Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG. Letzteres prägte auch den Umbau zur Volkspartei.

Ich denke seit Monaten darüber nach, inwieweit sie in den letzten zehn Jahren diese Rolle überhaupt noch versucht hat wahrzunehmen. Durch das Absingen von Bergmannsliedern am Ende von Parteitagen?

#ZurSonneZurFreiheit

@AwetTesfaiesus Mit dem inzwischen offenen geführten Klassenkampf der Überreichen gegen den Rest der Bevölkerung wären dies eigentlich perfekte Zeiten für die SPD. Etwas Genossenschaft hier, etwas Gewerkschaft dort. Zusammenhalt. Sozialer Ausgleich. Die SPD müsste mit ihrem ursprünglichen, mit ihrem traditionellen Programm in diesen Zeiten von Wahlsieg zu Wahlsieg rennen. Statt dessen mutloser Niedergang.
@taschenorakel früher hat die Sozialdemokratie der Armut den Krieg erklärt. Heute Abend hat Bas den Armen den Krieg erklärt.

@AwetTesfaiesus @taschenorakel

Bitte nicht vergessen, dass es aber auch die Grünen waren, die, Seit' an Seit' mit der jetzt dem Abgrund immer näher schlitternden SPD, die maßgeblich den armen und prekär lebenden Menschen den Krieg erklärt hatten. Agenda 2010, nebst Hartz-Reform! Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe mit Sozialhilfe. Kürzungen, Sanktionen, uvm.

Das war von Anfang an eine populistische und menschenfeindliche Politik, die zu Unrecht fast ausschließlich der SPD angelastet wird. Dass die SPD nichts daraus gelernt hat und weitermacht wie zuvor, das steht auf einem anderen Blatt. Ob die Grünen, eines Tages Mal wieder in der Regierung, anders agieren würden?

Ich habe da meine Zweifel!

#grune #hartz4 #Gruenen #gruenepolitik #agenda2010 #gruenepolitik #Prekariat #armut #ArmutAbschaffen #montag #montagmorgen #montagmorgentrot #spd #spdkannweg #gruene #ArmutAbschaffen #Armutszeugnis

@breakdownthewalls @AwetTesfaiesus Schwer vorzustellen, aber was SPD und Grüne damals taten, entsprach damals tatsächlich komplett dem Zeitgeist. Ein unsäglicher Zeitgeist, der nur wenige Jahre später die AfD hervorbrachte, aber viele hielten das für richtig.

Was man uns Grünen aber nicht vorwerfen kann, dass wir Hartz IV erneut machen würden. Im Gegensatz zur SPD haben wir unsere Sozialpolitik definitiv weiter entwickelt. Belegbar. Siehe z.B. Bürgergeld in der Ampel.

@taschenorakel @AwetTesfaiesus

Letztlich bleibt das eine hypothetische Diskussion, aber erinnern wir uns an 2022, damals war der jetzt bald künftige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Cem Özdemir, noch Minister in Berlin.

Sein eigener "Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz" hatte in einem Gutachten festgestellt, dass der Regelsatz von Hartz 4 gar nicht ausreichend hoch ist, um sich gesund zu ernähren.

Was war seine Antwort, bzw. die seines Hause, auf Forderungen den Regelsatz zu erhöhen?

Ich zitiere mal Foodwatch, die das 2022 gut zusammenfassten: "Die Bundesregierung verpasst Millionen armutsbetroffener Menschen in Deutschland eine Ohrfeige. Wer gesund essen wolle, müsse eben Ernährungsratgeber lesen und an anderer Stelle den Gürtel noch enger schnallen."

Nimmt man zudem Herrn Özdemirs Äußerungen den letzten Wochen im Wahlkampf, aber auch seinen engen Schulterschluss mit jemandem wie Boris Palmer ernst, dürfte nicht nur ich Zweifel daran hegen, dass die Gesamtpartei als solches sich wirklich weiter entwickelt hat, bzw. wenn sie das getan haben sollte, ob nicht bald wieder, nur um bei Wahlergebnissen gut abzuschneiden, nicht doch Rückschritte folgen.

