Das sagt sich recht einfach. Ist es auch, wenn man keine Familie hat, mit der man Kalender teilt und die Integration der Dienste auf dem Smartphone gewohnt ist und wie selbstverständlich nutzt. Es greift halt alles perfekt ineinander. Auf dem Smartphone, auf dem PC, im Auto … es läuft einfach.

Aber es gibt auch die geopolitische Lage und seit vielen Jahren die Situation, dass „Don’t be evil!“ nicht mehr der Leitspruch der ehemaligen Suchmaschinen-Firma ist. Ich bin wirklich beunruhigt und entsetzt, was gerade in den Vereinigten Staaten von Amerika passiert. Dass der orangene Clown dort tun und lassen kann was er will und die Großen der Techbranche ihm auch noch die Füße küssen. Das ist unerträglich.

Textverarbeitung sieht gut aus.

Jedenfalls schaue ich schon seit Monaten, wie ich vom Giganten wegkomme und gleichzeitig zumindest ansatzweise den Komfort behalten kann. Hier scheint mailbox.org eine gute Alternative zu sein! Der Sitz der Firma ist in Berlin, die Rechner stehen wohl auch in Deutschland und die Oberfläche gefiel mir im Test ganz gut. Ich habe auch kein Problem damit, für eine genutzte Leistung zu bezahlen. Ab dem Standard-Tarif gibt es auch eine Online-Office-Suite dazu und daher habe ich mich nach dem Testmonat entschieden, diese Variante auszuprobieren.

Die Kontakte und Kalendereinträge waren problemlos von Google zu importieren. Die kompletten Mails wären wohl auch möglich, aber da überlege ich noch, ob ich das überhaupt möchte. Ich weiß auch nicht, ob z.B. alle Ordner/Label mit importiert würden. Das wäre ein Punkt dafür. Falls sowieso nur die Mails rüber kommen, weiß ich nicht, ob ich den kostenlosen Dienst dazu nutzen werde.

Jetzt erstmal weiter ausprobieren!

https://www.andreas-edler.de/blog/2026/01/weg-von-google-mailbox-org/ #Datenschutz #Datensicherheit #Google #Internet #Mail #Software #Tagesgeschehen #Test

Deutschlandfunk vom 20.12.2025: Schneemangel stellt Olympische Spiele vor Probleme
[…] Ski-Weltverbandspräsident Eliasch sagte, das Land müsse die Vorbereitungen beschleunigen. Die Probleme seien unerklärlich. […] Derzeit liegt vielerorts im Alpenraum weniger Schnee als sonst. Einige kleinere Skigebiete in Österreich mussten den Betrieb bereits vorübergehend ruhen lassen. […]

Nichts ist an der Situation unerklärlich. Seit ca. 50 Jahren ist hinlänglich bekannt, was Auslöser für diese Situation ist und fast ebenso lange auch, wie man das Problem hätte mindern oder gar nicht erst hätte stattfinden lassen müssen. Leider gibt es ideologiegetriebene Politiker, geldfixierte Industrien und Medien, welche alle Warnungen in den Wind geschossen haben und diejenigen, welche darauf hinwiesen und die Lösungen benennen, verächtlich und lächerlich mach(t)en.

https://www.andreas-edler.de/blog/2025/12/wo-kein-schnee-liegt-kann-man-nicht-ski-fahren/ #Klimakrise #Klimawandel #Presse #Tagesgeschehen #Umweltschutz
Skisport - Schneemangel stellt Olympische Spiele vor Probleme

Eineinhalb Monate vor den Olympischen Winterspielen in Italien sorgt Schneemangel für Probleme.

Die Nachrichten

Das Foyer im Königshof ist vernagelt und verrammelt. Sollte es jedenfalls sein. Aber die Pressspanplatten sind kaputt und nach innen gebrochen, so dass man rein schauen kann. Draußen ist zwar ein Bauzaun, der ist aber geöffnet, weil aufgrund der Baumaßnahmen in der Innenstadt in den eigentlich gesperrten Bereichen rund um das ehemalige Hotel Baumaterial gelagert wird. Und da bin ich einfach mal zur halb zerstörten Barrikade der Türen zum Foyer gegangen.

