Tattoo Circus 2026 in Köln

Seit über 20 Jahren gibt es europaweit Tattoo Circus Events: Tattoo Artists, politische Vorträge und Veranstaltungen, sowie viel, viel Musik bis tief in die Nacht.

In Köln vom 14.-16. Mai: es wird inhaltlich gehen um das rechte Medienportal NIUS, um Abschiebehaft, Alternativen zur Strafjustiz und auch um Knast.

Am Samstag, 16. Mai wird es ab 14:30 Uhr um Maßregelvollzug und Sicherungsverwahrung gehen. Ich werde online zugeschaltet und kann etwas aus Sicht eines ehemaligen Sicherungsverwahrten über diese 1933 von den Nazis eingeführte Haftart berichten.

Wo: AZ Köln, Luxemburger Str. 9, Köln
Wann: 14.Mai bis 16.Mai 2026

Leider gibt es keinen anderen Link zum Tattoo Circus in Köln als auf insta. Sry

https://www.instagram.com/tattoocircuskoeln/

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„Großes Problem mit Einseitigkeit“

Der Konflikt in der Linken über Israel es­ka­liert. Jetzt geht der Bun­des­ge­schäfts­füh­rer der Partei auf Distanz zu den ra­di­ka­len „An­ti­zio­nist:innen“

Von Rainer Rutz und Pascal Beucker 3 min

Der Bundesgeschäftsführer der #Linkspartei, #JanisEhling, hat den „#Antizionismus“-Beschluss seiner niedersächsischen Genoss:innen scharf kritisiert. „Der Beschluss ist #Murks. Der ist auch inhaltlich #falsch

https://www.taz.de/!6163969

Streit um Israel in der Linkspartei: „Großes Problem mit Einseitigkeit“

Der Konflikt in der Linken über Israel eskaliert. Jetzt geht der Bundesgeschäftsführer der Partei auf Distanz zu den „Antizionist:innen“.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
Der BUND Leipzig schreibt einen Offenen Brief: Das Stadt-Konzept zur Verpackungssteuer ist Murks · Leipziger Zeitung

Der BUND Leipzig veröffentlichte am Montag, dem 16. März, einen Offenen Brief an den Leipziger Stadtrat und erhebt darin deutliche Kritik am aktuellen

Leipziger Zeitung

Die Akte X: Bequemlichkeit statt Haltung

Es ist fast schon peinlich, wie lange wir uns noch mit X beschäftigen müssen. Während die meisten längst weg sind – oder zumindest behaupten, es zu sein – tummeln sich immer noch Politiker, Medien und Behörden auf der Plattform, als wäre nichts passiert. Als wäre es nicht längst eine Mischung aus Trash-TV, rechtsextremer Spielwiese und einem traurigen Relikt der Twitter-Ära.

Noch schlimmer: Auf X hat der KI-Chatbot Grok wochenlang sexualisierte, teils kinderpornografische Deepfake-Bilder von Frauen und Minderjährigen erzeugt und verbreitet, weshalb die EU nun ein Verfahren wegen illegaler Inhalte und möglicher Fälle von Kindesmissbrauch eingeleitet hat. Lars und ich haben es bei #9vor9 auf den Punkt gebracht: X ist kein „globaler Nachrichtenhub“ mehr, sondern ein Ort, an dem sich die letzten Getreuen eines Milliardärs mit fragwürdigen Visionen versammeln.

https://youtu.be/CyNqkTZQq0c

Dabei war die Plattform mal etwas anderes: ein Ort für Echtzeit-Informationen, für Debatten, für den schnellen Austausch zwischen Journalisten, Politikern und der Öffentlichkeit. Doch heute? Heute ist X vor allem eins: ein Ort, an dem Algorithmen Hasskommentare pushen, Bots die Diskussion dominieren und Elon Musk sich einen Spaß daraus macht, europäische Gesetze zu ignorieren. Dass ausgerechnet die Tagesschau, die FAZ oder gar der Bundeskanzler immer noch fleißig posten, wirkt wie eine Kapitulation vor der eigenen Bequemlichkeit. „Es ist halt automatisiert“, als ob das eine Entschuldigung wäre.

