Erde & Wasser #1: Der Einstieg ins Abenteuer – Coming Soon!

Erde & Wasser ist ein Megadungeon für D&D 5E 2014, das ich seit Jahren schreibe und playteste:

  • 38 Level mit über 350 Räumen
  • Pointcrawls mit über 100 Locations
  • Viele Storyfäden einer tiefen Sandbox

Der Text ist größtenteils fertig, zurzeit läuft der zweite Playtest. Aber bei dieser Menge an Material war mir klar, dass ich das nicht alles auf einmal veröffentlichen könnte. Daran würde ich jahrelang herumfeilen und wahrscheinlich nie zum Ende kommen.

Also ist der Plan jetzt, das Megadungeon über eine Serie von Booklets herauszugeben. Alles unter der OGL und einer CC-BY 4.0 Lizenz. Alles Human Made und ohne KI. Mit einem schicken Cover von Christian Laugsch!

Das erste Booklet ist jetzt so gut wie fertig. Die letzte Korrekturschleife läuft und noch diesen Monat kommt es als kostenloses pdf hierher zum Download. Herunterladbare Karten-Dateien wird auf der Übersichtsseite geben, auch mit separaten Versionen für die Spielenden, die nicht alle Geheimnisse zeigen.

Und als kleine Spoiler hier ein paar Eindrücke aus dem Heft.

  • EPSON MFP image

Kommt mit in die Berge von Yar und ergründet die Geheimnisse von Erde und Wasser!

#AbenteuerDesign #DD #DD5E #ErdeUndWasser #Megadungeon #PenPaper #pnpde #Rollenspiel

Gratis-Rollenspiel-Tage 2026

Die Gratis-Rollenspiel-Tage (GRT) sind dieses Jahr zum ersten Mal über ein knappe Woche verteilt. Das Event startet am Montag, 23. März und findet seinen Abschluss am Samstag, den 28. März. An dem Tag nehmen wir mit der Dungeon-Crawl-Classic-Kampagne "Helden von Ludovicum" an den GRT teil.

Am Samstag, 2 ...

https://www.bellator-aleae.de/2026/03/gratis-rollenspiel-tage-2026/

#DCC #OffeneVeranstaltung #PenPaper #Rollenspiel #Veranstaltung #Vereinstreff

Die Bramtaler Geschichten gehen weiter.
Die Abenteurer reisten durch ein Portal, durchsuchten eine schwarze Dschungelpyramide, kämpften gegen Mischwesen und entdeckten, dass eine Göttin einen Makel hat. Sie kehrten mit mehr Fragen zurück.
#swordandwizardry #penpaperde #ttrpg #penpaper #pnp

Anhang KF: Wie Ihr Wünscht!

Dieser Monat ist, wie ihr, die verehrte Leserschaft es vielleicht bemerkt habt, geprägt von unseren persönlichen Inspirationsquellen. Was bewegt uns, kreativ zu werden, zu schreiben, zu zeichnen oder einfach nur… zu sein!

Die Brautprinzessin

Ich war, vermutlich, ca. 10 Jahre alt, als ich in einem kleinen Kino im Saarland, in den Ferien, den Film „Die Braut des Prinzen“ gesehen habe. Der Film war nicht neu, der Kinostart war 1988 und es müsste so 1992 gewesen sein als ich den Film das erste mal gesehen habe. Aber ich war direkt begeistert, Abenteuer, Schwertkämpfe (Die besten der Filmgeschichte, versucht mich vom Gegenteil zu überzeugen), Monster, Riesen, Wunder und natürlich: „Wahre Liebe“

Das Buch war nicht mein erstes Buch das ich gelesen habe, aber der Film hat mich schon absolut fasziniert und das Buch noch um längen mehr. Es greift klassische Tropes auf und dreht sie auf 11. Der Witz, Charme und die Spannung sind für mich eine perfekte Blaupause für Abenteuer Geschichten.

