On #ThisDayInHistory in 1968, just two days after the assassination of #MLK, 17-year-old #BobbyHutton, first to join #BlackPantherParty after its founding, was killed after a shoot-out. He was shirtless, unarmed, and surrendering when #Oakland #police put twelve bullets into him.
📚 Livre PANTHERES NOIRES: HISTOIRE DU BLACK PANTHER PARTY Tom Van Eersel 12.20€
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Un incontournable (dans sa version poche) pour qui s'intéresse aux mouvement sociaux des années 60-70 (et contemporain). Voilà l'histoire d'une expérience et d'une lutte révolutionnaire, celle du BPP, le Black Panther Party (for self-defense), du mitan des années 60 à celui des années 70, écrasée par le gouvernement américain.
#livre #blackpantherparty #librairielapetroleuse
A mass-arrest of #BlackPantherParty members was on #ThisDayInHistory in 1969, including #AfeniShakur. 13 were tried for 156 separate offences, mostly absurd conspiracies, and all based on the testimony of undercover agents. In 1970 the jury found them innocent on all 156 charges.

Mehr als Agitprop-Prosa aus dem Schwarzen Block

Buch ĂŒber antifaschistische Architektur: Was ist antifaschistisches Bauen? Die US-Architekturforscher Daniel Jonas Roche und Andrew Santa Lucia haben dazu ein spannendes Buch veröffentlicht.

Ein gigantisches Hakenkreuz, das von Arbeitern mit Schaufeln und MotorfrÀsen gewaltsam zerstört wird. Das plakative Wandrelief, das der damals 31 Jahre alte Bildhauer und Designer Isamu Noguchi 1935 im Abelago Rodriguez Markt in Mexiko-Stadt schuf, entspricht dem populÀren Bild der klassischen Antifa: die Proletarier, die sich entschlossen den finsteren MÀchten von Kapitalismus und Faschismus entgegenstellen.

“Es geht um die Abkehr von der objektbezogenen Architektur, Bauen sei im Sinne Beuys’ soziale Gestaltung”

Werk und Leben Noguchis, eines SchĂŒlers Constantin BrĂąncușis, der 1952 in Hiroshima auch das „Memorial to the Atomic Dead“ schuf, ist eines von zwanzig Beispielen, die Andrew Santa Lucia, Design- und Architektur-Professor an der School of Architecture der Portland State University in Oregon, und Daniel Jonas Roche, Redakteur des fĂŒhrenden US-Fachblattes The Architect’s Newspaper und Dozent der New School in New York, in einem so ungewöhnlichen wie spannenden Band zusammengestellt haben.

Das Autoren-Duo beschreibt darin ein Feld, von dem viele nicht einmal wissen dĂŒrften, dass es ĂŒberhaupt existiert: „Antifaschistische Architektur“. Dass sie darunter die Architektin Margarete SchĂŒtte-Lihotzky, die berĂŒhmte Erfinderin der „Frankfurter KĂŒche“, aber auch den antikolonialen WiderstandskĂ€mpfer Abderrahmane Bouchama, den „Vater der algerischen Architektur“, oder Lin Huyin, die erste Architektin des modernen China nach Mao Zedongs Kulturrevolution, subsumieren, verdankt sich ihrer weiten Definition von Antifa.

Den Terminus verstehen sie als „umbrella“-Begriff fĂŒr die „militante Linke“ vom Sozialismus ĂŒber den Anarcho-Syndikalismus bis zum Trade-Unionismus. Deswegen sind in ihrer Beispiel-Liste auch so unterschiedliche Bauten wie der 1930 eröffnete Karl-Marx-Hof, eine Gemeindebau-Ikone des „Roten Wien“, enthalten. Sie zĂ€hlen aber auch die Oakland Community School dazu, die die Black Panther Party 1973 in Kalifornien eröffnete, oder Aldo Loris Rossis brutalistische Casa del Portuale fĂŒr die Dockarbeiter im Hafen von Neapel.

Die SchwĂ€che der US-Architekten fĂŒr Albert Speer

Das Buch ist ein antifaschistischer Weckruf, der zur rechten Zeit kommt. Sein Impuls erwĂ€chst aus der Kritik der Autoren an dem zeitweiligen LiebĂ€ugeln der zeitgenössischen Architektur mit den formalen QualitĂ€ten der NS-Architektur: Die SchwĂ€che der US-Architekten Peter Eisenman und Philip Johnson fĂŒr Albert Speers Neue Reichskanzlei und die 1932 bis 1936 erbaute „Casa del Fascio“ des italienischen Architekten Giuseppe Terragni. Über ihre starke These, dass sich das Echo dieser (spĂ€ter bereuten) Bewunderung faschistischer Ästhetik noch in der Markenarchitektur Ă  la Rem Kohlhaas finden lĂ€sst, wird zu streiten sein.

