@hib_Nachrichten Das ist eine Àusserst interessante Antwort der Bundesregierung, genauer des BundesUmweltMinisteriums von Carsten Schneider (SPD):
bundestag.de/presse/hib/kurzmeâŠ
Zum einen wegen des ersten Absatzes:
ââ Zitat
Die Bundesregierung erstellt keine Prognosen zu den Kosten des Klimawandels oder den volkswirtschaftlichen Investitionsbedarfen fĂŒr die Klimazielerreichung in Deutschland und Europa. Sie wertet regelmĂ€Ăig Studien zu diesem Themenkomplex aus.
ââ Ende
Die Regierung der nach BIP drittgröĂten Volkswirtschaft der Welt leistet sich keine eigene Zahlenbasis ĂŒber die aktuell anrollende, gröĂte weltweite Katastrophe des aktuellen Jahrhunderts.
Es kann also jedes Ressort und jedes Referat ihre eigene Auswertung und Annahmen benutzen.
Insbesondere fehlt der Regierung also jede Basis, wie teuer KlimaKrisenFolgen werden werden und mit welchen prĂ€ventiven Massnahmen sich welche Folgekosten begrenzen lassen könnten đ€Ż
Das erklĂ€rt vielleicht auch die Diskrepanz in deren Politiken, die mal mehr, hĂ€ufig aber weniger die Kosten der Klimakrise berĂŒcksichtigen.
Auf ganz andere Weise interessant ist aber Absatz zwei, der zumindest die Ansicht des UmweltMinisteriums wiedergibt. Ich trenne die BleiWĂŒste mal zur Lesbarkeit; die Links stehen im PDF.
ââ Zitat
Aktuelle Studien zeigen deutlich, dass die volkswirtschaftlichen Kosten des sich verschĂ€rfenden Klimawandels die zur Erreichung der globalen Klimaziele notwendigen Investitionsvolumina massiv ĂŒbersteigen.
Die High Level Expert Group der UN-Klimarahmenkonvention etwa schÀtzt die mit ambitionierter
Klimaschutzpolitik global vermiedenen Klimawandelkosten und Vorteile, die mit MaĂnahmen zur BewĂ€ltigung des Klimawandels einhergehen (Ko-Benefits) bereits bis zum Jahr 2030 fast dreimal höher als die ermittelten Investitionskosten in Klimaschutz.
Die vermiedenen fossilen Kosten sind hierbei noch nicht berĂŒcksichtigt.
Die jĂ€hrlichen Klimawandelkosten steigen ohne ambitionierte Klimaschutzpolitik insbesondere nach dem Jahr 2030 zudem immer weiter. Auch eine weitere wissenschaftliche, unabhĂ€ngig geprĂŒfte Studie schĂ€tzt den RĂŒckgang des globalen BIP infolge eines 1°C Temperaturanstiegs auf langfristig mehr als 20 Prozent.
Sachgerechte und effektive KlimaschutzmaĂnahmen fĂŒr eine Erreichung der Klimaziele sind somit notwendig und zahlen sich volkswirtschaftlich aus.
ââ Ende
Das mĂŒsste also gerade Regierungen mit Schwergewicht auf âWirtschaftâ und âWachstum" auf massive Klimaschutz- oder mindestens Klimafolgen-Eingrenzungs-Politik bringen.
Was mich wundert ist, dass das BMU nicht auf das Papier âKosten durch Klimawandel und Ausgaben fĂŒr Klimapolitikâ der Wissenschaftlichen Dienste (WD 5 = Wirtschaft, Energie und Klima) des Bundestags vom 15.9.2025 verwiesen hat; bundestag.de/resource/blob/114âŠ
Da stehen nÀmlich auch konkrete Zahlen drin.
#Klima #KlimaKrise #KlimaFolgen #Bundestag #Bundesregierung #Wirtschaft #VolksWirtschaft #BIP
somit notwendig und zahlen sich volkswirtschaftlich aus.