Ja, das Bürgergeld war der Versuch sich von Hartz4 abzusetzen und ein Schritt in die richtige Richtung, aber gerade die Antwort von Cem Özdemir Ministerium verweist auf erhebliche Vorbehalte gegenüber Armutsbetroffenen- und das seitens Menschen auf Ministerialebene, die sich garnicht vorzustellen vermögen, was es heißt, mit 500€ im Monat auskommen zu müssen.

https://www.foodwatch.org/de/bundesregierung-ignoriert-wachsende-ernaehrungsarmut

#cemÖzdemir #badenwurttemberg #armut #armutsbetroffen #palmer #borispalmer #foodwatch #hartz4 #burgergeld #montag #montagmorgen

Bundesregierung ignoriert wachsende Ernährungsarmut

foodwatch hat der Bundesregierung vorgeworfen, die Augen vor der wachsenden Ernährungsarmut in Deutschland zu verschließen. Obwohl das eigene wissenschaftliche Beratergremium in seinem Gutachten aus dem Jahr 2020 klar festgestellt habe, dass eine gesunde

FW DE
@breakdownthewalls @taschenorakel @AwetTesfaiesus #Armut ist bei den Grünen selten ein Thema, da die Aktiven zumeist aus gut situierten Familien stammen. Erlebe das auch immer wieder in der Lokalpolitik.

@anpa2112 Dass man einigermaßen gut situiert sein muss, um sich die aktive Teilnahme an Politik leisten zu können, ist ein parteiübergreifendes und länderübergreifendes Problem.

Selbst bei SPD und Linke findest Du heute vorwiegend Akademiker unter den Aktiven. Der Linken gelingt es derzeit einfach am Besten, diesen Umstand zu verbergen. Aber auch dort fast nur Akademiker.

@breakdownthewalls @AwetTesfaiesus

@taschenorakel @breakdownthewalls @AwetTesfaiesus Bei den neueingetretenen Linken sehe ich fast nur Leute aus sozialen Berufen.

@anpa2112 Sieht bei uns Grünen nicht anders aus.

Du sprachst aber von Aktiven. Also jeden, die sich den enormen Zeitaufwand eines Ehrensamts überhaupt leisten können.

@breakdownthewalls @AwetTesfaiesus

Ja, ist notwendig!
25%
Nein, politisch aktiv kann mensch dennoch sein!
75%
Poll ended at .

@breakdownthewalls
Ich denke, dass Deine Frage zu offenen formuliert ist, denn meine Antwort hängt definitiv davon ab, ob ich Realität oder Ideal beschreiben soll.

@anpa2112 @AwetTesfaiesus

@taschenorakel @anpa2112 @AwetTesfaiesus

Die Umfrage habe ich bewusst so offen angelegt, auch aus eigenem Erleben, denn ich lebe selbst, gemessen an der Armutsdefinition, in Armut.

Dennoch bin ich politisch aktiv, so viele andere Menschen in meinem engeren und weiteren sozialem Umfeld.

@breakdownthewalls
Welche Aussagekraft soll diese Umfrage haben, wenn die Leute je nach Stimmung unterschiedliche Fragen beantworten?

@anpa2112 @AwetTesfaiesus

@taschenorakel @anpa2112 @AwetTesfaiesus

Aussagekraft von Umfragen!?

Das ist ja eine grundsätzliche Frage, die nach der Aussagekraft von Umfragen, erst recht von solchen wie der meinigen.

Es geht vielleicht tatsächlich mehr um ein Stimmungsbild: denn ich bin der Ansicht, politisches Engagement hängt nicht zwingend davon ab finanziell gut situiert zu sein.

Das erscheint mir mehr wie der Blick von oben (nach unten): was ist mit all den Arbeiter:innen der letzten 150 Jahre, die sich trotz prekärer Lebensbedingungen zu hundertausenden politisch eingebracht, gekämpft, gelitten, mal obsiegt, viel zu oft auch verloren haben!

