Und ich klage: Hat Usain Bolt je eine #Sprintverlängerung benötigt?
Und ich klage: Hat Usain Bolt je eine #Sprintverlängerung benötigt?
#Sprintabbruch wird durch den #ScrumGuide beschrieben. Wenn das #Sprintziel obsolete geworden ist. Entscheidung liegt beim #ProductOwner und sollte die Ausnahme sein, wegen der negativen Konsequenzen.
Eine Sprintverlängerung widerspricht dem Konzept des Sprints, der eine fixe Zeitbox ist. Wenn das Sprint-Ziel nicht erreicht wird, dann kommt das bei #SprintReview und #Retrospektive auf den Tisch.
Sprintverlängerungen erlebte ich im Umfeld von "Feature Factories".
Sprintverlängerungen werden dann genutzt, wenn der "Sprint" ein fixes Aufgabenpaket ist, dessen Abarbeitung zwingend erfolgen muss. Werkvertrag statt Dienstvertrag. Friss oder stirb (=wir kündigen den bestehen Vertrag mit der Entwicklungsfirma).
Die einzige legitime Sprintverlängerung gibt es, wenn das Sprintende auf einen Tag ohne Arbeit fällt (Feiertag, starke Abwesenheiten vom Team). Das wird spätestens im #SprintPlanning vereinbart.
Das Konzept des Sprint-Abbruchs wird übrigens in den Scrum.org Prüfungen regelmäßig abgefragt. Somit sollte es bekannt sein. Sowohl bei Product Owner als auch Scrum Master.
Und welchen Mehrwert habt ihr von einer Sprintverlängerung?
An welcher Ecke des Tisches sitzt du da? Dienstleister oder Auftraggeber?
Und was passiert mit dem nächsten Sprint? Wird der kürzer, um in den Rhythmus wieder zu kommen?
Wenn der Monat 20 Arbeitstage hat, was ändert dann eine veränderte Sprintlänge?
Wie lang geht regulär euer Sprint?
Und warum macht ihr ihn nicht kürzer, weil er dann planbarer und fokussierter ist?