Uns wurde zuletzt gesagt, dass Hotel sei vollständig leer geräumt worden und es sei in den Räumen nichts mehr drin. Ich hatte und habe daran Zweifel, da eine zeitlang lediglich kleine 7,5 Tonner vor der Tür standen und es mehr den Eindruck machte, dass noch verwertbare Möbelstücke abtransportiert wurden. Eine vollständige Räumung des Komplexes hätte meiner Ansicht nach deutlich länger und aufwändiger ablaufen müssen.

Ich kann mir vorstellen, dass es im Königshof in vielen Räumen so aussieht. Naja, Eigentum verpflichtet. Aber manche Menschen interessiert das einfach nicht. Hoffen wir mal, dass bei dem Müll nichts passiert.

https://www.andreas-edler.de/blog/2025/10/koenigshof-foyer/

#AmKurpark #AusschussFürStadtentwicklung #Benehmen #HotelKönigshof #Infrastruktur #Innenstadt #Stadtrat #Tagesgeschehen

Philipp Eckstein am 14.10.2025 auf Bluesky:Migration und das Stadtbild… bemerkenswerte Aussage von #Merz:
[…] Bei der Migration sind wir sehr weit […] Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen. […]

Merz erzählt das völlig emotionslos und mit ernster Miene. Das ist kein Versehen, das ist seine ureigene Meinung. Genauso hat es Trump auch gemacht. Der hat erzählt, was er vorhat und nun sind viele seiner eigenen Wähler überrascht, dass er das tatsächlich so meinte und umsetzt.

Liebe CDUler, das meint Merz wirklich so! Diejenigen von euch, die nicht auch „Probleme im Stadtbild“ aufgrund von Migration sehen, sollten langsam mal beginnen zu trommeln. Das ist blanker Rassismus und hat mit crhistlich oder auch nur konservativ nichts zu tun. Im Gegenteil!

Gerne auch den Kommentar der TAZ dazu lesen!

https://www.andreas-edler.de/blog/2025/10/probleme-im-stadtbild/

#Benehmen #Mecker #Menschenrechte #Merz #Recht #Tagesgeschehen

Philipp Eckstein (@eckstein.bsky.social)

Migration und das Stadtbild... bemerkenswerte Aussage von #Merz: "Bei der Migration sind wir sehr weit [...] Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen" 1/x

Bluesky Social

Kaum dass irgendwo nichts mehr los ist, sinkt die Kriminalität. Das ist ja wirklich überraschend!

NW vom 06.08.2025: So wirkt sich der geschlossene Go Parc auf die Kriminalität aus
[…] Im Juni 2022 hatten die Beamten 17 Gewalttaten erfasst, erklärt Polizeisprecher Hendrik Drawe. „Im Juni dieses Jahres waren es noch drei.“ Zuvor waren im Mai noch 12, im April drei und im März sieben Taten erfasst worden. […]

Es war schon zu meiner Zeit so, dass um die Discos herum Randale war. Sei es das Glashaus, die Musikbox, das Phoenix oder eben der GoParc. So überraschend dürfte das für niemanden sein. Über die Gründe kann man sicherlich sinnieren. Zum einen sind natürlich keine Menschen mehr an den Orten, wenn die Disco zu ist. Aber ich bin relativ sicher, dass der Alkoholisierungsgrad der Besucher einen nicht unwesentlichen Anteil an den Gewalttaten hat. Vielleicht wäre es eine gute Idee, den Alkoholkonsum in solchen Etablissements einzuschränken. Allerdings geht dann wohl kaum noch jemand hin.

https://www.andreas-edler.de/blog/2025/08/weniger-kriminalitaet-rund-um-den-go-parc/

#aufDerPiste #Feier #Herford #Polizei #Presse #Tagesgeschehen

Go Parc im Kreis Herford geschlossen: Polizei sieht überraschende Entwicklung

Seitdem die Disco insolvent ist, registrieren die Beamten eine Entwicklung der Straftaten. In dem Bereich rund um den Tanz-Tempel verändert sich einiges.