DuckTales – Neues aus Entenhausen

Meine liebe zu Pulpigen Abenteuergeschichten kommt jedoch aus einer ganz anderen Ecke. Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track und Quack der Bruchpilot waren meine wahren Helden der Kindheit. Die Geschichten waren zwar Kindgerecht, aber trotzdem voller Abenteuer. Ich erinnere mich noch genau an die Erstausstrahlung von „Das geheimnisvolle Schiff“ im April 1989. Dort finden die Neffen ein mysteriöses altes Holzschiff in Onkel Dagoberts Besitz, auf das es die Panzerknacker abgesehen hatten. Das Holzschiff selbst war eine Schatzkarte und führte die Familie Duck durch Dagoberts Schokoladenfabrik, nach Südamerika, in die Anden, rüber in die Antarktis bis sie endlich in Folge 5 das Tal der goldenen Sonne finden.

Ich meine, was bitte ist das für ein Abenteuer und ab da war ich als Kind gehooked. Und die Neuinterpretation mit DuckTales (2017) ist nochmal besser. Wer Ideen für Pulp Abenteuer brauch, diese Serie ist Gold Wert.

Der dunkle Kristall

Ich geb es zu, als ich den Film zum ersten mal gesehen habe, hab ich ihn nicht verstanden und auch sehr gruselig gefunden. Aber der Film hat einen gewaltigen Eindruck hinterlassen und mir gezeigt, das man auch ernsthafte Geschichten mit Handpuppen erzählen kann. Das führte mich direkt zu Labyrinth, ebenfalls ein Meisterwerk von Jim Henson und mit den Muppet Filmen und Serien hat mich das wohl am meisten in meinem Stil geprägt. Weird and Whimsical wie es im englischen heißt.

Gehen wir mal weg von den Filmen und Büchern und gehen hin zur Musik

Musik verbindet

Ich werde hier von diversen Musikalischen Einflüssen schwadronieren, die mich motiviert oder sogar inspiriert haben, das wird ein wilder Ritt durch diverse Genres.

Soundtracks

Soundtracks haben mich, dank der Bilder die ich durch die Filme dazu im Kopf hatte, immer wieder inspiriert und motiviert, auch wenn ich am Spieltisch nur selten Musik laufen habe.

Beginnen wir mit einem Klassiker: Basil Poledouris epische Filmmusik zu „Conan der Barbar“. Über das geniale Intro mit dem Prolog müssen wir denke ich nicht reden. Aber auch Riddle of Steel ist großartig. Ach, das ganze Album ist einfach ein Meisterwerk für Fans der Sword and Sorcery.

Machen wir weiter mit James Horner und dem Willow Soundtrack, schlägt bei mir in eine ähnliche Kerbe wie Conan, jedesmal wenn ich Willow’s Theme höre schreit es in meinem Kopf nach Abenteuer.

Und weil wir nicht nur in der Fantasy Ecke bleiben wollen, noch schnell einen Abstecher zu Vangelis „Blade Runner“ Main Theme. Die Megacity immer im Hintergrund, die dystopische Zukunft die durch die Musik bedrohlich über allem liegt. Gänsehaut pur.

Heavy Metal

Ich hab durch meinen älteren Bruder sehr viel Heavy Metal Einflüsse bekommen, beim Hausaufgaben knechten hab ich den Plattenspieler angeworfen und mir die Platten von meinem großen Bruder geschnappt. Ein paar der Bands und Songs haben mich in andere Welten entführt und mir Bilder im Kopf gezauber.

Running Wild: Port Royal – Durch den Film „Die Braut des Prinzen“ (Aber auch „A Pirat Movie“) war ich ein großer Piraten Fan. Da lag es nicht fern das ich Running Wild sehr inspirierend fand, besonders Port Royal hat es mir damals sehr angetan, weil es ja Anfangs eine Geschichte erzählt.

Iron Maiden: Aces High – Schlug in eine ähnliche Kerbe wie Running Wild. Durch Churchills Speech am Anfang des Live Albums wurde eine Geschichte erzählt und der Sound von Maiden brachte mich ins Cockpit einer Spitfire im zweiten Weltkrieg. Ich hatte direkt Bilder im Kopf, es war episch.

Rhapsody: Emerald Sword – Blind Guardian wäre jetzt zu einfach gewesen, darum geh ich zu einem Album das mich zu meiner DSA Hochzeit begleitet hat, Rhapsody mit Emerald Sword war High Fantasy wie ich es zu der Zeit brauchte. Auch mit einer Geschichte die erzählt wird, heute find ich die Musik etwas „Crinch“ wie es die Jugend betiteln würde, aber es gehört zu meiner Inspiration.

