Ungesagte Worte

Würden meine Eltern noch leben, würde ich ihnen in etwa die folgenden Worte sagen:

"Während Eurer Lebenszeiten habe ich Euch oft für Eure in meinen Augen Lieblosigkeit mir gegenüber angegriffen und kritisiert. Als Kind und Jugendlicher wusste ich es nicht anders - wir haben ja auch nie miteinander gesprochen. Das hat mich immer gestört und mir war klar, dass Eure Sprachlosigkeit keine Absicht war, sondern Unvermögen. Und das meine ich ohne jede Kritik, sondern sachlich. Und ich war nie imstande, daran etwas zu ändern.

Ihr habt mir aber viel gegeben, das all meine Kritik an den Rand schiebt - doch leider erst heute und nach Eurem Tod. Du Mutti, hast mir das Leben geschenkt - ein Leben, aus dem ich nicht das gemacht habe, was ich hätte daraus machen können. Ihr habt in jeder Hinsicht dafür gesorgt, dass ich immer versorgt war. Es mangelte mir sachlich an nichts. Und auch daran hat unser gefühlsmäßiges Zusammenleben gelitten, weil Euch das Versorgen der Familie schon sehr stark gefordert hat.

Obwohl Ihr mich immer als ein schwieriges Kind bezeichnet habt, habt Ihr mich nichtsdestotrotz geliebt und zu mir gehalten. Das ich diese Liebe nicht annehmen konnte, steht auf einem anderen Blatt.

Heute ist das alles Vergangenheit und ich kann es nicht mehr rückgängig machen und auch nicht in Teilen ändern. Ich kann mich nur immer wieder bemühen, diese Unduldsamkeit nicht gegen mich und nicht gegen meine Mitmenschen zu leben. Euch möchte ich mit jahrelanger Verspätung um Verzeihung dafür bitten, dass ich Euch gegenüber oft ungerecht und dickköpfig war."

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Neue Rezension: Myisha Cherry: Failures of Forgiveness. What We Get Wrong and How to Do Better (https://zfphl.org/article/view/42166) #philosophie #verzeihung #ethik
Myisha Cherry: Failures of Forgiveness. What We Get Wrong and How to Do Better | Zeitschrift für philosophische Literatur

Neue Rezension: Myisha Cherry: Failures of Forgiveness. What We Get Wrong and How to Do Better (https://doi.org/10.21827/zfphl.13.1.42166)

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Myisha Cherry: Failures of Forgiveness. What We Get Wrong and How to Do Better | Zeitschrift für philosophische Literatur

Worte an meine Eltern

Würden meine Eltern noch leben, würde ich ihnen in etwa die folgenden Worte sagen:

"Während Eurer Lebenszeiten habe ich Euch oft für Eure in meinen Augen Lieblosigkeit mir gegenüber angegriffen und kritisiert. Als Kind und Jugendlicher wusste ich es nicht anders - wir haben ja auch nie miteinander gesprochen. Das hat mich immer gestört und mir war klar, dass Eure Sprachlosigkeit keine Absicht war, sondern Unvermögen. Und das meine ich ohne jede Kritik, sondern sachlich. Und ich war nie imstande, daran etwas zu ändern.

Ihr habt mir aber viel gegeben, das all meine Kritik an den Rand schiebt - doch leider erst heute und nach Eurem Tod. Du Mutti, hast mir das Leben geschenkt - ein Leben, aus dem ich nicht das gemacht habe, was ich hätte daraus machen können. Ihr habt in jeder Hinsicht dafür gesorgt, dass ich immer versorgt war. Es mangelte mir sachlich an nichts. Und auch daran hat unser gefühlsmäßiges Zusammenleben gelitten, weil Euch das Versorgen der Familie schon sehr stark gefordert hat.

Obwohl Ihr mich immer als ein schwieriges Kind bezeichnet habt, habt Ihr mich nichtsdestotrotz geliebt und zu mir gehalten. Das ich diese Liebe nicht annehmen konnte steht auf einem anderen Blatt.

Heute ist das alles Vergangenheit und ich kann es nicht mehr rückgängig machen und auch nicht in Teilen ändern. Ich kann mich nur immer wieder bemühen, diese Unduldsamkeit nicht gegen mich und nicht gegen meine Mitmenschen zu leben. Euch möchte ich mit jahrelanger Verspätung um Verzeihung dafür bitten, dass ich Euch gegenüber oft ungerecht und dickköpfig war."

#eltern #worte #gedanken #lieblosigkeit #sprachlosigkeit #unvermögen #kritik #tod #mutti #mutter #versorgen #loyalität #zusammenleben ##liebe #unduldsamkeit #mitmenschen #verspätung #verzeihung #ungerechtigkeit

@StefanStuckmann Warum heißt es Buchhaltungssoftware und nicht Taschenbuch bzw. andersherum? Persönlich nehme ich ja Regale. Aber wahrscheinlicher ist, dass ich nicht genug Umsatz mache, um solcherlei Fragen qualifiziert zu beantworten … #Verzeihung #umblättern

Da berühren sich Himmel und Erde: Das Zeitlose Fundament in einer Zerrissenen Gesellschaft

In einer Epoche, die von zunehmender Fragmentierung und Individualismus geprägt ist, erscheint das Kirchenlied „Da berühren sich Himmel und Erde“ als ein leuchtendes Symbol für die Sehnsucht nach einer tieferen, gemeinsamen Basis. Dieses Lied erinnert uns an die Essenz dessen, was es bedeutet, in einer Gemeinschaft zu leben, die durch gegenseitigen Respekt und Verantwortung zusammengehalten wird.