Neue Westfälische

Ein weiterer großer Einzelhändler verlässt im nächsten Jahr die Innnenstadt. Das Kaufhaus Hagemeyer ist so lange ich denken kann in der Klosterstraße ansässig. Und ich habe dort als Teenager meine ersten Arbeitsklamotten gekauf; Anzug und Krawatte. Und natürlich lagen regelmäßig auch T-Shirts und Pullover für die Freizeit auf dem Tresen. Bis vor vielen Jahren die Geschäftsführung beschlossen hat, 50% ihrer potentiellen Kundschaft nicht mehr bedienen zu wollen. Ab da konnte ich mein Geld leider nicht mehr bei Hagemeyer lassen. Sie wollten es nicht. Genau das habe ich vor elf Jahren bereits aufgeschrieben und seitdem hat die Geschäftsführung des Kaufhaus Hagemeyer exakt gar nichts getan, um an der eigenen Situation etwas zu verändern. Mir ist es jedenfalls bei den täglichen Runden durch die Innenstadt nicht aufgefallen.

Krise der Bad Oeynhausener Innenstadt: Modehaus Hagemeyer schließt Kurstadt-Filiale
[…] Doch die fehlende Kaufkraft, die Situation der Innenstadt, das schlechte Stadtmarketing, die Parkplatzsituation und nicht zuletzt die Baustellen führten nun dazu, dass Hagemeyer den Mietvertrag für die Klosterstraße nicht verlängert. […]

Kaufkraft, OK, da bin ich u.U. dabei. Vielen sitzt das Geld nicht so locker. Aber ich z.B. würde Klamotten dort kaufen – allein schon aus Bequemlichkeit – soll es aber nicht. „Schlechtes Stadtmarketing“? Mir fällt kein Marketing der Fa. Hagemeyer auf. Was tut das Unternehmen denn selbst? Die Baustellen hindern mich nicht im Geringsten täglich zur Arbeit oder auch zu Hagemeyer zu gelangen. Hunderten anderen Menschen gelingt dies ebenfalls. Die Innenstadt ist komplett erreichbar.

Ich bin in den ganzen Jahren übrigens nur selten mit dem Auto dort zum Einkaufen gewesen. Niemals hatte ich dabei Probleme einen Parkplatz für das Kfz zu finden. Wir haben hunderte Parkplätze in unmittelbarer, fußläufiger Entfernung. Selbst das Parkhaus im Sültebusch ist nur 500 Meter zu Fuß entfernt und steht praktisch zu jeder Tages- und Nachtzeit leer. Wer angesichts dieser Tatsache von fehlendem Parkraum redet, möchte keine Verantwortung übernehmen und den schwarzen Peter weiterreichen.

Ich fahre übrigens auch nicht zu Hagemeyer in Minden zum Einkaufen, nur weil dort ein Parkhaus angeflanscht ist. Ist mir schlicht zu weit und zu aufwändig. Ich nutze dann Bruno Kleine – oder für Hemden, T-Shirts, Socken und Unterwäsche das Internet.

Ich kann in der Innenstadt keine Schuhe mehr kaufen, keine Hemden, keine Hosen, keine Elektronikartikel und keine Teile für mein Fahrrad. All das war vor Jahren noch möglich und wurde mindestens von mir genutzt. Wenn allerdings das fehlende Innenstadtangebot an anderer Stelle komprimiert vorhanden ist – übrigens mit u.U. genauso langen Laufwegen vom Parkplatz bis zum Geschäft – dann nutzen die Menschen diese Stelle. Und wenn spezielle Waren nicht vor Ort erhältlich sind, dann bestelle nicht nur ich diese Dinge im Internet. Das sind die Treiber. Da müsste man sich als Unternehmen anders aufstellen. Die Schuld bei nicht in der eigenen Veratwortung liegenden Variablen zu suchen, ist aber natürlich viel bequemer!

Hagemeyer schließt, weil Kunden deren Angebot nicht mehr nutzen. Ich kann das Angebot von Hagemeyer nicht nutzen, weil sie mir keins machen. Das ist der Grund, warum *ich* dort nicht mehr eingekauft habe.

https://www.andreas-edler.de/blog/2024/11/hagemeyer-verlaesst-die-innenstadt-von-bad-oeynhausen/

#Einkaufsmarkt #Geld #Innenstadt #Konsum #Parkdruck #Parken #Parkhäuser #Parkraumbewirtschaftung #Stadtrat #Tagesgeschehen #Verwaltung

