Lacherchen des tages

PS: Falls Sie sich fragen, wie ein Konjunktiv klingt – hier ein Beispiel: „Ich würde mich freuen, wenn Sie künftig zu Ihren Aussagen stehen würden.“ Merken Sie den Unterschied?

[Archivversjon]

Bwahahahahaha!

Statt dass so ein emporkömmling von staatssekret wie dieser Florian Hauer (CDU) mal sagt: „ich habe mich im eifer des wortgefechts zu einer falschen formulierung hinreißen lassen, darf nicht passieren, ist mir aber passiert“, muss er gleich um jornalistisches vergessenmachen ringen. Das ist natürlich auch eine art aussage, und zwar so eine richtig kötteldumme…

#BerlinerZeitung #BRD #FlorianHauer #HaraldNeuber #Lacherchen #Link

Wie ein CDU-Staatssekretär die Berliner Zeitung unter Druck zu setzen versucht

Florian Hauer will seine Ukraine-Aussage korrigieren lassen. Aus „wird Berlin treffen“ soll „würde“ werden. Warum wir dieser Bitte nicht nachkommen.

Berliner Zeitung

Der Fiebertraum des WDR

Aber warum die Aufregung?

mit Update nachmittags

Die Satireprogramme des konkurrierenden ZDF (“heute-Show”, “ZDF-Magazin Royale”) schlugen sich darauf Eier auf. Mit dieser Stofflieferung des notleidenden Konkurrenten ARD hatten sie nicht gerechnet. Und in der Tat waren die Bilder, die sie von “Die 100” übernommen hatten, schockierend. WDR-Gesichter, die ich bis dahin für zurechnungsfähig gehalten hatte, wie Anna Planken, Till Nassif oder Ralf Caspers wurden quasi öffentlich “verbrannt”. Wie konnte das passieren?

Die Unterhaltungsabteilung des WDR leidet unter einem Trauma: ihre alten Erfolge, die nicht wiederkehren wollen. Viele im Sender verbinden das mit der Figur Axel Beyer. Ich nicht, aber viele tun es. Wer so schmerzfrei die Arbeitgeber wechselt wie er, ist bei mir persönlich nicht übermässig kreditwürdig. Und die WDR-“Unterhaltung” hatte mich in meiner Jugend weit weniger interessiert, als die – damals noch – anspruchsvollen Politangebote des Senders. “Monitor” hatte Super-Einschaltquoten, im Dritten liefen immer wieder erregende Recherche-Dokus (“Es begann mit einer Lüge”), und die Radiowelle WDR2, die heute das Ruhrgebiet mit “Weihnachtswundern” belästigt, war mal meinungs- und marktführend (Morgenmagazin, Zeitzeichen, Hallo Ü-Wagen, Mittagsmagazin, Quintessenz, Radiothek). War ‘ne schöne Zeit. Ich mochte meinen Heimatsender. Umso mehr, je mehr er bei der CDU verhasst war und er sie auf alle damals noch gesunden Bäume des Sauerlandes brachte.

Heute ist er für die WDR-Unterhaltung verantwortlich. Er ist kein “Axel Beyer”, immerhin. Und nicht jede*r muss alles können. Aber wer um Gottes Willen berät ihn?

Die Medien-Medien überschlagen sich mit Verrissen. Die geschätzte Kollegin Christiane Voges/telepolis macht sogar einen Mehrteiler. Aber warum nur? 1,5 von 84 Mio. waren bereit, das auf dem Sofa zu erleiden. Das wurde von Peter Heinrich Brix (ZDF) und Neil Dudgeon/“John Barnaby” (ZDFneo) in Grund und Boden gesendet. So unterirdisch, wie “Die 100” auf die Fachkritik wirkte, ist es quotenstrategisch auch ausgegangen. Das ist doch eine gute Nachricht! Ich war dabei, als Zuschauer – von Brix und “Barnaby”, wie jeden Montag …

Wo ist also das Problem? Ja richtig, wir haben das bezahlt.

Dazu mein Tipp: gemeinnützig spenden, an freigewählte Adressat*inn*en (bei mir sind das z.B. Proasyl und netzpolitik). Ich weiss genau, wie viel ich spenden muss, um keine Steuern an Rheinmetall u.a. zu zahlen. Für das Wohlbefinden am Jahresende ist das wirksam. Versprochen.

