Ob mit #Millionenvermögen oder Gehalt am #Existenzminimum, die meisten Menschen in Deutschland begreifen sich als Teil der #Mitte. Dabei sind die Startbedingungen noch immer nicht gleich. Trotz gesellschaftlichen Wandels bestimmt die Herkunft nach wie vor die Aufstiegschancen und Klassenunterschiede erweisen sich über Generationen hinweg als erstaunlich stabil. Dies betrifft insbesondere die Verteilung von #Vermögen, während sich das Ringen um Status und Anerkennung in den weitaus subtileren Formen kultureller Distinktion äußert.
Im von Geraldine de Bastion moderierten Gespräch diskutieren der Philosoph und die Journalistin, wie sich heute noch über Klasse sprechen lässt. Über harte Lebensrealitäten, die feinen Unterschiede und welche Schlussfolgerungen wir als Gesellschaft daraus ziehen können. Halten wir an der Hoffnung auf Veränderung fest oder haben wir uns schon längst mit der Beständigkeit von Ungleichheit arrangiert?