Ohne Angebot nutzt Kaufkraft nichts

Mir geht das Gerede inzwischen ziemlich auf den Senkel. In einem langen Artikel in der Neuen-Westfälischen beschreibt die IHK-Führung aus Minden, wie es kaufkraftmäßig in Bad Oeynhausen aussieht und was dagegen in der Innenstadt geboten wird. Soweit kann ich durchaus …<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://www.andreas-edler.de/blog/2013/12/ohne-angebot-nutzt-kaufkraft-nichts/"> <span class="screen-reader-text">Ohne Angebot nutzt Kaufkraft nichts</span> Weiterlesen »</a></p>

mein Senf

Es war eine schreckliche Tat im Kurpark von Bad Oeynhausen, während der Abifeier und der diesjährigen Innenstadtfete. Seitdem schlagen die Wellen hoch. Fernsehauftritte des Bürgermeisters, die Kommentarspalten sind voll. Und allgemein liest es sich so und hört sich so an, als könne man den Kurpark von Bad Oeynhausen nur noch mit Kevlar-Weste und Bodyguards betreten. In der letzten Sitzung des Betriebsausschuss Staatsbad am 19.09.2024 hatten wir denn auch gleich drei TOP, welche sich mit der Sicherheit in eben diesem Kurpark beschäftigten.

mehr Sicherheitsdienst

Der erste Tagesordnungspunkt drehte sich um die Ausweitung der Bestreifung durch mehr Personal. Dazu gab es eine intensive Diskussion über das Für und Wider und wie sich diese Bestreifung auf das subjektive Sicherheitsgefühl auswirkt. Denn es schienen sich nicht wenige Ausschussmitglieder einig zu sein, dass es nicht unbedingt nur der Kurpark ist, in dem Menschen sich unsicher fühlen! Ich habe z.B. ein deutlich mulmigeres Gefühl, wenn ich den großen Studenten nach 22 Uhr am Bahnhof abhole oder vor dem alten ZOB entlang gehe. Die Clique am Augustaplatz finde ich meist einfach nur laut und störend, aber nicht gefährlich. An der Stelle hilft es im Übrigen auch nicht, wenn man die Bänke versteckt und dann davon ausgeht, dass ungebetene Gäste deshalb der Ecke fern bleiben.

Selbst auf mehrfache Nachfrage durch Aussschussmitglieder wurde nicht erläutert, inwiefern die schlimmen Gewalttaten im Kurpark durch die schon bestehende, ausgeweitete Bestreifung zurückgegangen sind. Im Gegenteil, die Druckvorlage sagt:

[…] Besondere Vorkommnisse wurden während dieser ausgeweiteten Bewachung nicht verzeichnet, hauptsächlich handelt es sich weiterhin um Verstöße gegen die Kurparkordnung, wie z. B. Alkohol- oder Cannabiskonsum oder Vandalismus. […]

Und auch meine explizite Frage, wieviele Gewalttaten denn vorher verzeichnet wurden, blieb ohne Antwort. Die Zusammenfassung zu meinem Redebeitrag in der Lokalpresse …

Personalrat verhindert nächtlichen Einsatz des Ordnungsamtes
[…] Das Geld sieht Andreas Edler (Grüne) besser in die personelle Vergrößerung des Ordnungsamtes investiert, was seine Fraktion schon seit drei Jahren vergeblich fordere.

Edler ist sich sicher, dass ein privater Sicherheitsdienst „entsetzliche Gewalttaten“ nicht verhindern könne. Er setzt auf das Ordnungsamt, das über weiter reichende Befugnisse bei der Ahndung der Verstöße verfüge und erntet dafür ein Kopfschütteln des Bürgermeisters. „Das macht der Personalrat niemals mit“, sagt Bökenkröger. […]

… ist verkürzt. Tatsächlich haben wir die personelle Vergrößerung des Ordnungsamt in jeder der letzten (internen) Haushaltsberatungen mit unserem Bündnispartner vorgeschlagen. Der Vorschlag hat es jedoch nie in den Haushalt geschafft. Meine Einlassung ging also mehr dahin, dass der Bürgermeister nach dieser Tat kein Problem damit hat, neue Stellen zu schaffen, präventiv aber nichts passiert ist. Insgesamt gibt der Absatz die Diskussion auch mit anderen Mitglieder des Ausschusses aber richtig wieder. Tatsächlich wurde über die Befugnisse des Sicherheitsdienstes gesprochen und der BM hat zum wiederholten Male erklärt, der Personalrat stimme den Arbeitszeitausweitungen nicht zu. Wobei es dazu natürlich genaue Vorgaben im TVÖD (und sicher auch im Beamtenrecht) gibt. Da muss man dann einfach verhandeln. Mir scheint es eher ein Problem im Zusammenspiel zu sein.

