„Großes Problem mit Einseitigkeit“

Der Konflikt in der Linken ĂŒber Israel es­ka­liert. Jetzt geht der Bun­des­ge­schĂ€fts­fĂŒh­rer der Partei auf Distanz zu den ra­di­ka­len „An­ti­zio­nist:innen“

Von Rainer Rutz und Pascal Beucker 3 min

Der BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer der #Linkspartei, #JanisEhling, hat den „#Antizionismus“-Beschluss seiner niedersĂ€chsischen Genoss:innen scharf kritisiert. „Der Beschluss ist #Murks. Der ist auch inhaltlich #falsch

https://www.taz.de/!6163969

Streit um Israel in der Linkspartei: „Großes Problem mit Einseitigkeit“

Der Konflikt in der Linken ĂŒber Israel eskaliert. Jetzt geht der BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer der Partei auf Distanz zu den „Antizionist:innen“.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
Der BUND Leipzig schreibt einen Offenen Brief: Das Stadt-Konzept zur Verpackungssteuer ist Murks · Leipziger Zeitung

Der BUND Leipzig veröffentlichte am Montag, dem 16. MÀrz, einen Offenen Brief an den Leipziger Stadtrat und erhebt darin deutliche Kritik am aktuellen

Leipziger Zeitung

Die Akte X: Bequemlichkeit statt Haltung

Es ist fast schon peinlich, wie lange wir uns noch mit X beschĂ€ftigen mĂŒssen. WĂ€hrend die meisten lĂ€ngst weg sind – oder zumindest behaupten, es zu sein – tummeln sich immer noch Politiker, Medien und Behörden auf der Plattform, als wĂ€re nichts passiert. Als wĂ€re es nicht lĂ€ngst eine Mischung aus Trash-TV, rechtsextremer Spielwiese und einem traurigen Relikt der Twitter-Ära.

Noch schlimmer: Auf X hat der KI-Chatbot Grok wochenlang sexualisierte, teils kinderpornografische Deepfake-Bilder von Frauen und MinderjĂ€hrigen erzeugt und verbreitet, weshalb die EU nun ein Verfahren wegen illegaler Inhalte und möglicher FĂ€lle von Kindesmissbrauch eingeleitet hat. Lars und ich haben es bei #9vor9 auf den Punkt gebracht: X ist kein „globaler Nachrichtenhub“ mehr, sondern ein Ort, an dem sich die letzten Getreuen eines MilliardĂ€rs mit fragwĂŒrdigen Visionen versammeln.

https://youtu.be/CyNqkTZQq0c

Dabei war die Plattform mal etwas anderes: ein Ort fĂŒr Echtzeit-Informationen, fĂŒr Debatten, fĂŒr den schnellen Austausch zwischen Journalisten, Politikern und der Öffentlichkeit. Doch heute? Heute ist X vor allem eins: ein Ort, an dem Algorithmen Hasskommentare pushen, Bots die Diskussion dominieren und Elon Musk sich einen Spaß daraus macht, europĂ€ische Gesetze zu ignorieren. Dass ausgerechnet die Tagesschau, die FAZ oder gar der Bundeskanzler immer noch fleißig posten, wirkt wie eine Kapitulation vor der eigenen Bequemlichkeit. „Es ist halt automatisiert“, als ob das eine Entschuldigung wĂ€re.

Die große LĂŒge: „Wir mĂŒssen dort sein, um zu informieren“

„Wenn wir gehen, ĂŒberlassen wir das Feld den Extremisten.“ ist ein beliebtes Pseudoargument. Doch wer heute noch glaubt, auf X sinnvoll informieren zu können, hat entweder nicht mitbekommen, wie die Plattform funktioniert – oder lĂŒgt sich selbst etwas vor. Die Tagesschau postet dort und erntet Hass. Politiker werden mit Bots und Beleidigungen ĂŒberflutet. Und die „loyale Nutzerbasis“? Sie besteht mittlerweile vor allem aus Leuten, die sich ĂŒber „woke“ Medien aufregen, oder aus Accounts, die KI-generierte Hundevideos oder Nacktbilder teilen.

X ist kein Ort fĂŒr Dialog mehr. Es ist ein Ort fĂŒr Monologe

Dass UniversitĂ€ten, Forscher und selbst liberale US-Medien lĂ€ngst gegangen sind, spricht BĂ€nde. Sie haben erkannt: Wer auf X bleibt, stĂ€rkt eine Plattform, die aktiv gegen AufklĂ€rung, Fakten und demokratische Debatten arbeitet. Dass Elon Musk den Zugang fĂŒr wissenschaftliche Forschung gekappt hat, war nur ein letzter Nagel im Sarg.