Update nachmittags

Während der Kollege Harald Neuber/Berliner Zeitung sich immer noch nicht einkriegt wegen dieses mediokren Sackes Reis, vermutlich, weil seine Clickzahlen noch niedriger sind als die betreffende Einschaltquote, profiliert sich eine andere Kollegin spektakulär, aber gleichzeitig (vorläufig, eine Woche) unsichtbar, weil Paywall. Annika Schneider/uebermedien, schade, dass ich sie nicht mehr in meinem Edeka darauf ansprechen kann, weil sie jetzt in der Nähe Polens sitzt: “Diese ARD-Show ist anstrengend – und trotzdem finde ich sie wichtig – Nach den neuen Ausgaben der ARD-Debattenshow ‘Die 100’ hagelte es Kritik – mal wieder. Und natürlich kann man sich über einige Szenen aufregen, für den Einsatz einer ‘Hautfarben-Skala’ gar fremdschämen. Andererseits kann uns genau so eine Sendung beibringen, besser zu streiten.” Und dann kommt die Wand. Mein Paywallbohrer hat versagt.

Ob es mich in einer Woche noch interessiert? Ich bin selbst gespannt …

Was vermutlich auch Frau Schneider nicht abstreiten wird, weil sie es längst persönlich kennengelernt hat, ist, was Johanna Adorján in ihrem “Mozart”-Verriss in der SZ-Paywall schreibt, und was ich aus sechs Jahren Rundfunkratssitzungen nur bestätigen kann: “Die Tragik deutscher Fernsehproduktionen liegt darin, dass die Macher die Zuschauer für dümmer halten als sich selbst. ‘Das versteht der Zuschauer/die Zuschauerin nicht’ ist ein beliebter Satz in Drehbuch-Konferenzen. Bevorzugt macht man fürs hiesige Fernsehpublikum, was anderswo schon einmal Erfolg hatte – nur in schlecht.” Wie schlecht das “Die 100” und die ARD machen, das erklärt Matthias Dell/DLF (nur Audio 4 min).

Es ist einfacher die Ausnahmen von dieser Regel aufzulisten.

Der Fiebertraum des WDR – Beueler-Extradienst

Löscht Neuber das Archiv der Berliner Zeitung? – wwwahnsinn

Nun tut sich was im deutschen Pressewesen, Veränderungen stehen an:
Vielleicht am Bedeutsamsten ist der Wechsel von #HaraldNeuber Von #telepolis zur #BerlinerZeitung als Nachrichtenchef "International News" Es gibt weitere Personalien in der #BerlinerZeitung die neu besetzt werden. Die Arbeit von #HolgerFriedrich beginnt sich auszuzahlen... gut so!

Neuber vs. Rötzer

Ein Vergleich

mit Update nachmittags

Wir dürfen davon ausgehen, dass die sich nicht (mehr) leiden können. Harald Neuber ist der Nachfolger von Florian Rötzer als Chefredakteur des bei der Heise-Gruppe angesiedelten Onlinemagazins telepolis. Rötzer wurde nicht gefeuert, sondern ging in Rente. Ob sie bei Heise drei Kreuze geschlagen haben? Das sieht heute so aus. Wie kommich auf das abseitige Thema?

Ich bin Leser von beiden, seit langem, seit Ende der 90er Jahre. Und glaube intellektuell davon profitiert zu haben. Heute mache ich mir Sorgen, ob das (für mich) noch möglich ist.

Sehr genervt bin ich, und schalte als Leser clickverweigernd davon ab, wie sich Neuber redaktionell aufbläst. Das ist so anstrengend, wie die Presenter-Dokus in der Glotze. Der Inhalt verschwindet immer mehr hinter einer aufgeblasenen Person. Und wenn die sich auch noch selbst aufbläst, weil es niemand anders macht – dann braucht die Person doch wohl eher professionelle Hilfe, als was mit Medien. Aber gut, das ist meine private Meinung.

Heute nun ist vom Kollegen Neuber ein vielsagender Text erschienen. Er als Chef tut sowas natürlich nicht unterhalb der Selbstbezeichnung Leitartikel. Aber geschenkt, darüber lässt sich hinwegsehen.

