@buergerwerke Ich schreibe das mal als privater Besitzer einer Dachanlagen-PV mit Wärmepumpe und gut 4 Jahren Erfahrung.
Die aktuelle Diskussion um Förderstreichungen macht mich nachdenklich.
Unsicherheit tötet Investitionen. Wer in der Planungsphase steckt und vielleicht sogar finanzieren muss, klammert sich an jeden potenziellen Euro. Fehlende Sicherheit ist da pures Gift.
Der Winter-Effekt: Der wesentliche Spareffekt kommt von der PV-Anlage in Verbindung mit einem Batteriespeicher. Beides muss aber ausreichend groß sein. Ich schaffe es so selbst im Dezember und Januar, 30 % meines Stroms (inkl. Heizung!) selbst zu erzeugen.
Wirtschaftlichkeit = Eigenverbrauch. Meine Anlage ist ausschließlich durch den Eigenverbrauch wirtschaftlich. Die paar Cent EEG-Förderung sind ein Mitnahmeeffekt, der sich bei mir aber immerhin auf gut 1.200 € pro Jahr summiert und die Amortisation beschleunigt.
Die Konsequenz? Würde es keine Förderung mehr geben und könnte ich den Strom nicht sinnvoll vermarkten, würde ich auf Nulleinspeisung umstellen. Und ich bin sicher, das würden viele andere auch tun. Meinen produzierten Strom an den Netzbetreiber verschenken, damit dieser damit beim Nachbarn Geld verdient? Sicher nicht.
Damit wäre der #Energiewende aber ein echter Bärendienst erwiesen.
By the way: Wenn es sozial gestaltet wird und dadurch alle deutlich weniger EEG Umlage bezahlen müssten, würde ich über das Verschenken vielleicht nachdenken.
#PV #Solar #Wärmepumpe #Eigenverbrauch #EEG