#LINKSDERWOCHE | 13/2026: Produktivität, Agile, Management und Leadership

PRODUKTIVITÄT

System statt Liste | Drei Prüpfunkte für ein gutes Aufgabensystem

In der aktuellen Folge seines Zeitnutzer-Podcasts beschäftigt sich Ivan Blatter mit der Frage, weshalb eine Aufgabenliste noch lange kein Aufgabensystem ist. Spannend finde ich, dass er sich dem Thema aus einer neutralen Perspektive nähert und dabei nicht auf eine bestimmte Methode oder ein bestimmtes Werkzeug Bezug nimmt. Zu einem System gehört vereinfacht ausgedrückt die passende Routine im passenden Rhythmus, die zum Kontext und zur „Person” passt. Drei Prüfpunkte stellt er dabei in den Fokus. Ein System muss den Kopf entlasten, anzeigen, was als Nächstes zu tun ist, und zur eigenen Arbeitsweise passen. Das ist schon interessant, weil nicht eine Methode im Fokus steht, sondern eine „ganzheitliche” Betrachtung.

https://share.transistor.fm/s/927ca0a7

Neutralität ermöglicht Wandel | Eine überraschende Erkenntnis

Zufälligerweise bin ich bei MDR Wissen auf einen Artikel gestoßen, der auf neue Erkenntnisse einer englischen Forschergruppe verweist. Dieser hat mich etwas überrascht. Im Fokus steht die Frage, wie man mit festgefahrenen, hitzigen Debatten umgehen kann. Die Erkenntnis lautet, dass gerade die neutralen Personen der Schlüssel sind, um die Fronten aufzubrechen. Und zwar auf eine Art und Weise, die ich nicht erwartet hätte. Die „neutrale Position” sorgt dafür, dass alle Beteiligten „innehalten” und „abkühlen”. Die Debatte wird „entschleunigt”. Dadurch wird eine „Pause“ erzeugt, die es braucht, um die Emotionalität aus der Diskussion herauszunehmen.

https://www.mdr.de/wissen/psychologie-sozialwissenschaften/neutralitaet-kann-wandel-antreiben-100.html

AGILE

Cockburns Razor | Unnötigen Aufwand reduzieren

Wer schon öfter mit mir gearbeitet hat, weiß, dass die Maximierung der nicht getanen Arbeit eines meiner Lieblingsprinzipien aus dem Agilen Manifest ist. Dabei geht es darum, unnötigen, nicht wertschöpfenden Aufwand zu minimieren – ganz im Sinne der Idee aus dem Lean-Management, die Auskömmlichkeit zu erhöhen, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Dazu passt „Cockburns Razor”, vorgestellt von Felix Stein. Die Anwendung ist jedoch nicht einfach. Im Sinne von Kaizen bedeutet es, beständig zu überprüfen, was sich vereinfachen lässt. Dies setzt einen beständigen Dialog aller Beteiligten voraus.

https://www.lean-agility.de/2026/03/cockburns-razor.html

KI als Hilfe bei Vorbereitung der Retrospektive | Fluch oder Segen?

Nach wie vor gehöre ich zu den KI-Skeptikern. Zwar nutze ich die „Maschine” als Assistenzsystem, bin dabei aber nach wie vor sehr vorsichtig. Das gilt auch für die Datenanalyse, wie Marc Löffler sie zum Beispiel für Retros einsetzt. Einerseits betrifft dies die Ergebnisse, die ohnehin nicht unreflektiert übernommen werden sollten (auch eine KI kann irren), andererseits die „Vertraulichkeit”. Das bedeutet aber nicht, dass ich grundsätzlich dagegen bin. Ich rate dennoch zur gesunden Vorsicht, die auch Marc an den Tag legt. Mit anderen Worten: Ich sehe durchaus die Möglichkeiten einer Assistenz durch KI, bin im Augenblick jedoch zurückhaltend, was die Nutzung betrifft. Bei der Vor- und Nachbereitung einer Retro kann ich mir allerdings gut vorstellen, dass die KI als Assistenzsystem helfen kann, Eindrücke ggf. auch zu validieren.

https://marcloeffler.eu/2026/03/23/ki-in-retrospektiven-gamechanger-oder-hype/

Schnelle Fehlerbehebung | Wann ist ein „schneller Fix“ sinnvoll?

