52/ Sehr schön. Thema #FlugReisen hat es sogar auf den Titel geschafft. Vielen Dank an @lkw, der ja wohl die Titel macht! 🙏🏻

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe #stayGrounded
#Moral

53/ Und hier der Text dazu. Da steht auch dabei, dass die #Togo-Reise dieses Jahr nicht stattfindet. Mangels Interesse.

Vielleicht sind die taz-Leser*innen ja doch schon weiter ....

https://taz.de/!6024962/

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

Soll die taz noch abheben?

Die taz berichtet scharf über die Klimakrise und bietet gleichzeitig Flugreisen an. Stefan Müller will dafür sorgen, dass diese Reisen eingestellt werden, Christian Jakob betreut die Reise nach Togo. Ein Streitgespräch

54/ Das ist doch das perfekte Werbeumfeld: Ein Artikel über das Ende der #Klimabewegung (oder zumindest der #LetzteGeneration, oder zumindest der Letzten Generation Österreich, oder der Kliambewegung mit Martha Krumpeck) gepaart mit einer Anzeige für eine #tazReise nach Marokko.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

55/ Also sorry. Ich muss noch mal was zu dem Artikel sagen. Nicht, dass jemand behaupten würde, ich würde #FakeNews verbreiten. Im Artikel steht, dass @hinschauhen die #LetzteGeneration im letzten November verlassen hat. Ich habe das so gelesen und mich gewundert. Jetzt hab ich noch mal in meine Bilder geguckt und da isser noch in diesem Jahr dabei. Zum Beispiel an diesem 13.04.2024 mit viel Polizeigewalt.
56/ Und dann auch in der polizeilichen Maßnahme.
57/ Und bei einer Veranstaltung gegen die Anklage der #LetzteGeneration als #KriminelleVereinigung. Am 22.05.2024

58/ Und beim Polizeifoto am 22.05.2024.

Also: Irgendwie scheint Henning Jeschke doch noch bei der #LetzteGeneration dabei zu sein und die Österreicher haben was falsch mitbekommen.

59/ Wir sind jetzt übrigens bei 60/100 Anteilen. Also 30.000€. Es scheint also Menschen zu geben, denen es wichtig ist, dass die taz das mit dem Fliegen sein lässt. Diese verdammten Moral-Apostel!!!!11!!

Sorry, hab gerade ein paar Stunden an der Antwort auf den Artikel von Bernhard Pötter geschrieben.

https://taz.de/Debatte-ums-Fliegen/!6024965

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

Debatte ums Fliegen: Wir unperfekten Menschen

Viele Leute quälen sich mit der Frage: Dürfen wir noch fliegen, trotz Klimakrise? Die Politik sollte es ihnen leichter machen.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

60/ So. Hier ist mein detaillierter Kommentar zum Beitrag von Bernhard Pötter in 59/. Kurz zusammengefasst: 1) Thema verfehlt 2) #Whataboutism und dann noch viel mehr.
https://hot-climate-topics.net/2024/08/08/touristische-flugreisen-klima-moral-tod-und-die-rechthaber/

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

Touristische Flugreisen, Klima, Moral, Tod und die Rechthaber – Hot climate topics

Am 03.08. erschien in der taz ein Gespräch von Christian Jakob und mir über die Frage, ob die taz Flugreisen anbieten sollte. Ich denke, dass eine ökologisch orientierten Zeitung wie die taz keine Flugreisen organisieren und bewerben sollte, weil es … Weiterlesen →

Hot climate topics

61/ Bernhard Pötter findet ja, die Frage fliegen oder nicht fliegen, sei wie #Beatles vs. #Stones.

Eine Bagatellisierung ...

Ich verlinke jetzt noch Beatles und Stones in meinem Antwort-Post.

Hier Beatles: „Man, I had a dreadful flight.“

https://www.youtube.com/watch?v=nS5_EQgbuLc

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

#sagsMitMusik

The Beatles - Back In The U.S.S.R. (2018 Mix / Lyric Video)

Enjoy the videos and music you love, upload original content, and share it all with friends, family, and the world on YouTube.

YouTube

62/ Und hier die #Stones. Großartiger Song. Pass sehr gut in unsere Zeit und zur Diskussion. Es gibt jetzt touristische Flüge ins All und #ElOff plant, die verwüstete Erde zu verlassen. Es wird sehr einsam werden nur der Elon und der Jeff und noch so ein paar ähnlich Gepolte ...

https://www.youtube.com/watch?v=I3j9SHBxU9g

Mick Jagger hat auch damals schon Maßnahmen gegen #Gesichtserkennung ergriffen.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz
#sagsMitMusik

The Rolling Stones - 2000 Light Years From Home (Official Music Video)

YouTube

63/ Ich habe für unseren Diskussionsteilnehmer mit den japanischen Verwandten hier mal ausgerechnet, was ein Flug nach Japan kosten müsste, wenn man die Schäden einpreist. Das liegt dann über 5000€. Wenn mir jemand sagt, wie ich die Subventionen pro Flug rausbekommen, dann rechne ich die gern noch dazu. #Followerpower

https://hot-climate-topics.net/2024/08/09/fliegen-totet-wurdest-du-es-auch-direkt-tun-ein-experiment/

Ansonsten gibt es Experiment: Wenn Ihr für den Flug jemanden direkt töten müsstet, verantwortungsgeteilt mit den anderen Passagieren, würdet Ihr das tun? Nein, warum dann beim Fliegen?

Das war ohne die ausgefeilte Experimentanordnung auch eine Frage in meinem Gespräch mit Christian Jakob. Hat es aber nicht auf die Seite geschafft, die letztendlich abgedruckt wurde.

Fliegen tötet. Würdest Du es auch direkt tun? Ein Experiment – Hot climate topics

Menschen fliegen. Seit 1810. Zuerst nur in die Donau, aber seit 100 Jahren recht erfolgreich längere Strecken. Das Problem ist, dass dabei CO2 ausgestoßen wird und die Schäden wegen der Höhenwirksamkeit noch um einen Faktor von 2,7 größer sind (Radiative … Weiterlesen →

Hot climate topics

64/ Leserbriefe eine Woche später.

Hier das perfekte Gegenargument gegen meine Wünsche: Die taz bietet gar keine #Flugreisen an, denn die Anreise nach Togo und Kuba und Vietnam ist ja individuell.

Aus Organisatoren- und Reisenden-Sicht ist das auch besser so, denn man kann von Frankfurt/Main oder Berlin oder von sonst wo fliegen.

Als Argument ist es jedoch lächerlich. Ungefähr so wie #Wissing, der findet: #Tempolimit brauchen wir nicht. Das sollen die Bürger*innen eigenverantwortlich machen.

Als Fun-Fact noch das Gespräch, wie ich es zur Autorisierung bekommen habe. Ich hatte selbst vorgeschlagen, dass man mit dem Fahrrad nach Togo fährt, hatte dann aber darum gebeten, das zu streichen, weil ich befürchtet habe, dass mich sonst niemand mehr ernst nehmen würde. Nun kam das als Leserinnenvorschlag. =:-)

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

65/ Leserbrief zu #tazReisen. Ich bin ja ein bisschen neidisch, dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin, aber ja: Damit wir mit den Menschen in #Gaza (inklusive #Hamas-Geiseln) mitfühlen können, müssen wir auch nicht dorthin fliegen. Wir wollen es auch nicht, denn im Unterschied zu den Menschen in #Togo wären wir selbst der Gefahr ausgesetzt.

Wir wissen, was dort los ist, weil es Berichterstattung aus Krisengebieten gibt. Ich bewundere Sophie von der Tann, die dort täglich für uns berichtet.

