Buchtipp:

"Stadt – Land – Boden
Verbindende Bodenpolitik zwischen Stadt und Land"

Bodenpolitische Fragen sind zukunftsweisend, denn sie entscheiden ĂŒber Erhalt oder Zerstörung unserer Lebensgrundlagen. In den Debatten um Zugang, Verteilung und Nutzung von Boden wird heute die Eigentumsfrage neu gestellt: Wo sollte Boden Gegenstand von Privateigentum sein, wo als Gemeineigentum verwaltet werden? Und wie kann Recht Eigentumskonzentration verhindern und die gemeinwohlorientierte Nutzung von Grundeigentum sichern? Die BeitrĂ€ge antworten mit einer Stadt und Land verbindenden Bodenpolitik und prĂ€sentieren Initiativen sowie Instrumente aus sozialen Bewegungen, Wissenschaft und Verwaltung, die eine gerechtere Verteilung, eine demokratischere und selbstbestimmte Verwaltung und eine nachhaltige Nutzung von Boden ermöglichen.

https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7612-9/stadt-land-boden/?number=978-3-8394-7612-3

BTW: Das Buch gibt es beim Transcript-Verlag auch kostenlos als pdf zum Download!  

Follow our friendly Landwirtschafts-Experts on Mastodon:
@IGG_FAU @AbL_Rlp_Saar

#Bodenpolitik #Landwirtschaft #Eigentum #Eigentumsfrage #Gemeineigentum #Buchtipp #TranscriptVerlag #Gemeinwohlökonomie

Die Berliner "Initiative Deutsche Wohnen enteignen" hat ein Vergesellschaf­tungsgesetz vorgelegt, das die Wohnungen von Großkonzernen in #Gemeineigentum ĂŒber­fĂŒhren soll, um damit die steigenden #Mieten und zugleich hohen Profiten der #Konzerne zu stoppen. Einen #Volksentscheid 2021, Gesellschaften zu enteignen, will der Berliner Senat (CDU & SPD) nicht umsetzen. Deshalb jetzt der Versuch, mit einem weiteren Volksentscheid ein bindendes Gesetz zu verabschieden. NĂ€heres: https://dwenteignen.de/
Deutsche Wohnen & Co enteignen – Deutsche Wohnen & Co enteignen

UnterstĂŒtze die Umsetzung des erfolgreichen Volksentscheids und hilf uns dabei, Berlin zu retten. Denn unsere Stadt ist eine Stadt fĂŒr alle!

Deutsche Wohnen & Co enteignen

Die “neue” alte Klassenfrage

Robert Habeck – ich wusste immer, dass der nicht doof ist, u.a. von unserer OberbĂŒrgermeisterin – hat es kapiert. Und mann fragt sich, warum es an seiner politischen (Regierungs-)Praxis so wenig zu spĂŒren war. Die von den Rechten vom Zaun gebrochenen “KulturkĂ€mpfe” sind nichts anderes, als Ablenkung von den real existierenden KlassenkĂ€mpfen. Sie dienen allein dazu, Liberale, Linke, und die Klassen, die sie wohlverstanden eigentlich vertreten sollten, zu schwĂ€chen und zu spalten. Funktioniert.

Gestern habe ich mir von einer SoloselbststĂ€ndigen die Haare schneiden lassen. Ich bin EigentĂŒmer meiner Wohnung und glĂŒcklicher Beueler. Sie ist Mieterin. Und wenn Sie auch Mieter*in in Beuel oder Bonn sind, dann muss ich Ihnen dazu nichts NĂ€heres ausfĂŒhren. Gewerbemieter*innen haben es schon lange nicht leichter als Wohnungsmieter*innen. Wenn inhabergefĂŒhrte Gewerbebetriebe den kapitalistischen Konkurrenzkampf gegen Amazon, Franscheissketten u.a. ĂŒberleben, dann meistens nur, wenn sie ihre Immobilie besitzen. Ich fasse es fĂŒr mich so zusammen: das Privateigentum an Grund und Boden ist die asoziale Pest unserer Zeit. Und meine Grundsteuer ĂŒbrigens viel zu niedrig!

Martin Teigeler, den ich noch aus gemeinsamer ruhrbarone-Bloggerei kenne, ein guter Mann, berichtet fĂŒr den WDR: “Teures Wohnen in NRW: ‘Ein Demokratieproblem’ – Hohe Mieten, fehlende Wohnungen. Das ist auch Thema im Kommunalwahlkampf. Ein BĂŒndnis aus Mieterbund, DGB und SozialverbĂ€nden fordert schnell konkrete Maßnahmen in NRW.”