Die Bedeutung des Kirchenliedes in der heutigen Zeit

„Da berühren sich Himmel und Erde“ ist mehr als ein einfaches Lied; es ist ein theologisches Manifest, das die heilige Verbindung zwischen dem Göttlichen und dem Menschlichen betont. Diese Verbindung ist eine Quelle der Hoffnung und Orientierung in einer Welt, die oft von egoistischen Bestrebungen und dem Verlust gemeinsamer Werte geprägt ist.

Theologische Reflexion: Himmel und Erde im Dialog

Die Vorstellung, dass Himmel und Erde sich berühren, spiegelt eine tiefe theologische Wahrheit wider, die im Christentum zentral ist: die Inkarnation Gottes in Jesus Christus. Wie der Theologe Karl Barth betonte, offenbart sich Gott in der Welt und nimmt aktiv an der menschlichen Geschichte teil. Diese Präsenz Gottes ist nicht nur ein historisches Ereignis, sondern eine kontinuierliche Realität, die uns zur Gemeinschaft mit Gott und miteinander ruft.

Gesellschaftliche Relevanz: Ein Appell zur Gemeinschaft

In der gegenwärtigen Gesellschaft, die oft von einer „Ich-zuerst“-Mentalität beherrscht wird, bietet das Lied eine kraftvolle Gegenbotschaft. Es ruft uns dazu auf, unsere Beziehungen neu zu überdenken und die göttliche Dimension in unserem alltäglichen Handeln zu erkennen. Wie Dietrich Bonhoeffer in seinem Werk „Gemeinsames Leben“ schreibt, ist die Gemeinschaft der Gläubigen nicht nur eine soziale, sondern auch eine geistliche Realität. Sie ist ein Abbild des himmlischen Friedens, das in unserer Welt greifbar wird.

Ein Wegweiser für die Zukunft

Das Lied „Da berühren sich Himmel und Erde“ lädt uns ein, über unsere Rolle in der Welt nachzudenken und uns auf die Werte zu besinnen, die eine wahrhaft humane Gesellschaft ausmachen: Liebe, Gerechtigkeit und Solidarität. In den Worten von Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Fratelli tutti“ liegt die Zukunft in einer „Kultur der Begegnung“, die den Himmel auf die Erde bringt, indem sie das Göttliche im Mitmenschen erkennt und ehrt.

In einer Zeit, in der viele Menschen nach Orientierung und Sinn suchen, bleibt das Kirchenlied „Da berühren sich Himmel und Erde“ ein zeitloser Aufruf zur Umkehr und zum Aufbau einer Gemeinschaft, die auf den ewigen Werten des Evangeliums basiert. Es erinnert uns daran, dass in jeder menschlichen Begegnung das Potenzial liegt, die göttliche Liebe sichtbar zu machen und somit den Himmel auf Erden zu berühren.

https://youtu.be/gaUVv2pkB10?si=WadZ1e6iWLbsbHQ3

https://youtu.be/COsE8boOySE?feature=shared

https://god.fish/2024/07/24/da-beruehren-sich-himmel-und-erde/

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Was ich meinen Eltern heute so sagen würde

Meinen Eltern habe ich vieles gesagt, was ich lieber nicht gesagt hätte. Und ich hätte ihnen vieles sagen können, was ich ihnen nicht gesagt habe. Sie sind schon lange tot und darum möchte ich ihnen gerne fiktiv folgendes sagen:

Liebe Eltern,

ich war ein ungeduldiger Sohn und ihr geduldige Eltern. Das kommt mir aber leider viele Jahre nach euren Tod zu Bewusstsein. Dafür bitte ich euch um Verzeihung. Ich habe oft Eure Worte als die Worte von doofen Eltern abgetan (auch auf aggressive Weise) und auch nicht weiter über sie nachgedacht - ein Fehler, den ich erst heute (hoffentlich) bereinigt habe. Dadurch habe ich euch und auch mir das Leben unnötig schwierig gemacht.

Ihr habt mir ein Leben in Sicherheit ermöglicht, auch wenn es euch finanziell und gefühlsmäßig nicht leicht gefallen ist: Ihr habt mir sehr viele Freiheiten gelassen. Ihr habt mich gut ernährt. Ihr habt mir mein Studium ermöglicht. Ihr habt mir meine lange Arbeitslosigkeit nie vorgeworfen und mich finanziell unterstützt.

Würdet Ihr heute noch leben, würde ich euch das persönlich sagen und unsere Familienbande sorgfältiger pflegen als ich es getan habe. Tja, heute wäret Ihr 100 und 102 Jahre. Ich habe sehr viel falsch gemacht und sehr viel versäumt. Ob es mir heute gelingt, viele dieser Fehler und Versäumnisse zu vermeiden - sicher bin ich mir dabei nicht immer, es hat sich einfach viel eingebrannt. Aber ich bemühe mich. "Der Weg ist das Ziel", auch wenn ich manche Ziele knapp verfehle oder nicht erreiche.

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Entrüstung über #Sylter #Skandalvideo – Beteiligter bittet um #Verzeihung für #Hitlergruß.🤦 Die Mehrzahl dieser jungen #Nazis reden sich wohl wieder auf die #Schlümpfe aus.
https://www.gmx.net/magazine/panorama/entruestung-sylter-skandalvideo-beteiligter-bittet-verzeihung-39698750#.wa.mailsent

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Entrüstung über Sylter Skandalvideo – Beteiligter bittet um Verzeihung

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