Ich habe ein Buch einer Kriegsfotografin gelesen. Ein irrer Job mit großen mentalen Belastungen. Sein wir froh, dass das jemand für uns macht und dass wir deshalb von den Dingen in der Welt wissen und nicht überall selbst hinreisen müssen.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

66/ Ich hatte ja behauptet, dass ich viel Phantasie habe und alles Schlimme immer kommen sehe, aber so könnte es natürlich auch kommen: Alle sind so verarmt, dass keiner mehr Urlaub machen kann. Das würde auch die Sache mit den #Flugreisen lösen. Dass ich darauf nicht früher gekommen bin. 🤦🏻‍♂️

#RemoteCodeExecution

#CumExGeschäfte #CumExSkandal

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

67/ Bernhard Pötter hatte ja die Entscheidung Fliegen oder nicht Fliegen mit so Dingen wie katholisch vs. evangelisch verglichen. Ich bin keins von beiden aber mir kommt sein „Ach, seid doch nicht so, bisschen Spaß muss sein.“ doch recht katholisch vor und so habe ich mal gesucht und siehe da:

„Man mag von den christlichen Kirchen halten, was man will (Achtung, Disclaimer: Ich halte viel von ihnen trotz katholischer Erziehung, Jesuitenschule und dem vollen christlichen Programm für unsere Familie). “

https://taz.de/Kolumne-Wir-retten-die-Welt/!5504840/

Kolumne Wir retten die Welt: Suchet Öko-Pax, ihr Anti-Carboniter!

Warum ketten sich die Prius-Brüder nicht vor den Eingang der VW-Hauptversammlung? Die Kirche muss mehr Druck für den ökosozialen Fortschritt machen.

68/ Na, ist ja schön: Hier kommt die Fliegen-Debatte noch mal ein bisschen Aufmerksamkeit. Am 14.09. wird alles in der Genossenschaftssitzung besprochen. Es ist sehr wichtig, dass wir da gewinnen. Also, wenn Ihr taz-Genoss*innen seid, kommt vorbei oder nehmt online teil. Wenn nicht sagt taz-Genoss*innen Bescheid.

Was mir bei diesem Artikel fehlt, ist, dass die taz über Werbung dazu beiträgt, Fliegen als etwas Normales darzustellen. Aber wahrscheinlich finde nur ich den Werbe-Aspekt so wichtig, weil die Entscheidung fliegen ok/schändlich der Entscheidung Werbung ja/nein vorgelagert ist und wenn man das Fliegen prinzipiell ok findet, dann findet man auch die Werbung dafür ok.

Wir sind jetzt übrigens bei 60/100 Anteilen für die taz-Genossenschaft, die diese bekommt, wenn die taz auf das Anbieten von Flugreisen verzichtet. Falls noch jemand Geld unter dem Teppich zu liegen hat.

https://taz.de/Archiv-Suche/!6028004/

Das verflixte Fliegen

Am 14. 9. stimmen die taz-Ge­nos­s*in­nen darüber ab, ob ihre Zeitung manche Fernreisen künftig nicht mehr anbieten soll. Es bleibt eine Grundsatzfrage zwischen Klima, Klasse und Eigenverantwortung

69/ „Die hier gezeigte Unbekümmertheit stimmt mich als Leser sehr traurig.“

Ja, mich auch. Deshalb hab ich das angefangen. Danke, lieber Herr Mayer.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

70/ So fertig. Es gab ein bisschen Diskussion darum, ob #fliegenTötet. Ich argumentiere ja immer mit Parncutt (2019), der die 1000-Tonnen-Regel aufgestellt hat: 1000 Tonnen verbrannter Kohlenstoff entsprechen einem zukünftigen Klimatoten. Damit kann man schnell ausrechnen, dass man nicht mehr fliegen sollte, wenn man keine Menschen auf dem Gewissen haben will. Nun kamen in den Diskussionen diverse Einwände dagegen. 1) Ad hominem gegen Parncutt 2) Zahlen in Größenordnungen falsch 3) Wir können uns anpassen.

In diesem Blog-Post zeige ich, dass die Größenordnung genau der einer Vergleichsberechnung entspricht zzgl. Tote aus anderen Gründen und ich zeige auch, dass das mit der Anpassung wohl nicht so richtig toll werden wird.

https://hot-climate-topics.net/2024/08/17/abschatzung-der-tode-die-wir-durch-unsere-treibhausgas-emissionen-verursachen/

Muss noch mal Abschätzungen aus anderen Quellen raussuchen, aber Ihr dürft schon mal gucken.

Abschätzung der Tode, die wir durch unsere Treibhausgas-Emissionen verursachen – Hot climate topics

Ich habe an verschiedenen Stellen Parncutt (2019) zitiert, der die 1000-Tonnen-Regel aufgestellt hat, wonach 1000-Tonnen verbrannter Kohlenstoff einem zukünftigen Klimatoten entsprechen. In der Diskussion um die taz-Flugreisen habe ich mit vielen Menschen gesprochen oder gemailt. Es gab zwei Einwände gegen … Weiterlesen →

Hot climate topics

71/ Schön, dass das auch allgemein wieder mehr Diskussion über das #Fliegen erzeugt hat.

Vier Ideen, wie sich das Fliegen auf politischer Ebene sozial gerecht und klimaschützend reduzieren ließe
https://www.taz.de/!6028061

Klimaschutz: Unter den Wolken

Hoch oben mit dem Flugzeug wird die Welt ganz klein. Fürs Klima ist das aber gefährlich. Vier Ideen für sozial gerechtes und klimaschützendes Fliegen.

72/ Hier das Programm des diesjährigen Genossenschaftstreffens der taz-Genossenschaft.

#tazReisen werden um 12:45 behandelt. Ich darf 3 Minuten was sagen, dann Thomas Hartmann, der Leiter der taz-Reisen, dann vielleicht Ihr.

Teilnahme ist online möglich. Jede Genoss*in hat eine Stimme.

73/ Die taz-Genossenschaft hat ja immer mit #hunniesForFuture geworben. Das habe ich jetzt schon lange nicht mehr gesehen. Ich hoffe, ich habe nichts kaputt gemacht.

Na, jedenfalls sind wir jetzt bei 61/100 Genossenschaftsanteilen, wenn die #Flugreisen und die #Werbung dafür bei den #tazReisen aufhören.

Wie heißt das denn, wenn man Hashtags übernimmt? #AdBusting ist anders, oder? Dazu muss man das Werbematerial noch verändern.

74/ Ho, ho, Ho-Chi-Min! Die #tazReisen bieten auch Reisen nach #Vietnam an. Ich dachte, immer, und so wurde es mir auch gesagt und steht in der Zeitung geschrieben, dass die Flüge individuell geplant werden, weshalb man ja rein theoretisch auch mit dem Fahrrad kommen könnte, aber bei der Kuba- und der Vietnam-Reise sind die Flüge inklusive.

https://taz.de/!v=046bef97-61fd-4136-804e-ccb61266ee5c/

Und das beste: Bei der Vietnam-Reise gibt es noch einen #Inlandsflug. Und da waren wir uns ja schon lange einig, dass die verboten werden sollten. Aber, hey, is ja #Urlaub. Zeit is knapp und die will man ja auch nicht mit den Einheimischen im Zug oder in Bussen verbringen. Und es ist ja auch #LeiderGeil.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

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Vietnam

mit Sven Hansen, taz-Asien-Redakteur

taz.de

75/ Ich werd wahnsinnig! Ich hatte mir das noch gar nicht so genau angeguckt. Da steht doch wirklich und wahrhaftig, dass die taz-Touristen sich in #Vietnam die Folgen des Klimawandels angucken. Ja, sind denn die Organisatoren komplett verrückt geworden? Lesen die ihre eigene Zeitung nicht?

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

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76/ Ja, großartiger Vorschlag: Reisen aus der Zivilgesellschaft (statt IN die Zivilgesellschaft). Wir bezahlen, damit Menschen aus Togo, Marokko, dem Senegal, Vietnam, Kuba herkommen können.

