Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof hält Ausschluss von Asylsuchenden von Leistungen in Deutschland für rechtswidrig

In seinen Schlussanträgen erteilt der Generalanwalt am EuGH der menschenfeindlichen Praxis Deutschlands, bestimmte (abgelehnte) Geflüchtete von Leistungen teilweise oder gar vollständig auszuschließen, eine klare Absage.

Folgt man seinen Ausführungen ergeben sich daraus für künftige Verfahren ggf auch Auswirkungen auf die sogenannte 'Bezahlkarte', diese könnte sich ebenfalls als Verstoß gegen EU-Recht darstellen.

Hintergrund des Verfahrens in Luxemburg: der Landkreis Schweinfurt hatte einem 19-jahrigen afghanischen Geflüchteten Leistungen die seine Grundbedürfnisse hätten decken sollen, entzogen, da er zuerst in Rumänien registriert worden sei.

Das Sozialgericht Würzburg wies seine Klage ab, das Landessozialgericht gab ihr statt. Dagegen erhob der Landkreis Schweinfurt Revison zum Bundessozialgericht, welches wiederum den EuGH einschaltete.

Nun bleibt abzuwarten, ob der EuGH sich den Schlussanträgen anschließt. Wenn er das tut, dann wird nochmal deutlich, dass die Bundesregierung mit ihren weiteren Verschärfungen zur Drangsalierung der Geflüchteten, EU-Recht bricht.

Quellen:

Aufsatz von Professor Dr. Hruschka
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/eugh-c62124-schlussantraege-leistung-kuerzung-asylbewerber-folgeantrag-dublin

Schlussanträge des Generalanwalts
https://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=305436&pageIndex=0&doclang=de&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=9939770

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Asyl: Keine Leistungskürzung vor Dublin-Überstellung

Für Asylsuchende ist häufig der Mitgliedstaat zuständig, in dem er als erstes angekommen ist. Dennoch müssen die Menschen überall angemessen versorgt werden.

Legal Tribune Online
Art 20 GG - Einzelnorm

Dumm nur, dass eine große Mehrheit der Deutschen inzwischen rechtsextrem denkt, handelt und wählt. Eine Mehrheit der Deutschen findet diesen Rechtsbruch gut und hält die Menschenrechte für überholt. Sonst hätten wir nicht diese Regierung, sonst würde die AfD nicht so stark sein und quasi mitregieren.

@DasGehtGleichWieder @breakdownthewalls

@taschenorakel @breakdownthewalls

Wenn man sich mal die Mühe macht, mit den Wählern der Naziparteien zu reden, dann erkennt man ganz schnell, daß sie intellektuell nicht imstande sind, zu begreifen, daß sie Nazis wählen, sie streiten das vehement ab, weil sie strohdumm sind!
Das lässt sich hier auf Mastodon sehr gut rekonstruieren mit den CDU-Wählern, die nicht einsehen wollen, daß ihre geliebte Union ein faschistisches Bündnis von narzisstischen Antidemokraten ist.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Treffen_von_Rechtsextremisten_in_Potsdam_2023

Treffen von Rechtsextremisten in Potsdam 2023 – Wikipedia

Ja. Aber wie entbindet uns das von der Pflicht, diese Menschen argumentativ zu überzeugen? Willst Du das allgemeine Wahlrecht einschränken? Willst Du diese Leute in Gulags stecken? Sorry, ich sehe einfach nicht, wie uns diese absolute Dummheit dieser Leute davon entbindet, eine Sprache zu finden, die von dummen Menschen verstanden wird.

@DasGehtGleichWieder @breakdownthewalls