Gegen eine Ausweitung der Bestreifung hatte dann letztendlich niemand etwas. Auch wenn es zur tatsächlichen Sicherheit wahrscheinlich gar nichts beiträgt.

Kurpark einzäunen

Danach mussten wir darüber entscheiden, ob der Eigenbetrieb Staatsbad ausloten soll, inwieweit eine Teilschließung des Kurpark möglich sei.

Teilschließung Kurpark
[…] Als eine weitere bzw. alternative Maßnahme zur Verbesserung der Sicherheitslage in der Stadt Bad Oeynhausen ist die nächtliche Schließung des Kurparks Gegenstand der öffentlichen und politischen Diskussion. […]

Die öffentliche Diskussion muss an mir vorbei gegangen sein. Der Bürgermeister sprach davon, dass er dies regelmäßig kommuniziert bekommt. In meiner “Blase” ist das kein Thema! Niemand möchte meiner Erfahrung nach den Kurpark dicht machen. Jedenfalls nicht aus den Gründen, aus denen wir uns an diesem Tag mit dem Thema beschäftigen. Es würde auch nichts bringen. Die unglaubliche Tat fand zu einer Zeit und einer Festivität statt, bei der der Kurpark sowieso geöffnet gewesen wäre. Es waren Menschen dort, es war Innenstadtfete! Es gibt bisher augenscheinlich keine Gewalttaten nachts im Dunklen, hinter Hecken und Büschen, dort wo es niemand sieht. Es wurde mehrfach danach gefragt und keine Auskunft gegeben.

Ausschuss stimmt gegen nächtliche Schließung des Kurparks
[…] Andreas Edler (Grüne) meinte, es gebe keine Möglichkeit, eine nächtliche Teilschließung zu organisieren, ohne den Park„ unansehnlich zu machen“: „Das ist das Gegenteil von dem, was wir erreichen wollen“, sagte Edler. […]

Wir haben uns mit diesem Punkt auch nicht besonders lange aufgehalten. Vor sechs Jahren wurde das Thema “Schließung des Kurparks” bereits sehr ausführlich aufgearbeitet und diskutiert und schon damals kam man zu dem Schluß, dass es nicht durchführbar ist, ohne das was wir mit dem Kurpark erreichen wollen ad absurdum zu führen.

Videoüberwachung im Kurpark

Zu guter Letzt stand das Thema “Videoüberwachung” auf der Tagesordnung. Zunächst dahingehend, dass geprüft werden soll, ob man im Kurpark die Menschen überhaupt auf Schritt und Tritt filmen darf.

Für die Videoüberwachung fehlt die Rechtsgrundlage
[…] Andreas Edler fragt sich, warum der Ausschuss sich mit der Beauftragung einer solchen Prüfung überhaupt habe beschäftigen müssen. Das sei allgemeines Verwaltungshandeln, so der Grüne. Von der Videoüberwachung hält er wenig: „Die Videoüberwachung verhindert gar nichts.“ Rund um die Uhr müsse eigentlich gewährleistet sein, dass die Aufnahmen auch gesichtet würden. […]

Aus meiner Erfahrung heraus, verhindert eine Viedoüberwachung gar nichts. Sie kann im Nachgang, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, zur Aufklärung beitragen. Mehr nicht. Legt es allerdings jemand darauf an, nicht erkannt zu werden, dann gelingt dies auch. So werden dann die bewussten Vandalismusfälle eher nicht damit verhindert oder geklärt werden. Die für diese TOP ursächliche Tat wäre auch nicht verhindert worden, hätte man sie gefilmt! Eigentlich waren sich in der Diskussion alle einig, dass die rechtliche Grundlage für eine solche umfassende Überwachung nicht gegeben ist. Die der Druckvorlage beigerügte Einschätzung eines Datenschutzbeauftragten war dabei eher nicht hilfreich.

