Und nun will er #Zivilisation auslöschen?
Und niemand aus der BuReg, auch nicht #Kanzler #Merz, sagt ein Wort gegen angekĂŒndigte #Kriegsverbrechen, gegen angekĂŒndigten Bruch des #Völkerrecht.
Betrifft auch fĂŒr den einfachen Soldaten, der "nur" mit macht: âJeder Kombattant hat die **Pflicht**, einen offensichtlich rechtswidrigen Befehl zu verweigern." (Römer Statut, Regel 154 des ICRC-Gewohnheitsrechts)
Das betrifft ebenso Bodenpersonal in Deutschland, das wissentlich logistische UnterstĂŒtzung fĂŒr völkerrechtswidrige Angriffe leistet.
#Völkerrecht #Kriegsverbrechen #GenferKonventionen #RömischesStatut #IStGH
@tagesschau Es ist schon ein unertrĂ€gliches Armutszeugnis, dass die Regierung #Merz nicht mal angesichts eines angekĂŒndigten Genozids genug Hintern in der Hose hat, anzusagen was politisch Phase ist.
Macht Trump gerade wieder "die Drecksarbeit", und wir alle "werden ihm noch dafĂŒr danken"? Das waren doch wohl die Worte unseres GroĂkanzlers.
Wer solche Maulaffen feilhÀlt, sollte schon auch den Mund aufmachen, wenn es um die Androhung von #Kriegsverbrechen geht.
Oder abtreten und den Job Menschen ĂŒberlassen, die das richtige Format dafĂŒr haben. Von dem unwĂŒrdigen, rĂŒckgratlosen Geeiere dieser Möchtegern-Wirtschaftsspezialisten haben wir langsam genug gesehen.
Folgen des Irankriegs: Um Iran wird ein Weltkrieg neuen Typs gefĂŒhrt: Bomben auf ziviles Leben sind heute Absicht. Wer dem nicht widerspricht, hat keinen moralischen Kompass.
In Indien geht das Gas zum Kochen aus, Schulen in Laos kĂŒrzen den Unterricht, und auf dem afrikanischen Kontinent werden Lebensmittel unbezahlbar. âJeder Einzelne in jedem Land auf dieser Weltâ werde frĂŒher oder spĂ€ter die Auswirkungen des Irankriegs spĂŒren, sagt die PrĂ€sidentin des Internationalen Roten Kreuzes, Mirjana Ć poljariÄ. Manche ziehen Vergleiche mit der Coronapandemie, doch es ist eher von einem Weltkrieg neuen Typs zu sprechen. So entgrenzt seine sozialen Folgen sind, die vor allem die Ărmsten treffen, wo immer sie leben, so ungezĂŒgelt ist die Gewalt auf den direkten SchauplĂ€tzen des Kriegs.
Es liegt nahe, diesen Gewaltausbruch als Kennzeichen unserer Epoche zu deuten, einer globalen Umbruchzeit. Der geschwĂ€chte einstige Hegemon USA taumelt, und Donald Trump verleiht dem Taumeln eine besonders gefĂ€hrliche Form. Aber dies ist kein vorĂŒbergehender Albtraum. Es wird zur neuen Regel, Kriege regellos zu fĂŒhren, humanitĂ€re Konvention verspottend.
Bomben auf ziviles Leben sind lĂ€ngst nicht mehr KollateralschĂ€den, sondern militĂ€rische Absicht. Das verbindet die SchauplĂ€tze Gaza, Sudan, Ukraine nun mit dem sĂŒdlichen Libanon, wo die Vertriebenen mit einem Blick ĂŒber die Schulter sehen, wie hinter ihnen die israelische Armee ihre HĂ€user, Fotoalben, Kinderbetten mit Bulldozern planiert. FĂŒr Iran werden Kriegsverbrechen â zivile Infrastruktur vernichten, jede BrĂŒcke, jedes Kraftwerk â gleich vollmundig in den Abendnachrichten angekĂŒndigt.
Gaza war ein Menetekel, kein Einzelfall. Und wĂ€hrend die KriegsfĂŒhrung verroht, wird weltweit die humanitĂ€re Architektur untergraben. Das Budget des Roten Kreuzes, von Regierungsspenden abhĂ€ngig, sank um ein Drittel, fast 3.000 Stellen wurden gestrichen, BĂŒros und Programme geschlossen. Das ist die Kehrseite der allenthalben steigenden MilitĂ€rausgaben. Deutschland, vermeintlich zu schwach, um gegen US-amerikanische und israelische Völkerrechtsvergehen einmal das HĂ€ndchen zu heben, ist zum viertgröĂten RĂŒstungsexporteur der Welt aufgestiegen, inklusive Waffendeals mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien, die in Sudan einen grausamen Stellvertreterkrieg anfeuern.
LĂ€sst sich auf all dies anders als mit Verzweiflung reagieren?
Muss ich noch erwĂ€hnen, dass der Irankrieg, vermeintlich gegen eine atomare Gefahrenquelle gerichtet, zur nuklearen Proliferation beitragen wird? Was Iran nach 2015 widerfuhr, nachdem es in einen umfassenden Vertrag eingewilligt hatte, den US-PrĂ€sident Donald Trump dann cancelte, ist eine Lektion nicht allein fĂŒr Nordkorea: Atomwaffenbesitz bietet Schutz, wĂ€hrend Abmachungen nicht schĂŒtzen. Israel, das sein Atomprogramm (anfĂ€nglich von der Bundesrepublik mitfinanziert) stets jeder internationalen Kontrolle entzog, fĂŒhrt nun einen vom Westen als legitim erachteten Krieg gegen ein Land, das sein Programm der Kontrolle unterstellte. VoilĂ .
