How can we ease the access to information on restitution and compensation claims of victims of National Socialism? The Online Collection "Wiedergutmachung for National Socialist Injustice" at Archivportal-D extracts and combines information on applicants for Wiedergutmachung from post-war files and index cards. Nastasja Pilz and Inger Banse-Strobel explain how this is done in a European Holocaust Research Infrastructure blog post
@bundesarchivd #Wiedergutmachung
https://blog.ehri-project.eu/2026/03/30/person-data-online-collection-wiedergutmachung/
Disentangling and Presenting Person Data in the Online Collection “Wiedergutmachung for National Socialist Injustice”

The Online Collection “Wiedergutmachung for National Socialist Injustice” in Archivportal-D – a platform for a comprehensive search for German archival material – will in the future offer access to a huge amount of person-related data from the records of Wiedergutmachung in Germany and abroad. The highly controversial term Wiedergutmachung is used to describe the German Read More

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📢 Neue Folge von #SprechendeAkten

👂 Hier geht es zur 5. und letzten Folge dieser Staffel: https://www.landesarchiv-bw.de/de/landesarchiv/projekte/podcast-sprechende-akten/74726

💡 Unsere fünfte Episode thematisiert das Schicksal eines antifaschistischen Stuttgarter Widerstandskämpfers. 1934 wird der erst 22-jährige KPD-Aktivist Alfred Hausser von der Gestapo verhaftet, weil er sich im aktiven Widerstand gegen den Nationalsozialismus engagiert. Es folgen Jahre in Haft unter grausamen Bedingungen. Aber er wird nicht gebrochen, sondern möchte seinen Teil zu einem neuen #Deutschland beitragen. Sein eigener Kampf um Entschädigung wird dabei zum behördlichen Kleinkrieg, in dem er seiner antifaschistischen Gesinnung stets treu bleibt.

Sprechende Akten ist eine Produktion des Landesarchivs Baden-Württemberg. Umgesetzt von WE ARE PRODUCERS in Zusammenarbeit mit POOL ARTISTS. Finanziert vom @bmf

📷 Bild 1: Demonstrationszug des kommunistischen Jugendverbandes (KPD-Jugend) in Berlin zum 1. Mai 1925, Vorlage: Bundesarchiv Bild 102-01355

📷 Bild 2: VVN-Gedenkstein mit Spruchplatte aus den 1950er-Jahren, Foto vom Oktober 2018 aus Lüderitz, Sachsen-Anhalt, Vorlage: private Aufnahme vom 3. Oktober 2018, Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:VVN-Gedenkstein.jpg

📷 Bild 3: Scan des Aktendeckels der Entschädigungsakte von Alfred Hausser,
Vorlage: Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg EL 350 I Bü 1630

#geschichte #archiv #podcast #wiedergutmachung #antifa

📢 Neue Folge von #SprechendeAkten

👂 Hier geht es zur 4. Folge der neuen Staffel: https://www.landesarchiv-bw.de/de/landesarchiv/projekte/podcast-sprechende-akten/74726

💡 Unsere vierte Episode zeigt, wie umstritten die deutsche „Wiedergutmachung“ war und wie kritisch sie von den Opfern des Nationalsozialismus oft gesehen wurde. Wir begleiten die Geschwister Liefmann auf ihrem Weg. Dass auch das Aufwachsen mit dem protestantischen Glauben nicht vor Inhaftierung und Tod schützt, belegen die Schicksale der aus einer ehemals jüdischen Familie stammenden Geschwister, die 1940 in das Internierungslager Gurs deportiert wurden. Robert Liefmann überlebt die Lagerhaft nicht; seinen Schwestern gelingt die Flucht nach Zürich. Nach dem Krieg kämpft vor allem die jüngste Schwester um die Anerkennung des Unrechts, das ihren Geschwistern und ihr widerfahren ist – mit durchwachsenem Erfolg und geleitet von der steten Frage, was „Wiedergutmachung“ eigentlich bedeuten soll.

Sprechende Akten ist eine Produktion des Landesarchivs Baden-Württemberg. Umgesetzt von WE ARE PRODUCERS in Zusammenarbeit mit POOL ARTISTS. Finanziert vom @bmf

📷 Bild 1: Stolpersteine für die Geschwister Liefmann vor dem Haus Goethestraße 33, Freiburg. Vorlage: private Aufnahme vom 26.7.2011, Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Robert,_Martha_%26_Else_Liefmann_-_Stolpersteine.jpg

📷 Bild 2: Erinnerungstafel an das Internierungslager Gurs. Vorlage: private Aufnahme von 1980, Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Camp_de_Gurs_panneau_m%C3%A9moriel_1980.jpg

📷 Bild 3: Blick auf das Internierungslager Camp de Gurs in Südfrankreich. Vorlage: private Aufnahme von 1939 (ca.), Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Logor_Gurs.jpg

📷 Bild 4: Scan des Aktendeckels der Entschädigungsakten von Else Liefmann, Vorlage: LABW, StAF F 196/1 Bü 2177

📷 Bild 5: Scan des Aktendeckels der Entschädigungsakten von Robert Liefmann, Vorlage: LABW, StAF F 196/1 Bü 2176