Harald Neuber/telepolis: Europa außen vor: Wie die USA und Russland über unsere Zukunft verhandeln – Die EU setzt auf Moral, doch am Verhandlungstisch zählt Macht. Warum Europa zunehmend nur noch Zuschauer ist. Ein Telepolis-Leitartikel.”

Das ist nach meinem Empfinden einer der besseren Neuber-Texte. Ich stimme überein, weitgehend. Lobend ist zu erwähnen, dass er sich an Genscher erinnern kann, und sogar an dessen Politik. Ich teile auch seine Kritik an der nur sog. “wertebasierten Aussenpolitik”, wie sie einige Grüne propagieren, die doch nur eine heuchlerische Verpackung für blankes “Atlantiker”-tum ist (und war). Was ich bei Neuber nicht nur in diesem Text vermisse – und das hält er wohl für “unabhängigen Journalismus”, den er gegen Rötzer wendet – den eigenen Standpunkt, von dem aus er analysiert und – wertet! Was er dagegen als Telepolis-Strategie praktiziert, ist Seitensteherei. Die eigene Position enttarnt sich ausschliesslich im Agendasetting. Und das ist bei Herrn Neuber dünn geworden (Ex-Telepolis-Autor Kolonko nannte es vor einem Jahr treffend: “News-Fabrik”). Es wird verzichtbar, weil es sich immer weniger vom herrschenden Brei unterscheidet.

Neuber bejubelt nicht überprüfbare Clickzahlen. Exakt das könnte das Problem sein.

Nun zu Rötzer

Er ist als Rentner beim Westend-Verlag ins publizistische Exil geflüchtet. Dort werden auch rechte Spinner, wie der leitende Angestellte des Springer-Verlages Poschardt, verlegerisch gepampert. Warum wohl? Ein Grund könnte darin liegen, dass Online-Umfragen des overton-magazins nicht nur dominierende BSW-Sympathien dokumentieren, sondern – direkt darauf folgend – solche für die faschistische AfD. Ich wäre längst weg, wg. Allergieschock. Aber bitte, hier schreibt

Florian Rötzer/overton: Die nächste Droge: Der Umgang mit den KI-Chatbots soll KI-Psychosen auslösen können – Ein Gespenst geht um: die KI-Psychose. Das soll eine neue psychische Erkrankung sein, die mit der zu intensiven Nutzung der intelligenten Chatbots oder generativen LLMs verbunden ist. Wenn Menschen KI-Agenten oder extra für persönliche Gespräche zugeschnittene KI-Companions als Freunde oder gar als Therapeuten sehen oder sich mit ihnen in wahnhafte Welten einspinnen, soll dies psychotische Tendenzen verstärken oder auslösen können.”

Das ist in diesem Fall sicher nicht – im Gegensatz zu Neuber oben – einer der besten Rötzer-Texte, sondern eine seiner Routine-Arbeiten, darin ebenso vielsagend. Die starke Seite ist sein Agendasetting. Er dackelt nicht dem Tagesstrom hinterher, sondern sucht nach Trüffeln, die Hinweise auf die Zukunft geben. Das schätze ich an ihm.

Und eine Fehleinschätzung vermeidet er stringent. Nicht das Medium/die Technik ist das Böse. Sondern die Gesellschaft, die es sozioökonomisch hervorbringt. Mit dieser Erkenntnis eilt er aber dem öffentlichen Diskurs nicht meilenweit voraus, um am Ende von niemandem mehr verstanden zu werden. Sondern Rötzer bleibt anschlussfähig, schreibt verständlich und nachvollziehbar. Jedenfalls für mich.

Und er hört nicht auf. Danke.

Update nachmittags

Lesen Sie zum Wirken von KI/AI ergänzend auch den wie immer anregenden

Georg Seeßlen/Jungle World: Künstliche Intelligenz ersetzt zukünftig vielleicht nicht nur den Künstler, sondern auch den Kritiker: Kunstkrieg mit der KI – Ob etwas Kunst ist oder nicht, wird bisher gesellschaftlich ausgehandelt. Schreitet die Künstliche Intelligenz nicht nur darin voran, Kunstwerke zu verarbeiten, sondern auch darin, in ihrer totalitären Tendenz den gesellschaftlichen Aushandlungsprozess zu untergraben, wird sie zukünftig vielleicht nicht nur Kunst produzieren, sondern darüber entscheiden, was als Kunst gilt.”

