Buchtipp:
"Stadt – Land – Boden
Verbindende Bodenpolitik zwischen Stadt und Land"
Bodenpolitische Fragen sind zukunftsweisend, denn sie entscheiden über Erhalt oder Zerstörung unserer Lebensgrundlagen. In den Debatten um Zugang, Verteilung und Nutzung von Boden wird heute die Eigentumsfrage neu gestellt: Wo sollte Boden Gegenstand von Privateigentum sein, wo als Gemeineigentum verwaltet werden? Und wie kann Recht Eigentumskonzentration verhindern und die gemeinwohlorientierte Nutzung von Grundeigentum sichern? Die Beiträge antworten mit einer Stadt und Land verbindenden Bodenpolitik und präsentieren Initiativen sowie Instrumente aus sozialen Bewegungen, Wissenschaft und Verwaltung, die eine gerechtere Verteilung, eine demokratischere und selbstbestimmte Verwaltung und eine nachhaltige Nutzung von Boden ermöglichen.
https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7612-9/stadt-land-boden/?number=978-3-8394-7612-3
BTW: Das Buch gibt es beim Transcript-Verlag auch kostenlos als pdf zum Download!
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#Bodenpolitik #Landwirtschaft #Eigentum #Eigentumsfrage #Gemeineigentum #Buchtipp #TranscriptVerlag #Gemeinwohlökonomie
@xriss @laaspher @ninedragons @BlumeEvolution
Vor ein paar Jahren war sozial gerechte #Bodenpolitik in der Stadtplanung mal Thema. #Erbbaurecht Konzeptvergabe Vorkaufsrecht oder Förderung von #Baugruppen Möglichkeiten vor Ort das Problem zu mindern gibt es
Die Grundstückspreise steigen auch durch Wiederverkäufe ohne Bautätigkeit an. Hier liesse sich vielleicht auch über Steuern Einfluss nehmen.
Ist nicht einfach da politisch Einfluss zu nehmen. Muss aber sein ;-)
Der tägliche #Flächenverbrauch in #Deutschland ist auf 51 Hektar gestiegen.
Das umfasst nicht nur #Straßen und #Gebäude, sondern auch unversiegelte Flächen wie #Gärten oder #Spielplätze.
Ziel der #Bundesregierung ist es, den Zuwachs bis 2030 auf unter 30 Hektar zu senken und bis 2050 eine #Flächenkreislaufwirtschaft zu erreichen.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/bebauung-deutschland-siedlungsflaeche-100.html
#Siedlungsfläche #Bodenpolitik #Raumplanung #Nachhaltigkeit #Landverbrauch #ErneuerbareEnergien
In Deutschland ist in den vergangenen Jahren der Flächenverbrauch für neue Straßen und Gebäude auf 51 Hektar pro Tag gestiegen. Die Bundesregierung plant, dass bis 2050 netto keine neuen Siedlungs- und Verkehrsflächen verbraucht werden.
Kaum Nebenkosten beim Immobilienkauf, keine Grunderwerbssteuer für junge Leute, einfachere Genehmigungsverfahren: Die Niederlande machen vor, wie der Markt in Bewegung bleibt und auch junge Leute an ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung kommen. Wir schauen uns an, was wir uns davon in Deutschland abschauen können. Ebenfalls ein Weg zum eigenen Eigentum: Sich mit anderen zu einer Baugruppe zusammenzuschließen. Alexander Truhlar hat's gemacht und erzählt von den Vorteilen, aber auch von den Herausforderungen. Und wir werfen einen Blick auf das "Ulmer Modell". Die Stadt schafft es nämlich schon seit langem, Preisexplosion zu verhindern - indem sie Bauland auf Vorrat bereithält und damit die Zügel in der Hand behält. Die Stadt kauft Grundstücke und verkauft sie nach ihren eigenen Kriterien weiter an Menschen, die bauen wollen.