Angesichts der langen Diskussion auch zu diesem Thema schien die Stimmung auf Verwaltungsseite ein wenig gereizt. Letztendlich wurde die Leitung des Eigenbetriebs aber vom Ausschuss mehrheitlich beauftragt, die Möglichkeiten zu eruieren. Wir haben mit drei Stimmen dagegen votiert. Diese Arbeit kann man sich wirklich sparen!

Was tun?

Ich halte die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Kurpark für Aktionismus! Es wurde sehr laut und präsent darauf geschimpft, was bundesweit alles schief läuft und nun muss vor Ort gehandelt werden. Der Kurpark ist ein relativ kleines und solitäres Areal, so dass hier Maßnahmen konkret beschlossen werden könnten. Allein: es scheint dort gar nicht so gefährlich zu sein. Die Druckvorlage – und die Diskussionen – sprechen vom “subjektiven Sicherheitsgefühl” und davon, dass dort Alkohol getrunken und gekifft wird. Gewaltexzesse scheinen nicht stattzufinden.

Wohl aber wird den Weisungen des Ordnungsamtes nicht mit Respekt, sondern mit Aggression begegnet. Diese gesteigerte Aggressivität beobachte ich auch an vielen anderen Stellen. Ich bin davon überzeugt, dass sie daher rührt, dass “Kleinigkeiten” einfach nicht sanktioniert werden. Falsch parken, Müll wegwerfen etc. – Herbert Reul sprach diese Dinge in der Wandelhalle explizit an – ist scheinbar erlaubt, weil niemand was sagt. Dadurch wird gelernt: ich darf das! Und das weitet sich das auf immer andere Verhaltensweisen aus. Und wenn dann mal eingeschritten wird, ist die Verwunderung auf beiden Seiten groß. Zum einen, dass irgendjemand auf Fehlverhalten hinweist, zum anderen dass diese Hinweise mit Aggressivität beantwortet werden.

Die Lösung beschwöre ich so lange ich im Stadtrat bin: auch kleine Dinge sofort sanktionieren. Einfach mehr Präsenz zeigen. Nicht wegschauen, wenn jemand aus dem Rossmann kommt, seinen Marsriegel auspackt und die Verpackung auf die Klosterstraße wirft. Nicht akzeptieren, dass die Zigarette achtlos weggeschnippt wird. Nicht an falsch parkenden Kfz vorbei gehen und keinen Zettel an die Windschutzscheibe tackern (Ich nenne nur Dinge, die ich beobachtet habe.). Genau darum fordern wir regelmäßig die personelle Aufstockung des Ordnungsamtes.

Und ja, auf manche Dinge darf (und ich meine: sollte) man auch als normaler Bürger hinweisen. Mir ist es egal, ob dann jemand “Hilfssheriff” zu mir sagt. Allerdings habe ich auch immer weniger Lust, weil die Aggressivität so zunimmt. Das ist das Problem, wenn zu wenige den Mund aufmachen.

https://www.andreas-edler.de/blog/2024/09/unsicherheitsgefuehl-im-kurpark/

#1984 #BetriebsausschussStaatsbad #Bürgermeister #Geld #Grüne #Innenstadt #Innenstadtfete #Kurpark #Ordnungsamt #Sicherheit #Tagesgeschehen #Verwaltung

ALLRIS - Sitzung

ALLRIS net Version 4.1.3 (4130018) - 09.04.2024

Ich verstehe die Sorgen der Klimakleber in Gänze. Ich sehe es genauso und habe wahrscheinlich nur zuviel Angst mit der gleichen Konsequenz und unter Inkaufnahme der Folgen ihrer Aktionen darauf hinzuweisen. Eigentlich muss man ihnen sogar dankbar sein, dass sie denjenigen die sich nicht trauen, diese “Aufgabe” abnehmen. Immerhin setzen sie sich nicht für subjektive und singuläre Dinge ein. Sie demonstrieren für nicht weniger als das Überleben der Menschheit mit all den Annehmlichkeiten die wir aktuell kennen und gerne in Anspruch nehmen.

Menschen die beruflich Traktor fahren haben diese Bedenken welche ich habe offensichtlich nicht. Sie demonstrieren für gegen etwas, dass zunächst mal nur sie betrifft und in letzter Konsequenz aber nicht von ihnen getragen werden würde, sondern über gestiegene Preise an alle weiter gegeben wird. Dabei setzen sie zum einen in viel größerem Stil auf die Methoden, welche auch die Klimakleber anwenden. Darüberhinaus kippen sie aber auch noch Mist auf die Straßen und hindern Rettungsfahrzeuge am Durchkommen.