Rap

Okay, dieser Abstecher wird kurz, aber definitiv sehr Mächtig. Wir bewegen uns jetzt in einen Bereich der mir erst die letzten 2 Jahre, und nur mit einem Künstler, viel Inspiration verschafft hat.

Ren

Warnung: Die Songs und Videos von Ren sind sehr graphisch, es werden sehr viele schwierige Themen angesprochen, Depressionen, Bipolare Störungen, Krankheit, Gewalt, bitte informiert euch erst vorher bevor ihr wild in die Videos klickt.

Aber: Es gibt für mich keinen größeren Künstler unserer Zeit als Ren. Viele betiteln ihn als den Shakespear unserer Zeit, und das ist nicht übertrieben. Ren erzählt Geschichten, teils von seinem Leben, teils Fiktion die aber wahr sein könnte. Seine Liedtexte sind genial geschrieben, emotional und treffen genau den Punkt.

Sein neuestes Werk „Ren – Vincent’s Tale – Starry Night“ (Polit- und Gesellschaftskritik, Gewalt durch Exekutive) ist ein Teil seiner Vincent’s Tale Storyline (Ja, seine Songs bauen aufeinander auf) und hat in Akt III sein absolutes hoch. Dieser Song hat mich zu einem Projekt inspiriert an dem ich aktuell arbeite.

We are the Bug – Inspiration umgesetzt

„We are the Bug“ ist ein Cyberpunk Rollenspiel in dem es wirklich mal um den Widerstand gegen die Mächtigen geht. Viele Cyberpunk spiele vergessen den Punk in ihrem Setting, das will ich mit „We are the Bug“ ändern. Der Titel ist eine direkte Anspielung auf Ren’s leben, er wurde in jungen Jahren von einer Zecke gebissen und hat seit dem Lyme-Borreliose weil er falsch diagnostiziert und behandelt wurde. Jetzt sind wir dran die Zecke zu sein und die Mächtigen krank zu machen.

Das nur als kurzer Abstecher um zu zeigen was aus einem Anhang KF werden kann.

Fazit

Inspiration kann von überall her kommen. Seien es Filme, Bücher, Comics, Soundtracks oder aus einer ganz schrägen Richtung. Ich kann euch hier nur einen kleinen Auszug meiner Quellen geben, dafür versuche ich sie mit meinen Emotionen zu verbinden.

Es gibt noch viel mehr was mich Inspiriert, das alles aufzuzählen würde die Seiten sprengen. Aber jetzt seid auch mal ihr gefragt, schreibt doch mal in die Kommentare was euch so inspiriert.

Bis dahin: Bunt ist das Dasein… Uuuund… VOLLE KANNE HOSCHIS! (Wer diese Inspirierenden Worte erkennt, ist ein voll krass alter Hoschi!)

#AnhangKF #AnhangKF #DIY #PenPaper #pnpde #Rollenspiel
Die Brautprinzessin – Wikipedia

Anhang KF: Seba – gut geklaut ist halb gewonnen

Machen wir uns nichts vor: Anhang N, beziehungsweise Anhang KF ist nichts weiter als die Offenlegung, dass Kreativität zu 90 Prozent Illusion ist. Zum Glück ist mein Gedächtnis ziemlich selektiv, sodass ich mir manchmal einbilden kann, ich hätte mir etwas selbst ausgedacht. Das hält einer kritischen Prüfung nicht oft stand. Ich remixe Ideen. Das ist auch nicht schlimm, denn das machen alle anderen ja auch.

Leo Tolstoy sagte sinngemäß: „Es gibt zwei Geschichten: Jemand geht auf eine Reise und Jemand Fremdes kommt in die Stadt.“ Man könnte sogar sagen, dass das die gleiche Geschichte, nur aus unterschiedlichen Perspektiven ist.

Inspiration von Rollenspielen

Rackhir, der alte Fuchs, wollte kategorisch ausschließen, dass wir anderes Rollenspielmaterial als Inspirationsquelle nennen. Das ist für mich schwierig, weil das tendenziell meine größte Quelle ist.

