Die Landesfürsten benützten die #Reformation für ihre machtpolitischen Interessen, so kam es 1618 zum 30-jährigen Krieg. Die Konfessionsfrage rückte bald in den Hintergrund, bis nur mehr konstitutionelle Erwägungen ausschlaggebend wurden. 2 Jahre nach Kriegsbeginn trat eine allgemeine Kriegsmüdigkeit ein, die zu Friedensverhandlungen führten. Ab 1621, als die böhmischen separatistischen Bestrebungen vereitelt wurden, hätte der Krieg beendet sein können.
Nun verhinderten die Großmächte Frankreich, Habsburg und Schweden den Frieden. Sie erhoben den Anspruch einer europäischen Universalmonarchie. Ab dem Kriegseintritt Frankreichs 1635 kann von keinem #Religionskrieg mehr gesprochen werden. Im Westfälischen Frieden (1648) wurden territoriale Einfluss- und Interessensphären geregelt, Herrschaftsansprüche, Autonomie und Souveränität. Von Religion ist nur am Rande die Rede, aber es wird der Grundstein für ein modernes Völkerrecht gelegt.
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