#aktivismus #arbeiterinnen #arbeiter #arbeiterInnenBewegung #aktivisten #politik #mut #armut #stimmung #IchBinArmutsbetroffen #armutsbetroffen #umfrage #stimmungsbild #engagement

@breakdownthewalls @taschenorakel @AwetTesfaiesus Angenommen, Du hast 1200 Euro netto. Schaust Dir die empfohlenen Mitgliedsbeiträge an... Wie wäre Deine Entscheidung?

@anpa2112 In der Satzung nachlesen, ob es eine Regelung für finanzielle Härtefälle gibt. Wenn es diese Regelung gibt (bei mir im KV z.B. §9(3)), die Regelung in Anspruch nehmen. Wenn es die Regelung nicht gibt, hinterfragen, warum sie fehlt.

Das Problem sind aber nicht die Mitgliedsbeiträge. Die sind das kleinste Problem und werden ggf. gestrichen. Das Problem ist die notwendige zeitliche Flexibilität und halt die Reisekosten.

@breakdownthewalls @AwetTesfaiesus

@anpa2112 Darüber hinaus und nicht zu unterschätzen die Gewissheit, nicht von den Vorgesetzten geschnitten zu werden, weil man es wagt, sich politisch zu engagieren.

@breakdownthewalls @AwetTesfaiesus

@breakdownthewalls @taschenorakel @AwetTesfaiesus Ich würde sagen, mangelnde Finanzen machen Engagement nicht für alle unmöglich, aber sie sind schon ein massiver Faktor, genau wie eben unflexible Schichtpläne, Care-Arbeit, Behinderung und co. Das alles gleicht sich gegenseitig ein bisschen aus und wer zum Beispiel wenig Geld, aber viel Zeit hat, findet sicher mehr mehr Beteiligungsmöglichkeiten, als Leute mit wenig Geld *und* wenig Zeit. Dass z.B. Alleinerziehende im Niedriglohnsektor jetzt nicht gerade in Parlamenten überepräsentiert sind, kommt sicher nicht von ungefähr.

@breakdownthewalls @taschenorakel @anpa2112 @AwetTesfaiesus

Ich habe schon das Problem, mir z.B. Fahrkarten nicht leisten zu können oder bei Kongressen kein Hotel bezahlen zu können.

@breakdownthewalls @taschenorakel @anpa2112 @AwetTesfaiesus
Es ist auf jeden Fall einfacher möglich, wenn man gut situiert ist.

Und ich finde es umso verwerflicher, sich nicht politisch zu engagieren, je gut situierter man ist!

@lauteshirn @breakdownthewalls @taschenorakel @anpa2112

Darüber könnte man wirklich sehr lange philosophieren.

@breakdownthewalls @taschenorakel @anpa2112 @AwetTesfaiesus ich habe eine Frage, was ist den gut situiert? Also Trump , Strauß, Orban, Nethanjahu, Joschka Fischer , Weidl, Höcke, Le Pen , Der Boris Johnson würde ich in meiner Denke als nicht situiert empfinden , auch einige der Grünen Jugend, SpD, AfD, CDU Jugend.

Wo fängt es an wo hört es auf? Ist ein Söder gut situiert, ein Merz, Aiwanger, Özdemir, Kretschmann, Faeser?

Ich weiß nicht wo die Mitte ist irgendwie

@marlinz @breakdownthewalls @taschenorakel @anpa2112

Es ist eine Frage nach Deiner Meinung. Also: entscheidest Du frei, was die Bedeutung für Dich sein wird: deiner Meinung nach "gut situiert".

Meine Indizien wären: lebt in den eigenen vier wänden und hat ein Finanzpolster von 3 Monatsgehältern.

