Ich bin ein bisschen nerdy geworden hiermit, und es geht viel darum, wie wir eigentlich Geschichte denken - also was Geschichte antreibt, wie wir das aufschreiben, wen wir als handelnde Personen wahrnehmen und aus welcher Perspektive wir ökonomische, soziale, kulturelle Strukturen analysieren.

Es scheint gerade wichtigere Themen zu geben, und viele denken vielleicht, diese Debatten um Du Bois, Williams, Trouillot, Gilroy, Black Atlantic usw. sind alt und mehr oder weniger vorbei. Aber ich habe beim Lesen dieser drei wirklich selbst nochmal gemerkt, wie herausfordernd deren Projekt ist. Was heißt eigentlich Geschichte von unten? Wessen Geschichte schreibt man da und wie schreibt man sie? Ich erinnerte mich beim Lesen Gilroys an einen afrikanischen Kollegen, der den Blues als Quelle für eine Geschichte transatlantischer Sklaverei nahm, um mit folktales und Songs die Bewegungen der Menschen nachzuvollziehen. Oder an westafrikanische lokale oral histories, die nicht nur für westliche Historiker, sondern auch die afrikanischen Kollegen total unverständlich scheinen, weil sie weder linear noch zirkulär vorgehen, sondern ganz andere Querverbindungen ziehen.

@histodons


https://www.nd-aktuell.de/artikel/1199061.black-radical-tradition-schwarze-moderne-und-schwarze-kritik.html?

#BlackAtlantic #Geschichte #Afrika #Sklaverei #BlackRadicalTradition

Schwarze Moderne und schwarze Kritik

Drei Neuübersetzungen der black radical tradition zeigen, wie die kapitalistische Moderne mit Kolonialismus und Rassismus verbunden ist

nd-aktuell.de

Gaëlle Bélem | „Die seltenste Frucht“ – Lesung

‼️ Weitere Informationen zur Veranstaltung findet ihr hier: https://fritz-bauer-forum.de/de/veranstaltungen/event/gaelle-belem-die-seltenste-frucht-lesung/

#Kolonialismus
#Sklaverei
#Rassismus
#Roman
#Biografie

EMRAWI - Infos zu sozialen Bewegungen und radikale Analysen

"Warum die UN-Erklärung zur transatlantischen #Sklaverei wichtig ist"

von Kwasi Konad, Professor* für Afrikanistik und Lateinamerikastudien, Colgate University

https://emrawi.org/?Warum-die-UN-Erklarung-zur-transatlantischen-Sklaverei-wichtig-ist-3956

Warum die UN-Erklärung zur transatlantischen #Sklaverei wichtig ist

Die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 25. März 2026 verabschiedete Resolution fordert die Anerkennung des transatlantischen Sklav*innenhandels als “schwerstes Verbrechen gegen (...)

#UN Resolution #Sklaverei

Die von der Generalversammlung der #VereintenNationen am 25. März 2026 verabschiedete Resolution fordert die Anerkennung des transatlantischen Sklav*innenhandels als “schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit”. Dies ermöglicht breitere Definition von Verbrechen gegen die #Menschlichkeit im #Völkerrecht und #Rückerstattungsansprüche gegen Täter*innen.

- https://emrawi.org/?Warum-die-UN-Erklarung-zur-transatlantischen-Sklaverei-wichtig-ist-3956

#Rassismus #Kolonialismus #Reparations #Wiedergutmachung #Ghana #AfricanUnion #USA #EU

#UN Resolution #Sklaverei

Die am 25. März 2026 von der Generalversammlung der #VereintenNationen verabschiedete Resolution fordert Anerkennung des transatlantischen Sklav*innenhandels als “schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit”. Dies ermöglicht eine breitere Definition von Verbrechen gegen die #Menschlichkeit im #Völkerrecht und #Rückerstattungsansprüche gegen Täter*innen.

https://emrawi.org/?Warum-die-UN-Erklarung-zur-transatlantischen-Sklaverei-wichtig-ist-3956

#Rassismus #Kolonialismus #Reparations #Wiedergutmachung #Ghana #AfricanUnion #USA #EU

Warum die UN-Erklärung zur transatlantischen #Sklaverei wichtig ist

Die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 25. März 2026 verabschiedete Resolution fordert die Anerkennung des transatlantischen Sklav*innenhandels als “schwerstes Verbrechen gegen (...)

Warum die UN-Erklärung zur transatlantischen #Sklaverei wichtig ist

Die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 25. März 2026 verabschiedete Resolution fordert die Anerkennung des transatlantischen Sklav*innenhandels als “schwerstes Verbrechen gegen (...)

Deutschlands aktuelles Problem mit der Sklaverei | Fun Facts mit Simon Pearce

PeerTube
123 Länner veruerteelen d'Sklaverei. Lëtzebuerg enthält sech!
“Westlech Wäerter” – Nëmme Show?
#Sklaverei #UNO #Lëtzebuerg #EU #westlechwäerter

Der transatlantische Sklavenhandel ist mit Fug und Recht als »schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit« zu bezeichnen, wie es die nicht bindende von Ghana eingebrachte UN-Resolution vom 25. März festhält – dem Internationalen Gedenktag für die Opfer des transatlantischen Sklavenhandels. Mit Nein stimmten nur die USA, Israel und Argentinien. 52 enthielten sich, darunter das Vereinigte Königreich und viele europäische Staaten wie auch Deutschland. Die große Mehrheit von 123 Staaten stimmte dafür, allen voran die 55 Staaten der Afrikanischen Union und die Länder der Karibischen Gemeinschaft (Caricom), in denen viele Nachkommen der Verschleppten und Versklavten leben.

[...] Es ist unbestreitbar, dass der transatlantische Sklavenhandel unermessliches Leid verursacht hat und bis heute in vielerlei Hinsicht fortwirkt. Das gilt insbesondere für die Weltwirtschaftsordnung, die den Globalen Süden weiter als Rohstofflieferanten festschreibt, ohne ihm faire Chancen auf eine nachholende Entwicklung einzuräumen.

https://www.nd-aktuell.de/artikel/1198644.sklavenhandel-sklavenhandel-die-offenen-wunden-afrikas.html

#kolonialismus #sklaverei #sklavenhandel #menschheitsverbrechen #uno #resolution #reperation #restitution #schuldenerlass

Sklavenhandel: Die offenen Wunden Afrikas

Zweifel sind unangebracht: Der transatlantische Sklavenhandel ist als »schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit« zu bezeichnen. Dem Globalen Süden für erlittenes Unrecht Wiedergutmachung zu leisten, ist zwingend.

nd-aktuell.de