Die große Lüge: „Wir müssen dort sein, um zu informieren“

„Wenn wir gehen, überlassen wir das Feld den Extremisten.“ ist ein beliebtes Pseudoargument. Doch wer heute noch glaubt, auf X sinnvoll informieren zu können, hat entweder nicht mitbekommen, wie die Plattform funktioniert – oder lügt sich selbst etwas vor. Die Tagesschau postet dort und erntet Hass. Politiker werden mit Bots und Beleidigungen überflutet. Und die „loyale Nutzerbasis“? Sie besteht mittlerweile vor allem aus Leuten, die sich über „woke“ Medien aufregen, oder aus Accounts, die KI-generierte Hundevideos oder Nacktbilder teilen.

X ist kein Ort für Dialog mehr. Es ist ein Ort für Monologe

Dass Universitäten, Forscher und selbst liberale US-Medien längst gegangen sind, spricht Bände. Sie haben erkannt: Wer auf X bleibt, stärkt eine Plattform, die aktiv gegen Aufklärung, Fakten und demokratische Debatten arbeitet. Dass Elon Musk den Zugang für wissenschaftliche Forschung gekappt hat, war nur ein letzter Nagel im Sarg.

Die Super-App? Ein schlechter Witz

Elon Musk träumt von einer „Super-App“ nach chinesischem Vorbild – ein Ort, an dem man alles machen kann, von Nachrichten lesen bis Bezahlen. Doch was bleibt, ist eine trashige Version des alten Twitters, angereichert mit Premium-Abos, die niemand braucht, und einem KI-Chatbot namens Grok, der eher wie ein schlechter Witz wirkt. Für 22 Euro im Monat darf man sich dann mit „Super Grok“ unterhalten – ein Angebot, das so absurd ist, dass es fast schon wieder bewundernswert wäre, wenn es nicht so traurig wäre.

Dass Apple trotzdem noch Werbung auf X schaltet, zeigt nur: Geld stinkt nicht – selbst wenn es auf einer Plattform landet, die mit rechtsextremen Inhalten und Deepfake-Pornografie in Verbindung gebracht wird.

Warum also sind sie alle noch da?

Weil es bequem ist. Weil „man das schon immer so gemacht hat“. Weil irgendwelche Social-Media-Berater in Behörden und Redaktionen immer noch glauben, man müsse dort präsent sein. Doch die Realität sieht anders aus: X ist irrelevant. Die meisten Nutzer sind längst auf anderen Plattformen – und die, die geblieben sind, sind oft genau die, mit denen man nicht diskutieren will.

Dass die EU und Großbritannien jetzt Ermittlungen gegen X einleiten, ist ein Schritt. Dass Strafen drohen, auch. Doch solange Politiker und Medien weiterhin brav ihre Pressemitteilungen dort posten, bleibt die Plattform am Leben – nicht weil sie gebraucht wird, sondern weil niemand den Mut hat, sie endlich sterben zu lassen.

Immerhin scheint auch die Geduld vieler Deutscher mit X am Ende zu sein: Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage fordern knapp 70 Prozent, dass die EU härter gegen Elon Musks Plattform vorgehen soll – mehr als die Hälfte spricht sich sogar für ein Verbot aus, sollte X weiterhin gegen geltendes Recht verstoßen, etwa durch die Verbreitung sexualisierter Deepfakes oder die systematische Bevorzugung rechter Inhalte durch seine Algorithmen. Das wäre sicher nicht einfach umzusetzen, zeigt aber, wie die Stimmung inzwischen gekippt ist.

Fazit: Runter von X. Jetzt. Endlich.

Die Frage ist nicht mehr, ob X ein Problem ist, sondern ob die Politik den Willen hat, es zu lösen. Wer heute noch auf X postet, sollte sich fragen: Wem nützt das eigentlich? Den Bürgern? Der Demokratie? Oder nur einem Milliardär, der sich einen Spaß daraus macht, die Regeln zu brechen?

Die Antwort liegt auf der Hand. Es ist Zeit, den Stecker zu ziehen. Nicht nur für sich selbst – sondern für alle, die noch glauben, dass soziale Medien auch Orte des Austauschs sein können. X ist dieser Ort nicht mehr. Es ist ein Ort der Resignation, der Fake News und des Hasses. Und den sollten wir nicht befeuern.

https://9vor9.podigee.io/198-social-media-verbot-x

Dieser Text wurde in Teilen von Le Chat, dem Large Language Model und Chatbot des französischen Anbieters Mistral, aus dem Transkript unseres Gesprächs erstellt und von mir verfeinert.