@AwetTesfaiesus @breakdownthewalls @taschenorakel @anpa2112

OK ich bin dann nur zu 50% gut situiert liebe Awet 😁😁

HM, ich denke es ist also von einen Werten abhängig. Ja nehme ich, nur würde es ja bedeuten das nach deinem Wert... Moment versteht ich situiert falsch? Ich interpretiere das Manieren und Auftreten, Rhetorik. Hm ich glaub da haut jetzt was meine synapsen durcheinander.

Ich recherchier mal, danke für deinen Blickwinkel

@marlinz @breakdownthewalls @taschenorakel @anpa2112

Ich denke, du meinst das was Bourdieu das Sozialkaputal bzw. den Habitus nennt:

https://youtu.be/0kBx8YxZ8_s

Habitus (Bourdieu) | EINFACH ERKLÄRT

YouTube
@AwetTesfaiesus @breakdownthewalls @taschenorakel @anpa2112 danke hab michnda durch gelesen. Werd aber noch KI brauchen es zu verstehen, gebe ich zu.

Der Habitus nach Pierre Bourdieu beschreibt die tief verinnerlichten Gewohnheiten, Denk- und Handlungsweisen, die wir durch Familie, Schule und Umwelt lernen.

Er wirkt wie ein unsichtbares „Programm“ in uns, das steuert, wie wir denken, fühlen und handeln, oft ohne dass wir es merken. Unser Habitus beeinflusst, welche Chancen wir im Leben nutzen können, etwa in Bildung, Beruf oder sozialen Beziehungen.

Hier wird Habitus wie ihn Pierre Bourdieu einfach und verständlich erklärt

https://erzieher-kanal.de/habitus/

#habitus #bourdieu
@marlinz @AwetTesfaiesus @taschenorakel @anpa2112

Habitus Bourdieu - Habitustheorie einfach erklärt

Der Habitus wurde von Pierre Bourdieu geprägt. In diesem Beitrag schauen wir uns die Habitustheorie von Pierre Bourdieu genauer an.

Erzieherkanal
@marlinz @AwetTesfaiesus @breakdownthewalls @taschenorakel Es geht da eher um Geld. Schlag ich mich mit 1200 Euro durchs Leben oder mit 3000 netto .

@anpa2112 @AwetTesfaiesus @breakdownthewalls @taschenorakel OK, dann bin extrem gut situiert oder priviligiert (außer das ich mit Geld nicht umgehen kann)

Spannende Einblicke. Ich glaube anstelle von guten Sitten, gut situierten Status, wäre Demut , Bildung und Liberale Demokratie Werte mir wichtig bei einem Politiker, das er Europa sieht, nicht jeden Krieg unterstützt und ehrlich, und auch mal das Parteibuch weglegt und alle Menschen versucht abzuholen

@AwetTesfaiesus @marlinz
Laut Indizien bin ich also "gut situiert"
lebe in den eigenen kürzlich erworbenen vier Wänden neben der Milchkanne, habe mindestens ein Finanzpolster von 3 Monatsrenten, was auch dringend benötigt wird um ein klein wenig auf der Kante zu haben, wenn noch mehr saniert werden muss.
Ich wünsche es bestimmten Personen, nur mal 1/4 Jahr mit 1200€ monatlich auskommen zu müssen, mit mir zur Tafel zu gehen und den Menschen dort zu erklären, was und warum es bei uns schief läuft

@marlinz @breakdownthewalls @taschenorakel @anpa2112

Alternativ: die Person könnte sich vorstellen, mindestens 6 Monate nicht zu arbeiten, um sich im Leben neu zu orientieren.

@breakdownthewalls @taschenorakel @anpa2112 @AwetTesfaiesus bei uns in der Kommunalpolitik sind politische Veranstaltungen immer mit einem Restaurantbesuch (Wirtshaus) verbunden. Das kann sich nicht jede leisten. Allerdings haben viele Menschen kein Interesse daran. Parteiarbeit ist wohl nicht mehr so trendy. #kommunal

@wohnraum_pflanzen Wir sind in der glücklichen Situation, dass die AWO uns ihre Räume für kleines Geld überlässt. Aktive Sozialverbände, deren Räume man nutzen könnte, gibt es eigentlich überall.