Dabei geht es weniger darum, das Gleiche zu machen, was es schon gibt, sondern um den Vibe von Szenen. Wenn ich als Spieler oder Spielleiter in einer Rollenspielrunde sitze, passieren manchmal Dinge, die noch ein bisschen cooler sind als der Rest des Spiels. Solche Momente seziere ich im Nachgang und versuche zu begreifen, warum das gut funktioniert oder besonders Spaß gemacht hat. Und dann versuche ich, etwas zu schreiben, was möglichst einen ähnlichen oder den gleichen Effekt hat, ohne genau das gleiche zu sein.

Wow, Seba verfehlt das Thema komplett. Jetzt kommen aber Sachen, die irgendwie im Sinne des Anhang N (bzw. KF) sind. Ich wollte das nur einmal klären, weil das oben genannte VIEL mehr mein Modus Operandi ist, als das folgende.

Seba und die Literatur

Der Legende nach ist das erste Buch, das meine Mutter mir vorgelesen hat, „Der kleine Hobbit“. Das erklärt eine Menge. Auch mein Vater ist Fantasy-Fan. Ich hatte nie eine Chance.

Meine ersten selbstgelesenen Autoren sind zwei Terrys: Terry Brooks und Terry Pratchett. Ich hatte als Kind ziemlich schlimme Migräne, die Gott sei Dank in der Pubertät einfach verschwand, nachdem vorher niemand helfen konnte. Ich habe sehr viel gelesen, weil ich Sonnenlicht nicht gut ertragen konnte. Ich habe eigentlich alles gelesen, was es bei meinen Eltern gab. Das war ziemlich viel. Und dann hab ich noch mehr gelesen.

Ich hab dann später Literaturwissenschaft studiert. Seitdem lese ich deutlich weniger. Immerhin kann ich mich Magister nennen, was irgendwie auch ziemlich Fantasy-mäßig ist.

Ich möchte damit sagen: Ich habe wirklich sehr sehr viel gelesen und dann ungefähr im Jahr 2010 fast komplett damit aufgehört. Ideen, Emotionen, Erzählstile und Methoden verschwimmen ein wenig in meinem Kopf.

Wenn ich mich auf etwas festlegen müsste, lande ich insgesamt bei britischem Stil. Ernste Themen mit humoristischem Zynismus betrachten ist mein Ding. Das schlägt sich relativ stark in meinem Krams nieder. Mein liebstes Buch von Pratchett ist „Jingo“ oder zu deutsch „Fliegende Fetzen“. Es geht um Rassismus. Es ist schreiend komisch.

Seba und die Cineastik

Ich würde sagen, Filme haben einen größeren Einfluss auf mein Rollenspiel als Bücher. Ich mag Gangster-Kram. Am liebsten britisch. Snatch, Departed, Gentlemen, Goodfellas. All sowas. Wenn ihr ein gutes Stadt-Abenteuer spielen wollt, guckt euch diese Filme an und überlegt euch, wie man sie in eine Gruppenaktivität verwandeln kann. Egal ob Fantasy oder Cyberpunk. Das geht immer.

Fantasy-Filme mag ich schon auch, aber die sind zu railroady 😀

Seba und die Musik

Punk, Hardcore und Heavy Metal sind mein Ding. Da halte ich es so ähnlich wie bei den Filmen oben. Die Fantasy-Power-Metal-Sachen SCHEINEN erstmal offensichtlicher für Einflüsse zu sein. Ist aber nicht so.

Vielmehr die sozialkritischen, wütenden Hardcore-Songs verschaffen mir Ideen. Ich bin eigentlich viel zu privilegiert, um das wirklich nachfühlen zu können, aber Vieles zupft da einfach an meiner Seele.