Einerseits: gut. Um nicht zu sagen: ENDLICH! Ich fĂŒrchte nur, ohne meiner alten Bekannten aus studentenpolitischer Zeit, Anja Weber, zu nahe zu treten, dass sich hier die ĂŒblichen sozialdemokratischen SchlafmĂŒtzen zu ein bisschen gemeinsamer Pressearbeit getroffen haben. Stattdessen mĂŒssten seit Jahrzehnten lĂ€ngst wieder spekulativ leerstehende WohnhĂ€user besetzt und enteignet werden.

Und wenn mein Freund Karl Uckermann heute noch meint, dass Vergesellschaftung wg. besch

.eidener Gerichtsurteile “nicht möglich” sei, dann sollen die Demokrat*inn*en gefĂ€lligst die Gesetze Ă€ndern. Oder was wĂŒrden Sie sich unter “Das Eigentum und das Erbrecht werden gewĂ€hrleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt. Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulĂ€ssig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der EntschĂ€digung regelt. Die EntschĂ€digung ist unter gerechter AbwĂ€gung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der EntschĂ€digung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.” vorstellen?

FĂŒr Gesetze gibt es “Gesetzgeber”. Die werden bei Bundestags- und Landtagswahlen gewĂ€hlt. Bei Kommunalwahlen (14.9.) leider nicht. Die dĂŒrfen nur Gesetze ausfĂŒhren und interpretieren. Besser wĂ€re, wenn unsere Stadt dafĂŒr bessere und kĂ€mpferischere Jurist*inn*en beschĂ€ftigen könnte.

Das wÀre mal was Wichtiges.

Die “neue” alte Klassenfrage – Beueler-Extradienst

Das Zukunftsforum #Stuttgartï»żer #Gewerkschaftï»żen informiert:

#Tarifrunde #Metall/#Elektro:

Volle Durchsetzung der #Lohnforderung - Erhalt aller #ArbeitsplÀtze

Das Arbeitgeberangebot von 1,7% (ab Juli 25) und 1,9% (ab Juli 26) auf 27 Monate ist eine UnverschÀmtheit! Mit den 9 Nullmonaten bis inklusive Juni 2025 sind das im Schnitt nur 1,2%.

Nein zu #Reallohnverlust!

Volle Durchsetzung der Forderung von 7% auf 12 Monate, 170€ fĂŒr die Azubis!

Es gibt Medienberichte, dass fĂŒr den 11.11. ein Abschluss geplant sei. Ohne volle Entfaltung der Kampfkraft steht der nĂ€chste Reallohnabbau schon fest!

Der Abschluss der letzten arifrunde wird jetzt von allen, auch von Christiane Benner, beklagt. TatsĂ€chlich hat sich 2022 gezeigt, dass es nicht ausreicht, auch 900.000 Kolleg*innen in den arnstreik zu holen, wenn danach der Kampf abgebrochen wird. Die #Einmalzahlungen wirkten wie ein sĂŒĂŸes Gift und verdeckten die zu niedrige Erhöhung der #Monatsentgelte. Ohne wirklichen Kampf droht jetzt der nĂ€chste Reallohnverlust. Es braucht eine Durchsetzungsstrategie. Deshalb muss der #Vollstreik vorbereitet werden!

Es darf auch nicht wieder einen #Abschluss an der Basis vorbei geben. Wir brauchen volle #Transparenz der Verhandlungen: Diskussion und Abstimmung aller VorschlÀge an der Basis!

Ein schwacher Abschluss schwĂ€cht auch den #Widerstand gegen die drohenden #Entlassungen, nicht nur, aber vor allem in der #Automobilindustrie. Gegen jede Entlassung fordern wir #ArbeitszeitverkĂŒrzung bei Erhalt des vollen Monatsentgelts!

Mit den drohenden #Werksschließungen bei #VW steht ein historischer Angriff auf die gesamte Arbeiterschaft und die Macht der #IGM bevor. Es braucht koordinierte Gegenwehr zum Erhalt aller ArbeitsplĂ€tze und Werke. Statt Betriebe zu schließen, mĂŒssen diese Betriebe enteignet werden und in #Gemeineigentum weiterbetrieben werden. Die Milliarden Subventionen sollen, statt an die Auto- und andere #Konzerne verschwendet zu werden, genutzt werden, um diese Betriebe fĂŒr zukunftsfĂ€hige klimagerechte MobilitĂ€t umzurĂŒsten.