Ich bin ein großer Freund von Kaizen. Nach dessen Prinzipien werden entdeckte Fehler und deren Ursache möglichst sofort behoben. Das ist in einem reinen „Produktionsumfeld” mit Serienfertigung durchaus sinnvoll, weil sich die Fehler „wiederholen”. Das passt aber leider nicht immer ganz in das Umfeld der explorativen Neuentwicklung, in der Scrum zum Einsatz kommt. Hier ist das Ganze etwas schwieriger, wie Maria Iqbal feststellt. Ob der „schnelle Problemfix” hier sinnvoll ist, sollte im Dialog zwischen Team und Product Owner entschieden werden. Es macht durchaus Sinn, besonders wenn es aufwendiger ist, das Problem zeitversetzt zu beseitigen. In diesen Fällen ist mir eine bewusste Reflexion und ein nachvollziehbares Festhalten wichtig, damit nichts verloren geht.

https://www.rebelscrum.site/post/should-we-do-that-quick-fix

Portfolio-Kanban | Fokus und Aufmerksamkeit

Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich mich auf Portfolio-Ebene für eine klare Fokussierung einsetze, wie wir sie beispielsweise mit dem WiP-Limit auf operativer Ebene erreichen. Allerdings greifen die üblichen Vorgehensweisen zur WiP-Limit-Beschränkung dabei nur bedingt. Ähnlich wie Yuval Yeret sehe ich den Schlüssel nicht in der Idee einer Fixierung einer „Limitierung”, sondern in der Frage, worauf sich die Aufmerksamkeit richten sollte. Die Frage sollte lauten: Für wen ist das Portfolio-Kanban gemacht und wie viel Aufmerksamkeit kann dieser Personenkreis den auf dem Portfolio-Kanban abgebildeten Themen widmen? Zur Erinnerung: Es geht um Fokus. Das ist das Ziel, das wir mit der Limitierung paralleler Arbeit erreichen wollen.

https://yuvalyeret.com/blog/portfolio-wip-its-not-about-limits/

Hypothesenbildung | Damit ein Experiment gelingt, braucht es eine saubere Hypothese

Beim Lesen von Mark Rehbergs Artikel werde ich unter anderem an Karl Popper und die gesamte wissenschaftstheoretische Materie aus meiner – lange zurückliegenden – Studienzeit erinnert. 😉 Es geht um Hypothesenbildung. Das ist nicht trivial. Wenn wir den Anspruch erheben, tatsächlich empirisch-wissenschaftlich zu arbeiten – wie wir es als Agilisten gerne tun –, müssen wir in unsere „Experimente” zur Überprüfung unserer „Hypothesen” einiges an Hirnschmalz investieren, damit das Ganze Sinn ergibt. Nur so können wir das Ergebnis überprüfen und es tatsächlich nachschärfen.

https://www.scrum.org/resources/blog/woran-erkennt-man-ein-echtes-team-experiment

Risikomanagement in Scrum | Schnelle Adaptionsfähigkeit verringert Risiko

Wenn Scrum „richtig” gelebt wird, bedeutet das „Risikomanagement” in Form von kurzen Reflexionszyklen. Diese erlauben eine frühe und schnelle Anpassung an neu gewonnene Erkenntnisse. Dies wird auch im Beitrag von Robert Pieper deutlich, der genau dieses Thema in den Fokus rückt. Zur Erinnerung: Scrum wurde entwickelt, um komplexe Problemstellungen explorativ zu erarbeiten. Durch kurze Feedbackzyklen sollen neue Erkenntnisse zeitnah adaptiert werden, um den Mehrwert zu erzeugen. Es geht nicht um Geschwindigkeit an sich, sondern um schnelles Lernen, um Fehlentwicklungen möglichst früh zu erkennen und bessere Wege zu erschließen. Das ist die Stärke von Scrum als Rahmenwerk, das adaptives Lernen im Team ermöglicht.

https://responsiveadvisors.com/blog/how-scrum-reduces-risk/

Reviews | Wenn der Review kein Ort des kollektiven „Lernens“ ist …

Daniel Dubbel hat einen Nerv getroffen. Zumindest bei mir. Ja, ich bin auch schon in die Falle gegangen, die er beschreibt. Überlegen wir noch einmal kurz: Am Ende jeder Iteration sieht Scrum zwei Feedbackschleifen vor. Die eine beschäftigt sich mit der Zusammenarbeit im Team, die andere mit den Arbeitsergebnissen. Wir reden von der Retrospektive und dem Review. Bei beiden geht es ausdrücklich darum, einen „Raum” zu schaffen, in dem Lernen durch Reflexion möglich ist. Leider mutiert gerade das Review zu einer Leistungsschau statt zu einem Ort des gemeinsamen Lernens mit den Stakeholdern. Dies ist wiederum ein Beleg dafür, wie wichtig ein gutes Erwartungsmanagement sein kann. Daniel Dubbel belässt es nicht bei der Analyse, sondern schlägt auch eine Lösung vor: Man entscheidet sich entweder für ein internes Review mit den Entwicklern oder für ein „Revisioning” als Kundenformat. Ein Gedanke, der in dem einen oder anderen Kontext sicherlich sinnvoll sein kann.