@breakdownthewalls @anpa2112 @AwetTesfaiesus

@taschenorakel @breakdownthewalls @anpa2112 @AwetTesfaiesus Die Linke haben in der Innenstadt ein eigenes Büro. Bei den Grünen haben wir aber nie Alternativen zum Wirtshaus nachgedacht. Man muss sich auch nicht unbedingt in einer Partei engagieren. Es geht auch im Sportverein oder woanders.

@breakdownthewalls

Wie immer kommt es auf darauf an, wie man das definiert.

@taschenorakel @anpa2112 @AwetTesfaiesus

@breakdownthewalls

Ich würde definitiv sagen, dass man es sich zeitlich leisten können muss, politisch aktiv zu sein. Und daraus folgt, dass Menschen, die mehr als einem Job nachgehen müssen, es schwerer haben, politisch aktiv zu sein. Das trifft aber auch auf all jene zu, die unbezahlte Arbeiten übernehmen wie #Carearbeit und #Ehrenamt - und damit leider überproportional Frauen.

@taschenorakel @anpa2112 @AwetTesfaiesus

@laempel Kommunalpolitische Arbeit _ist_ Ehrenamt.

Für Mandatsträger gibt eine kleine Aufwandsentschädigung, von der jedoch üblicherweise ein Drittel bis die Hälfte an die Partei gespendet wird. Reicht so ca. für den Friseurbesuch, damit man nicht vollkommen wild an den Sitzungen der Kommunalvertretung teilnimmt.

@breakdownthewalls @anpa2112 @AwetTesfaiesus

@taschenorakel @laempel @breakdownthewalls @AwetTesfaiesus Die Hälfte. Es gibt aber auch viele weitere Meetings, bei denen viel Zeit drauf geht

@breakdownthewalls @taschenorakel @anpa2112 @AwetTesfaiesus

Es ist nicht so sehr eine Frage des Einkommens, sondern der selbstbestimmten freien Zeit. Ehrenamt halt.

Die meisten Veranstaltungen finden Abends statt. Parteisitzungen, Fraktionssitzungen, Arbeitskreise, Podiumsdiskussionen etc.

Da wirds mit Schichtdienst dann schon schwer. Und schwerer wirds auch mit Kindern oder wenn man pflegt.

@breakdownthewalls @taschenorakel @anpa2112 @AwetTesfaiesus

Dazu kommt gerade außerhalb der Städte die Frage der Mobilität.

Wenn der letzte Bus um 22 Uhr fährt, dann kann das ein Hindernis sein.

Wenn am Wochenende die Taktrate abnimmt, dann erhöht das ebenso die Anfahrtszeiten und damit die persönlichen Kosten für das ehrenamtliche Engagement.

@breakdownthewalls Ich habe mit „Nein” geantwortet, wenn auch mit einem gewissen Bauchgrimmen. Es gibt keine harte Grenze, aber je tiefer man in der gesellschaftlichen Hierarchie steht, desto schwieriger wird es.

@breakdownthewalls @taschenorakel @anpa2112 @AwetTesfaiesus

Mein Problem mit der Frage: sie ist mehrdimensional, nicht binär.
Mensch ist politisch, fast immer, das ist gar nicht vermeidbar.

Und wir wissen aus den Anfängen der SPD, daß auch eine sehr viel und hart arbeitende Arbeiterschaft politisch tätig sein kann.

Andrerseits richten sich Parteien nicht zwingend danach, ob du Zeit hast oder dir eine Reise leisten kannst. Geschichten aus den Anfängen der Grünen, wo der Bauer halt spätestens um 18 Uhr im Stall sein mußte, während andere bis 23 Uhr diskutierten.

Und du mußt Parteipolitik erstmal aushalten.

Da gibt es kein ja oder nein, sondern ein: was und wie.