Nun ja, es gibt nur eben andere Menschen, die das auf alle Fälle zu verhindern suchen. Wahrscheinlich bekämen sie auch kein Visum. Die Togoer sollen lieber im Mittelmeer ersaufen.

Und: „Hey, kommt mal für drei Wochen her, damit wir mit Euch über Eure Migrationswünsche reden können. Dann schicken wir Euch aber wieder zurück.“, geht irgendwie auch nicht. Aber ich denke, dass es Menschen aus Togo in Europa gibt, mit denen man reden könnte, wenn das das Ziel wäre. Aber es ist wohl doch auch Tourismus.

So fahren die taz-Leser*innen Jahr für Jahr hin und schauen sich das Elend vor Ort an. Die Reise hat wohl schon mehrfach stattgefunden. Dieses Jahr ist sie aber mangels Beteiligung ausgefallen. Immerhin.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz .

77/ Hab mich mal wieder mit #CO2Kompensation beschäftigt. Unsere Freunde von der Öl-Industrie und all die Big-Player von der Liste der Bösen haben sich was ausgedacht: #Verra.

Read all about it in der Zeit:

https://www.zeit.de/2023/04/co2-zertifikate-betrug-emissionshandel-klimaschutz/komplettansicht

CO₂-Zertifikate: Der große Klimabetrug

Konzerne haben sich offenbar über Jahre hinweg mit Zertifikaten freigekauft, die deutlich weniger CO₂ einsparen als versprochen. Die Geschichte eines globalen Skandals

ZEIT ONLINE

78/ Also genau hingucken. Insbesondere bei den Sachen mit #Wald.

Hier gilt höchstwahrscheinlich, was #DAF schon länger weiß: #AllesBetrug

#sagsMitMusik #CO2Kompensation

https://www.youtube.com/watch?v=8Xya5kjPbmY

DAF - Die Lüge (Wahrheitslied)

YouTube
79/ Die Zertifikate von #Verra ziehen nicht nur kein CO2 aus der Luft, indirekt verschlimmern sie die Sache auch noch, weil die Firma dann ja mehr emittieren kann, weil ja alles kompensiert ist. =:-(

80/ Die Kompensationen, die gewöhnlich für Flüge verwendet werden (außer von der #Lufthansa selber, das ist auch Mist) sind anders. #atmosfair hat echte Reduktionsprojekte und macht auch nichts mit Wald.

Aber hier könnt Ihr mal sehen, wo ihre Projekte stattfinden.

https://www.atmosfair.de/wp-content/uploads/projektmap-1.png

Das ist alles im globalen Süden.

Und jetzt kommt der Witz: Selbst die Ökos machen weiter mit dem Kolonialismus und der Nord-Süd-Ausbeutung. Wir kaufen uns die billigen Möglichkeiten CO2 einzusparen. Und zwar im Süden. Auch bei dieser Rechnung handelt es sich um Betrug. Wir kaufen die billigen Möglichkeiten zuerst. Langfristig gesehen müssten unsere Kompensationen viel teurer sein, denn in den folgenden Jahren wird das, was wir jetzt als Kompensation kaufen, nicht mehr funktionieren, denn das haben wir dann ja schon erledigt.

Und wir kaufen dem Süden seine Möglichkeiten weg.

Wenn man überhaupt kompensieren muss, sollte man das für wirklich unvermeidbare Emissionen aufheben und dann eben hier kompensieren. Zum Beispiel durch Wiedervernässung von Mooren. Das ist teurer, aber eben besser, als dem Süden irgendwelche Gaskochstellen zu finanzieren. Ganz abgesehen davon, dass der Norden sich ohnehin verpflichtet hatte, Klimaentwicklungshilfen bereitzustellen, was er leider aber irgendwie nicht tut.

81/ Wir sind jetzt übrigens bei 65/100 Genossenschaftsanteilen. Schon mal nicht schlecht, oder?

32.500€.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz .

Community Platform

83/ Wir sind jetzt übrigens bei 68/100 Anteilen. Das sind 34.000€ für die taz-Genossenschaft. Irgendwie würde ich die 100 Anteile gern voll kriegen. So als Gastgeschenk. Bis zum 14.09. haben wir noch. Da ist das Genossenschaftstreffen, auf dem wir den Antrag gegen taz-#Flugreisen abstimmen dürfen. Schaffen wir das?

Die Anteile werden nur gezeichnet, wenn die taz aufhört, Flugreisen anzubieten und zu bewerben.

@parents4future @Berlin4Future
@S4F
@fff_tuberlin

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

84/ Auch Dein Geld kann Haltung demonstrieren! Schaffen wir 100 Anteile bis zum 14.09., wenn die #taz uns verspricht, keine #Flugreisen mehr zu organisieren und zu bewerben?

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

85/ Die Lüge vom guten, weil kompensierten, #CO2.

Die Wahrheit ist, nur CO2, das nicht anfällt, ist gutes CO2.

https://www.taz.de/!6035047

Wegen Betrugs in China: Behörde verweigert CO2-Zertifikate

Bei acht Klimaschutz-Projekten in China hat das Umweltbundesamt „Unregelmäßigkeiten“ nachgewiesen. Auch deutsche Konzerne sollen involviert sein.

86/ Wie ist das eigentlich bei den #tazReisen? Zum Beispiel nach #Vietnam? Schließt die taz da auch Versicherungen ab? Für den Fall, dass die Brücke unter einem zusammenbricht? Der Truck hier ist einfach ins Nichts gefahren.

Diese Stürme werden häufiger und stärker. Klimawandelbedingt.

https://www.tagesschau.de/multimedia/video/schnell_informiert/video-1377636.html

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

Taifun "Yagi" in Vietnam: Tote und Verletzte besonders im Nordosten

Taifun "Yagi" in Vietnam: Tote und Verletzte besonders im Nordosten

tagesschau.de

87/ So, heute ist noch ein bisschen was eingetrudelt. Wir haben jetzt 79/100 Anteilen. Zum Schluss gibt es ja immer noch ein bisschen Action? Vielleicht schaffen wir ja 50.000€. Wenn Ihr noch Leute kennt, die schon immer Genossinnen werden wollten und denken, dass man nicht zur Kunstaustellung nach Dakkar fliegen sollte, dann schickt doch einfach Folgendes weiter (oder schreibt was Eigenes, wegen SPAM-Filtern):

Liebe Klimas, Ökos, liebe taz-Genoss*innen,

Die taz veranstaltet seit Jahren Leser*innenreisen. Darunter auch Flugreisen. Diese werden in ganzseitigen Anzeigen in hoher Frequenz beworben. In diesem Jahr ist mir die Reise nach Togo, die damit beworben wurde, dass man vor Ort mit den Menschen über ihre Migrationswünsche sprechen könne, besonders unangenehm aufgefallen: Wir fliegen nach Togo, sorgen damit dafür, dass die Häuser der Menschen dort im Meer versinken, und schauen uns das dann interessiert an, damit wir verstehen, warum sie dort wegwollen? Für mich ist das an Zynismus nicht zu überbieten.

Mir hat dieser Film gereicht:
https://www.fluter.de/kuestenerosion-togo-klimawandel-film

Ich habe deshalb begonnen, Menschen zu fragen, ob sie Genossenschaftsanteile zeichnen würden, wenn die taz mit der Fliegerei und der Werbung aufhören würde. Das ist das Gegenteil vom taz-üblichen „Ich kündige mein Abo!“. Inzwischen haben wir 79 Anteile a 500€. Das sind 39.500€, die die taz bekommt, wenn sie die Reisen zu Zielen einstellt, die normalerweise per Flug erreicht werden.

