Jornalisten fragen, Schwerdtfegr antwortet mit gegenfragen
An übelschriften im normalen contentindustriellen jornalismus würde ich ja keinen besonderen maßstab mehr anlegen, das ist da ja alles vom geschäftsprinzip der klickbäjht und reklameplatzvermarktung durchkrebst, aber scinexx sollte nicht so einen müll formulieren, wenn es mehr als Peter Mösenleckers interessantes magazin sein will:
Künstliche Intelligenz
Kann KI ein Bewusstsein entwickeln?
Gekünstelte intelligenz:
Kann sich ein angelerntes neuronales netzwerk verlieben?
Und könnten wir ein solches Bewusstsein bei künstlichen Intelligenzen überhaupt erkennen?
Und könnten wir überhaupt erkennen, dass sich ein angelerntes neuronales netzwerk verliebt hat.
Natürlich folgt auf die blöde übelschrift die übliche reklame unter dem reklamewort von der „künstlichen intelligenz“, bis hin zu sozjalem verhalten, freiem willen, riesigen fortschritten und ernstklingensollenden fragen.
Niemand hat ein messverfahren für bewusstsein. Oder auch nur ein halbwegs tragfähiges gerüst einer definizjon. Das hier…
Gängiger Auffassung nach bedeutet Bewusstsein, sich seiner selbst und seiner Empfindungen bewusst zu sein und nicht nur instinktiv auf Umweltreize zu reagieren
…schließt bereits eine komplexe kybernetische steuerung ein, die wir wegen ihrer komplexität ohne softwäjhranalyse nicht mehr verstehen können und deshalb als irgendwie eigenständig betrachten.
Ich habe schon leute mit kompjutern und geldspielgeräten reden hören, so überzeugt waren die vom bewusstsein dieser dinge. 😁️
Dass die durch rückpropagzjon von fehlern entstandenen gewichtungen in einem angelernten neuronalen netzwerk ein auch für richtige fachleute nicht verständliches und erst recht nicht analysierbares, in realen anwendungen verdammt großes array aus zahlen sind, über das ein verhältnismäßig primitiver algoritmus abläuft, ändert an dieser betrachtung nichts. Es ist eine softwäjhr, die man nicht analysieren kann und von der man deshalb annimmt, dass sie eine intelligenz, einen willen oder gar ein eigenes bewusstsein habe. Genau so wie der glücksspieler vor einem geldspielautomaten. Oder der anwender vor einem für ihn unverständlichen kompjuterprogramm. So nach dem tief unwissenschaftlichen motto: ich kann es nicht verstehen, es muss eine persönlichkeit haben. Gut, dass die leute mit akadämlichen hindergrund, die offen und ihre dummheit offenbarend so faseln, inzwischen rudimentär verstehen, wie blitz und donner entstehen und deshalb nicht mehr zu Thor beten!
Und der schlenker zur „moral“…
„Bewusstsein bildet die Basis unserer Moralvorstellungen. Es ist zentral dafür, ob jemand oder etwas eine Person und ein ‚Selbst‘ ist oder nur ein bloßer Automat“
…ist von so einer tiefen parareligjösen unwissenschaftlichkeit geprägt, dass mir die lust am weiterlesen vergeht. Ich habe mehr als einmal menschen kennengelernt, von denen ich behaupten würde, dass sie ziemlich sicher ein bewusstsein haben, bei denen ich aber nicht die spur einer moral feststellen konnte. Obwohl sie gern moralisch argumentieren, aber ihre moral je nach gegenwärtigem plan einfach gegen eine andere auswexeln. Die nachrichten sind voll von diesen gefährlichen und zuweilen irren wracks mit ihrem bis an realitätsverluste reichenden narzissmus. Es sind meist leute, bei denen es besser für uns alle gewesen wäre, wenn die eltern einfach ein kondom benutzt hätten.
Dieser duftend-gärende künstliche-moral-bullschitt mit „guckemal, bewusstsein“ und angstehrfurchtsappell ist der typische reklametext aus der milljarden-dollar-kirche der so genannten „künstlichen intelligenz“, die in ihrer technoesoterischen dauerpredigt immer mehr risikokapital, strom, natürliche intelligenz und erfreulichere entfaltungsmöglichkeiten von lebenden menschen wegmümmelt. Dieser duftend-gärende bullschitt soll vergessen machen, dass mit den gegenwärtigen verfahren offenbar eine technische grenze erreicht wird, was man daran bemerkt, dass der immer weiter erhöhte aufwand keine verbesserung der ergebnisse mehr hervorbringt, in vielen bereichen sogar eine verschlechterung.