Und noch eine Preisfrage hinterher. Über Gesetzgebung lamentieren, die Jahrzehnte hinterherdackelt? Das mache ich jetzt auch schon über zehn Jahre. und lasse es dieses Mal – ausnahmsweise. Stattdessen meine Preisfrage als Hausaufgabe: nennen Sie mir eine*n oder mehrere Politiker*innen mit einem Amt oder Mandat, die die hier aufgezählten Texte überhaupt lesen (können)! Als Preis winkt Ihnen eine innere Beruhigung.

Neuber vs. Rötzer – Beueler-Extradienst

Neuberpolis wird unterhaltsam. Pumpt schlamm in den ring!

Harald Neuber legt sich in der neuberpolis offen mit dem frankfurter hundsgemeinen zeitdung an, weil in der FAZ eine löschung als löschung bezeichnet wird [archivversjon]. Mit vorwürfen von fäjhknjus, häjhtspietsch und aussicht auf die neue falanx aus multipolar-magazin, manova und FAZ. 🤭️

In frankfurt am main, in der pariser straße nummer eins, soll sogar laut gegähnt worden sein.

Übrigens, herr Neuber: kwalitätskontrolle ist eine gute sache. Sie sorgt dafür, dass leser, nutzer, kunden kwalität erhalten und keinen schrott. Kwalitätskontrolle findet immer vor der auslieferung statt, egal, ob es sich um autos, softwäjhr, lebensmittel oder jornalismus handelt. Fragen sie einfach mal jemanden, der sich mit produkzjonsprozessen auskennt, wenn ihnen das nicht selbst einleuchtet!

Wenn man unter dem wehen banner der „kwalitätskontrolle“ erstmal alles alte, vielfach im web verlinkte getexte durchlöscht, sich damit gleichermaßen unnötig wie ziemlich nachhaltig die eignung als zitierfähige kwelle selbst entzieht und obenauf ein gleichermaßen unfreiwillig lustiges wie öffentlich aufgeführtes hin-und-her-tauziehen mit sich selbst aufführt, ob man jetzt überhaupt leserforen für die bessere leserbindung unter die artikel batscht (und sich den ganzen zusatzaufwand für die moderazjon so einer offenen trolleinladung einhandelt) oder vielleicht lieber doch nicht, dann ist jedem menschen mit einer porzjon hirn im schädel klar, dass es dabei keineswegs um „kwalität“ geht. Sondern um ausreden mit sehr fauligem odör, hinter denen etwas anderes verborgen werden soll.

Apropos leserforen: kann der sörver bei der telepolis inzwischen wieder zählen, oder haben sie ihr „neues löschen“ mit völliger unsichtbarkeit noch nicht in den griff bekommen? Gegen ein übliches entgelt — und ohne rechnung, sie verstehen sicherlich, dass ich nicht willens bin, der kernkorrupten BRD auch noch vermeidbare steuern zu zahlen — bin ich gern bereit, die where-klausel im SQL um die zusätzliche bedingung — nach gründlichem einlesen und gegebenenfalls nach analyse der datenbank mit einem gängigen werkzeug wie etwa erwin — zu ergänzen, falls sich beim ehemaligen fachverlag in der karl-wiechert-allee niemand mehr finden sollte, der dazu noch imstande ist. Man kann ja auch nicht alles mit vibe coding machen! 😁️

Für eine „kwalitätskontrolle“, die erst nach der auslieferung stattfindet, hat der deutsche volxmund das despektierliche wörtchen von der „flickschusterei“ in seinem wortschatz. Und wenn man das gleiche in historischen werken tut, die einst zeitgeschehen aus der vom geschehen getriebenen und oft lückenhaften sicht ihrer eigenen zeit zu beschreiben und einzuordnen versuchten, spricht der volxmund von „geschichtsklitterung“ und wird sehr skeptisch. Zu recht.

Weder flickschusterei noch geschichtsklitterung wirken so wie ihr zweites lieblingswort zur beleuchtung ihrer unzureichend kwalitätsgesicherten herrlichkeit, herr Neuber, sie wirken keineswegs wie „professjonelle standards“.