https://www.inspectandadapt.de/wenn-reviews-zur-dauerpruefung-werden-und-warum-das-niemandem-hilft/

Organisatorischer Fitness | Veränderungsfähigkeit als Ausdauertraining

Mit seinem Blogartikel hat Ralph Jocham einen Gedanken aufgegriffen, der auch mich schon länger umtreibt. Jede Organisation hat einen „Verbesserungsmuskel” und der muss trainiert werden, damit sie fit für die Zukunft ist. Im Blogartikel ist von „Veränderungsfitness” die Rede. Damit ist die Fähigkeit gemeint, auf Veränderungen zu reagieren. Dass diese Fähigkeit bedeutsam ist, würden sicherlich sehr viele zustimmen. Jetzt wird es spannend. Welche Organisation macht diese Fähigkeit zur Veränderung sichtbar und überprüft sie regelmäßig? Mir fallen kaum welche ein. Und dann wundert man sich, weshalb Organisationen „ermüden” und nicht genug Kraft aufbringen, um sich der ständigen Veränderung stellen zu können. Oft ist dann von Widerstand die Rede. Es ist aber nicht Widerstand, sondern Erschöpfung, die zum Tragen kommt. Ein interessanter Gedanke.

https://www.scrum.org/resources/blog/change-fitness-organizational-capacity-nobody-measures

MANAGEMENT AND LEADERSHIP

Engagement stärken | Das Augenmerk aufs Engagement richten

Es ist eine Binsenweisheit, dass schon viel erreicht wird, wenn Führungskräfte die vorhandene Motivation nicht zerstören (was leider viele Führungskräfte zu oft tun). Manchmal denke ich, es ist sinnvoller, das Augenmerk nicht zu sehr auf die Motivation, sondern eher auf das Engagement zu richten – oder besser auf die Frage, was die Menschen daran hindert, sich zu engagieren. In diesem Zusammenhang finde ich den Beitrag von Dan Rockwell interessant. Er beschäftigt sich mit den Möglichkeiten einer Führungskraft, das Engagement zu stärken. Die Antwort ist einfach: sich wirklich kümmern, sich gegenüber Menschen verpflichten und diese wirklich unterstützen.

https://leadershipfreak.blog/2026/03/27/3-ways-to-ignite-commitment/

Führungsarbeit | Die richtigen Mitarbeiter an der richtigen Stelle

Einer meiner Lieblingssätze, der sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt hat, lautet: „Ich habe meinen Job als Führungskraft dann richtig gemacht, wenn ich wochenlang nicht da bin und es merkt keiner.“ Ich habe diesen Satz bereits in jungen Jahren, als Teenager, aufgeschnappt. Für mich enthält diese Aussage alles, was gute Führungsarbeit ausmacht: die richtigen Menschen an die richtige Stelle bringen, damit sie ihre Stärken entfalten können, und sie in die Lage versetzen, zu wachsen. Das geht aber nur, wenn ich mich als Führungskraft davon verabschiede, mich selbst als Spezialist für ein Thema zu sehen, und stattdessen Menschen zusammenbringe, die mehr können als ich. So ähnlich wie Jessica Turner es ausdrückt.

https://www.teamworkblog.de/2026/03/httpswww.teamworkblog.de202603Mitarbeiterrichtigeinstellen.html

Führung im hybriden Kontext | Struktur, Beziehungn und Sichtbarkeit als Schlüsselfaktoren

Im Fokus des Beitrags von Fabian Puls stehen hybride Teams und die Rolle der Führung in diesem durchaus herausfordernden Kontext. Ich kann vieles nachvollziehen, da ich selbst überwiegend im Homeoffice arbeite. Gerade die Beziehungspflege erweist sich dabei als besonders schwierig. Aber auch die Sichtbarkeit der Teammitglieder ist immer wieder ein großes Thema. Es ist nicht unlösbar, erfordert jedoch ein ordentliches Engagement der Führung. Auch gewinnen Strukturen in diesem Kontext an deutlich Bedeutung.

