjenigen, 'der es war', erfolglos sein muß. Mein Film stellt viele Fragen und enthält wenig Antworten, meine Suche aber, die deprimierend und spannend war, komisch und tragisch, ermüdend und befreiend, ist zu einem Film geraten, der für mich zur Bewältigung einer Episode meines Lebens wurde und für den Zuschauer vielleicht ein nachdenkliches Erlebnis, ein Dokument dieser Zeit und dieses doppelt geteilten Landes, nicht mehr und auch nicht weniger.'Sibylle Schönemann (in: Faltblatt der alert Film GmbH)Die DEFA-Stiftung erhält die Filme der DEFA und macht sie als Teil des nationalen Kulturerbes für die Öffentlichkeit nutzbar. Sie fördert die deutsche Filmkunst und Filmkultur durch die Vergabe von Projektmitteln, Stipendien und Preisen.

Armin Müller-Stahl zum 95. – „Still, beharrlich, unbequem…“

95 Jahre sind kein Anlass zur Nostalgie. Dafür war die Kunst dieses Mannes immer zu gegenwärtig, zu unbequem, zu wenig versöhnlich. Müller-Stahl war nie der Schauspieler der großen Gesten oder einfacher Positionen. Seine Bedeutung liegt nicht in Widerstandssymbolik, sondern in der präzisen Darstellung von persönlicher Verstrickung. Von der DEFA über die BRD bis Hollywood hat er Figuren verkörpert, die immer in einem Kontext existierten. Und genau das hat ihn zu einem der ernsthaftesten und größten Darsteller des (deutschen) Nachkriegskinos gemacht. (ARD, Wh.)

Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/armin-mueller-stahl-zum-95-still-beharrlich-unbequem/

Retrospektive – „100 Jahre Konrad Wolf“ (2025)

Konrad Wolf wäre in diesem Jahr hundert Jahre alt geworden. Ein Regisseur, der aus der deutschen Geschichte kam und den sie nie losgelassen hat. Als Sohn des Schriftstellers Friedrich Wolf und jüdischer Kommunist, Emigrant, Rückkehrer mit der Roten Armee, war schon seine Biografie Stoff für mehr als einen Roman. Doch Konrad Wolf interessierte sich nicht für das Heldentum, sondern für das Zweifeln daran. Er war Regisseur im Auftrag eines Staates, der eine eigene Wahrheit verwalten wollte, und schuf dennoch ein Kino, das die Wirklichkeit freigelegt hat. (ARTE)