Es gab ein Gespräch mit dem Organisator der Togo-Reise, das auch in der taz veröffentlicht wurde:

https://taz.de/Streitgespraech-ueber-Klimaschutz/!6024962

Weitere Diskussionsbeiträge folgten. Unter anderem von dem von mir höchstgeschätzten Bernhard Pötter. Leider lag er in seinem Beitrag völlig daneben, was ich hier in diesem Blogpost Zeile für Zeile gezeigt habe.

https://hot-climate-topics.net/2024/08/08/touristische-flugreisen-klima-moral-tod-und-die-rechthaber/

Ich habe dann einen Antrag für die Genossenschaftsversammlung am kommenden Sonnabend (14.09.) gestellt, dass die Genossenschaft sich für ein Ende der Flüge aussprechen möge. Wenn Ihr taz-Genoss*innen seid, stimmt bitte mit ab. Das geht auch online. 12:45 wird der Antrag behandelt.

Wenn Ihr die Aktion gut findet, verteilt bitte diese Mail und schreibt mir, wenn Ihr Anteile zeichnen würdet. Ich möchte 100 Anteile erreichen. Es fehlen also nur noch 21.

Vielen Dank und viele Grüße

Stefan ([email protected])

„Wir sind nicht für den Klimawandel verantwortlich“

Der steigende Meeresspiegel nimmt Lomé, der Hauptstadt Togos, etwa einen Meter Strand pro Jahr – und den Menschen die Lebensgrundlagen. Ein fluter-Film

fluter.de

88/ Boa. Ich darf drei Minuten sprechen. Ich könnte wohl 3 Stunden. Bin jetzt von 8 Minuten auf 3:30 runter.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

89/ Heute mal wieder Werbung für #Frauenpower in der taz. Man kann sich dort auch die Wüste ansehen. Dann weiß man schon, wie es auf #Sizilien in einigen Jahren sein wird.

Unglaublich wertvolles Wissen!

#Traumlandschaften oder doch eher #Albtraumlandschaften?

83/100 finden, dass die taz-Reisenden doch lieber #amBodenBleiben sollten.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

90/ #Frauen sind von der #Klimakatastrophe stärker betroffen als #Männer. Zum Beispiel, weil sie Care-Arbeit leisten und nicht fliehen. Weil sie nicht schwimmen können.

Hier eine Aktion der #LetzeGeneration zum #Frauentag.

#Feminismus

91/ Eigentlich passt auch dieser Link in die Flugreisen-Diskussion. Der Elon und der Jeff, die würden bestimmt argumentieren, dass es Weltraumtourismus unbedingt braucht.

1) Die Freiheit

2) Den #Fußabdruck hat sich nur British Petrol ausgedacht, um uns fertig zu machen.

3) Man kann unsere Erde nur wirklich lieben, wenn man sie selbst gesehen hat und davon beeindruckt ist, wie verletzlich sie ist. UND VON DEN FUCKING WALDBRÄNDEN BEI LA.

4) Gerade #Milliardäre sind wichtig und wenn man die überzeugen könnte, was für die Erde zu tun, dann wäre viel gewonnen.

https://www.tagesschau.de/multimedia/video/schnell_informiert/video-1379024.html

Das ist komplett parallel zur #Togo-Reise.

Leider musste ich die Folien gestern schon abgeben. Sie sind dann nicht mehr aktuell. 84/100 Anteile haben wir jetzt.

Sind 42.000€. Damit kann man viele Ökoseiten füllen.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

Polaris Dawn: Erster privater Weltraumkurzausstieg

Polaris Dawn: Erster privater Weltraumkurzausstieg

tagesschau.de

92/ Mich macht das fertig! Das ist in der taz von morgen. In der taz, die an dem Tag erscheint, an dem es um den Antrag auf dem Genossenschaftstreffen geht, der die Normalisierung von Flugreisen durch Werbung in der taz behandelt.

Merken die's nicht selber oder ist das bewusst der maximale Stinkefinger gegen mich?

Mit taz-Reisen der Sonne hinterher! Echt jetzt? Ich denke, die sind ganz wichtig für den Austausch und die Zivilgesellschaft und so. Geworben wird aber mit touristischen Motiven und diese werden normalisiert.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

93/ Ich habe Angst. Angst davor, dass meine lieben links-grün versifften Genossen für #Flugreisen stimmen. Weil sie es auch tun, weil sie es lieben, weil #LeiderGeil und wer will schon im Winter in der grauen Bude hocken. Dann lieber verzweifelte Frauen in #Marokko gucken oder mit Klimaschützern in #Vietnam reden, die gerade so den schlimmsten Taifun ever überlebt haben.

94/ \o/ Wir haben gewonnen! Ich hatte echt keine Ahnung, was passieren würde. Als ich heute Morgen in den Saal kam, dachte ich: „Ok, das ist gelaufen keine Chance!“ Ich war der Jüngste. Alle über 60.

Das Ergebnis war dann: 54,41% für ein Ende der touristischen #Flugreisen, 37,40% dagegen. 8,19% Enthaltung. Bei 623 Stimmen.

Ich bin sehr erleichtert, dass über 50% für ein Ende der Flugreisen und Werbung gestimmt haben. Ein Genosse hat mich hinterher gefragt, ob ich zufrieden wäre. Ja, irgendwie schon, aber es müssten eigentlich 70 bis 80% sein.

Im Dreiminutenstreß hatte ich glatt den wichtigsten Punkt vergessen: Die Normalisierung des Fliegens durch permanente Werbung. Ganzseitige Anzeigen.

Zum Glück was Hermann Ott von den #lawyersForFuture und den @S4F_BeBb da und hat noch eine gute Rede gehalten, in der die Werbung noch mal thematisiert wurde.

Er hat das bestimmt über die 50% gehievt.

Und jemand (TM), den ich beim Ost-#tazlab im April kennengelernt habe und der hier auch mitliest, hat auch was gesagt. So entstehen mit der Zeit Netzwerke und die können dann auch was bewirken.

Ich danke Euch allen herzlichst!

Zur Info: Das war erst ein Stimmungsbild. Ich hab mich mit den Geno-Leuten unterhalten. Sie meinten, dass diese Stimmungsbilder durchaus ernst genommen werden würden. Aber wir müssen erst den endgültigen Beschluss und dessen Veröffentlichung abwarten.

Ich sage dann Bescheid, wenn Ihr die Anteile kaufen könnt/sollt/müsst. =:-)

Jetzt erst mal feiern. Ein bisschen.

#tazStolz #Zugstolz

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe

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95/ OK. Das war nicht Absicht, aber lustig finde ich es doch, dass Thomas Hartmann die ganze Zeit mit der eigenen Werbung vorn am Pult gesprochen hat: „Mit #tazReisen der Sonne hinterher.“ Ich hatte die für meinen Vortrag vorn am Pult angebracht und wollte eigentlich noch was dazu sagen.

Diese Werbung normalisiert das Fliegen und zeigt eben auch, dass die #tazReisen explizit diese Bedürfnisse adressieren und auch wecken, verstärken und normalisieren. Es geht darum um Bedürfnisse, die normaler Tourismus abdecken will und eben nicht um Bildung und Stärkung der Zivilgesellschaft am Reiseziel.

Das ist #SpaßMitBildern vom Feinsten und ich bin diesmal nur indirekt daran beteiligt.

Ich würde dem taz-Fotografen ordentlich Geld dafür bezahlen, wenn er ein schönes Bild von Herrn Hartmann mit der Werbung von heute für mich hätte. Das hier ist nur aus der Online-Variante.

96/ @peer hat ja überall Sabotage gewittert. Beim Genossenschaftsanschreiben ging erst der Link auf das Interview nicht und dann dies und das.

Heute wollte noch jemand plötzlich eine Abstimmung darüber machen, ob es überhaupt ein Stimmungsbild geben sollte. Das finde ich extrem schräg, weil das Stimmungsbild ja schon in der Tagesordnung war und überall mehrfach und immer wieder so angekündigt wurde.

