RE: https://bsky.app/profile/did:plc:2ypaqdosueu2akccvc6aqwxz/post/3mhzdljk4sz2z
Keine Senkung der Tempolimits geplant
Die individuellen Verhaltensweisen ändern zu wollen, wäre grundsätzlich sinnvoll, sagte auch die Umweltökonomin Sigrid #Stagl im #Ö1-Mittagsjournal. Trotzdem müsse man die aktuelle Krise nutzen, um die Strukturen langfristig zu ändern, so die Expertin, die 2024 zur „Wissenschaftlerin des Jahres“ gekürt wurde. Niedrigere #Tempolimits wären eine kurzfristige, sehr wirksame Maßnahme, um #Energie zu sparen, die das Budget nahezu nicht belasten würde. Dazu würden Vorteile bei der #Lärmbelastung und #Verkehrssicherheit kommen.
Zudem wäre laut Stagl ein ambitionierterer Ausbau von #erneuerbare'n Energieträgern sinnvoll. #Volkswirtschaft'lich lasse man derzeit Vorteile liegen, weil der Umstieg auf #ErneuerbareEnergien nicht rasch genug erfolge. Mit dem Umstieg wäre man auch gegenüber künftigen Energiekrisen aufgrund von internationalen Konflikten resilienter, so Stagl. Auch das #Mobilitätsministerium betonte die Wichtigkeit des Umstiegs auf erneuerbare Energieträger: „Angesichts der aktuellen Entwicklungen auf den Energiemärkten ist es umso wichtiger, dass der Weg des Ausbaus der Erneuerbaren und der E-Mobilität fortgesetzt wird. Nur so kann #Österreich nachhaltig unabhängig werden“.
@hib_Nachrichten Das ist eine äusserst interessante Antwort der Bundesregierung, genauer des BundesUmweltMinisteriums von Carsten Schneider (SPD):
bundestag.de/presse/hib/kurzme…
Zum einen wegen des ersten Absatzes:
—— Zitat
Die Bundesregierung erstellt keine Prognosen zu den Kosten des Klimawandels oder den volkswirtschaftlichen Investitionsbedarfen für die Klimazielerreichung in Deutschland und Europa. Sie wertet regelmäßig Studien zu diesem Themenkomplex aus.
—— Ende
Die Regierung der nach BIP drittgrößten Volkswirtschaft der Welt leistet sich keine eigene Zahlenbasis über die aktuell anrollende, größte weltweite Katastrophe des aktuellen Jahrhunderts.
Es kann also jedes Ressort und jedes Referat ihre eigene Auswertung und Annahmen benutzen.
Insbesondere fehlt der Regierung also jede Basis, wie teuer KlimaKrisenFolgen werden werden und mit welchen präventiven Massnahmen sich welche Folgekosten begrenzen lassen könnten 🤯
Das erklärt vielleicht auch die Diskrepanz in deren Politiken, die mal mehr, häufig aber weniger die Kosten der Klimakrise berücksichtigen.
Auf ganz andere Weise interessant ist aber Absatz zwei, der zumindest die Ansicht des UmweltMinisteriums wiedergibt. Ich trenne die BleiWĂĽste mal zur Lesbarkeit; die Links stehen im PDF.
—— Zitat
Aktuelle Studien zeigen deutlich, dass die volkswirtschaftlichen Kosten des sich verschärfenden Klimawandels die zur Erreichung der globalen Klimaziele notwendigen Investitionsvolumina massiv übersteigen.
Die High Level Expert Group der UN-Klimarahmenkonvention etwa schätzt die mit ambitionierter
Klimaschutzpolitik global vermiedenen Klimawandelkosten und Vorteile, die mit Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels einhergehen (Ko-Benefits) bereits bis zum Jahr 2030 fast dreimal höher als die ermittelten Investitionskosten in Klimaschutz.
Die vermiedenen fossilen Kosten sind hierbei noch nicht berĂĽcksichtigt.
Die jährlichen Klimawandelkosten steigen ohne ambitionierte Klimaschutzpolitik insbesondere nach dem Jahr 2030 zudem immer weiter. Auch eine weitere wissenschaftliche, unabhängig geprüfte Studie schätzt den Rückgang des globalen BIP infolge eines 1°C Temperaturanstiegs auf langfristig mehr als 20 Prozent.
Sachgerechte und effektive KlimaschutzmaĂźnahmen fĂĽr eine Erreichung der Klimaziele sind somit notwendig und zahlen sich volkswirtschaftlich aus.
—— Ende
Das müsste also gerade Regierungen mit Schwergewicht auf „Wirtschaft“ und „Wachstum" auf massive Klimaschutz- oder mindestens Klimafolgen-Eingrenzungs-Politik bringen.
Was mich wundert ist, dass das BMU nicht auf das Papier „Kosten durch Klimawandel und Ausgaben für Klimapolitik“ der Wissenschaftlichen Dienste (WD 5 = Wirtschaft, Energie und Klima) des Bundestags vom 15.9.2025 verwiesen hat; bundestag.de/resource/blob/114…
Da stehen nämlich auch konkrete Zahlen drin.
#Klima #KlimaKrise #KlimaFolgen #Bundestag #Bundesregierung #Wirtschaft #VolksWirtschaft #BIP
somit notwendig und zahlen sich volkswirtschaftlich aus.
Philipp Amthor DEBUNKED!
Philipp #Amthor debattiert mit Andreas #Audretsch über die #Steuerpläne der #Union und die angedrohten #Sozialkürzungen. Hier der #Faktencheck!
#Populismus #Spitzensteuersatz
#Steuern #Rentensystem
00:00:00) Intro
(00:01:00) Nach GeflĂĽchteten & Arbeitslosen: Union beschimpft #Arbeitnehmer
(00:05:52) Amthor verteidigt Rhetorik
(00:08:06) CDU: Reiche zu entlasten hilft der #Volkswirtschaft ...
(00:17:28) Wie finanzieren wir den Staat gerecht?
(00:31:03) Outro

Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe, mutmaßliche Schmähungen gegen Volkswagen und die Frage nach rechtmäßigen Kündigungen: Ein juristischer Streit zwischen dem Autobauer und zwei Managern beschäftigt weiter Arbeitsgerichte in Niedersachsen.
Hörempfehlung vom 10.02.2026
Meine 2 Lieblings-Ă–konomen
Ein Gespräch von Proffessor Flassbeck und Maurice Höfgen (Geld für die Welt)
Keine Angst. Nicht zu trocken und völlig verständlich
Seit ĂĽber 20 Jahren sparen die Unternehmen........
Fehlende Investitionen.....
Fehlende gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge

@rosaluxstiftung Die Bundesregierung soll dem guten Vorschlag der Fraktion Die Linke folgen und einen Gesetzentwurf zur Wiedererhebung der Vermögenssteuer vorlegen. Sie kann dafür gerne die Ideen von Die Linke aufgreifen!
#Vermögenssteuer #Bundesregierung #Volkswirtschaft #Gerechtigkeit