Wir haben erkannt, dass eine Redaktion ohne professionelle Standards und Qualitätskontrolle abdriftet. Wir arbeiten daran, es besser zu machen – für die Meinungsfreiheit, aber gegen Verschwörungstheorien

Sie hätten dies vorzüglich dokumentieren können, wenn sie gewollt hätten — etwa, indem sie jedem menschen die möglichkeit zum vorher-nachher-vergleich geboten hätten. Gern auch mit deutlichem hinweis über jeden fragwürdigen alten text, dass er fragwürdig ist und warum er fragwürdig ist. So etwas wie „Dieser text unseres autorys N. N. aus dem archiv behandelt die massenmordanschläge vom 11. september 2001 aus der sicht des jahres 2002, enthält unbelegte behauptungen, die sich nachträglich als unzutreffend erwiesen (mit link zur erläuterung) und ist mit heutigem erkenntnisstand (mit link zur erläuterung) nicht mehr haltbar“ als deutlich hervorgehobener hinweis. Von „transparenz“ sprechen sie ja auch immer total gern. Leider verstehen sie darunter regelmäßig die durchschaubarkeit eines schlammlochs. Wenn man pläne hat und das transparent machen will, legt man die pläne vor der durchführung offen und nicht während der durchführung. Wenn man dabei nix zu verbergen hat, tut man dies sehr genau und überprüfbar.

Einmal ganz davon abgesehen, dass das wort „professjonell“ nur genau eine bedeutung hat und nicht inhärent irgendwelche standards mitimpliziert: „professjonell“ bedeutet, dass man etwas für pinke-pinke, also gewerbsmäßig macht. Sonst nix. Die telepolis habe ich gemocht, als sie gewiss auch professjonell, aber noch kein wrack mit leserforum-löschhölle war (also vor ihrer zeit, herr Neuber), sondern mit lebendigen foren als einen ort der artikelergänzung, der anmerkungen und des austauschs, gern auch mal des scharfen und polemischen austauschs.

Ob sich ihre vorgehensweise wenigstens in sachen pinke-pinke rechnen wird, herr Neuber, wird die zukunft zeigen. Das unterhaltsame weicht ja schnell dem gähnen, wenn es allzu stumpf wird. Und contentindustrieller jornalismus ist g’ttseidank am verrecken. Wegen seiner „kwalität“, „professjonalität“ und „transparenz“.

Nachtrag: der forennutzer „datatype“ im telepolisforum [arschivversjon gegen die immer noch hochaktiven forenlöschos bei der telepolis].

Nachtrag zwei: in der arschivversjon ist mir eben gerade erst aufgefallen, dass es doch noch die kommentarbewertungen mit rot und grün gibt — nur ich sehe sie mit meinem benutzerkonto nicht mehr (vermisse sie allerdings auch nicht). Nein, ich habe die nicht abgeschaltet und ich bekomme auch die opzjon zum einschalten der bewertbarkeit und sichtbarkeit der bewertungen nicht angezeigt. Ja, ich sehe im rest von heise onlein die bewertungsfunkzjon, nur bei der neuberpolis nicht mehr. Vermutlich hat sich bei der emsigen „kwalitätssicherung“ gezeigt, dass ich zu einer forennutzergruppe gehöre, die bei kommentaren etwas zu häufig auf redakzjonell unerwünschte farben geklickt hat. „Transparent“ wurde mir das nicht gemacht. Ich dachte, die hätten das einfach abgestellt, weil es in der telepolis eine eher sinnlose und regelmäßig missbrauchte funkzjon ist. Ja, ich habe sogar dafür gelobt. Aber in wirklichkeit unterliege ich einem shadowban, ohne davon zu erfahren. Ganz großes transparenzkino bei der neuberpolis! Transparent wie ein schlammloch. Aber das schrieb ich ja schon.