SolidaritĂ€t mit allen KollegInnen, die von Schließungen und Entlassungen betroffen sind!

Ein guter Abschluss ist die beste Voraussetzung fĂŒr einen gemeinsamen, vernetzten und erfolgreichen Widerstand gegen Arbeitsplatzabbau.

Wir sagen: Keine RĂŒcksicht auf die KĂŒrzungsprogramme der Bundesregierung und deren AufrĂŒstungsplĂ€ne!

Flyer und weitere Infos hier:

https://www.vernetzung.org

Via https://vernetzung.org/volle-durchsetzung-der-lohnforderung-erhalt-aller-arbeitsplatze

#Onlinetreffen zur Auswertung der #Metalltarifrunde und zur #Vernetzung gegen #Arbeitsplatzvernichtung und Schließungen:

am Dienstag, 10. Dezember um 19 Uhr

Zoomlink auf Anfrage bei [email protected]

Willkommen bei vernetzung.org

Gelebte Praxis, politische Utopie und Rechtsnorm: Die lange Geschichte des Gemeineigentums reicht bis in die gegenwĂ€rtigen Debatten um #Vergesellschaftung. FĂŒnf Formen lassen sich dabei nachvollziehen. #Gemeineigentum https://www.nd-aktuell.de/artikel/1180072.vergesellschaftung-gemeineigentum-nie-wirklich-weg.html
Gemeineigentum: Nie wirklich weg

Gelebte Praxis, politische Utopie und Rechtsnorm: Die lange Geschichte des Gemeineigentums reicht bis in die gegenwĂ€rtigen Debatten um Vergesellschaftung. FĂŒnf Formen lassen sich dabei nachvollziehen.

nd-aktuell.de

FilmvorfĂŒhrung „„Das ist unser Haus!“ – RĂ€ume aneignen mit dem MietshĂ€user Syndikat“

#Gemeineigentum – #Selbstorganisation – #SolidaritĂ€t – Seit vielen Jahren gibt es eine Netzwerkstruktur von mehr als 100 #Hausprojekt|en in Stadt und Land, um die Wohnungsfrage nach anderen Werten zu organisieren: das #MietshĂ€userSyndikat. Finanzschwache Gruppen können sich mit der SolidaritĂ€t anderer ermĂ€chtigen und so bezahlbare RĂ€ume sichern. Deshalb wĂ€chst in immer mehr Köpfen das Interesse an dieser wichtigen Initiative aus der #Zivilgesellschaft.

Im 65 minĂŒtigen Film „Das ist unser Haus!“ erlĂ€utern Akteure des MietshĂ€user Syndikats das Modell der kollektiven Raumaneignung und prĂ€sentieren vielseitige Projekte in unterschiedlichen rĂ€umlichen Kontexten. Die Zuschauer werden motiviert, eigene Projekte im stabilen solidarischen Verbund des MietshĂ€user Syndikats zu starten.

Mit Impressionen aus den Projekten: Freie HĂŒtte (#LĂŒbeck), LÜDIA (#Hadmersleben), Handwerkerhof Ottensen (#Hamburg), Jugendwohnprojekt Mittendrin (#Neuruppin), GrethergelĂ€nde (#Freiburg), 4-HĂ€user-Projekt (#TĂŒbingen)

(D 2016, 65 Min., 16:9)

13.04.23/17:45 Uhr im #Alhambra

Anschließend #VoKĂŒ und #Kneipe #BertaCĂĄceres

#Oldenburg #veganOldenburg

#Grundgesetz Artikel 15

#Grund und #Boden, #Naturschaetze und #Produktionsmittel können zum Zwecke der #Vergesellschaftung durch ein #Gesetz, das Art und Ausmaß der #Entschaedigung regelt, in #Gemeineigentum oder in andere Formen der #Gemeinwirtschaft ĂŒberfĂŒhrt werden. FĂŒr die #Entschaedigung gilt Artikel 14 Absatz 3 Satz 3 und 4 entsprechend.

https://grundgesetz-lesen.de/das-grundgesetz/artikel-1-19-die-grundrechte/artikel-15/
Artikel 15 – Grundgesetz Lesen