Die zusätzliche Vorabstimmung war auch nicht programmiert, sie musste on the spot noch eingefügt werden.

Aber auch diesen Versuch, das Ganze noch abzuwenden, wenn es denn einer war, haben wir überstanden.

#tazReisen #TazGeno #tazGenossenschaft

97/ Das waren meine drei Foilien.

Auf der letzten Seite gab es an zwei Stellen Gelächter im Saal: bei der kokainfinanzierten Drogenhilfe und bei der #BILD-Zeitungsüberschrift für heute bei negativer Abstimmung: „taz-Genossinnen stimmen ab: Urlaubsflüge nach #Bali sind ok“

#LetzteGeneration

98/ Die Antwort von Thomas Hartmann zeichnete sich durch absolute Humorlosigkeit aus und es wurde auch klar, dass er von der ganzen Klimaproblematik und auch von deren Darstellung in der Presse nicht wirklich was versteht. Seine erste Aussage war: Wir bieten keine Flüge nach Bali an.

Ja, klar, bietet die taz keine Flüge nach Bali an. Das weiß ich sehr wohl. Ich habe mir das alles genau angesehen. Das ist Folie 8 von 3. Da stehen alle sieben beworbenen Flugreisen drauf. Sieben von fünf übrigens. Hartmann schrieb und sprach wiederholt von fünf reisen, geplant waren aber sieben.

99/ Die konkreten Flugziele der #tazReisen sind der BILD-Zeitung aber total wumpe, denn auch die Aktivist*innen der #LetzteGeneration waren nie in #Bali, sondern in Thailand. Die Bild-Zeitung erfindet also ab und zu mal Sachen. Manchmal liegen sie sogar knapp neben der Wahrheit.

https://taz.de/Bali-Debatte-um-die-Letzte-Generation/!5909597/

„Bali“-Debatte um die Letzte Generation: Rückflug wird „letzter des Lebens“

Zwei Kli­ma­ak­ti­vis­t*in­nen sollen mit dem Flugzeug nach Bali gereist sein. Hier antworten die beiden auf die Kritik während ihrer Reise in Thailand.

100/ 100!??? Das ist ein langer Thread. Ging ja auch schon im April los …

Eine Bekannte von mir hat das Event mit dem Handy aufgenommen. Ich habe mir die drei Minuten von Thomas Hartmann noch mal angeguckt. Die Argumentation ist politisch unterirdisch und ich hätte nicht geglaubt, dass so etwas als Statement in einer öffentlichen Diskussion von einem ehemaligen taz-Redakteur mal vorgelesen wird:

„Ich halte den Ansatz von Stefan Müller aber auch für falsch, er wird der Komplexität der Problematik
nicht gerecht, er dient vor allem der eigenen Bestätigung, dass
man etwas macht und auf der richtigen Seite steht.“

Diesen Move kenne ich. Er richtet sich gegen links-grün-versiffte Gutmenschen und kommt normalerweise von der BILD, der Welt oder der Jungen Freiheit. Es ist ein ad hominem-Argument und als solches in rationalen Argumentationen unzulässig und eines ehemaligen taz-Chefredakteuers unwürdig.

„Es fehlt die Reflexion, welche Flüge sind erforderlich.“

Ach, lieber Herr Hartmann, genau diese Reflexion hatte ich geliefert. Togo, zynisch und nicht erforderlich. Dakar für die Kunstausstellung und ein neues Kleid?

Und die Reflexion hatte ich geliefert. Die Abschätzungen der verursachten Tode durch CO2-Ausstoß liegen auf dem Tisch. Sie müssen also zeigen, dass die #tazReisen genauso viele Leben retten. Den Nachweis sind sie schuldig geblieben.

„Nicht Verbote werden das Verhalten ändern, sondern ein verantwortlicher Umgang mit dem ökologischen
Fußabdruck. Da ist sicherlich noch Sensibilisierungsarbeit angetan.“

Das kommt aus der taz? Nach fünf Jahren #FridaysforFuture, #ScientistForFuture, #ExtinctionRebellion, #ScientistRebellion?

Natürlich sind individuelle Verhaltensänderungen wichtig und der individuelle Fußabdruck kann Einzelpersonen einen Eindruck vermitteln, wo sie gerade stehen. Aber letztendlich wird dieser von Ölfirmen dazu benutzt, von strukturellen Problemen abzulenken. (Diese Nutzung geht auf British Petrol zurück.) Und genau das wird jetzt von einem tazler vertreten? Mir zeigt das, dass Herr Hartmann ganz, ganz weit entfernt von Klimagerechtigkeitsfragen ist. Aber das muss wohl so sein, wenn man Flugreisen organisiert.

Es zeigt auch, dass Herr Hartmann nicht gut vorbereitet war, denn den Fußabdruck hatte ich im taz-Gespräch angesprochen.

https://taz.de/Streitgespraech-ueber-Klimaschutz/!6024962/

Streitgespräch über Klimaschutz: Soll die taz noch abheben?

Die taz berichtet scharf über die Klimakrise und bietet gleichzeitig Flugreisen an. Ein Streitgespräch zwischen Stefan Müller und Christian Jakob.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

101/ Und noch eins, Herr Hartmann. Die Reflexion ist da. Seit 2019 beschäftige ich mich intensivst mit dem Fliegen. Als Teil der akademischen Selbstverwaltung. Ich bin Teil der entsprechenden Arbeitsgruppen der Humboldt-Universität. Hier ist Folie 7 von 3. Ich hätte sie gern besprochen. Das wäre aber die Acht-Minuten-Version des Vortrags gewesen.

Und raten Sie mal, wie das in der Wissenschaft mit der Reduktion der Flugreisen funktionieren wird. Ja, mit Erhöhung der Kosten, mit Kontingentierungen, letztendlich mit Verboten. Die Infrastruktur dafür wurde in diesem Jahr an der HU mit der Einführung eines Reisemoduls in SAP geschaffen.

Mein Job ist es also quasi hauptamtlich, Flugreisen zu unterbinden, während Sie dafür Werbung machen. Mit Flügen in die Sonne!

#tazReisen #TazGeno #tazGenossenschaft

Hans Albers - Flieger grüss mir die Sonne ( 1932 )

YouTube
Extrabreit Flieger, Grüß mir die Sonne

YouTube

104/ Und auch #ReinhardMey wollte in die Sonne. Ein gruseliges Lied aus heutiger Sicht. Über Freiheit und Benzin in Pfützen.

https://www.youtube.com/watch?v=fZMFF8QH3ew

Reinhard Mey - Über den Wolken

YouTube

105/ Selbst Pilot*innen merken manchmal, dass das nicht mehr geht, was sie tun. Auch wenn das Fliegen ihr Traum war und sie alles dafür gegeben haben. So ist zum Beispiel ein Pilot ausgestiegen und hat dann bei #ExtictionRebellion mitgemacht.

https://www.dw.com/en/todd-smith-emissions-aviation-pilot-safe-landing-extinction-rebellion-climate-activist/a-61953106

Die Änderung für #tazReisen wäre nicht so groß. Es müssen ja nur die #Flugreisen wegfallen.

Also wieder mal Vietnam auf dem Landweg anbieten. Wenn ich dann in Rente sein werde, komme ich auch mit. Oder als Reise für junge Leute. Die will die taz doch ohnehin erreichen.

Meet the pilot who quit flying for the climate

After struggling for years to finance his training, Todd Smith quit his dream job as a commercial pilot. He spoke with DW about what spurred him to action and why he won't fly again until the industry cleans up its act.

Deutsche Welle

106/ Das stand am Montag in der taz zu #tazReisen.

„Das Ergebnis soll in künftige Überlegungen zum Thema einfließen.“

Was das bedeutet, ist mir nicht so ganz klar. Ich habe an die Genossenschaft geschrieben, aber noch keine Antwort.