(Ich meine damit keine spezjellen anwendungen der frechen heuristik angelernter neuronaler netzwerke in der chemie, der farmazeutik, der medizyn oder der matematik. Dort sind die ergebnisse teilweise beeindruckend und werden besser. Aber von dort hört man auch nicht so ein geschwafel. Sogar vibe coding soll inzwischen brauchbar und der generierte kohd halbwegs verständlich sein, wenn die komplexität nicht zu hoch wird. Das wurde mir jedenfalls von leuten gesagt, die es machen; ich selbst habe noch keine erfahrungen damit und werde das vermutlich auch nicht mehr ändern. Gut so! Niemand hat lust, seine lebenszeit für irgendwelche banalen standardskripten aufzuwänden, die dann doch immer viel länger dauern, als man anfangs gedacht hat.)
Rechenmaschinen halluzinieren nicht. Sie rechnen. Sie verwandeln dabei eingaben auf grundlage eines programmes in ausgaben. Menschen halluzinieren. Vor allem, wenn das gefährliche hirngift geld ins spiel kommt, halluzinieren menschen besonders stark und unter vollständigem auswurf ihrer vernunft. Jeder betreiber eines casinos weiß das, und natürlich jeder betrüger.
Wie weist man nach, ob ein KI-System nur pseudo-bewusst reagiert oder wirklich das volle Spektrum eines menschenähnlichen Bewusstseins besitzt?
Wie weist man nach, ob ein angelerntes neuronales netzwerk seine liebe nur pseudo-verliebt erzeugt, indem es entsprechende brocken des anlernmaterjales wieder rekombiniert hervorbringt, oder ob es wirklich das volle spektrum eines menschenähnlichen verliebten besitzt? Inklusive sehnsucht, gedanklicher fixierung an das geliebty und nahezu wahnhafter psychischer überhöhung des geliebty?
Diese gegenfrage ist genau so valide wie die gestellte frage. Sie wirkt nur (noch) viel absurder. Beides setzt mehr als einfach nur ein gewahrsein voraus. Dass die frage nach dem bewusstsein nicht so absurd wirkt, dass menschen davon anfälle spontaner heiterkeit kriegen, ist bereits folge der reklame. Wenn man jahrelang immer und überall das vorsätzlich hirnfickende reklamewort „künstliche intelligenz“ hört und aus naheliegenden gründen wegen seines selbstgewahrseins denkt, dass „intelligenz“ und „bewusstsein“ in irgendeiner weise nahe beiander liegen, dann wirkt die frage nach dem „künstlichen bewusstsein“ irgendwann eben auch naheliegend. Aber sie ist in wirklichkeit genau so absurd wie die frage nach der „künstlichen liebe“, deren absurdität vermutlich die meisten menschen unmittelbar einsehen würden.
(Ja, ich weiß um die bedeutung der „liebe“ für die arterhaltung. Aber ich weiß auch um die bedeutung der „intelligenz“ für die arterhaltung. Ich gehöre einer spezies an, die es damit weit gebracht hat.)
Was in einem KI-Modell wirklich vorgeht, ist schon jetzt nicht genau nachvollziehbar. Ob es bewusst agiert oder sein Verhalten dies nur emuliert, lässt sich nicht eindeutig ermitteln. Solange wir nicht einmal verstehen, wie Bewusstsein entsteht und welche Voraussetzungen dies erfordert, werden wir diese Frage auch bei der künstlichen Intelligenz nicht eindeutig klären können
Kann man das denn bei einem menschen eindeutig ermitteln und klären?
Auf diesen einen hinweis hätte man den gesamten text reduzieren können. Um sich der wissenschaft zuzuwenden, um die es bei scinexx ja angeblich gehen soll.
Zeit für ein bisschen gnobbelmatsch, denn der kaiser ist nackt:
Hoffentlich ist der heip bald vorbei! Die menschen sind auch ohne diese scheiße dumm genug geworden.
#Blah #Bullshit #Gnobbelmatsch #KünstlicheIntelligenz #Link #Parareligion #Scinexx #Technikesoterik