„Oft höre ich auch, der Aufruf zum #Boykott israelischer Unternehmen und Organisationen – wie etwa jener der #BDS-Bewegung – sei antisemitisch, weil es an den Boykott jüdischer Geschäfte der Nazis erinnere.
Um den Vorwurf zu prüfen, lohnt es sich zu untersuchen, was die BDS-Bewegung, die 2005 von Organisationen der palästinensischen Zivilbevölkerung gegründet wurde, mit ihrer Kampagne überhaupt bewirken möchte.
Inspiriert von der Anti-#Apartheid-Bewegung aus #Südafrika fordert die BDS-Bewegung die Beendigung der #Besatzung des Westjordanlands, der Golanhöhen und Ostjerusalems, das Rückkehrrecht für palästinensische Flüchtlinge von 1948 & die Gleichberechtigung für arabisch-palästinensische Bürger:innen Israels. Dies sind allesamt politische Ziele, die sich an den Menschenrechten, demokratischen Grundsätzen und zahlreichen Resolutionen der #UNO orientieren und die weder die Vertreibung noch die Unterjochung jüdischer Israelis implizieren."
https://www.republik.ch/2026/03/14/das-spiegelkabinett-der-israel-kritik
#israel #Genozid