LĂ€sst sich auf all dies anders als mit Verzweiflung reagieren? Wer nach dem Ende der Sowjetunion Alternativen zur Nato suchte, wurde verhöhnt. Heute bettelt Europa, der irrlichternde Faschist Trump möge das BĂŒndnis nicht verlassen â so weit ist es gekommen. Nahezu alles, was Friedensbewegung und Friedensforschung ĂŒber Jahrzehnte angemahnt haben, war richtig. Und was sie als kĂŒnftige Schrecken ausmalten, wird heute von der RealitĂ€t ĂŒbertroffen. Die Katastrophe, in der wir uns befinden, war vermeidbar. Es ist wichtig, sich dies wieder und wieder ins Bewusstsein zu rufen, damit wir aus dem Zustand der Hilflosigkeit und des intellektuellen ĂberwĂ€ltigtseins hinausfinden.
Es gab eine Zeit, als in Deutschland FaschingsumzĂŒge abgesagt wurden, um stattdessen gegen George W. Bushs Irakkrieg zu demonstrieren: Kein Blut fĂŒr Ăl! Wenn Trump nun ganz offen sagt, er wolle das Ăl Irans, herrscht geisterhafte Stille â und politische Verwirrung. Doch gegen diesen Krieg einzutreten, heiĂt nicht, das Teheraner Regime zu verteidigen. Genauso wenig war es eine Verteidigung der Hamas, gegen den Genozid in Gaza zu protestieren. Sich von solchen ideologischen KurzschlĂŒssen nicht beeindrucken zu lassen, ist auch ein Beitrag zur eigenen geistigen und emotionalen Gesundheit.
Es tĂ€uscht sich, wer meint, diese Art von Kriegen wĂŒrde uns, die wir abseits stehen und zuschauen, nicht verĂ€ndern
Denn das Gift der Gewöhnung zersetzt unser Denken ebenso wie unsere FĂ€higkeit zur Empathie. Es tĂ€uscht sich, wer meint, diese Art von Kriegen wĂŒrde uns, die wir abseits stehen und zuschauen, nicht verĂ€ndern. Wir sind ânach Gazaâ nicht mehr die Gleichen wie vorher. Es gibt eine indirekte Brutalisierung der Zuschauenden und Schweigenden.
Offene Angriffe mĂŒssen empören
Es mangelt heute so oft an einem moralischen Kompass. Das gilt auch fĂŒr jene Strömung der iranischen Diaspora, die in den USA Trump umschmeichelte und von ihm die Bombardierung Irans verlangte. Eine derartige Forderung mit lang angestauter Verzweiflung zu erklĂ€ren, mag fĂŒr Menschen innerhalb Irans gelten. Doch kaum fĂŒr jene, die aus nĂ€chster NĂ€he Trumps hemmungslosen Rassismus erleben und seine Verachtung aller NichtweiĂen. Nun, wie einst der Schah, glauben vielleicht manche heutige Monarchisten, Iraner seien eigentlich Westler und nur durch einen âgeografischen Zufallâ in Asien beheimatet.
Es hilft, sich an menschlicher Gleichheit zu orientieren, gerade wenn man den Menschen in Iran ein Leben in WĂŒrde wĂŒnscht. Ein offen angekĂŒndigter Angriff auf iranische zivile Infrastruktur muss genauso empören, als gĂ€lte diese Drohung zum Beispiel Ăsterreich. Wenn iranische KrankenhĂ€user bombardiert werden (und es gibt mehr als 20 verifizierte Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen), ist das genauso verwerflich wie russische Bomben auf ukrainische Kliniken. Und das Teheraner Pasteur-Institut anzugreifen, war so kriminell, als wĂ€re es das Pariser Mutterinstitut gewesen.
Ăber Charlotte Wiedemann / Gastautorin:
Charlotte Wiedemann ist Autorin von Auslandsreportagen, Essays und BĂŒchern, seit 2003 mit dem Schwerpunkt "Islamische Lebenswelten". Recherchen in etwa 30 auĂereuropĂ€ischen LĂ€ndern, darunter Iran, Pakistan, Ăgypten, Jemen, Libyen, Saudi-Arabien, Libanon, TĂŒrkei, Syrien, Oman, Tunesien, Marokko, Usbekistan, ferner Nigeria, Swasiland, Kamerun, Senegal, Tansania, Sudan und besonders hĂ€ufig Mali. Ihre hier ĂŒbernommenen Texte sind zuerst in ihrer "Schlagloch"-Kolumne auf taz.de, fĂŒr die sie in den 90ern als Korrespondentin in Bonn gearbeitet hat, erschienen.
Mit "Ăffnet die verfickte #Meerenge, ihr verrĂŒckten Bastarde" droht #Trump mit #Kriegsverbrechen in seinem illegalen #Krieg gegen den #Iran. Die Tagesschau berichtet nĂŒchtern: "Trump droht mit Angriffen auf Kraftwerke". NeutralitĂ€t ist nicht RealitĂ€t.
https://www.volksverpetzer.de/analyse/trump-iran-medien-neutralitaet/

Wenn Obama "Ăffnet die verfickte Meerenge, ihr verrĂŒckten Bastarde" getwittert hĂ€tte, auch noch, um in einem illegalen Krieg mit Kriegsverbrechen zu drohen, wĂ€re die Hölle los gewesen. Aber es hat ja nur der Faschist Trump gemacht, da titelt die Tagesschau nĂŒchtern "Trump droht mit Angriffen auf Kraftwerke am Dienstag".
In der Mittagsausgabe hat die #tagesschau das #Ultimatum, bzw. das Zerstören der Kraftwerke immerhin als #kriegsverbrechen eingeordnet.
Aber ja, gebe dir ansonsten Recht.