https://t2informatik.de/blog/leadership-in-hybriden-produktteams/

#Agile #Aufgabenlisten #Engagement #Führung #Führungsabeit #Fehlerbehebung #Fitness #Fokus #Hypothesen #KI #Konflikt #Leadership #Management #Organisation #PortfolioKanban #Produktivität #Retrospektive #Review #Risikomanagement #Scrum #Selbstorganisation #Veränderungsfähigkeit #Vereinfachen #WiP

🎥 #Sehenswert | Am 6. März wäre Andrzej Wajda 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt ARTE eine kleine #Retrospektive seiner Werke, darunter auch "Das Massaker von Katyn".
Begleitet wird sie von einer Doku, die zum 90. Geburtstag des Regisseurs entstand. https://www.arte.tv/de/videos/RC-027673/filme-von-andrzej-wajda/

#Polen #Film

Filme von Andrzej Wajda - Kino | ARTE

Er gilt als einer der bedeutendsten polnischen Film- und Theaterregisseure des 20. Jahrhunderts und als einer dermeistausgezeichneten Filmemacher überhaupt: Von der Goldenen Palme in Cannes (1981) über den César (1983) und den Ehren-Oscar (2000) bis hin zum Goldenen Ehrenbär (2006) hat er beinahe alle Preise gewonnen, die das internationale Kino zu bieten hat.

ARTE
#Berlinale 2026, Sektion #Retrospektive Wir haben G.W. Pabsts #Stummfilm "Geheimnisse einer Seele" von 1926 im HKW gesehen – neurestauriert in 4K, begleitet von einer Live-Komposition, die auch von den Gehirnströmen der Bratschistin angetrieben wurde. Der Film gilt als erste ernste filmische Darstellung der Freudschen #Psychoanalyse. Wir sprechen über #Traumdeutung, #Verdrängung, den männlichen Blick und die Frage, was hundert Jahre alte Bilder heute noch auslösen: https://eigentlich-podcast.de/egl098-berlinale-2026-retrospektive-geheimnisse-einer-seele-von-g-w-pabst-der-erste-aufklaerungsfilm-zur-psychoanalyse
EGL098 Berlinale 2026 Retrospektive: Geheimnisse einer Seele von G.W. Pabst – der erste Aufklärungsfilm zur Psychoanalyse

„Diese Traumphantasien veranlaßten in Ihrem Bewußtsein die krankhafte Abneigung, ein Messer zu berühren." Pawel Pawlow – Psychoanalytiker Es ist wieder Berlinale-Zeit! Es ist immer noch tief unter null Grad und wir haben unsere langen Unterhosen angezogen, um unseren Podcast bei einem Spaziergang entlang des Spreebogens aufzunehmen. Wir starten mit der Aufnahme direkt vor dem Haus der Kulturen der Welt, wo im Rahmen der Berlinale-Retrospektive Georg Wilhelm Pabsts Stummfilm Geheimnisse einer Seele aus dem Jahr 1926 in einer aufwendig neurestaurierten 4K-Fassung aufgeführt wird. Der Film, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert, gilt als der erste bedeutende Spielfilm, der die Freudsche Psychoanalyse ernsthaft zum Gegenstand macht. Freuds Schüler Karl Abraham und Hanns Sachs trugen zur Umsetzung beratend bei. Die Berlinale-Aufführung ist eine dreifache Premiere: Die Restaurierung speist sich aus drei verschiedenen Filmkopien, begleitet wird sie von einer Neukomposition des Südkoreaners Yongbom Lee, live gespielt vom Ensemble Broken Frames Syndicate, wobei die Gehirnströme der Bratschistin in Echtzeit erfasst werden, um Synthieklänge und eine Lichtinstallation zu steuern. Micz ordnet als ausgebildeter Psychotherapeut die im Film dargestellten Konzepte ein – Traumdeutung, Verdrängung, Kastrationsangst, ödipale Konstellation. Gemeinsam diskutieren wir den Male Gaze, den männlichen Blick im Film, der die Rolle der Frau weitestgehend als reines Projektionsobjekt darstellt. Der rätselhafte Epilog des Films löst bei uns Verwirrung und Ambivalenz aus, was aber wunderbar durch die experimentelle Musik untermalt wird. Ein produktiver Versprecher von Micz, der Karl Abraham mit Alfred Adler verwechselt, führt zu einem Exkurs über die Rivalitäten innerhalb der psychoanalytischen Bewegung und die Frage, ob der Film unbewusst auch davon erzählt. Auf unserer Route passieren wir das Hansaviertel, die Akademie der Künste und die Schwangere Auster und streifen dabei die Geschichte der Bauausstellung Interbau 1957 als architektonische Antwort des Westens auf die Stalinallee. Teil zwei des Podcasts folgt in vierzehn Tagen mit mehr über G.W. Pabst, seine filmtechnischen Innovationen und die Fortsetzung der Route durch Charlottenburg.