107/ Und diesen Bericht gibt es zwar online, aber er ist nicht im Archiv zu finden.

@peer, was sagen wir dazu?

https://taz.de/!vn6035076/

Genoss:innen tagen zur Lage der taz: Auch die anderen im Blick haben

Stabile Zahlen, schwierige Flugreisen und eine neue Aufsichtsrätin – Eindrücke von der Versammlung der taz Genoss:innen 2024.

taz

108/ Ach soll mir keiner sagen, dass man irgendwohin fliegen müsse. Hier dieser Mensch war in allen Ländern der Welt, ohne zu fliegen. Hat halt ein bisschen länger gedauert.

https://www.youtube.com/watch?v=cTcfI8uz_TM

Film kommt wohl demnächst ins Kino.

#amBodenBleiben #stayGrounded

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

Thor Pedersen’s 10-Year Journey Visiting All 203 Countries in the World Without Flying | Trailer

YouTube

109/ Da wurde mir doch jetzt in der Tat #Xenophobie (Angst vor Ausländer*innen oder Ausländerfeindlichkeit) vorgeworfen. Weil diese müssten ja fliegen, wenn sie ihre Familien besuchen würden. Und wenn man gegen das Fliegen wäre, wäre man ja somit auch gegen Ausländer. Dazu noch mangelnder Wille zu internationaler Kooperation und viele andere absurde Dinge.

In diesem Zusammenhang habe ich mal nachgeguckt, wen ich ab 2003 so alles als Mitarbeiter*innen beschäftigt habe.

Weil es so schön ist, möchte ich das mit Euch teilen. Aus diesen Ländern kommen meine Mitarbeiter*innen.

Deutschland 3* + 5
Frankreich 2*
Großbritannien
Österreich
Dänemark
Russland
Iran
China 2*
Korea
Peru
Brasilien

3+5 Deutsche, 12 Nicht-Deutsche

https://hpsg.hu-berlin.de/Projects/

Eigentlich waren es nur drei Deutsche, denn die fünf waren von einem großen Verlagsaufbau-Projekt, hatten also mit meiner inhaltlichen Arbeit nur indirekt zu tun.

Also drei zu zwölf. Nicht schlecht, oder?

Frauen-Männer-Anteil ist auch fast ausgeglichen: 10:11.

#amBodenBleiben #stayGrounded

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

Projects of the German Grammar group at the HU Berlin

Projects of the German Grammar group at the FU Berlin.

110/ Guckt mal: #DenHaag verbietet Werbung für fossile Brennstoffe. Also auch #Flugreisen und #Kreuzschifffahrten.

https://squirrel-news.net/de/news/erste-stadt-weltweit-den-haag-verbietet-werbung-fuer-fossile-brennstoffe/

Und Antonio Guterres hat ein #Werbeverbot schon im Juni gefordert.

Hätte ich das nur bei der Genossenschaftsversammlung schon gewusst.

#amBodenBleiben #stayGrounded

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

Erste Stadt weltweit: Den Haag verbietet Werbung für fossile Brennstoffe - Squirrel News

Als weltweit erste Stadt hat Den Haag ein Werbeverbot für Kohle-, Öl- und Gas-Produkte im öffentlichen Raum verhängt. Sie folgt damit dem Aufruf von UN-Generalsekretär Guterres, der ein globales Werbeverbot für fossile Brennstoffe gefordert hat.

Squirrel News

111/ Thomas Hartmann, der Organisator der #tazReisen hat mich auf der Genossenschaftsebene ja persönlich angegriffen und gemeint, dass ich ja nur mein Ego streicheln wolle und sagen können wolle, ich habe auf der richtigen Seite gestanden.

Thomas Hartmann war der erste Chefredakteur der taz, damals als linke radikale Tageszeitung gegründet. Ich habe ihm geantwortet. Auf einer persönlichen Ebene und dargelegt, dass seine ganze Argumentation neoliberal ist.

Bitte schön:

https://hot-climate-topics.net/2024/09/23/taz-reisen-auf-dem-persoenlichen-level/

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

taz-Reisen auf dem persönlichen Level – Hot climate topics

Lieber Herr Hartmann, Vor nun fünf Monaten, Mitte April 2024, habe ich auf Mastodon einen Thread begonnen und der taz einen Brief geschrieben. Die ganzseitige Werbung für Flugreisen, mehrmals in der Woche, konnte ich einfach nicht mehr ertragen. Der Gipfel … Weiterlesen →

Hot climate topics

112/ Guckt mal. Einmal einen Screenshot von allen 2024 angebotenen Auslandsreisen.

Ich wette mal, dass sogar nach Warschau Menschen fliegen, obwohl man das locker mit dem Zug machen kann. Sogar 1. Klasse, weil das in Polen total billig ist.

Ich bin ganz stolz, dass ich dieses Bild mit 3612 Pixeln Höhe hinbekommen habe. Ratet mal wie. =:-)

@stefanmuelller

Dieser Artikel aus der Le Monde diplomatique zum Thema Werbeindustrie und Klimaschutz sollte auch mehr Verbreitung finden.

„Und das Marktforschungsunternehmen Kantar hat errechnet, dass die Autoindustrie 2019 in Frankreich allein für die SUV-Werbung 1,8 Milliarden Euro ausgegeben hat.“

Ich glaube die LMD wird im deutschsprachigen Raum über die taz vertrieben.

https://monde-diplomatique.de/artikel/!5798352

Weiterkonsumieren!

In Frankreich hat die Werbeindustrie ein progressives Klimaschutzgesetz verhindert

@c_ozwei

Ja, stimmt! Krieg ich immer mit. Danke! Hatte ich noch nicht gelesen. Danke!

Ich glaube, dass das bei #tazReisen und bei den taz-Genoss*innen nicht so ganz klar ist. Leider habe ich bei der Diskussion da falsch reagiert auf den Punkt: Sind ja nur wenige Reisen (abgesehen davon, dass das nicht stimmte). Es würde schon eine Reise reichen, die permanent beworben würde.

@stefanmuelller

Auf so einen dämlichen Anwurf sollte man gar nicht erst eingehen.

@stefanmuelller

Das hat vermutlich nur organisatorische Gründe wegen der Trennung zwischen Genossenschaft und Zeitung.

Die Genossenschafts-Artikel erscheinen wohl auch nicht auf den Autoren Seiten:
also dieser Artikel nicht auf der Seite von Jann-Luca Künßberg https://taz.de/Jann-Luca-Kuenssberg/!a38639/

Auch nicht der Bericht aus dem Vorjahr: https://taz.de/Ergebnisse-der-Genoversammlung-2023/!vn5958048/

Artikel von Jann-Luca Künßberg - taz.de

Über fast alles schreibender taz lab-(Mit)macher und -Moderator

@stefanmuelller Hat jeder nur eine Stimme, egal wieviele taz-Anteile man hält?

@discobiker

Das ist in Genossenschaften so üblich, soweit ich weiß. Es ist eben ein ganz anderer Gedanke als eine AG.
@stefanmuelller

@CGdoppelpunkt Danke, ich war zu faul, nachzusehen.

@CGdoppelpunkt @discobiker @lappenjammer @stefanmuelller

https://dejure.org/gesetze/GenG/43.html sagt:
"Die Satzung kann die Gewährung von Mehrstimmrechten vorsehen."

§ 43 GenG - Generalversammlung; Stimmrecht der Mitglieder - dejure.org

Genossenschaftsgesetz §43 - (1) Die Mitglieder üben ihre Rechte in den Angelegenheiten der Genossenschaft in der Generalversammlung aus, soweit das Gesetz...

dejure.org
@discobiker Ja, genau. Und sie sind nicht übertragbar. 54,4% (339 Personen) der abstimmenden taz-Genossinnen waren für ein Ende der Flugreisen, 37,4% waren für das Weiterführen (233 Personen) und 8,2% haben sich enthalten (51 Personen).