Die Super-App? Ein schlechter Witz

Elon Musk trĂ€umt von einer „Super-App“ nach chinesischem Vorbild – ein Ort, an dem man alles machen kann, von Nachrichten lesen bis Bezahlen. Doch was bleibt, ist eine trashige Version des alten Twitters, angereichert mit Premium-Abos, die niemand braucht, und einem KI-Chatbot namens Grok, der eher wie ein schlechter Witz wirkt. FĂŒr 22 Euro im Monat darf man sich dann mit „Super Grok“ unterhalten – ein Angebot, das so absurd ist, dass es fast schon wieder bewundernswert wĂ€re, wenn es nicht so traurig wĂ€re.

Dass Apple trotzdem noch Werbung auf X schaltet, zeigt nur: Geld stinkt nicht – selbst wenn es auf einer Plattform landet, die mit rechtsextremen Inhalten und Deepfake-Pornografie in Verbindung gebracht wird.

Warum also sind sie alle noch da?

Weil es bequem ist. Weil „man das schon immer so gemacht hat“. Weil irgendwelche Social-Media-Berater in Behörden und Redaktionen immer noch glauben, man mĂŒsse dort prĂ€sent sein. Doch die RealitĂ€t sieht anders aus: X ist irrelevant. Die meisten Nutzer sind lĂ€ngst auf anderen Plattformen – und die, die geblieben sind, sind oft genau die, mit denen man nicht diskutieren will.

Dass die EU und Großbritannien jetzt Ermittlungen gegen X einleiten, ist ein Schritt. Dass Strafen drohen, auch. Doch solange Politiker und Medien weiterhin brav ihre Pressemitteilungen dort posten, bleibt die Plattform am Leben – nicht weil sie gebraucht wird, sondern weil niemand den Mut hat, sie endlich sterben zu lassen.

Immerhin scheint auch die Geduld vieler Deutscher mit X am Ende zu sein: Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage fordern knapp 70 Prozent, dass die EU hĂ€rter gegen Elon Musks Plattform vorgehen soll – mehr als die HĂ€lfte spricht sich sogar fĂŒr ein Verbot aus, sollte X weiterhin gegen geltendes Recht verstoßen, etwa durch die Verbreitung sexualisierter Deepfakes oder die systematische Bevorzugung rechter Inhalte durch seine Algorithmen. Das wĂ€re sicher nicht einfach umzusetzen, zeigt aber, wie die Stimmung inzwischen gekippt ist.

Fazit: Runter von X. Jetzt. Endlich.

Die Frage ist nicht mehr, ob X ein Problem ist, sondern ob die Politik den Willen hat, es zu lösen. Wer heute noch auf X postet, sollte sich fragen: Wem nĂŒtzt das eigentlich? Den BĂŒrgern? Der Demokratie? Oder nur einem MilliardĂ€r, der sich einen Spaß daraus macht, die Regeln zu brechen?

Die Antwort liegt auf der Hand. Es ist Zeit, den Stecker zu ziehen. Nicht nur fĂŒr sich selbst – sondern fĂŒr alle, die noch glauben, dass soziale Medien auch Orte des Austauschs sein können. X ist dieser Ort nicht mehr. Es ist ein Ort der Resignation, der Fake News und des Hasses. Und den sollten wir nicht befeuern.

https://9vor9.podigee.io/198-social-media-verbot-x

Dieser Text wurde in Teilen von Le Chat, dem Large Language Model und Chatbot des französischen Anbieters Mistral, aus dem Transkript unseres GesprÀchs erstellt und von mir verfeinert.

#ÖRR #Bots #ElonMusk #FakeNews #HateSpeech #Murks #SocialMedfia #Twitter #X
Merz-Murks: E-Auto-Förderung 2026

YouTube

#Stadtreinigung #Hamburg:

„Wir setzen nur gewaschenen Kies mit einer KorngrĂ¶ĂŸe von 1-4 mm entsprechend der DIN EN 933-5 ein.“

Johannes-Brahms-Platz, heute.

#radverkehr #radweg #srh #fahrrad #winter #murks #streugut

Kommt Linux? Musk motzt, die Jugend geht – und Europa? Sucht den Stecker #Wochenschau

Wie fast immer gab es in den vergangenen Tagen ermutigende und deprimierende Nachrichten. Meine Wochenschau:

Hat Linux wegen Trump und Microsoft jetzt auf dem Desktop eine Chance?

