
Um die Systemkosten des deutschen Stroms zu senken, setzt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche in einem Gastartikel der FAZ neben Großbatterien auch auf Gas. Einen ökonomisch sinnvollen und schnellen Weg erwähnt sie dagegen nicht, meint Bastian Gierull. Der CEO von Octopus Energy Deutschland antwortet im Namen der Smart-Meter-Initiative (SMI) von Octopus, Tibber, Ostrom und Rabot Energy.

Die Analysten haben modelliert, welche Auswirkungen dynamische Netzentgelte auf den Einsatz von Kraftwerken und Netzengpässe hätte. Ihre Ergebnisse klingen nicht unbedingt nach einer Empfehlung für die Bundesnetzagentur, diese einzuführen.

Die EU-Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (ACER) gibt an, dass die Investitionen in Verteilernetze zwischen 2021 bis 2024 um 51 Prozent gestiegen sind. Sie stellt zudem ungleiche Fortschritte bei der Digitalisierung fest.

27 internationale Banken sichern Sefe eine neue revolvierende Kreditlinie mit fünf Jahren Laufzeit und lösen damit die KfW-Finanzierung ab. Der Transformationsprozess des staatlichen Gaskonzerns macht damit einen entscheidenden Schritt.

Das Wirtschaftsministerium hat beim EnBW-Konzern Vorschläge bestellt, die Batteriespeicher gegenüber Gaskraftwerken benachteiligen würden. Im Lobbyregister wurde das erst nach Anfrage des SPIEGEL vermerkt.

Susanna Zapreva erklärt im ZFK-Interview, warum ihr Konzern gern in Deutschland investiert, wo Erneuerbaren-Förderung noch Sinn macht und wo nicht und warum Europa ganz andere energiepolitische Ziele verfolgen muss als die USA.