Schluss mit Fossil First
Eine Rundmail des #SFV @sfv über die Ausrichtung der #Energiepolitik der #Bundeswirtschaftsministerin #KatherinaReiche
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"Schluss mit Fossil First!
Immer das Gleiche, Frau Reiche!
Liebe Freundinnen und Freunde der Solarenergie,
„seit Katherina Reiche die Solarenergie faktisch zum Abschuss freigibt, ist die Branche in Aufruhr, Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sind verunsichert, die Dynamik bricht ein!“, sagt Kerstin Lopau, PV-Installateurin und SFV-Klimaklägerin. Was sie aus ihrer täglichen Praxis beschreibt, ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck eines politischen Kurses mit weitreichenden Folgen.
Geschickt inszeniert veröffentlichte das Wirtschaftsministerium in den vergangenen Wochen zahlreiche Gesetzesänderungen, die für den ungeschulten Blick harmlos wirken. Doch unter dem Deckmantel, Gutes für Klimaschutz und Bürgerenergie zu tun, bremst Katherina Reiche die Erneuerbaren aus und zementiert fossile Abhängigkeiten. In diese Reihe gehört auch das am 25. März vorgestellte „Klimaschutzprogramm“.
Der Inhalt: Aufweichung von Klimazielen, Finanzierungsrisiken, fehlende Berücksichtigung von Wechselwirkungen – alles basierend auf einem verfassungswidrigen Klimaschutzgesetz (KSG). Der SFV bewertet dieses Programm erneut als Verstoß gegen das Grundgesetz und die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und treibt seine Klimaklage weiter voran: In dieser Rundmail teilen wir unsere Replik auf die Stellungnahme der Bundesregierung.
Der Fahrplan von Ministerin Reiche scheint das Grundgesetz auszublenden. Auch trägt er keine Verantwortung für die Lebensgrundlage zukünftiger Generationen. Das Motto stattdessen: „Fossil First“!
Die Gewinner sind große Gaskonzerne, zu denen sie enge Kontakte pflegt. Die Verlierer sind Bürgerinnen und Bürger. Denn sie verlieren nicht nur die Möglichkeit, sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen – etwa durch eigene Solaranlagen oder gemeinschaftliche Projekte. Sie geraten stärker in die Abhängigkeit von fossilen Importen und der damit verbundenen Preisdiktatur. Auch die gesundheitlichen Folgen dieser Politik sind längst spürbar. Ärztin und Klimaklägerin Mareike Bernhard berichtet: „Ich sehe jeden Tag, dass Menschen in Deutschland unter der zunehmenden Klimakrise leiden. Wenn die Erde krank ist, kann der Mensch nicht gesund sein. Wir brauchen mehr Klimaschutz, nicht weniger.“
Ein breites Bündnis ruft deshalb für Samstag, den 18. April 2026, in Berlin, Hamburg, Köln und München zu Großdemonstrationen unter dem Titel „Erneuerbare Energien verteidigen!“ auf. Mit dem Protest setzen wir ein klares Zeichen gegen den Rückschritt in die fossile Vergangenheit und für mehr Solarenergie, starke Bürgerprojekte und konsequenten Klimaschutz. Lassen wir nicht zu, dass politische Fehlentscheidungen unsere Zukunft verspielen. Seien Sie dabei und zeigen Sie: Die Energiewende gehört uns allen!
Wir wünschen Ihnen frohe Ostertage und gute Inspiration beim Lesen unserer Rundmail.
Mit sonnigen Grüßen
Ihr SFV-Team"
https://www.sfv.de/
Auch in NL merkt man den preissenkenden Einfluß der #EE auf den Strompreis https://mastodon.green/@HelgavanLeur/116328835324901035 .
Quelle: https://energieopwek.nl/