ErwĂ€hnenswert ist fĂŒr mich der Beitrag von Volker Weber, Journalist bei heise und kritischer Geist. Der gibt Linux kĂŒnftig eine Chance, vor allem weil einerseits Microsoft gerade durch QualitĂ€tsprobleme rund um Windows, KI-Überfrachtung und Preiserhöhungen Kunden vergrault, andererseits die Trump-Administration Regierungen und Unternehmen verunsichert. Bringt diese Gemengelage wirklich den Durchbruch von Linux – und eine höhere Emanzipation der EuropĂ€er von den USA?

Die geopolitische Lage erzeugt eine Absetzbewegung von US-amerikanischen Anbietern. Das sind politische Entscheidungen, die sich erst nach und nach in der IT-Infrastuktur niederschlagen. Das geht nicht auf einen Schlag, aber wenn die Lawine erst mal rollt, dann ist sie nicht mehr aufzuhalten.”

Linux auf dem Desktop – vowe

Europa muss handeln, statt nur schön zu reden

Was mich nicht gerade optimistisch stimmt, sind die nationalen Egoismen der einzelnen EU-Mitglieder. Ich rede dabei nicht von Orbans Ungarn oder anderen vergleichbaren Despoten. Ich meine Deutschland und Frankreich. Auf dem gemeinsamen Gipfel zur Digitalisierung wird ein gemeinsames Vorgehen beschworen. Doch immer wieder sieht es in der Realpolitik anders aus.

Wenn das Milliardenprojekt FCAS, das “Luftkampfsystem der Zukunft”, schon am nationalen Ego zu scheitern droht, zeigt das: „Europa funktioniert so eben nicht.“ Kooperation heißt Vertrauen – nicht Misstrauen, Egoismus, Eigeninteresse in Tarnkappenoptik. Politik und Wirtschaft mĂŒssen das endlich begreifen – und handeln, wie es Professor Gerald Lembke fordert: Es braucht weniger Gipfel und Strategiepapiere und mehr Umsetzung.

Europa scheitert nicht an fehlendem Wissen, sondern an Egoismen und mangelndem Handlungswillen von Politik und Wirtschaft – und das gilt nicht nur fĂŒr das Thema Digitalisierung. Nur so schafft man bei den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern – und nicht durch Diskussionen, wie man eine vegane Wurst nun nennen soll.

Wenn man als Berufspolitiker sĂ€mtliche GlaubwĂŒrdigkeit bei den WĂ€hlern verloren hat, ist der Übergang zur Diktatur die natĂŒrliche Folge.

KĂŒmmereles Weblog – 11.12.2025

Mal wieder Herr Murks

Lange habe ich nichts mehr ĂŒber Herrn Murks geschrieben. Der ist ja auch nach seiner gescheiterten Liebesbeziehung zu Donald etwas abgetaucht. Jetzt poppt er wieder auf und will gleich die EU abschaffen – weil die seine X-Plattform bestrafen will.

Auch an anderer Stelle hat er Probleme – oder ist das Problem. eine politischen AusfĂ€lle auf X und die offen rechtslastige Selbstinszenierung vergraulen Millionen potenzieller KĂ€ufer. Laut Umfragen boykottieren viele wegen Musks Haltung die Marke. Und das nicht nur in den USA – Ironie der E-Auto-Ikone: Der eigene CEO wird zum Absatzrisiko. GUT SO!!!

In die USA reisen

WĂ€hrend meiner berufliche TĂ€tigkeit fĂŒr die MIS AG, bei FileNet und IBM bin ich sehr oft in die USA gereist und konnte viele StĂ€dte kennenlernen: die Hauptstadt von Florida wĂ€hrend meiner Zeit bei der MIS (jetzt darf jeder nachdenken, was die Hauptstadt ist), New Orleans vor Katrina, Miami mit meiner Frau, viel zu oft Orlando wĂ€hrend der Lotusphere, Chicago, Vancouver und einige weitere Orte, Costa Mesa nicht zu vergessen, der Sitz von FileNet. Schöne Erinnerungen! Und vor allem habe ich auch viele amerikanische Kolleginnen und Kollegen kennengelernt. Mit einigen bin ich noch immer freundschaftlich in Kontakt.