📷 Bild 6: Scan des Aktendeckels der Entschädigungsakten von Martha Liefmann, Vorlage: LABW, StAF F 196/1 Bü 2178

#geschichte #archiv #podcast #wiedergutmachung #bawu #archiv #archive

📢 Neue Folge von #SprechendeAkten

👂 Hier geht es zur 3. Folge der neuen Staffel: https://www.landesarchiv-bw.de/de/landesarchiv/projekte/podcast-sprechende-akten/74726

💡 In unserer dritten Folge geht es das Schicksal eines Damenimitators im Fadenkreuz der Nationalsozialisten. Michael Mayer übt unter dem Künstlernamen Hilmar Damita eine erfolgreiche nationale und internationale künstlerische Tätigkeit aus und ist ein gefeierter Star der 20er Jahre. 1933 wird ihm die öffentliche „abnorme Zurschaustellung seines Lebenswandels“ verboten. Auch seine offen gelebte Ablehnung des #Nationalsozialismus hat Konsequenzen: Mehrfach verhaftet, lässt er sich 1944 aus Angst vor dem Konzentrationslager „entmannen“. Michael Mayer stirbt 1969 in München – ohne je einen Pfennig an Entschädigung erhalten zu haben.

Sprechende Akten ist eine Produktion des Landesarchivs Baden-Württemberg. Umgesetzt von WE ARE PRODUCERS in Zusammenarbeit mit POOL ARTISTS. Finanziert vom @bmf

📷 Bild 1: Polizeifotografie einer Autogrammkarte von Michael Mayer als Hilmar Damita in den 1920er Jahren, Vorlage: Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg F 215 2017/066, 641

📷 Bild 2: Erinnerungstafel für die Verfolgung Homosexueller zur Zeit des Nationalsozialismus am Nollendorfplatz in Berlin, Vorlage: Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gedenktafel_Rosa_Winkel_Nollendorfplatz.jpg

📷 Bild 3: Scan des Aktendeckels der Entschädigungsakte von Michael Mayer, Vorlage: Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg EL 350 I Bü 39244

#archiv #podcast #wiedergutmachung #entschädigung #verfolgung #bawu

📢 Neue Folge von #SprechendeAkten

👂 Hier geht es zur 2. Folge der neuen Staffel: https://www.landesarchiv-bw.de/de/landesarchiv/projekte/podcast-sprechende-akten/74726

💡 Diese zweite Folge erzählt die #Geschichte von Frieda Salamon, einer Jüdin, die eine wahre Odyssee durch Lager und Behörden erlebt hat. Deportation ins Ghetto Sevljus, Lagerhaft in den KZs Auschwitz, Gleiwitz, Ravensbrück und Roebel – Frieda Salamon hat sie alle überlebt. 1945 gelingt ihr schließlich die Flucht und sie wandert in die USA aus. Die physischen und psychischen Auswirkungen der Verfolgung begleiten sie jedoch ihr Leben lang. Nach Kriegsende stellt sie mehrere Anträge auf „Wiedergutmachung“ – und muss sich dabei den vielen Fallstricken der deutschen Entschädigungspraxis stellen.

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📷 Bild 1: Aufnahme des Tors im KZ Ausschwitz, aufgenommen im Mai 1945, Vorlage: Wikimedia Commons, http://inquery.ushmm.org/uia-cgi/uia_doc/photos/1?hr=null

📷 Bild 2: Aufnahme des Konzentrationslagers Ravensbrück. Frauen in Häftlingskleidung an einer Lore, aufgenommen 1939, Vorlage: Bundesarchiv Bild 183-1985-0417-15

📷 Bild 3: Scan des Aktendeckels der Entschädigungsakte von Frieda Salamon, geb. Herskovits, Vorlage: Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg EL 350 I Bü 61232

#archiv #podcast #wiedergutmachung #entschädigung #verfolgung #nationalsozialismus #bawu

📢 We proudly present: die 2. Staffel unseres Podcast „Sprechende Akten“!

🤝 Ganz getreu dem Motto „Never change a winning team“ haben wir erneut mit der Agentur WE ARE PRODUCERS zusammengearbeitet und eine 2. Staffel unserer Podcast-Reihe produziert: „Sprechende Akten. NS-Opfer und ihr Ringen um Entschädigung“.

👂 Hier geht es zur 1. Folge der neuen Staffel: https://www.landesarchiv-bw.de/de/landesarchiv/projekte/podcast-sprechende-akten/74726

👉 Auch in der 2. Staffel berichten wir in einer fünfteiligen Reihe über Schicksale von Menschen, die eins verbindet: Sie wurden während des #Nationalsozialismus verfolgt und beantragten nach Kriegsende Entschädigung für ihr erlittenes Leid beim deutschen Staat. Wie mühevoll und aufreibend das Verfahren um „Wiedergutmachung“ sein konnte, zeigen ihre Geschichten. Ab heute präsentieren wir Ihnen wöchentlich eine neue Folge.