Habe die große Freude, am 17.06 um 17:30 in Hamburg, das neue Buch von Isabel Feichtner kommentieren zu dürfen. Es geht um #Bodenpolitik #vergesellschaftung #Transformative_Law #Commons – von der #Tiefsee, über den #Regenwurm bis zu #Dateninfrastrukturen
Gerne vorbeikommen bitte!
Die neue Ministerin ist erkennbar eher Unternehmerin, "Betriebswirtin" (so im Interview), Vermieterin und - wie sie dann auf Nachfrage betonen muss - Mieterin.
Auch wenn das nahbar wirken soll, das Preissegment ist (wie bei Spitzenposten üblich) ein anderes.
#Mietpreisbremse, möblierte Wohnungen, Indexmiete.
Keine strukturellen Aussagen. Keine Ziele, die in Zahlen messbar sind. Nichts zur sozialen #Bodenpolitik, obwohl sich diese Preise in 10 Jahren verdoppelt oder verdreifacht haben.
3/x
#Baukultur im #Regierungsprogramm 2025–2029: *Bestandserhalt und Ortskernbelebung/Boden, Teil 3* (von 4)
Ortskerne sollen gestärkt, die Rahmenbedingungen für Bestandserhaltung verbessert werden. Bezüglich Sanierungsförderung sollen bestehende Förderungen „evaluiert und weiterentwickelt“ und eine Sanierungsoffensive „geprüft“ werden. Das wird zu wenig sein, die Sanierungsoffensive ist dringend notwendig, prüfen wird nicht reichen. Im Energiekapitel steht, dass die energetische Sanierung im Gebäudesektor deutlich erhöht werden muss – die Mittel dafür müsste man dann aber auch bereitstellen. Sonderabschreibungen für Bauinvestitionen, v.a. bei Sanierungen, sollen geprüft werden, das wäre überaus sinnvoll. Leerstands- und Verfügbarkeitsdatenbanken sollen geprüft werden, eine Standortoffensive für Gasthäuser und Nahversorger in Städten und Gemeinden ist geplant, zusammen mit einigen weiteren Maßnahmen zur Ortskernstärkung.
#Boden
Die #Bodenpolitik steht in den Kapiteln Wohnen und Klima-/Umweltschutz, die Raumordnung ist scheinbar weiter im Landwirtschaftsministerium und nicht im Bundeskanzleramt angesiedelt, wo sie früher war und wieder hingehört. Staatliche Unternehmen sollen Liegenschaften nicht mehr ausschließlich profitorientiert verkaufen, sondern für geförderten Wohnbau und soziale Infrastruktur nutzen oder zur Verfügung stellen, wobei Flächenrecycling und Sanierung zu bevorzugen sind. Baurecht soll gegenüber Verkauf bevorzugt werden, das Ganze soll durch gesetzliche Eigentümervorgaben abgesichert werden. Mit den Ländern sollen Gespräche über Umgang mit Boden geführt werden (irgendwann sollte man sich da auf Regeln einigen und nicht immer nur sprechen). Die Regierung bekennt sich weiters zu „regional differenzierten Zielen“ zur Reduktion des Flächenverbrauchs. Das Ziel von max. 2,5 Hektar pro Tag steht nach wie vor drin, die Verbindlichkeit wird offensichtlich nicht angestrebt. Dass man aus dem bundesweiten Flächenmonitoring „gegebenenfalls“ Handlungen ableiten will, ist vermutlich ein Scherz. Allerdings ist die Prüfung der Aufnahme von Bodenverbrauch als Indikator für die Wirkungsziele von Budget- und Förderungsmaßnahmen gut und sinnvoll. Und, man traut sich kaum zu hoffen: Im Finanzausgleichssystem sollen Maßnahmen zur Reduktion des Bodenverbrauchs festgelegt werden. Modelle für Grundstücksbevorratung und Baulandmobilisierung der Gemeinden sollen entwickelt werden, das wäre großartig, wenn es das Budget dafür gibt. (Fortsetzung zu Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft, Vergleich mit den baukulturpolitischen Herausforderungen folgt morgen.)
BUND Köln knöpft sich Bodenpolitik und Immobiliensektor in Köln vor
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