@stefanmuelller

So wird das nix mit den Anteilen.

@stefanmuelller
Das moderne Nein.

Pädagog:innen verwenden zum Schülerfeedback die Formulierung "ich nehm das mal als Anregung mit".

@stefanmuelller

Die TAZ sollte sich eigene Eisenbahnwagons bauen lassen, mit bequemer Ausstattung für Fernreisen, die dann wie früher Kurswagen in ferne Länder bugsiert werden können.

@stefanmuelller

Ein Zeitdokument. und als solches zu betrachen.

Wie sähe der Text zu dem Thema (es ist ja nicht primär Benzin und Fliegen, sondern Freiheit) aus, wenn Reinhard Mey ihn heute schreiben würde? Spannende Frage, denn Reinhard Mey ist mit seinen Liedern eigentlich immer auf der Höhe der Zeit und durchaus kritisch.

https://www.youtube.com/watch?v=VX-LBqr3YjQ

Reinhard Mey -- Das Narrenschiff (live)

YouTube

@_RyekDarkener_

Schon 14 Jahre alt. Inzwischen ist es noch närrischer geworden.

@stefanmuelller Super. Vor allem der Hinweis, dass ALLE Institutionen ihren CO2-Ausstoß auf Null bringen müssen, und zwar am besten heute noch, auch wenn das schwierig ist. Im Grunde muss der CO-Ausstoß ja in den negativen Bereich.
@ubx Genau! Und das ist das Problem an Kompensationen. Die nützen nichts, wenn es nicht gelingt, den Kohlenstoff wieder unter die Erde zu bringen. Und zwar dauerhaft.

@stefanmuelller

Nicht gut vorbereitet.
Oder schlichtweg unehrlich.

@stefanmuelller Unglücklicherweise ist "der Komplexität der Problematik nicht gerecht werden", meiner Erfahrung nach, in Klimafragen eine verbreitete Verschleierungstaktik. Gerade im Umgang mit KlimaaktivistInnen habe ich diese und ähnliche Erzählungen viel zu oft gehört, wenn es darum ging das Konsumverhalten nicht hinterfragen zu müssen. Nicht wenige jetten jährlich zweimal um die Erde und glauben mit der Teilnahme an Demos "kompensieren" zu können. Erinnert an "Thoughts and Prayers".

@Penumbra @stefanmuelller
Das "Argument" ist auch richtig bösartig, weil es entweder verletzen soll (vorsätzliche Diffamierung als unwissend) oder vorurteilsbeladen ist ("diese schlichten, weltfremden Ökos").

Klimaaktive haben sich in die komplexe Materie #Klimakrise und ihre mögl. Lösungen oft mit viel Aufwand eingearbeitet bzw. es gibt genug Literatur, welche die Lösungen unabhängig von den diskutierenden Personen beschreibt (ein ad hominem ist hier richtig armselig).

@stekopf @stefanmuelller Hab nicht gesagt alle sind so. Hatte viele gute Gespräche, aber eben auch viele mit Leuten, die sich kategorisch jeder kritischen Reflexion ihres Verhaltens zu entziehen versuchten.

Das ist natürlich kein auf diese Gruppen beschränktes Phänomen, viele Menschen immunisieren sich gegen Kritik, in dem sie selbst freundliche Hinweise auf Fehlschlüsse als persönliche Angriffe auffassen. Das trifft auch auf mich zu und ich gebe mir Mühe dieses Verhalten abzulegen.

@Penumbra
Ja, es ist immer schwierig, ohne gemeinsame Basis oder soziale Bindung ("ich sehe mich in dir") Kritik erfolgreich anzubringen bzw. anzunehmen.
In einer fachlichen Diskussion - wie oben - kann das aber auch nicht der Anspruch sein. Da muß Respekt und Wertschätzung ggb. sein und auf der Sachebene diskutiert werden.
@stefanmuelller

@stefanmuelller Ist es wirklich ein ad hominem-Argument, wenn er sagt, es geht Dir darum auf der richtigen Seite zum stehen? Dabei geht es immer noch um die Sache. Ist etwa so legitim wie ihm vorzuwerfen, dass er die Reisen nur organisiert, weil er persönlich sehr gerne verreist (was ich übrigens unterstellen, er aber nicht zugeben würde).

Die Frage ob solche Reisen/Flüge erforderlich oder notwendig sind, beatwortet im übrigen schon die Tatsache, das man dafür Werbung schaltet.

Glückwunsch zum Teilerfolg!

@chrisss Ja. Guck mal hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_hominem

Mein Beispiel kommt sogar vor:

- Der Gegner behauptet, dass p.
- Der Gegner ist inkonsequent/dumm/unfähig/unwahrhaftig/selbstsüchtig/männlich/weiblich.
Daher: p ist abzulehnen.

So als „selbstsüchtig“ so zu sagen. Also weil ich angeblich ich-bezogen handle, wäre mein Argument deshalb inhaltlich falsch.

Argumentum ad hominem – Wikipedia

@stefanmuelller

Was für eine Fleißarbeit! Danke!

"Ich halte den Ansatz von Stefan Müller aber auch für falsch, er wird der Komplexität der Problematik
nicht gerecht, er dient (..)."

Die Komplexität ist sicher größer, als Hartmann denkt - und wohl auch größer, als ich sie bisher sehe.

Weil ich das Thema Fliegen schon jahrelang als vernachlässigten Teil der Klimakomplexes beobachte, schreibe ich hin und wieder etwas dazu, zuletzt dies:
https://climatejustice.social/@NichtVielZuSagen/113029879896743226
(heute ergänzt im Kommentar)

Georg Nowak (@[email protected])

Wahre Worte sind zeitlos Deshalb hier - verspätet gelesen - ein Leserbrief, der die Diskussion über das Fliegen kommentiert: "Die Auffassung, dass Gerechtigkeit bedeutet, dass jedem ein Kontingent an der Beteiligung der Klimabelastung zugeschlagen wird, kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt kein Recht auf Klimabelastung, schon gar nicht aus sozialen Gründen und für einen Urlaub." (geschrieben von Rudolf Fissner unter https://taz.de/Klimaschutz/!6028061/ , abgedruckt in der wochentaz vom 24.8. bis 30.8.2024) Ergänzungen fast überflüssig. Nur soviel: Es geht NUR um das KLIMASCHÄDLICHE Fliegen, das mit dem Ausstoß von CO2 und/oder Wasserdampf verbunden ist, und nicht um batteriegetriebene Zeppeline oder Segelflugzeuge. Aber das sollte doch schon klar sein, oder? https://www.srf.ch/news/ihre-fragen-zum-flugverkehr-was-waere-wenn-ab-morgen-niemand-mehr-fliegen-wuerde https://taz.de/Streitgespraech-ueber-Klimaschutz/!6024962/ https://climatejustice.social/@NichtVielZuSagen/112008210008984318 #Fliegen #Flugzeuge #Klima #CO2 #Kontingente #Flugscham

Climate Justice Social

@stefanmuelller

Anders:

Du hast deinen Vortrag mit dem Vorlesen deines letzten Satzes aus der Folie (siehe 97/) beendet:
"taz-Genossinen stimmen ab: "URLAUBsflüge nach bali sind OK."

Und genau den hat Hartmann gleich zu Beginn sinngemäß aufgegriffen:
""URLAUBSreisen nach bali sind OK" darüber sollen Sie nicht abstimmen. Nein!

(Hervorhebungen von mir. Zitate aus Gedächtnis und Notizen.)