#contentindustrie #FAZ #HaraldNeuber #Link #Nachtrag #Realsatire #Telepolis

Die dunkle Seite der FAZ: Wie eine Qualitätszeitung Fake News verteidigt

Die FAZ kritisiert die Qualitätsoffensive bei Telepolis scharf. Was die Zeitung dabei verschweigt, ist brisant. Nun nimmt Chefredakteur Harald Neuber Stellung.

heise online

(Nichts) neues von der neuberpolis

Ich gebe mal weiter an wwwahnsinn

Au mann, eben beim blick ins fediverse habe ich schon mitbekommen, wie sich die neuberpolis darüber freut, dass immer mehr leserys vorbeischauen. Von mir einen herzlichen glückwunsch zur fünfzehnprozentigen plansollübererfüllung.

Wie irre gut die zahlen sind, habe ich beim klick mit eigenen augen gesehen:

Oh, drei kommentare gibt es zu diesem selbstreklametext? Mal reinschauen:

Oh, da sind aber nur zwei kommentare sichtbar. Also früher, als ich mit der kompjuterei angefangen habe, da konnten die rechner aber noch richtig zählen.

Jetzt kommen mir die lustigen und kwalitätsjornalistisch-unstrukturiert aufgeführten zahlen von Harald Neuber auch gleich viel glaubwürdiger vor. 😂️

Nee, das ist mir keine sachliche erwiderung mehr wert. „Ich identifiziere mich als eine mehrheit“, sagte der „demokrat“.

#DeutscherPresserat #Fail #HaraldNeuber #Heise #Link #Telepolis

Neuberpolis, wie schmeckt das eigene, bittere Schlangenöl? – wwwahnsinn

Lacherchen des tages

Harald Neuber berät in der neuberpolis — vermutlich, ohne dafür von den scheißgrünen bezahlt zu werden — die scheißgrünen zum tema stil, kontinuität und form beim auftreten im öffentlich sichtbaren internetz:

Was sich hier zeigt, ist kein Zufall, sondern System. Die Grünen haben nie gelernt, professionell mit sozialen Medien umzugehen. Sie pendeln zwischen aggressivem Aktivismus und ängstlichem Rückzug, zwischen moralischer Überhöhung und peinlicher Rechtfertigung […] Die Grünen brauchen dringend professionelle Social-Media-Beratung. Einen Filter zwischen Bauchgefühl und Veröffentlichung

Mit dem hinundherpendeln zwischen aggressiven aktivismus und ängstlichem rückzug und ganz viel so genannter autentizität kennt sich Harald „radiergummi“ Neuber ja auch ganz gut aus. Da ist er experte. Vielleicht sollte er tatsächlich die finger von der telepolis lassen. Oder einen realsatire-TÜV einführen. Denn mit jeder löschung, jeder anschließenden halbherzigen bis dummen relativierung, mit jedem einblick in seine wirrness und irrness löscht er ein stück glaubwürdigkeit. Und davon hat er ohnehin nicht mehr so viel übrig. 😁️

(Und die scheißgrünen? Na, wenn die es noch für nötig befinden, auf der webseit mit dem von Elon „hitlergrüßer“ Musk getöteten blauen vogel rumzulümmeln, weil da immer auch das ganze kostenlos werbende jornalistengeschmeiß aus der contentindustriellen hirnhölle ist, sagt das ja alles. Ökologie, frieden, bildung und sozjale gerechtigkeit haben sie ja auch schon als p’litische ziele aufgegeben und durch das genaue gegenteil ersetzt — geblieben sind sexistischer feminismus mit ausgeprägter genderideologie und welpenschutz für ausgewaxene welpen mit bizarrer sexualität, universitärer lyssenkoismus, synkretistische esoterik, das pfötchenheben zu einer milljon milljonen øre BRD-verschuldung für die bundeswehrmacht auf kosten der zukunft und unerbittlicher arbeiter- und armenhass, noch schlimmer und gewaltfreudiger als der armenhass aus CDU und CSU. Die schwarze sonne liefert doch auch energie, wenn auch nur psychische. Es ist kein zufall, dass sich die scheißgrünen und die scheiß-AFD beim auftreten im internetz so ähnlich sind, nur, dass die AFD einen höheren organisazjonsgrad hat, wenn die parteifrontfressen sich äußern. Es ist eher so ein spiegelbild. Übrigens eines, das viel über die wirklichen grundlagen des erfolges der AFD sagt. Der so genannte „rechtsruck“ ist in wirklichkeit eine linxflucht. Die AFD hat halt noch unverbrauchtes mana dabei.)