#ÖRR #Bots #ElonMusk #FakeNews #HateSpeech #Murks #SocialMedfia #Twitter #X
Merz-Murks: E-Auto-Förderung 2026

YouTube

#Stadtreinigung #Hamburg:

„Wir setzen nur gewaschenen Kies mit einer Korngröße von 1-4 mm entsprechend der DIN EN 933-5 ein.“

Johannes-Brahms-Platz, heute.

#radverkehr #radweg #srh #fahrrad #winter #murks #streugut

Kommt Linux? Musk motzt, die Jugend geht – und Europa? Sucht den Stecker #Wochenschau

Wie fast immer gab es in den vergangenen Tagen ermutigende und deprimierende Nachrichten. Meine Wochenschau:

Hat Linux wegen Trump und Microsoft jetzt auf dem Desktop eine Chance?

Erwähnenswert ist für mich der Beitrag von Volker Weber, Journalist bei heise und kritischer Geist. Der gibt Linux künftig eine Chance, vor allem weil einerseits Microsoft gerade durch Qualitätsprobleme rund um Windows, KI-Überfrachtung und Preiserhöhungen Kunden vergrault, andererseits die Trump-Administration Regierungen und Unternehmen verunsichert. Bringt diese Gemengelage wirklich den Durchbruch von Linux – und eine höhere Emanzipation der Europäer von den USA?

Die geopolitische Lage erzeugt eine Absetzbewegung von US-amerikanischen Anbietern. Das sind politische Entscheidungen, die sich erst nach und nach in der IT-Infrastuktur niederschlagen. Das geht nicht auf einen Schlag, aber wenn die Lawine erst mal rollt, dann ist sie nicht mehr aufzuhalten.”

Linux auf dem Desktop – vowe

Europa muss handeln, statt nur schön zu reden

Was mich nicht gerade optimistisch stimmt, sind die nationalen Egoismen der einzelnen EU-Mitglieder. Ich rede dabei nicht von Orbans Ungarn oder anderen vergleichbaren Despoten. Ich meine Deutschland und Frankreich. Auf dem gemeinsamen Gipfel zur Digitalisierung wird ein gemeinsames Vorgehen beschworen. Doch immer wieder sieht es in der Realpolitik anders aus.

Wenn das Milliardenprojekt FCAS, das “Luftkampfsystem der Zukunft”, schon am nationalen Ego zu scheitern droht, zeigt das: „Europa funktioniert so eben nicht.“ Kooperation heißt Vertrauen – nicht Misstrauen, Egoismus, Eigeninteresse in Tarnkappenoptik. Politik und Wirtschaft müssen das endlich begreifen – und handeln, wie es Professor Gerald Lembke fordert: Es braucht weniger Gipfel und Strategiepapiere und mehr Umsetzung.

Europa scheitert nicht an fehlendem Wissen, sondern an Egoismen und mangelndem Handlungswillen von Politik und Wirtschaft – und das gilt nicht nur für das Thema Digitalisierung. Nur so schafft man bei den Bürgerinnen und Bürgern – und nicht durch Diskussionen, wie man eine vegane Wurst nun nennen soll.

Wenn man als Berufspolitiker sämtliche Glaubwürdigkeit bei den Wählern verloren hat, ist der Übergang zur Diktatur die natürliche Folge.

Kümmereles Weblog – 11.12.2025

Mal wieder Herr Murks

Lange habe ich nichts mehr über Herrn Murks geschrieben. Der ist ja auch nach seiner gescheiterten Liebesbeziehung zu Donald etwas abgetaucht. Jetzt poppt er wieder auf und will gleich die EU abschaffen – weil die seine X-Plattform bestrafen will.

Auch an anderer Stelle hat er Probleme – oder ist das Problem. eine politischen Ausfälle auf X und die offen rechtslastige Selbstinszenierung vergraulen Millionen potenzieller Käufer. Laut Umfragen boykottieren viele wegen Musks Haltung die Marke. Und das nicht nur in den USA – Ironie der E-Auto-Ikone: Der eigene CEO wird zum Absatzrisiko. GUT SO!!!

In die USA reisen

Während meiner berufliche Tätigkeit für die MIS AG, bei FileNet und IBM bin ich sehr oft in die USA gereist und konnte viele Städte kennenlernen: die Hauptstadt von Florida während meiner Zeit bei der MIS (jetzt darf jeder nachdenken, was die Hauptstadt ist), New Orleans vor Katrina, Miami mit meiner Frau, viel zu oft Orlando während der Lotusphere, Chicago, Vancouver und einige weitere Orte, Costa Mesa nicht zu vergessen, der Sitz von FileNet. Schöne Erinnerungen! Und vor allem habe ich auch viele amerikanische Kolleginnen und Kollegen kennengelernt. Mit einigen bin ich noch immer freundschaftlich in Kontakt.