Eigentlich Podcast

Uff ey, ich glaube, ich hab die Ausstellung fast fertig. Noch paar Flachwarenrahmenarbeiten und eine komplizierte Rauminstallation, von der ich noch nicht weiß, wie sie wirken wird und ich kann schon morgen in die Galerie zum "Hängen". Vielleicht klappt es ja dann doch, alles mit dem Fahrrad auszuliefern? Ich muss allerdings drei Mal fahren. Nene, das lass ich besser, nicht, dass das Rahmenglas bricht ...
... obschon es in den Waden juckt 🙂

#ausstellung #retrospektive #galeriebeck

Finally Happy – eine Ausstellung, die beinahe nie kreiert worden wäre

Ich schriebs auf einen Zettel, finally happy, und dachte, hey, sieht irgendwie ganz schick aus, deine Handschrift ist nicht so tatterig wie sie sein könnte, gut so. Das dürfte fast ein Jahr her sein und ich riss den Wortfetzen vom großen Blatt, verwahrte ihn in einem Stapel voller Wortfetzen, man weiß ja nie und verbrannte den Rest, auf dem Abgearbeitetes geschrieben stand. Es war um die Zeit als ich mit Becks über eine mögliche Ausstellung debattierte: Machen wir doch eine […]

https://irgendlink.de/2026/02/19/finally-happy-eine-ausstellung-die-beinahe-nie-kreiert-worden-waere/

Die #Retrospektive zum nächsten Sprint- - äh, Regierungs- - Wechsel möchte ich nicht moderieren, aber ab und zu beobachten.

Was lief gut?
Was hat nicht funktioniert?
Was wollen wir ändern?
Was wollen wir neues ausprobieren?

Das war 2025 – ein persönlicher Jahresrückblick

Ein Jahr ist vorbei, mein erstes Jahr als Dampfer, ein spannendes Jahr hier auf dem Blog und in der Bloggosphäre. Es gab Höhen, Tiefen, schöne Reisen, viele Radtouren und auch einen traurigen Verlust. Aber alles in allem: Es gab schon viel schlechtere Jahre.  Ein Jahr mit der Dampfe Das erste komplette Jahr als Dampfer liegt hinter mir. Ein Jahr ohne eine einzige Zigarette im Mund. Das hat es zuletzt im zarten Alter von 14 Jahren gegeben, also vor 43 Jahren. Und ich habe es […]

https://www.jansens-pott.de/das-war-2025-ein-persoenlicher-jahresrueckblick/

Das war 2025 - ein persönlicher Jahresrückblick - Jansens Pott

Ein ehrlicher Rückblick auf ein Jahr voller Blogfreude, KI-Experimente und einem Leben ohne Zigarette – persönlich, technisch, inspirierend.

Jansens Pott

Von Kunst, Literatur, Landkarten und Bauchpinselei #Retrospektive

Wenn wir über Retrospektiven reden, müssen wir unbedingt auch über UmsLand reden. Jenen Hashtag, der ab März 2017 auf Twitter seine Kreise zu drehen begann und dies nun, bald ein Jahrzehnt später im freien Teil des Internets, dem Fediversum immer noch tut. Die Umradelung von Bundesländern geriet mir eher zufällig in den Blickwinkel. Ich entdeckte irgendwann die etwa 1000 Kilometer lange Rheinland-Pfalz-Radroute. Weil sie direkt vor der Haustür lag, wurde sie mein nächstes […]

https://irgendlink.de/2025/12/11/von-kunst-literatur-landkarten-und-bauchpinselei-retrospektive/

Wenn die letzte Katzenklappe fällt … #Retrospektive

Nachdem die Katze gestorben war, etwa 2018 – es war kalt, ekliges Wetter, dunkle Tage, ständig regnete es, ich hatte kaum Lust das Haus zu verlassen und mein Körper geriet in jene Art Minimalalltagsverwahrlosung, die sich bei älteren Menschen einstellt, die zum Duschen das Haus verlassen müssen, über den Hof durch Pfützen, Schlamm und meist gegen den beißenden Nordostwind – nachdem die Katze gestorben war klaffte nicht nur das übliche Loch, das klafft, wenn jemand gestorben ist. […]

https://irgendlink.de/2025/12/08/wenn-die-letzte-katzenklappe-faellt-retrospektive/