#Grüne #HaraldNeuber #Link #Realsatire #SM #Telepolis #Twitter

Grüne im Netz: Erst twittern, dann zittern

Grünen-Politiker sorgen auf X regelmäßig für Skandale. Hastig gelöschte Tweets und peinliche Rechtfertigungen häufen sich. Ähnlich aggressiv ist nur eine andere Partei.

heise online

(Nichts) neues von der neuberpolis

Es ist schon sehr lächerlich. Schade, dass es eher traurig ist.

Tja, irgendwie hat herr Neuber wohl festgestellt, dass die telepolis ohne ihr forum doch nicht mehr so der bringer ist, dann hat er kurz manchmal das forum wieder angeschaltet, und jetzt hat er unter wortreich ausgedachter, auf artikelgröße gewucherter begründung mit aufdringlichem eigenlobgewürz einfach den technischen zustand wiederhergestellt, den er doch eigentlich erklärtermaßen abschalten wollte — der link geht auf eine archivversjon, weil ich den affenzirkus bei der neuberpolis nicht mehr direkt verlinken mag:

Es ist soweit: Im Laufe dieser Woche werden wir das Telepolis-Forum wieder vollständig öffnen! Damit schließen wir die erste Phase unserer Umstrukturierung ab, die wir Mitte Mai angekündigt hatten

Praktisch alles, was herr Neuber in seinem rückzugsartikel über sein zerstörungswerk der vergangenen monate schreibt, ist lüge. Der zwischen den zeilen erweckte eindruck, dass das telepolis-forum irgendwie unmoderiert war, ist lüge. Es war in wirklichkeit gegen ende hin eine löschhölle, und man konnte die gründe für löschungen als außenstehender oft nicht nachvollziehen. Dass er ankündigt, dass da demnächst „professjonell“ — also von dafür bezahlten löschos — „moderiert“ wird, ist genau der zustand, den er beenden wollte. Die märchenhafte neomytische ausdrucksweise, in der dieses vollständige versagen verborgen werden soll…

Das Telepolis-Forum befand sich über Jahre hinweg in einem Zustand, in dem eine destruktive Diskussionskultur zu viel Raum eingenommen hat. Dem haben wir zuletzt durch eine striktere Moderation und die Einschränkung der kommentierbaren Artikel verstärkt entgegengewirkt. Wir stehen nun vor der Herausforderung, das politische Einhorn im Heise-Forum mit begrenzten Ressourcen in einem gesitteten Rahmen zu halten, ohne unnötige Häme, Polemik oder Unterstellungen in den User-Beiträgen

[Nein, das habe ich mir nicht ausgedacht, das steht da wirklich!]

…ist absurd. In einem webforum weiden keine einhörner in flirr durchsonnten licht der internetzwiese. Da treffen meinungen aufeinander, da werden dinge ergänzt, da werden einseitige darlegungen demaskiert, und… da werden retorische fertigkeiten geübt. Apropopo „retorische fähigkeiten“: eine forenabschaltung und tiefgreifende totallöschung als „verstärktes entgegenwirken“ zu bezeichnen, hat sprachlich beinahe schon DDR-niewoh. Die hinweise an forennutzer bestehen jetzt nicht etwa in klar formulierten grundsätzen des miteinanders, die man irgendwo nachlesen könnte, damit gar nicht erst der verdacht von willkürlichen radiergummis aufkommt, sondern im tollwütig tollen tipp…

Es gibt heutzutage sehr einfache technische Hilfsmittel, um seinen eigenen Beitrag im Zweifel selbst auf Regel- und Netiquette-Konformität zu überprüfen: ChatGPT beispielsweise erkennt Unsachlichkeiten und unterschwellige Provokationen sehr zuverlässig. Wenn die Userschaft hier vorausschauender agiert, muss die Moderation gar nicht erst tätig werden und eine Einschränkung der Foren wäre grundsätzlich kein Thema mehr

…dass man seinen beitrag doch lieber mit einem angelernten neuronalen netzwerk — hier wurde eigens in einem akt der nicht gekennzeichneten, redakzjonellen schleichreklame die marke tschättGPT genannt — formulieren möge. Vermutlich besteht die „professjonelle“ moderazjon auch in der nutzung eines angelernten neuronalen netzwerkes, also im künstlichen Dunning-Kruger-effekt, denn sonst würde wohl kaum so ein absurder „tipp“ gegeben. Das wirds bringen! Aber nicht euren „KI“-kram in der wicked pedia verklappen!