Während allerdings Klimakleber damit rechnen müssen, zusammengeschlagen oder gar überfahren zu werden, um danach auch nicht Haftstrafen zu kassieren, werden Traktorfahrer hofiert! Es wird ihnen Verständnis entgegengebracht und natürlich ist es völlig OK, dass diese in großem Stil den Verkehr zum Stillstand bringen.

Ich finde Traktorblockaden um ein Vielfaches schlimmer, als ein paar Klimakleber!

https://www.andreas-edler.de/blog/2023/12/klimakleber-vs-traktorfahrer/

#Auto #Benehmen #Energiewende #Geld #Klimawandel #Kommunikation #Tagesgeschehen #Umwelt #Umweltschutz

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Wer hätte das gedacht? Nun, ich :-) Die Subventionen für Elektroautos sind über Nacht gestrichen worden. Als ich über den Fiat 600e geschrieben habe, kommentierte ein Blogleser so dass ich verstanden habe, dass er den Wegfall kritisch sieht.

Motorraum im Fiat 500e

Dazu habe ich etwas erwidert, was ich auch als eigenen Beitrag stehen lassen möchte.

Die Einstellung der Subventionen und die Aufregung darüber verstehe ich in Teilen nicht. Zum einen wird von Menschen gesagt, dass Elektroautos sowieso nur etwas “für Reiche” sind und die, die sich sowas leisten können noch “Geld in den Arsch geblasen bekommen”. Das sind O-Töne, die mir gegenüber geäußert wurden. Zum anderen erzählen die gleichen(?) Menschen nun, der Untergang der Verkehrswende ist eingeläutet, weil sich nun niemand mehr ein Elektroauto leisten könne. Gleichteitig werden die Menschen bewundert, die sich einen AMG kaufen. Kurz: das ist viel Gelaber.

Natürlich habe ich bei unserem die Förderung dankbar mitgenommen. Aber wenn es die nicht mehr gibt, dann schaue ich eben nach Autos und habe im Kopf, dass ich den Preis vom Schild bezahlen muss. Ich gehe sowieso davon aus, dass dann die Preise eher runter gehen. Du glaubst doch nicht, dass sich ein Unternehmen entgehen lässt, die gezahlte Förderung nicht durch einen Preisaufschlag selbst einzustreichen? Dass man das nicht ohne aufzufallen von jetzt auf gleich machen kann, ist klar. Grundsätzlich an einem Elektroauto aber auch deutlich weniger dran, als an einem Verbrenner. Der Preistreiber ist da die Batterie. Der Rest ist gleich.

Es ist schon bezeichnend, dass beim Wegfall von Subventionen des motorisierten Individualverkehrs alle aufschreien, aber im sozialen Bereich alles schulterzuckend akzeptiert wird.

Tatsächlich scheinen die “Preissenkungen” ziemlich schnell zu kommen.

tagesschau.de: E-Autobauer wollen Kaufprämie übernehmen
[…] Die abrupt gestrichene staatliche Kaufprämie für E-Autos wird von immer mehr Autobauern selbst übernommen – zumindest befristet. Nach den Ankündigungen mehrerer Hersteller zu Wochenbeginn zogen heute weitere Produzenten nach. […]

Bei dieser Aktion werden die Hersteller keinen Verlust machen. Daher gehe ich davon aus, dass nun die Preise dauerhaft sinken werden.

https://www.andreas-edler.de/blog/2023/12/ploetzlich-werden-elektroautos-guenstiger/

#Auto #Elektromobilität #Energiewende #klimafreundlicheMobilität #Konsum #Tagesgeschehen

Fiat 600e

Wir sind mit unserem Fiat 500e sehr zufrieden. Das Auto macht immer noch viel Spaß, fährt super auch auf längeren Strecken und reicht für zwei Personen voll aus. Aber wir sind mehr. Teilweise sind wir zu vier hier, mindestens aber …<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://www.andreas-edler.de/blog/2023/12/fiat-600e/"> <span class="screen-reader-text">Fiat 600e</span> Read More »</a></p>

mein Senf