Platten-Empfehlungen: Sick of it all – Death to Tyrants / Blood for Blood – Outlaw Anthems / Bad Brains – I Against

Es gibt eine erhebliche Ausnahme. Das Rollenspiel Rock & Stone habe ich zu hundert Prozent nur geschrieben, weil ich das Lied „Diggy Hole“ von Windrose ungefähr 48 Stunden in Dauerschleife gehört habe. Ihr findet fast die komplette erste Strophe des Lieds in den Regeln. Wer am meisten findet, kriegt ein Druck-Exemplar geschenkt 🙂

Seba und die Videospiele

Wir sind Anno dazumal von DSA zu AD&D gewechselt, weil wir Baldur’s Gate so toll fanden. Ja, das alte, nicht Baldur’s Gate 3. Mein Dungeon-Design ist noch immer ERHEBLICH von den PC-Spielen beeinflusst. Mir wird deshalb mitunter vorgeworfen, dass es in meinen OSR-Abenteuern viel zu viel magische Waffen und mächtige Gegenstände gibt. So war das halt in den PC-Spielen. Hinter jedem Baum lag ein Schutzring oder ein Flammenschwert. So mag ich das und so bleibt das auch.

Ansonsten LIEBE ich ARPGs. Also Diablo und solchen Kram. Ich liebe Powergaming und Min-Maxing. Ich bin bei Pen & Paper nur zu faul dafür. Und für die komplexeren Spielsysteme irgendwie zu blöd.

Sebas Schlusswort

Alles, was da oben steht bildet in meinem Kopf ein großes Mischmasch. Ich kann wirklich selten sagen, woher ich eine Idee konkret habe. Hin und wieder nehme ich etwas aus einem Medium und versuche es, für Rollenspiel nutzbar zu machen. Manchmal funktioniert das sogar. Aber ich glaube, die größte Inspirationsquelle für Rollenspiel ist und bleibt bei mir Rollenspiel.

Also: Wenn ihr gut darin werden wollt, Abenteuer für Rollenspiele oder die Spiele selbst zu entwerfen: Spielt mehr. Alles andere ist Hintergrundrauschen.

Viel Erfolg,

-Seba

#AnhangKF #DIY #penPaper #pnpde #Rollenspiel
Der Anhang KF

„Anhang N“ ist inzwischen so ein geflügelter Begriff geworden, der mancher und manchem bekannt ist, der oder die nicht den AD&D Dungeon Master’s Guide von 1979 gelesen hat. In…

Kritischer Fehlschlag

Der Anhang KF

„Anhang N“ ist inzwischen so ein geflügelter Begriff geworden, der mancher und manchem bekannt ist, der oder die nicht den AD&D Dungeon Master’s Guide von 1979 gelesen hat. In diesem Anhang N mit der Überschrift „Inspirational and Educational Reading“ gab Gary Gygax den Lesenden eine Liste mit Autoren und Autorinnen sowie deren Bücher und Buchreihen mit, die er als Lektüre zur Inspiration empfahl. Diese Werke, so darf man annehmen, standen bei der Entwicklung von D&D Pate.

Wir fanden die Idee toll, so etwas für uns auch einmal zu machen. Zum einen lernt man dabei ein bisschen was über die eigenen Inspirationen, zum anderen kann man dann ganz viele coole Anregungen von anderen mitnehmen. Also werden wir im Februar eine kleine Blogreihe herausgeben, in der Autor:innen des Kritischen Fehlschlags ihren persönlichen „Anhang KF“ präsentieren: mit den Werken, die sie inspirieren und zum Rollenspielen und Spielleiten anregen und motivieren.

Wir wollen uns dabei nicht nur auf Bücher beschränken, sondern sind für alle Medien offen, inklusive Filme, Musik, Computerspiele usw. – bloß keine Rollenspielwerke im engeren Sinne. Es soll dabei weniger darum gehen, warum ein bestimmtes Werk lesens-, sehens- oder hörenswert ist (das setzen wir voraus!), sondern was sie in uns zum Klingen bringen, wie sie uns anregen und warum wir gerne zu ihnen zurückkehren.

Freut euch also auf die folgenden Beiträge:

  • 4.2. – grannus
  • 7.2. – kiki
  • 9.2. – Ölbaumpflanze
  • 11.2.- jakob
  • 14.2. – Seba
  • 16.2. – Rackhir
  • 18.2. – Jocke
  • 21.2. – Azradamus

#AnhangKF #DIY #PenPaper #pnpde #Rollenspiel

Heroes of the Borderlands

(Vorwarnung: Später im Artikel kommen Spoiler)

So lautet der Untertitel des neuen D&D Starter-Sets, das vor einigen Monaten erschienen ist. Ich hatte mir nach der Ankündigung ja die historische Vorlage einmal genauer angesehen, und dazu was geschrieben. Aktuell ist es auf englisch verfügbar, eine deutsche Ausgabe soll im März 2026 folgen. Ich bin der Box einige Zeit hinterhergelaufen, die Distribution hatte erst im Oktober richtig funktioniert.
Wie ist das neue Set nun geraten? Für 50 Euro enthält es eine Menge Material, deutlich mehr, als ich für den Preis erwartet hätte. Eine Inhaltsübersicht ist hier zu sehen:

Holy Materialschlacht, Batman!

