via @foodwatch_de
Jedes Jahr exportieren Chemiekonzerne wie #Bayer und #BASF über 100.000 Tonnen #Pestizide, die in der EU längst verboten sind: weil sie Krebs erregen, weil sie Gewässer vergiften, weil sie unfruchtbar machen. Diese Gifte herzustellen und zu exportieren bleibt aber erlaubt. In Ländern wie Südafrika und Brasilien kommen sie auf die Felder, gefährden dort die Gesundheit der ArbeiterInnen, zerstören die Natur. Und über diesen Umweg landen sie wieder auf unseren Tellern.
Seit Jahren kämpfen wir für ein Exportverbot dieser Pestizide. Jetzt hat die EU-Kommission ein Gesetz zugesagt. Die Exporte selbst will sie nicht stoppen. Aber immerhin die Grenzwerte bei den Importkontrollen drastisch verschärfen. So dürften Landwirte im Ausland weniger Pestizide spritzen. Und unsere Lebensmittel wären sicherer.
Ausgerechnet Landwirtschaftsminister Alois Rainer stellt sich gegen diese Pläne. Dabei schadet er sogar den heimischen Bauern: Sie dürfen diese Mittel längst nicht mehr einsetzen. Ihre Konkurrenten im Ausland schon. Rainer verteidigt also nicht die deutsche Landwirtschaft. Warum? Weil er auf die Chemie-Lobby hört, die ihr Geschäft in Gefahr sieht.
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