💡 In der ersten geht es um das Schicksal der Eheleute Hirth, die durch ein Verwandtschaftsverhältnis in das Visier der Nationalsozialisten rückten. Maria Hirth war nämlich eine geborene Elser. Ein Nachname, der unweigerlich an den Hitler-Attentäter Georg Elser erinnert: Marias Bruder. In der Nacht bevor Georg Elser am 8. November 1939 das Sprengstoffattentat auf Adolf Hitler im Münchner Bürgerbräukeller verübt, stattet er seiner Schwester Maria und seinem Schwager Karl in Stuttgart einen heimlichen Besuch ab. Damit rückt das Ehepaar in den Fokus der Ermittlungen der Gestapo. Nach Kriegsende stellen die Hirths mehrere Entschädigungsanträge, gehen aber fast leer aus. Im Mittelpunkt der Verhandlungen mit den Behörden steht die Frage: Wann wird privates Handeln politisch?

Sprechende Akten ist eine Produktion des Landesarchivs Baden-Württemberg. Umgesetzt von WE ARE PRODUCERS in Zusammenarbeit mit POOL ARTISTS. Finanziert vom @bmf

📷 Bild 1: Pressefoto von Georg Elser im November 1939 aus der Elser-Akte der Gestapo Düsseldorf, Vorlage: Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, RW 58 Nr. 65209

📷 Bild 2: Scan des Aktendeckels der Entschädigungsakte von Karl Hirth, Vorlage: LABW, Staatsarchiv Ludwigsburg EL 350 I Bü 1697

📷 Bild 3: Scan des Aktendeckels der Entschädigungsakte von Maria Hirth, geb. Elser, Vorlage: LABW, Staatsarchiv Ludwigsburg EL 350 I Bü 1698

#archiv #podcast #wiedergutmachung #geschichte

In unserer Abteilung Archivischer Grundsatz in #Stuttgart ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine #Stelle als

#Referent (w/m/d) im Themenportal #Wiedergutmachung von NS-Unrecht

unbefristet in Vollzeit zu besetzen (TV-L E 13).

💡 Im Rahmen eines Kooperationsvorhabens beteiligt sich das Landesarchiv am Aufbau eines Themenportals zur Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts (https://www.archivportal-d.de/themenportale/wiedergutmachung) innerhalb des @archivportal. Gemeinsam mit dem @bundesarchivd und dem @fiz_karlsruhe macht das Landesarchiv die #Geschichte der Wiedergutmachung in Deutschland als wesentlichen Teil der deutschen Nachkriegs- und Demokratiegeschichte sichtbar und begreifbar.

👉 Wir bieten:

- zusätzliche betriebliche Altersversorgung über die VBL
- 30 Tage Urlaub
- Zuschuss zum JobTicket BW und zum JobRad
- familienfreundliche und flexible Arbeitszeiten durch großzügige Gleitzeitregelung und mobiles Arbeiten
- Möglichkeit zur Teilzeitarbeit
- vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten zur beruflichen und persönlichen Entwicklung
- Angebote zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement
- Betreuung von pflegenden Beschäftigten durch die awolifebalance
- eine offene und kollegiale Arbeitsatmosphäre, in der sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohlfühlen können

💪 Ihre Aufgaben:

- archivfachliche Begleitung, Mitarbeit und Evaluation bei der Ausgestaltung und Umsetzung des Themenportals Wiedergutmachung (Digitalisierung, Erschließung, Nutzung und Usability) in enger Zusammenarbeit mit den Projektpartnern
- informations- und archivwissenschaftliche Mitarbeit (Konzeption, Anforderungsmanagement und Bewertung) bei übergreifenden Projekten zum Einsatz von KI-Technologien im Bereich Erschließung, Digitalisierung und Zugänglichmachung (z.B. Information Extraction, Data Mining)
- archivfachliche Beratung der Partnerarchive bei der Bereitstellung von Daten für das Themenportal Wiedergutmachung, z.B. bei der Umsetzung von Erschließungsstandards und Lieferformaten sowie bei archiv- und datenschutzrechtlichen Fragen
- Initiierung, Abstimmung und Koordination von Digitalisierungs- und Erschließungsprojekten im Landesarchiv Baden-Württemberg inklusive Antragstellung und Vorbereitung von Ausschreibungen
- vorhabenbezogene Vermittlungs- und Öffentlichkeitsarbeit

💡 Mehr Informationen finden Sie unter https://www.interamt.de/koop/app/stelle?id=1414464

Bewerbungsfrist: 8.3.2026

#fedihire
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#archiv
#archive
#nationalsozialismus

Heute jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 81. Mal. Wir gedenken der Opfer der nazistischen Verbrechen gegen die Menschheit.
Wie und ob Überlebende und Nachfahren zu einer Wiedergutmachung des NS-Unrechts kamen, können Sie in den wachsenden Aktenbeständen und historischen Bildungsangeboten des Themenportals Wiedergutmachung im Archivportal-D recherchieren:
https://www.archivportal-d.de/themenportale/wiedergutmachung

@ddb #Archiv #Wiedergutmachung

Wiedergutmachung - Archivportal-D

Der nationale Zugang zu Archivgut mit übergreifenden Recherchemöglichkeiten - frei zugänglich und kostenlos.