Die Idee ist, mit brettspielähnlichem Inhalt einen leichten Einstieg zu ermöglichen. Das ist ein sehr guter Ansatz, denke ich. Die Aufbereitung der Regeln und das umfangreiche Material ergeben wahrscheinlich die beste Einsteigerbox seit der berühmten Red Box. Zum Beispiel die Karten für alles mögliche: Ausrüstung, Zauber, Völker, Hintergründe, magische Gegenstände, NSC, Monster – das ermöglicht es, die Dinge rauszusuchen, die aktuell gebraucht werden, und nicht von einem 300+ Seiten Regelbuch erschlagen zu werden. Der „Play Guide“, eines der vier Hefte in der Box, erläutert dieses Material im Detail, und alle allgemeinen Regeln, die für den Einstieg gebraucht werden. Zu einem ähnlichen Urteil kommen die Orkenspalter in ihrem Videobeitrag, den ich hier mal verlinke.

Es gibt auch kritische Stimmen: Justin Alexander hält von dem Set nicht besonders viel. Ich bin nicht tief genug eingestiegen, um das zu bewerten, es scheinen aber einige valide Punkte dabei zu sein.

Die Abenteuer und der Hintergrund sind wieder absolut generisch gehalten – die Idee mag ja sinnvoll sein, aber spätestens bei einem Tempel wird die Frage kommen, was das eigentlich für ein Tempel sein soll. Da wäre die Möglichkeit gegeben gewesen, das Abenteuer zumindest vage in den Vergessenen Reichen anzusiedeln. Das nicht zu tun, erscheint mir wie eine vergebene Chance und kann einen unerfahrenen Spielleiter vor Probleme stellen. Ich habe ja im ersten Teil schon erläutert, warum ich diese generische Darstellung für schwierig halte.
Die Box enthält drei Hefte mit dem eigentlichen Abenteuer, die aus kurzen, nicht mehr als doppelseitigen Begegnungen bestehen, jeweils mit Darstellung von Battlemap, Token etc. Mich interessiert hier der Vergleich mit dem alten Abenteuer und der Umgang mit den Monstern. Die Vorlage wurde vereinfacht, die Abenteuer sind bewusst auf Anfänger zugeschnitten.

Achtung: SPOILER!

Die Abenteuer lehnen sich recht eng an das historische Vorbild an. Es gibt in den drei Heften einmal Begegnungen in der Wildnis, einmal Rollenspielmöglichkeiten in der Festung und einmal die Caves of Chaos. Bei allen Begegnungen ist augenfällig, dass jeweils wesentlich weniger Monster bzw. Gegner als in der Vorlage vorhanden sind – das ist auch kein Wunder. Die Vorlage geht davon aus, dass sechs bis neun Spielercharakter das Abenteuer bestreiten, also im Schnitt das doppelte des heute üblichen, zuzüglich potentielle Mietlinge. Eine genaue Berechnung der Gefährlichkeit der Begegnung wie seit D&D3 gewohnt gab es damals nicht. Bei Begegnungen mit intelligenten Wesen sind zumeist auch Möglichkeiten angegeben, wie man sie ohne Kampf überwinden kann, in der Regel ein Wurf auf eine Fertigkeit.