Oder, wie ich das immer so schreibe: rechenmaschinen halluzinieren nicht. Sie rechnen. Menschen halluzinieren.

(Ist die posizjon, die ich damit ausdrücke, für heise schon zu „extremistisch“? Ich werde es ganz sicher nicht ausprobieren.)

Wie „gut“ menschen halluzinieren können, sieht man zum beispiel sehr eindrücklich an der realsatirisch höchst wertvollen realitätskonstrukzjon des herrn Neuber.

Willkommen zurück im neuen alten Telepolis-Forum!

Bwahahahahaha! 😂️

Kannste dir gar nicht selbst ausdenken, sowas!

Übrigens: als ich gestern am scheißmaschsee mit seinem (nach parfüm, verrottung, dixiklo und internazjonaler pfanne) stinkenden scheißmaschseefest vorbeiging, ist mir jemand in einem (für mich) neuen hannover-96-trikoh entgegengekommen, und der trug den namen des scheinbaren neuen sponsors „heise“ auf der brust. Ich weiß nicht, ob das ein schräger reklameversuch war oder ob heise jetzt wirklich sein geld für spochtsponsoring verbrennt, damit sich überhaupt noch jemand für den immer mieser gewordenen und mit immer mehr direkt abgeschriebenen PResseerklärungen vergällten jornalismus des ehemaligen fachverlages aus der karl-wiechert-allee interessiert, aber es würde schon passen. Irgendwo muss man ja neue zielgruppen finden, die sich auch mit minderwertigem und billigem abspeisen lassen.

Stirb, heise, stirb! Verrecke, contentindustrie, verrecke! (Und nehmt bloß euren kernkorrupten autojornalismus, also die reine leserintelligenzverachtende schleichreklame, mit in den wohligen moder eurer würmergrube!)

Trotzdem mal reingucken…

…oh, die bewertungsfunkzjon ist ja weg. Das ist zumindest mal eine gute idee, und das hätte auch im artikel erwähnt werden sollen. Das rot- und grünklicken wurde eh überwiegend als äkwivalent der herzchen, sternchen und däumchenhochs aus S/M verwendet, und so mancher verhungerter narzissmus reagiert darauf mit suchtartigem verhalten. Einen nutzen für telepolis-leser gibt es — schon seit langem — noch weniger als in den allgemeineren heise-foren. Und dort ist die bewertung schon von zweifelhaftem nutzen.

So, jetzt aber (erstmal) genug gutes zur neuberpolis geschrieben.

#Blah #Forum #HaraldNeuber #Heise #Realsatire #Telepolis

Telepolis schafft neue Forum-Kultur: Tschüss, Trolle!

Wir öffnen das Forum wieder. Klare Regeln sollen Trolle fernhalten. Wer sich daran hält, kann Teil einer kritischen und freundlichen Community werden.

heise online

Frau Frauke Brosius-Gersdorf…

…hat wohl mindestens die eigenständigkeitserklärung für ihre dissertazjon selbst und eigenhändisch unterschrieben, so viel dürfte sicher sein. 🤭️

Wir hatten aber auch schon wieder lange keine entdoktorungen mehr bei der p’lit- und herrschaftsklasse der BRD. Die designierte richterin am bundesverfassungsgericht wäxt da langsam zu einer guten kandidatin heran. Schon komisch, dass sich das geschmeiß mit solchen betrugsdoktores ausgerechnet in diesen p’litischen und grenzp’litischen strukturen immer so auffällig anreichert…

#BRD #BVerfG #Dissertation #FraukeBrosiusGersdorf #HaraldNeuber #Link #Telepolis

Mit copy & paste bis zum Richterstuhl? Der Fall Brosius-Gersdorf eskaliert

Neue Vorwürfe gegen SPD-Kandidatin fürs Verfassungsgericht: Plagiatsexperte sieht Hinweise auf Ghostwriting in Doktorarbeit. Brosius-Gersdorf weist alles zurück. Droht nun ein juristisches Nachspiel?

heise online