Eigentlich hatten meine Frau und ich auch vor, wieder rĂŒber zu fliegen, nach New York zu Freunden oder auch in die Nationalparks. Wenn ich nun die aktuellen Meldungen lese, habe ich Zweifel, dass ich es tun werde. Die Einreisebehörden der USA unter König Donald wollen kĂŒnftig von Touristinnen und Touristen die Social-Media-Profile der letzten fĂŒnf Jahre sehen – als Pflichtfeld im ESTA, dem Einreiseformular. Sonst kann die Einreise potentiell verweigert werden. Aus „Land der Freiheit“ wird Formular-Staat mit Vollzugriff auf die Timeline.

Mehr QualitÀtsjournalismus, weniger TikTok?

Noch zwei Berichte aus der Welt der traditionellen und asozialen Medien. Laut Vodafone-Studie sehen 42 Prozent der Befragten Fake News als Gefahr fĂŒr die Demokratie. Doch immerhin: Der Glaube an Journalismus kehrt zurĂŒck! Vodafone meldet, dass das Vertrauen in die redaktionelle Berichterstattung von klassischen Medien bei vielen Befragten wieder steigt. 53 Prozent der Deutschen geben an, dass traditionelle Medien fĂŒr sie aufgrund wachsender Angst vor Falschinformationen in Social Media an Bedeutung gewinnt. Hoffen wir, dass der Trend anhĂ€lt und “die Medien” wirklich QualitĂ€t liefern. Und nein, ich gieße keinen Essig in den Wein und frage nicht, ob die Befragten auch dafĂŒr bereit wĂ€ren zu zahlen.

Schließlich bin ich ĂŒber Thomas Gigolds Newsletter auf einen anderen Trend (???) aufmerksam geworden: Laut Studie der Postbank steigen Jugendliche aus TikTok, Instagram & Co aus – nicht wegen Langeweile, sondern wegen Hass, Aggression und Fake News. Demnach verlieren Instagram, TikTok & Co. massiv an Reichweite bei 16- bis 18-JĂ€hrigen. Doch die Suchtgefahr bleibt: 75 % halten Freunde fĂŒr abhĂ€ngig. Hier der Bericht auf Horizont.

Mein LinkedIn-Profil visualisiert

Wer meinem Blog oder unserem Podcast #9vor9 folgt oder sich meine Kurzvideos anschaut, wird nicht ĂŒberrascht sein, dass ich immer wieder neue KI-Tools und auch Spielereien ausprobiere. Diesmal habe ich eine Idee von Jens Polomski aufgegriffen: Der hat ein Tool entwickelt, mit dem man mit dem Google Nano Banana Pro ein LinkedIn-Profil visualisieren kann: zu MyJourney.

Braucht man so etwas wirklich, fragt Jens Polomski in seinem Newsletter. Nein, natĂŒrlich nicht. Und ja, das verbraucht auch vielleicht unnötigerweise Energie. Trotzdem finde ich solche Spielereien durchaus nĂŒtzlich, weil sie eine Anregung sind. Hier also mein LinkedIn-Profil beziehungsweise Lebenslauf visualisiert ĂŒber MyJourney (das ĂŒbrigens verschiedene Stilrichtungen zur Visualisierung von Reisekarte bis Cyberpunk anbietet).

Hier einige Beispiele:

Mein LinkedIn-Profil im Graffiti-Look. Ein Fehler ist drinnen. Ich war kein GeschĂ€ftsfĂŒhrer der MIS AG, nur Prokurist.Und hier eine Version im Stil einer Infografik.
 und hier wird mein Lebenslauf richtig space-ig.

#9vor9 #demokratie #digitaldetox #eu #europa #fakenews #fcas #industriepolitik #jugendstudie #lebenslauf #murks #reisen #socialmedia #software #spiegel #tesla #usa #wochenschau

Hat der Elon #Murks hier wieder seinen Weltraumschrott ins All geblasen?
8.12.25, 06:53 Uhr, Blickrichtung Osten.

Auf den Spuren der Ampel

Manche brauchen etwas lÀnger. Aber besser spÀt als nie.

Schon vor zehn Tagen hatte sich der Pivit – jetzt Zettelspieß – dahingehend geĂ€ußert. Die Ampel Große Kleine Koalition steht auf der Kippe. Und das beileibe nicht unverschuldet.

Der Satz „Dennoch gilt die Arbeitsbeziehung zwischen den Fraktionschefs Jens Spahn und Matthias Miersch als absolut solide.“ klingt wie eine Drohung.

@tagesschau #Murks ruft offen zur Gewalt auf. Was muss eigentlich noch passieren, bis ihr endlich aufhört #Murks zu unterstĂŒtzen und euren #X Account löscht?