@phocque @annyhartmann @tagesschau Das demografische Problem lässt sich auch nicht durch einen aktienbasierte Rente lösen. Klar, wenn man nur auf's Geld schaut sieht das erstmal gar nicht schlecht aus: Jeder zahlt das ein, was er später wieder entnimmt, hoffentlich in der Zwischenzeit gewinnbringend angelegt.
Aber das was wir dann im Alter wirklich brauchen (Nahrung, Heizung, Gesundheitsversorgung, Pflege) kann man nicht ansparen. Das muss überwiegend zu dem Zeitpunkt wo es gebraucht wird von den dann arbeitenden Menschen geleistet werden.
In einem umlagebasierten System bilden die Geldströme das ab. Ein Defizit ist unmittelbar sichtbar, die Rentenbeiträge müssen steigen, die Jungen müssen einen größeren Teil ihres Verdienstes an die Alten abgeben.
Bei einer kapitalgedeckten Rente sieht auf dem Papier erstmal alles toll aus, aber wenn man sich von seinem schönen Kapital dann irgendwann etwas kaufen will und das Angebot fehlt bekommt man entweder gar nichts, oder die Preise steigen und man merkt viel zu spät im Leben dass man nicht genug gespart hat.