Dann gab es einen Zwischenruf, vermutlich von Dir, den ich aber akustistisch nicht verstanden habe. (In dem Zusammenhang fällt mir noch ein, dass dein Mikro die ganze Zeit über deutlich leiser als alle anderen eingestellt war. Stichwort: "Sabotage". Man hat es dann bei Hartmann nicht sofort lauter gemacht, damit die Benachteiligung nicht zu auffällig wird, könnte man argwöhnen. Das nur der Vollständigkeit halber. Persönlich glaube ich dabei erstmal nicht an Absicht.)

Und auch im Chat gab es öfter den Einwand, dass BILDUNGsreisen keine URLAUBsreisen sind.

Solche Einwände, analog auch für "touristische Reisen", und dadurch verlorene Stimmen hätte man sich meiner Meinung nach komplett sparen können.

Trotzdem finde ich, dass du das sehr gut gemacht hast!

@stefanmuelller

Nee, Sabotage trifft es nicht.

Erst dachte ich kurz, das mit den taz-FlugReisen ist nur ein "Unfall" im Sinne eines versehentlichen Überbleibsels aus alten, vergangenen Zeiten. Dass nur jemand vergessen hat, alte Routinen umzustellen.

Die taz-Reisen sind das Baby von taz-Urgestein Thomas Hartmann (1. taz-Chefredakteur) und vermutlich ein wichtiger Teil seines Lebenswerks/Lebensinhalts und nicht nur von ihm. Aber den gesamten Rest der taz hätte ich eigentlich auf deiner Seite bzw. pro für dein Anliegen vermutet. Und das Vehikel mit der extern initiierten Abstimmung als willkommene Gelegenheit, die taz-Flugreisen abzuschaffen, ohne sich taz-intern auf die Füße zu treten.

Aber das ganze Drumherum um die Behandlung deines Anliegens, das sich nach außen bzw. mir vermittelt hat, spricht eigentlich dagegen.

Z.B., dass man dir vermittelt hat, du hättest nur 3 min Redezeit. Der Redner, der gegen die Einstellung der Print-Ausgabe war, hat ca. 12 1/2 Minuten gesprochen. Nach den ersten 11 Minuten wurde er angezählt. Nach einer weiteren Minute wurde er gefragt, ob es einen letzten Satz gibt, den er sagen möchte. Dann kamen nochmal 30 Sekunden.

Nicht, dass viel mehr als 3 min Redezeit gleichbedeutend mit mehr Stimmen gewesen wären, aber so restriktive Vorgaben, ein so restriktives "Coaching" würde ich bei Sympathie für die Sache nicht erwarten.

Abgesehen davon war das "Gestammel" von Hermann-Josef Tenhagen zum Antrag einer Satzungsänderung auch merkwürdig: Dass eine Satzungsänderung unzulässig wäre, die ins operative Geschäft eingreift, ist klar. Muss man dann so formulieren, dass dies nicht der Fall ist.
Wenn die beantragte Satzungsänderung aber nicht ins operative Geschäft eingreift, gibt es keinen Grund, über den Antrag nicht auch abzustimmen.

Dass man für eine Satzungsänderung ein größeres Quorum herstellen müsste, ist Quatsch. In § 16 Genossenschaftsgesetz sowie in der taz-Satzung ist geregelt, dass 3/4 der abgegebenen Stimmen ausreichend sind. Die Beschlussfähigkeit hatte er am Beginn der Versammlung festgestellt.

Auf die schnelle eine Satzungsänderung der taz aus dem Jahr 2021, an der auch Teenhagen teilnahm, und die auch nur mit 322 Ja-Stimmen angenommen wurde.

(Dass die notwendige 3/4-Mehrheit eher nicht zusammengekommen wäre, steht auf einem anderen Blatt und kann man schlecht vorher wissen, insbesondere ohne Kenntnis des konkreten Antrages.)

Wenn das Ziel auch mit der knappen Mehrheit umgesetzt werden würde, um so besser. Ich glaube es aber erst, wenn es tatsächlich passiert.

@stefanmuelller @S4F_BeBb
Großartige Arbeit - bin stolz auf dich und werde mein Verprechen erfüllen und dann taz Genossin werden, wenn es offiziell bestätigt ist.
Danke Stefan für deinen Einsatz 🙏🏼
@stefanmuelller @S4F_BeBb Gratuliere! Ganz toller Erfolg und hoffentlich ein Vorbild für weitere Zeitungen.

@c_ozwei

Bin gespannt, ob das überhaupt irgendwer irgendwo wahrnimmt. Und wie man das für andere Zeitungen wiederholen kann, ist unklar. Bei der taz gab es ja bei der Genossenschaft mehrere Ansatzpunkte.

Was als nächstes? Die Zeit?

@stefanmuelller Die Zeit wird ein harter Knochen. Aber immerhin kann man denen sagen: Schaut, die Taz macht es ja jetzt auch nicht mehr…
@stefanmuelller @S4F_BeBb Soso, Stimmungsbilder der Anteilseigner werden durchaus ernst genommen. Das ist schon Postkapitalismus 😂

@stayinbed

Ich hatte da relativ früh nachgefragt. Das ist sozusagen ein Übernahmeschutz. Sonst könnte jemand Böses mit viel Geld kommen und Unfug machen. Finde ich schon sinnvoll.

@stefanmuelller @S4F_BeBb Ist das Stimmungsbild verbindlich? Werden Flugreisen definitiv eingestellt? Ab wann? Danke für das Engagement und Glückwunsch!

@cargobikes4all @S4F_BeBb

Nein, isses leider nicht. Es ist erst mal ein Stimmungsbild. Diese Konstruktion ist wohl so gedacht, dass nicht einfach irgendwer mit viel Geld 1000 Anteile kaufen kann und dann den Laden übernehmen. Aber ich habe vorher noch mal gefragt. Weil ich wissen wollte, ob mein Antrag, wenn er nicht durchkommt, dann trotzdem umgesetzt werden könnte.

Mir wurde gesagt, dass die taz diese Stimmungsbilder sehr ernst nimmt.

Also: Wahrscheinlichkeit der Umsetzung sehr hoch. Die Wirtschafts- und Klimaredaktion will das ja auch. Sonst hätte es das in der taz veröffentlichte Gespräch mit mir ja nicht gegeben.

@stefanmuelller @cargobikes4all @S4F_BeBb

Danke für ein weiteres anschaulisches Beispiel, dass gesetzliche und sonstige rechtlichen Regelungen komplett überbewertet werden.

Eine Besonderheit bei Genossenschaften ist die, dass gesetzlich das sogenannte Kopfstimmrecht vorgesehen ist (sofern die Satzung keine andere Regelung enthält): pro Mitglied 1 Stimme, egal wieviele Anteile.

In der taz-Satzung wird davon aber nicht abgewichen. Also bleibt es dabei pro Mitglied 1 Stimme, egal wieviele Anteile.

Dann gäbe es gesetzlich noch die Möglichkeit, sich vertreten zu lassen. Aber ein Bevollmächtigter darf nicht mehr als 2 Mitglieder vertreten. Es ginge also nicht, die Stimmen von möglichst vielen Strohleuten (formalen Mitgliedern) in der eigenen Person zu bündeln. Viele von den Strohleuten müssten auch selbst abstimmen.

Die taz-Satzung setzt da noch einen drauf und untersagt die Vertretung gleich komplett.
Also bei der taz pro Mitglied nur 1 Stimme, die man persönlich ausüben muss.

Und in der taz-Satzung sind die Anteile pro Mitgleid auf 200 begrenzt.

Und dann gibt es noch das interessante Konstrukt des Widerspruchs der Versammlung der Mitarbeitenden in § 14 Nr. 7 der Satzung, der wiederum nur durch einstimmigen Beschluss der Generalversammlung zurückgewiesen werden könnte, an der aber doch wohl auch Mitarbeiter als Mitglieder teilnehmen würden...
https://download.taz.de/satzung_genossenschaft_2024.pdf