Wie der Staat private Vorsorge fürs Alter fördern will

Aktien oder Fonds als Teil einer staatlich geförderten Rente? Lange Zeit galt das als tabu. Doch das hat sich geändert. Ein Überblick über die aktuellen Pläne der Bundesregierung von Claudia Wehrle.

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#Rentenlücke #Aktien #Bundesregierung #Börse

Wie der Staat private Vorsorge fürs Alter fördern will

Aktien oder Fonds als Teil einer staatlich geförderten Rente? Lange Zeit galt das als tabu. Doch das hat sich geändert. Ein Überblick über die aktuellen Pläne der Bundesregierung.

tagesschau.de
@tagesschau und wie bei fast allen Themen liegt die Lösung auf der Hand (und wird in den Nachbarländern auch so gehandhabt): alle Berufstätigen zahlen in die gesetzliche Rente ein, die Beitragsbemessungsgrenze (Einkommen, ab dem man für Mehrverdienst keine Beiträge mehr zahlt) wird abgeschafft und es gibt eine Höchstrente. Und schon funktioniert so ein System. Nennt sich Solidarität und nur damit funktioniert eine Gesellschaft. #rente #taxtherich #sozialstaat

@annyhartmann @tagesschau

Damit lässt sich jedoch nicht das Problem der #demografie alternden Gesellschaft lösen

Immer weniger Zahler stehen einer ein stetig wachsenden Anzahl von Rentenbezieher gegenüber.

Wir können die Basis der Beitragszahler verbreiten, hiermit vergrößert sich in der Zukunft auf jene der Rentenbezieher, die wieder eine schrumpfende Anzahl Beitragszahler finanzieren muss.

#rente

@phocque @annyhartmann @tagesschau Das demografische Problem lässt sich auch nicht durch einen aktienbasierte Rente lösen. Klar, wenn man nur auf's Geld schaut sieht das erstmal gar nicht schlecht aus: Jeder zahlt das ein, was er später wieder entnimmt, hoffentlich in der Zwischenzeit gewinnbringend angelegt.
Aber das was wir dann im Alter wirklich brauchen (Nahrung, Heizung, Gesundheitsversorgung, Pflege) kann man nicht ansparen. Das muss überwiegend zu dem Zeitpunkt wo es gebraucht wird von den dann arbeitenden Menschen geleistet werden.
In einem umlagebasierten System bilden die Geldströme das ab. Ein Defizit ist unmittelbar sichtbar, die Rentenbeiträge müssen steigen, die Jungen müssen einen größeren Teil ihres Verdienstes an die Alten abgeben.
Bei einer kapitalgedeckten Rente sieht auf dem Papier erstmal alles toll aus, aber wenn man sich von seinem schönen Kapital dann irgendwann etwas kaufen will und das Angebot fehlt bekommt man entweder gar nichts, oder die Preise steigen und man merkt viel zu spät im Leben dass man nicht genug gespart hat.

@jannic @annyhartmann @tagesschau

Steigende Rentenbeiträge bedeuten schlechtere Lebensqualität für Jüngere, da weniger verfügbares Nettoeinkommen. Wollen wir das wirklich? Konstante Umverteilung von Jung zu Alt?

Zudem mit den steigenden Zuschüssen aus Steuermitteln weniger Spielraum für Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Umwelt und Verteidigung möglich sind - auch angesichts wachsender Zinszahlungen durch steigende Staatsverschuldung.

@phocque @annyhartmann @tagesschau Uns wird uns kaum etwas anderes übrig bleiben, wenn wir kein massives Problem mit Altersarmut bekommen wollen. Ich denke am konstruktivsten wäre eine ausgewogene Mischung aus steigenden Rentenbeiträgen für die Jungen, sinkenden Renten für die Alten, höheren Steuern für die Reichen, und konsequenter Integration Zugewanderter in den Arbeitsmarkt. Alles so bemessen, dass die Nachteile für den einzelnen erträglich bleiben. (Also insbesondere nicht denen noch etwas wegnehmen, die sowieso schon fast nichts haben.) Das Blöde ist, dass jeder dieser Punkte irgendeiner Wählergruppe dermaßen missfällt, dass ein Politiker, der eine solche Kombi vorschlägt, garantiert nicht wiedergewählt wird.
@phocque @jannic @tagesschau gegen weniger Steuermittel gibt es eine einfache Lösung: Erbschaftsteuer, Vermögensteuer, Cum-Ex und Cum-Cum Milliarden zurück holen und und und… da muss man nicht jung gegen alt ausspielen. Eine Haltelinie bei der Rente nutzt auch den jüngeren - wenn die dann in Rente gehen.
#sozialstaat #taxtherich

@annyhartmann @jannic @tagesschau Diese zusätzlichen Steuern sind definitiv sinnvoll und geboten. Aber werden diese ausreichen?

Wir haben schon jetzt nicht genug Geld für Infrastruktur, Bildung, Digitalisierung der Verwaltung, Verteidigung, wettbewerbsfähige Gehälter im öffentlichen Dienst, Gesundheitswesen, Klimaschutz, etc.

Und für die Pensionen ihrer Beamten haben die meisten Bundesländer keine Rücklagen gebildet. Auch durch Steuern zu finanzieren

@phocque @jannic @tagesschau das Geld fehlt doch an allen Ecken und Enden, weil es in die Hände der Überreichen wandert. Verluste werden Vergesellschaftet (siehe Bankenrettung), Gewinne privatisiert (siehe hohe Dividenen, aber dennoch Entlassungen). Wir müssen diese Gelder rückverteilen, dann passt das auch wieder! #taxtherich #kapitalismus #sozialstaat
Art 14 GG - Einzelnorm

@phocque @jannic @tagesschau @annyhartmann

https://www.zdf.de/dokus/ganz-normale-maenner-movie-100

https://de.wikipedia.org/wiki/Braunes_Erbe

Er gehörte zuerst der Zentrumspartei, dann der #NSDAP an. Sauvigny war der Großvater von Friedrich #Merz.
https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Paul_Sauvigny

die stille Kraft an Markus #Söder -s Seite:

Während des Zweiten Weltkriegs waren in der Produktion #Zwangsarbeiter aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag XIII D in Langwasser tätig.
https://de.wikipedia.org/wiki/Baum%C3%BCller_(Unternehmen)

Ganz normale Männer

75 Jahre nach dem Ende des Hauptverfahrens des Nürnberger Prozesses wirft die Dokumentation einen Blick auf ein weiteres Verfahren, das Geschichte schrieb.

ZDF