Die Geographie ist mit der der Vorlage identisch, und in der Wildnis können auch die Begegnungen von damals neu erlebt werden. Bei der Festung ist auch die alte Vorlage reproduziert worden, und auch die Bevölkerung ist weitgehend identisch, diesmal allerdings mit generischen Fantasynamen. Die Chaoshöhlen sind nicht so überbevölkert wie in der Vorlage, und auch hier gibt es für viele Begegnungen die Möglichkeit, diese diplomatisch zu lösen – damit wird das Problem der Vorlage umgangen, in der die SC ausziehen um „den Kampf ins Lager der Feinde zu tragen“ und „böse Monster“ und „grausame Kreaturen“ zu bekämpfen.
Die Höhlen selber sind noch in etwa die gleichen wie in der Vorlage, allerdings sind die einzelnen Höhlenkomplexe deutlich kleiner. Die Monster, die dort wohnen, sind weitgehend identisch, wir finden Kobolde, Goblins, einen Oger, Hobgoblins, Gnolle, Grottenschrate, einen Minotaurus, einen Eulenbären und einen Komplex des Chaoskultes. Was wir nicht antreffen, sind Orks. Das mag der Tatsache geschuldet sein, dass Orks in der 2024er Regelversion als SC auftauchen (Halborks und Halbelfen gibt es in der Form nicht mehr). Sie wurden durch einen Nothic und im anderen Fall durch Mephits ersetzt. Vermutlich wollten die Autoren nicht die Situation erklären müssen, warum ein SC-Ork nun gegen seine Leute angeht.
Die Monsterbegegnungen haben rollenspielerisches, teils humoristisches Potential, so müssen die Kobolde ein Drachenbaby besänftigen und die Goblins feiern den Geburtstag ihres Chefs.

In der Vorlage findet sich ein eher vager Hinweis auf einen „besonderen Auftrag“, den die SC erhalten können, nachdem sie ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt haben. Dieser ist vom SL anhand der Karten etc. auszuwählen. In dem neuen Abenteuer ist der Auftrag klar: die SC sollen in die Chaoshöhlen gehen und den Chaoskult beseitigen. In dem alten Abenteuer geht der Autor davon aus, das die SC die Höhlen von Monstern „säubern“ und gibt Hinweise, was mit leerstehenden Höhlen geschieht. Es ist also vorgesehen, die Höhlen monsterfrei zu machen. Das habe ich so in dem neuen Abenteuer nicht gelesen. Es bleibt hier unklar, was mit den Monstern passiert, wenn die SC nicht alle niedermachen.

In Summe hat Wizards die von mir in der Vorlage ausgemachten Themen offenbar auch erkannt und im Redesign soweit entschärft, dass ich sie nicht mehr als problematisch ansehe. Es gibt ein paar Dinge, die Justin Alexander angesprochen hat, die etwas seltsam sind, aber ich denke, dass die Box für absolute Einsteiger gut geeignet ist und wenig Probleme machen sollte.

#Abenteuer #DD #Geschichte #PenPaper #pnpde

Öbaumplantage #22: Abenteuertabelle für Warlock: „Ketzerei!“

Die Charaktere werden von einer etablierten Kirche beauftragt, Abtrünnige dingfest oder den Garaus zu machen. Was man nicht alles für’s Seelenheil tut…