Auch wenn Formeln der Autoren wie „communist maximalism“ so klingen, ihr elektrisierender Essay ist alles andere als Agitprop-Prosa aus dem Schwarzen Block. SouverĂ€n amalgamieren die Wissenschaftler Architekturgeschichte und -theorie, Philosophie und Politische Ökonomie zu einer Art Standardwerk antifaschistischer Ästhetik. Eine akademische Pionierleistung, PflichtlektĂŒre nicht nur fĂŒr kritische Ur­ba­nis­t:in­nen jedweder Provenienz, die ganz neue Dimensionen eröffnet.

Was das ausgezeichnet belegte, mit Lane Ricks roten Kreidezeichnungen reich illustrierte und im Sinne der Laibach’schen Überaffirmation faschistischer Ikonologie in Frakturschrift ĂŒbertitelte Werk so nĂŒtzlich macht, ist, dass es nicht bei einem defensiven Kampfbegriff stehenbleibt, sondern ein theoretisches Konzept ihres Feldes umreißt.

Architektur als umfassende soziale Gestaltung

In dessen Zentrum steht die Abkehr von der objektbezogenen Architektur. Die Autoren verstehen Architektur, ganz im Sinne von Beuys, als umfassende soziale Gestaltung. Lucia und Roches Desiderate eines an „care“, „community“, „survival“ oder „reuse“ orientierten Bauens schließen dabei nahtlos an aktuelle Debatten an. Ob diese neue Art Architektur, die den Autoren vorschwebt, gegen den (Neo-)Faschismus heutiger Tage reicht, wĂ€re mehr als einen zaghaften Versuch wert.

Andernfalls mĂŒsste die antifaschistische Linke auf die EntwĂŒrfe Alphonse Laurencics zurĂŒckgreifen. Der französische Maler und Architekt, der als Freiwilliger zu den Republikanern im Spanischen BĂŒrgerkrieg gestoßen war, wurde im Juli 1939 von Francos Schergen exekutiert. Sein Verbrechen: Er hatte GefĂ€ngniszellen fĂŒr Fa­schis­t:in­nen entworfen, deren Architektur auf den surrealistischen Bildern Salvador DalĂ­s und des Bauhaus-KĂŒnstlers Wassily Kandinsky basierte.

Daniel Jonas Roche und Andrew Santa Lucia: „Antifascist Architecture“. Mit Illustrationen von Lane Rick. Park Books, ZĂŒrich 2026, 256 Seiten in englischer Sprache. 39 CHF. Dieser Beitrag erschien zuerst bei taz.de, hier mit freundlicher Genehmigung von Autor und Verlag.

Mehr als Agitprop-Prosa aus dem Schwarzen Block – Beueler-Extradienst

"Kathleen Neal Cleaver: Inspired by women of the civil rights movement, Cleaver joined other women as influential members of the Black Panther leadership. (Photo) Cleaver addresses the congregation of the Unitarian Church, San Rafael, Calif."

https://nmaahc.si.edu/explore/stories/black-panther-party-challenging-police-and-promoting-social-change

#BlackPantherParty #BlackWomen #BlackActivists #FightBack #KathleenCleaver #Feminism #BlackHistory

From: Women in the #BlackPanther Party: A roundtable, International Socialist Review, Winter 2016-17

"What I think is distinctive about gender relations within the Black Panther Party is not how those gender relations duplicated what was going on in the world around us. In fact, that world was extremely #misogynist and #authoritarian. That’s part of what inspired us to fight against it. When women suffered hostility, abuse, neglect, and assault—this was not something arising from the policies or structure of the Black Panther Party, something absent from the world—that’s what was going on in the world. The difference that being in the Black Panther Party made was that it put a woman in a position when such treatment occurred to contest it." - #KathleenCleaver.

https://isreview.org/issue/111/women-black-panther-party/index.html

#BlackPantherParty #Misogyny #BlackWomen #BlackActivists #FightBack

Women in the Black Panther Party | International Socialist Review

Leela Yellessety spoke to three authors of recent books that highlight the contribution of women in the Black Panther Party and draw out some of the lessons.