(4/4) Eine Auswertung unseres @imk zeigt außerdem: Die Gesamtausgaben für soziale Sicherung sind – gemessen an der Wirtschaftsleistung – weder im internationalen noch im historischen Vergleich besonders hoch oder stark gewachsen. Der Anteil an der Wirtschaftsleistung, den Deutschland fürs #Bürgergeld ausgibt, lag 2024 bei 1,4 % des #BIP.
💥 Unser Forschungsüberblick zum #Sozialstaat räumt mit weiteren Mythen auf:
https://www.boeckler.de/de/auf-einen-blick-17945-der-sozialstaat-in-deutschland-64315.htm
Neue Bürgergeld-Regel 2026: Jobcenter dürfen Krankschreibungen schneller anzweifeln.
Mit der Reform des Bürgergelds im Jahr 2026 rückt eine Änderung besonders in den Fokus: Jobcenter sollen künftig schneller Zweifel an einer Arbeitsunfähigkeit äußern dürfen. Konkret betrifft das Fälle, in denen Leistungsbeziehende wiederholt Krankschreibungen einreichen, um Termine zu entschuldigen.
#Bürgergeld #Jobcenter #Sozialstaat #Deutschland #Gesetz #SGBII #Arbeitsunfähigkeit
hashtag leben ~~~~~~~~
Wir alle – die keine Firma geerbt haben – müssen schauen, wie wir Geld verdienen:
Qualifikationen in Schule, Ausbildung und Uni erwerben, irgendwo für einen Job angestellt werden und bei Krankheit oder #Arbeitslosigkeit auf den #Sozialstaat angewiesen sein.
#leben
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Lesenwerter Beitrag von Sebastian Dullien, Direktor des IMK in der @boeckler_de:
Deutschland leidet nicht unter einer mangelnden Wettbewerbsfähigkeit, sondern unter geoökonomischen Verschiebungen. Gerade belastet der neue Energiepreisschock durch den Iran-Krieg die Verbraucherinnen und Verbraucher. Rufe nach #Sozialabbau werden so immer mehr zum Konjunkturrisiko.
#Konjunktur #Energiepreise #Sozialstaat #Iran #DGB #Gewerkschaft #Ölpreis #Öl
ksoe im Talk mit Finanzminister Markus Marterbauer über:
💰 Vermögensmacht
⚖️ Erbschaftssteuer
🛡️ Zukunft des Sozialstaats
📢 „Es gibt kein sachliches Argument gegen Erbschaftssteuern.“
🎧 Podcast: 🔗 https://361-sozialkompass.podigee.io/36-wie-gerecht-ist-oesterreich-markus-marterbauer
👤 Infos: 🔗 https://www.spoe.at/personen/dr-markus-marterbauer/
"Es gibt kein sachliches Argument gegen Erbschaftssteuern" Wenn Vermögen sich extrem konzentriert, gerät Demokratie in Gefahr. Das ist die zentrale These des österreichischen Finanzministers Markus Marterbauer. Im Gespräch erklärt er, warum Österreich in der Einkommenswelt vergleichsweise fair ist, in der Vermögenswelt aber nicht: Das reichste Prozent der Haushalte besitzt mehr als 40 Prozent des gesamten Vermögens. Wer so viel besitzt, formt auch Medien, Politik und Regeln. Aus Demokratie wird dann schleichend eine Oligarchie. Marterbauer liefert dazu einen ungewöhnlich klaren Befund: Die einzige Logik gegen Erbschaftssteuern ist Statusverteidigung. Und er zeigt, warum der Wohlfahrtsstaat die eigentliche "Gerechtigkeitsmaschine" ist: Nicht Steuerdebatten, sondern Bildung, Gesundheit und Pflege entscheiden, wie gerecht eine Gesellschaft wirklich ist. Coverbild: Grafik: ksoe / Pressefoto Markus Marterbauer © Parlamentsdirektion BKA/Andy Wenzel