1W6Wie werden die Charaktere involviert?1Dienerinnen der Dreifach-Gesegneten wollen ein Trio mächtiger Priesterinnen loswerden, die behaupten Avatare zu sein. Heikel!2Ein Jünger des Roten Königs hält es für an der Zeit, seine korrupte Hohepriesterin dem ewigen Ende zuzuführen. Dass sie seine Mutter ist hat damit sicher nichts zu tun.3Einem flüchtigen Priester der Wilden Wälder wird Kannibalismus und Lykanthropie vorgeworfen…4Die Runenschneider des Herzsteines haben eine Prophezeihung ausgegraben, die den Sieg der Charaktere über Jünger des Drachen beschreiben. 5Eine Kultistin des Drachen verspricht den SC viel Gold, wenn sie einen Überläufer zur Herzstein-Kirche mundtot machen und dessen Leichnam verbrennen.6Der Verräter-Hexer verspricht, den Charakteren kein Leid zuzufügen, wenn sie dafür seinen Doppelgänger ausschalten. Na wunderbar.1W6Falsche Fährten und Ablenkungen?1Eine Splittergruppe der Auftraggeber hält einen zufälligen SC für einen Heiligen.2Eine verfeindete Kirche hält einen zufälligen SC für einen Heiligen.3Ein religionskritisches Theaterstück behandelt eine tragische Ketzer-Figur.4Es wird bekannt, dass die Auftraggeber mit dem organisierten Verbrechen gemeinsame Sache machen.5Ein gräßlicher Dämon erscheint den SC im Traume. Er verfolgt das gleiche Ziel wie die Auftraggeber- Heikel.6Ein ansonsten unbeteiligter Dämonenkult tritt auf den Plan.1W6Wo werden sie fündig?1In einer alten Tempelruine – Klassiker.2In der derzeitigen Bleibe der Charaktere.
Jemand hat sich eingeschmuggelt um einen Deal auszuhandeln.3Im Traum eines schlafenden Drachen. Was…?4In einer geheimen Höhle unter einem Adelshaus, in der Vampirjäger ausgebildet werden. Bitte wie…?5Ein Eremitenschrein hoch auf verschneiten Berggipfeln. Natürlich.6In einem Händlerhaus mitten in der Stadt.1W6Gefahren und Probleme?1Die Ketzer sind mächtige Zauberwirker.2Die Ketzer haben gedungene Schläger und Mörder angeheuert.3Die Ketzer sind umringt von willigen Fanatikern.4Die Auftraggeber wollen die Charaktere hinterher von Söldnern ausschalten lassen.5Die Jünger einer zweiten Kirche unterstützen die Ketzer. Verdammtes Politikum!6Die Ketzer haben Verbindungen nach ganz oben. Das war irgendwie nicht überraschend.1W6Konfrontationen und Erkenntnisse?1Die Ketzer sind unschuldig. Die Auftraggeber nicht.2Die Ketzer sind schuldig, haben aber einen Punkt. Verdammt.3Wenn die Ketzer sterben, sterben die Auftraggeber. Wer soll das noch verstehen?!4Eine göttliche Vision fährt auf Ketzer und Charaktere nieder. Sie müssen Frieden schließen!5Die Ketzer haben lediglich Wahnvorstellungen oder sind anderweitig erkrankt.6Die Ketzer sind nur Schauspieler, angeheuert von intriganten Adligen um die Kirchen zu schwächen.1W6Was erwartet die Charaktere letztlich?1Hohe Ränge und Prestige in einer wohlgesonnenen Glaubensgemeinschaft.26W6 Goldmünzen. Erstaunlich weltlich!310W6 Goldmünzen und definitiv keine tödlichen Häscher auf ihren Fersen. Versprochen!4Göttliche Eingebungen und eine Zauberschriftrolle nach Wahl.52W6 gläubige Anhänger. So fängt es an…6Zwei magische Gegenstände. Einen Speer und einen Stirnreif.

Alles für die Frömmigkeit und den vollen Goldbeutel…

Bis dahin!
~Eure Ölbaumpflanze

#AbenteuerDesign #DIY #Oldschool #PenPaper #pnpde #Rollenspiel #Warlock

Ey, #bremen, ey #nordensocial. Jeden Montag steht Vincent bei uns hinterm tresen, wenn wir den #PenPaper Abend KaroQuest bei uns anbieten. Hier könnt ihr einfach mit Vincent oder anderen Rollenspielfreunden schnacken. Oder eure eigenen Spieleabende zu günstigeren Preisen und Snacks abhalten. Er ist auch immer offen für Input oder Ideen, wie der Abend noch besser werden kann. Kommt doch gerne mal vorbei oder teilt es euren Friends mit.

#Blind and #visionimpaired people, and those who design accessible #PenPaper #rpg rulebooks in my followers: How do you read roleplaying game books, and what do you do with charts, map and illustrations?

Right now, most of my rulebook is text (see https://roa.5f9.de), and relies on purely textual information to convey things. That should be decently accessible with a screen reader.

BUT: I am thinking of redoing the skill "tree" with a hex map, so that each skill learned unlocks those that are touching that hex for future learning.

So, assuming you learn the skill "Physical Combat", that has "Stalwart Defender", "Hold Ground" and "Shield Use" adjacent to it - so these are unlocked now, even though "Shield Use" is part of a different skill group.

Visually, it is pretty easy to lay out and read. But how would that translate that to a screen reader? Would it be enough to list all adjacent skills in a skills description, and then people compile the map in their head?

My design goal is to lower cognitive load and lookups wherever I can, and this is a great way to do it visually, but I fear that it'll make things a lot harder for non-seeing people?

*edit: Boosts welcome