Georg Ehring

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Umwelt- und Klimaschutz, Rentner und Hobbyimker. Früher Journalist.

Die PVS Partei Verantwortungsloser Schweizer empfindet die geltenden Gesetze gegen den Kannibalismus als zu extrem und fordert mehr Offenheit. So könnte man ja z.B. amputierte Gliedmassen durchaus Nahrungszwecken zuführen, da ja niemand zu Schaden käme. Ein Sprecher: „Hier gilt es, mit Augenmass und Technologieoffenheit zu agieren“.

(Bote)

Viel zu wenig Platz pro Tier, gegenseitige Verletzung und Qualzucht. Putenmast ist voller Grausamkeiten. Ein Gerichtsurteil weckt Hoffnung auf Besserung, sagt Franziska Hagen (Tierschutzbund) im DLF-Interview.
In der Bio-Haltung seien die Verhältnisse viel besser. Allerdings würden auch dort die gleichen Hochleistungsarten genutzt, die viele Tiere krank machen.
https://www.deutschlandfunk.de/tierschuetzer-prangern-die-putenhaltung-an-iv-franziska-hagen-tierschutzbund-100.html
Tierschützer prangern die Putenhaltung an, IV Franziska Hagen (Tierschutzbund)

Deutschlandfunk
BP und Total haben den Zuschlag für Offshore-Windparks in der Nordsee. Jetzt versuchen sie, den Windkraft-Ausbau zu bremsen. Für mehr fossile Energie und weniger #Klimaschutz .
https://www.deutschlandfunk.de/wie-bp-und-total-den-offshore-ausbau-ausbremsen-wollen-104.html
Wie BP und Total den Offshore-Ausbau ausbremsen wollen

Deutschlandfunk
Neue Studien lassen den Zusammenbruch der Atlantikströmung AMOC wahrscheinlicher erscheinen. Die Folgen wären einfach nur dystopisch: Extrem kalte Winter und heiße Sommer in Europa, Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter zusätzlich und der Ozean könnte zur CO2-Quelle werden, die die Erwärmung zusätzlich anheizt. @PIK_climate
https://klimareporter.de/erdsystem/wenn-der-ozean-zur-co2-quelle-wird
Wenn der Ozean zur CO₂-Quelle wird

Noch in diesem Jahrhundert könnte das Golfstrom-System sich massiv abschwächen oder sogar kollabieren. Laut neuen Studien könnte der Ozean dann große Mengen gespeicherten Kohlendioxids freisetzen und die Klimakrise zusätzlich verschärfen.

Klimareporter°
74 Millionen - der weltweite Bestand an Elektroautos, Plug-in-Hybriden und Autos mit Range-Extender ist 2025 um 19 Millionen Stück gestiegen, so stark wie nie zuvor. Ein wichtiger Grund: Sicherheit gegenüber Preisschocks.
https://www.deutschlandfunk.de/zsw-e-auto-besitzer-besser-geschuetzt-vor-extremen-preisspruengen-weltweiter-rekordanstieg-bei-elekt-102.html
Unabhängig von fossilen Kraftstoffen - ZSW: E-Auto-Besitzer besser geschützt vor extremen Preissprüngen - weltweiter Rekordanstieg bei Elektrofahrzeugen

Ein weltweiter Rekordanstieg bei E-Autos verdeutlicht nach Einschätzung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW), dass Staaten mit vielen Fahrzeugen dieser Art krisenfester aufgestellt sind.

Die Nachrichten
Der DLF ist zu recht stolz auf Meinungsvielfalt im Programm. Faktencheck wäre aber auch wichtig, er hat hier offenbar nicht stattgefunden.
Es geht viel zu langsam voran. Wir müssen schneller werden. Auf den letzten zu warten, wie Prof. Rostalski vorschlägt, hieße aufzugeben.
Sie stellt Klimaschutz als Privileg der Reichen da, die sich mit teuren Produkten CO2-Einsparung kaufen, die Armen könnten das nicht. In der Realität ist es genau andersherum: Je höher das Einkommen, desto höher der CO2-Ausstoß. Arme konsumieren wenig, das schont das Klima. Die Autorin pflegt billige und falsche Ressentiments gegen Klimaschützer.
Klimaschutz wirkt durch Beispiel und Ermutigung. Wer anfängt, zeigt anderen, dass es funktioniert und Erfolge bringt. Auf der Ebene von Staaten wie von Privatpersonen. Trittbrettfahrer profitieren auch, das bremst, stoppt ihn aber nicht.
Wenn der Nachbar erlebt, dass mein mäßig saniertes Haus mit Wärmepumpe warm wird, ist das ein Argument, es auch zu wagen. Wenn ein Staat sieht, dass Strom aus Wind und Sonne im Nachbarland funktioniert und die Kosten senkt - dito.
Das läuft darauf hinaus, nur dann Klimaschutz zu wollen, wenn auch der letzte Gegner mitmacht. Also nie.
Die Logik dahinter ist Unsinn und der Beitrag strotzt vor sachlichen Fehlern. Richtig ist, dass das Pariser Abkommen bisher viel zu wenig gebracht hat. Wir laufen auf katastrophale 2,6 Grad zu. 2015, als das Pariser Abkommen geschlossen wurde, lagen die Prognosen für das Jahr 2100 allerdings noch bei 3,5 Grad und höher. Das Pariser Abkommen wirkt unzureichend, aber es wirkt.
Die Juristin Prof. Frauke Rostalski vertritt im DLF die Ansicht, Bemühungen um #Klimaschutz seien nutzlos und sogar kontraproduktiv, solange es kein Abkommen gibt, dass alle Staaten verbindlich und rechtlich durchsetzbar dazu verpflichtet. Solange dies nicht der Fall sei, sorge der Trittbrettfahrer-Effekt dafür, dass klimafreundliches Verhalten ins Leere laufe. Das Pariser Abkommen sei unverbindlich und deshalb gescheitert, denn die Emissionen steigen immer weiter. https://www.deutschlandfunk.de/wie-weit-geht-die-verantwortung-fuer-den-klimawandel-100.html
Klimaschutz funktioniert nur, wenn alle mitmachen

Die Folgen des Klimawandels scheinen vom Einzelnen zu fordern, sein Handeln daran auszurichten und sich der CO2-Moral unterzuordnen. Ist das wirklich so?

Deutschlandfunk