
Die Gräueltaten der Kolonialmächte an der Bevölkerung anderer Kontinente sind bekannt. Wie die Missionare dazu standen und wie die Mission uns heute noch prägt, ist Thema des katholisch.de-Podcasts "Aufgekreuzt".

Die Gräueltaten der Kolonialmächte an der Bevölkerung anderer Kontinente sind bekannt. Wie die Missionare dazu standen und wie die Mission uns heute noch prägt, ist Thema des katholisch.de-Podcasts "Aufgekreuzt".
Geschichte
- Das 20. Jahrhundert
- Zucker:
Genuss um welchen Preis? (1/2)
Geschichte
- Das 20. Jahrhundert - Zucker: Genuss um welchen Preis? (2/2)
#Zucker hat eine 500-jährige #Geschichte. Die Abhängigkeit von Zucker hat #Kolonialisierung, #Sklaverei und #Zwangsarbeit gefördert.
Die erste Folge führt nach #Europa, in die #Karibik, nach Nord- und #Südamerika sowie in die Anrainerstaaten des Indischen Ozeans. Dabei werden die dunklen Seiten des "Weißen Goldes" beleuchtet – von #ChristophKolumbus bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts.
Wer die Geschichte der #EroberungAmerikas erzählen möchte, kommt am Thema Zucker nicht vorbei. Gleichzeitig kann die #GeschichtedesZuckers nicht erzählt werden, ohne dabei auf den Dreieckshandel und die Kolonialisierung einzugehen.
Von den Anfängen der Kolonialisierung im 15. Jahrhundert bis zur Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert trug Zucker zum #Wohlstand Europas bei – allerdings
zu einem hohen Preis:
die #Versklavung der indigenen Völker Amerikas und später zahlreicher #Völker Afrikas. Von den 12,5 Millionen #Afrikanerinnen und Afrikanern, die #deportiert und #versklavt wurden, mussten mehr als die Hälfte auf #Zuckerplantagen arbeiten.
Die schrittweise Abschaffung der Sklaverei im 19. Jahrhundert schwächte die zuvor äußerst profitable #Zuckerwirtschaft. Sie hielt jedoch stand und erfand neue Modelle der #Leibeigenschaft. Im #IndischenOzean und in der #Karibik wurden „#Vertragsarbeiter“, hauptsächlich aus #Indien und #China, trotz offizieller Anstellung und Versprechungen einer besseren Zukunft von den #Plantagenbesitzern ausgebeutet. Gleichzeitig wurden die ehemaligen britischen und französischen #Sklavenbesitzer für den Verlust ihrer #Billigarbeitskräfte finanziell entschädigt.
Im Jahr 1804 wurde mit #Haiti der erste „État Noir“, ein von ehemaligen Sklaven gegründeter #Staat, ausgerufen. Frankreich stellte 1825 harte Bedingungen, um das Land als unabhängig anzuerkennen. Noch heute wandern haitianische Arbeitskräfte in die #DominikanischeRepublik aus, wo sie unter Bedingungen, die an moderne Sklaverei erinnern, auf Zuckerrohrplantagen arbeiten.
Seit ihren Anfängen hat sich die Zuckerwirtschaft immer wieder neu erfunden. Ende des 19. Jahrhunderts erlebte sie einen rasanten Aufschwung und erreichte einen Höhepunkt. In Zukunft sollte ihr Schicksal eng mit dem der #Supermacht #USA verbunden sein.
Regie
Mathilde Damoisel
Land Frankreich
Jahr 2025
Herkunft #ARTE F
#Napoléon
#Imperialismus
#Genuss
#EU #Frankreich #Niederlande #Spanien
Code der Angst - Di 17. Juni 2025
EineWeltHaus #München, #Film Schwanthalerstr. 80 RGB, Weltraum (U09) 19h Eintritt: Frei, Spenden willkommen
Trägerkreis EineWeltHaus München e.V., Nord Süd Forum München e.V., #AmnestyInternational - Hochschulgruppe
Im Jahr 2013 wurde der junge #Journalist und LGBTQ+-Aktivist Eric Lembembe in #Kamerun ermordet. Er wurde gefoltert und zu Tode geprügelt, weil er schwul war. Schockiert von diesem grausamen Mord in seinem Heimatland macht sich der Filmemacher Appolain Siewe auf den Weg nach Kamerun, um mehr über die Situation von #LGBTQ-Menschen dort herauszufinden. Schnell stellt er fest, dass der Mord an Lembembe kein Einzelfall ist. Warum ist die #Homophobie in der kamerunischen Gesellschaft so fest verankert? Welche Rolle spielt dabei die #Kolonialisierung?
Deutsche Fassung, teilw. OmdU; 82 min.; FSK 12
Einführung ins Thema zu Beginn gibt die amnesty international – Hochschulgruppe München.
Weitere Infos: https://www.einewelthaus.de/events/film-code-der-angst
𝗔𝘂𝘁𝗼𝗿𝗶𝗻 𝗧𝘀𝗶𝘁𝘀𝗶 𝗗𝗮𝗻𝗴𝗮𝗿𝗲𝗺𝗯𝗴𝗮 𝗶𝘀𝘁 𝗚𝗮𝘀𝘁𝗱𝗼𝘇𝗲𝗻𝘁𝗶𝗻 𝗮𝗺 𝗝𝗮𝗸𝗼𝗯-𝗙𝘂𝗴𝗴𝗲𝗿-𝗭𝗲𝗻𝘁𝗿𝘂𝗺
Lösungen aus Afrika für einen nachhaltigeren Planeten: Die Schriftstellerin und Regisseurin Tsitsi Dangarembga referiert in Augsburg u.a. über die Rolle der Bantu-Sprache in Nachhaltigkeit und Meta-Kolonisierung.
#augsburg #bantu #afrika #nachhaltigkeit #kolonialisierung #jakobfuggerzentrum #uniaugsburg