Eigentlich hatten meine Frau und ich auch vor, wieder rüber zu fliegen, nach New York zu Freunden oder auch in die Nationalparks. Wenn ich nun die aktuellen Meldungen lese, habe ich Zweifel, dass ich es tun werde. Die Einreisebehörden der USA unter König Donald wollen künftig von Touristinnen und Touristen die Social-Media-Profile der letzten fünf Jahre sehen – als Pflichtfeld im ESTA, dem Einreiseformular. Sonst kann die Einreise potentiell verweigert werden. Aus „Land der Freiheit“ wird Formular-Staat mit Vollzugriff auf die Timeline.

Mehr Qualitätsjournalismus, weniger TikTok?

Noch zwei Berichte aus der Welt der traditionellen und asozialen Medien. Laut Vodafone-Studie sehen 42 Prozent der Befragten Fake News als Gefahr für die Demokratie. Doch immerhin: Der Glaube an Journalismus kehrt zurück! Vodafone meldet, dass das Vertrauen in die redaktionelle Berichterstattung von klassischen Medien bei vielen Befragten wieder steigt. 53 Prozent der Deutschen geben an, dass traditionelle Medien für sie aufgrund wachsender Angst vor Falschinformationen in Social Media an Bedeutung gewinnt. Hoffen wir, dass der Trend anhält und “die Medien” wirklich Qualität liefern. Und nein, ich gieße keinen Essig in den Wein und frage nicht, ob die Befragten auch dafür bereit wären zu zahlen.

Schließlich bin ich über Thomas Gigolds Newsletter auf einen anderen Trend (???) aufmerksam geworden: Laut Studie der Postbank steigen Jugendliche aus TikTok, Instagram & Co aus – nicht wegen Langeweile, sondern wegen Hass, Aggression und Fake News. Demnach verlieren Instagram, TikTok & Co. massiv an Reichweite bei 16- bis 18-Jährigen. Doch die Suchtgefahr bleibt: 75 % halten Freunde für abhängig. Hier der Bericht auf Horizont.

Mein LinkedIn-Profil visualisiert

Wer meinem Blog oder unserem Podcast #9vor9 folgt oder sich meine Kurzvideos anschaut, wird nicht überrascht sein, dass ich immer wieder neue KI-Tools und auch Spielereien ausprobiere. Diesmal habe ich eine Idee von Jens Polomski aufgegriffen: Der hat ein Tool entwickelt, mit dem man mit dem Google Nano Banana Pro ein LinkedIn-Profil visualisieren kann: zu MyJourney.

Braucht man so etwas wirklich, fragt Jens Polomski in seinem Newsletter. Nein, natürlich nicht. Und ja, das verbraucht auch vielleicht unnötigerweise Energie. Trotzdem finde ich solche Spielereien durchaus nützlich, weil sie eine Anregung sind. Hier also mein LinkedIn-Profil beziehungsweise Lebenslauf visualisiert über MyJourney (das übrigens verschiedene Stilrichtungen zur Visualisierung von Reisekarte bis Cyberpunk anbietet).

Hier einige Beispiele:

Mein LinkedIn-Profil im Graffiti-Look. Ein Fehler ist drinnen. Ich war kein Geschäftsführer der MIS AG, nur Prokurist.Und hier eine Version im Stil einer Infografik.… und hier wird mein Lebenslauf richtig space-ig.

#9vor9 #demokratie #digitaldetox #eu #europa #fakenews #fcas #industriepolitik #jugendstudie #lebenslauf #murks #reisen #socialmedia #software #spiegel #tesla #usa #wochenschau

Hat der Elon #Murks hier wieder seinen Weltraumschrott ins All geblasen?
8.12.25, 06:53 Uhr, Blickrichtung Osten.

Auf den Spuren der Ampel

Manche brauchen etwas länger. Aber besser spät als nie.

Schon vor zehn Tagen hatte sich der Pivit – jetzt Zettelspieß – dahingehend geäußert. Die Ampel Große Kleine Koalition steht auf der Kippe. Und das beileibe nicht unverschuldet.

Der Satz „Dennoch gilt die Arbeitsbeziehung zwischen den Fraktionschefs Jens Spahn und Matthias Miersch als absolut solide.“ klingt wie eine Drohung.