Arbeitsbedingungen bei der Deutschen Post: »Es wird flexibilisiert wegen fehlenden Personals«
"Die Deutsche #Post AG kündigte am 6. März dieses Jahres an, 8.000 Stellen bis zum Jahresende zu streichen, das entspricht vier Prozent aller Beschäftigten. Das Management begründete den Schritt auch mit steigenden #Lohnkosten durch den #Tarifabschluss, den ver.di zwei Tage zuvor erzielt hatte. Schon jetzt leiden die Beschäftigten unter #Arbeitsüberlastung – und diese Situation dürfte sich weiter verschlechtern. Kerstin Neuendorf erzählt im Interview von den Widrigkeiten der Arbeit bei der Deutschen Post. (...) Der #Arbeitgeber wird nicht müde zu betonen, dass es keine »Stammzusteller« mehr gibt. Die Kolleg:innen müssen teilweise täglich unterschiedliche Touren oder Schnitte fahren, Teile aus anderen Bezirken mitnehmen, die Post unterschiedlich priorisieren und so weiter. Der Arbeitgeber argumentiert immer, die #Flexibilisierung passe sich den Sendungsmengenschwankungen an. In der Regel wird aber flexibilisiert wegen fehlendem Personal. Und es ist doch klar: Wenn die Post ständig nach unten flext, obwohl die Sendungsmengen hoch sind, geht das auf die körperliche Substanz und drückt das #Arbeitsklima nach unten..." Interview von Gaston Kirsche (pdf) in express – Zeitung für sozialistische Betriebs- und #Gewerkschaftsarbeit - Ausgabe 8/2025 mit Kerstin Neuendorf, Briefzustellerin, ver.di-Mitglied und Betriebsrätin in einem hessischen Zustellstützpunkt via @[email protected]