Vernunft mit Ulrike Herrmann tut der Seele gut.
In diesem Interview https://www.youtube.com/watch?v=xK9Ttmww-9A sagt sie teilweise wörtlich dasselbe wie bei JP Albrecht 1 Jahr später.

Aber der Interviewer ist ein Journalist – wie Ulrike selbst. Eric Gujer, NZZ Chefredakteur.
Und es wird überdeutlich, wie der Journalist seine eigene Verantwortung als Multiplikator für den nötigen Kulturwandels strikt ablehnt.

Er brandmarkt Ulrike als naive, apodiktische Einzelkämpferin und verlangt von ihr ganz alleine, das Nötiggewordene den Bürgern zu erklären.
Währenddessen ER als Journalist in jedem Satz, den er sagt, gegen Ulrike bzw gegen die logische Vernunft ankämpft.

Anstatt ihr zu helfen, die Notwendigkeiten publik zu machen, wie es nämlich seine Verantwortung als Medienschaffender wäre,
ruht er sich darauf aus und beruft sich ständig darauf, dass 'die Mehrheit' nun mal Grünes Wachstum wolle oder keine Fleisch-arme Diät und keine Rationen – 
und verschweigt uns, dass ER als Journalist diesen fehlinformierten Bürgerwillen ja maßgeblich produziert hat. Und er verschweigt uns, dass ER sich nun strikt weigert, die nötige 180 Gradwende zu absolvieren um den Willen der Bürger dahingehend zu beeinflussen.

Nicht bewusst heimtückisch, nehme ich an. Aber er macht es. Und am Ende kommt dasselbe raus, als wenn es Heimtücke wäre.

Lanz, Maischberger und wie sie alle heißen, tun alle genau dasselbe.
Versteht Ihr, was ich meine? Denen fehlt doch was im Hirn oder täusche ich mich?

#UlrikeHerrmann #Kreislaufwirtschaft #Rationen #Kriegswirtschaft #Klimamedienkrise #KlimaWandel #Journalismus

Ulrike Herrmann | Wohlstand ade – wird Klimaschutz zur Armutsfalle? (NZZ Standpunkte 2023)

YouTube

@muenchengene @malteengeler @tante

15 Jahre Rationierungen von allem für alle. Mit Planwirtschaft, Firmenschließungen, wenn nicht kriegswichtig, Personal-Umschichtung zu Öko- und Klimaprojekten.
Wie es die Briten 1939-1956 gemacht haben.

Vorteil:
* sofortige Senkung der Emissionen durch Bürger um 40-50%, je nach Mobilitätsration
* folgt der Empfehlung aus dem IPCC AR6 "immediate and deep emission cuts this decade"
* verringert die Emittenden, für die Ersatz durch Erneuerbare geschaffen werden muss
* senkt Methanemission aus Viehwirtschaft und Reisanbau
* senkt CO2e aus LandUseChange und Holzeinschlag
* senkt Neuversiegelung

* stopft das Loch, das verrentete Boomerfachkräfte hinterlassen
* löst die aus dem Loch resultierende Rentenlücke auf
* gibt Zeit für Design, Debatte und Implementierung von neuen PostGrowth Systemeinstellungen
* ist direkt adoptierbar von anderen Staaten
* hat in der Geschichte bereits funktioniert und war damals sogar ohne Computer organisierbar
* senkt die Hoffnungslosigkeit und Angst, wenn regionale Klimadesaster sonst Versorgungssicherheit von Einzelnen nicht mehr gewährleisten können
* stärkt den kulturellen Wandel hin zu globaler Solidarität
* stärkt das Bewusstsein für planetare Grenzen
* vereinfacht dadurch auch die Debatte um PostGrowth Systemeinstellungen

Remember: 1.5°C ist praktisch tot. In nur 5 Jahren sind wir soweit, auch 2°C für praktisch tot zu erklären.
Es muss dringend sofort und tiefgreifend was passieren.

Geht nicht gibts nicht.
Wenn nicht über diesen Weg geredet wird, kann er nicht Wirklichkeit werden.
"Ich würds ja mitmachen, aber niemand anderes täte es. Also rede ich nicht drüber." – das ist nicht smart sondern faules Alibi für fatales WeiterSo.

In 5 Jahren wird 2°C praktisch tot sein. Und wir immernoch im neoliberalen "soziale Marktwirtschaft" Märchen rumpusseln?
Ha!
Dann geht unsere gesamte Tech-Zivilisation schon vor 2040 übern Jordan.
#Degrowth #Postgrowth #Kriegswirtschaft #Rationen #KlimaWandel

Im #COP28 Text steht ja, dass wir #Erneuerbare nun bis 2030 gegenüber 2023 verdreifachen werden. Gilt auch für🇩🇪. Wie machen wir's? Und wie garantieren wir, dass die #Rohstoffe dafür termingerecht verfügbar + bezahlbar sind? #Degrowth muss sein, um den heutigen allgemeinen Bedarf für Rohstoffe auf das Nötigste zu drosseln. #Rationen wie in Churchills England 1939-56 realisieren genau das. Außerdem senken sie in dekadenten Staaten wie🇩🇪den CO2Ausstoß sofort um 35% – und stetig weiter, je nach Ausbaugeschwindigkeit von Erneuerbaren, Infra, Wohnhäusern usw.
Die 35% CO2-Reduktion ergeben sich aus #Sachrationen auf #Bürgergeld-Niveau, plus 1t #Mobilität. Hab ich durchkalkuliert.
Das ziehen wir für 15 Jahre durch. Wie die Engländer. Und exportieren diesen Handlungsrahmen: wir beginnen, dann tuns bald viele in Europa+🌍 .
In der 15-Jahres-Phase ersetzen wir das Wachstumssystem, in dem ja sogar Renten und Gesundheitssysteme davon abhängen, dass #PlanetareGrenzen immer weiter gebrochen werden!

Einordnung von @christianschwaegerl zur #COP28. Verben waren noch nie wichtig, ToDoListen sind's, schreibt er. Die Liste im COP-Text ist mMn nahezu komplett, auch die 2030-Ziele. Nun immer den Text zücken, wenn Wissing und Merz sabotieren wollen: "200 Staaten sagen, Du musst das hier tun!" https://www.spektrum.de/news/ende-von-cop28-ein-totenschein-wenn-auch-ohne-datum/2201331

Mir gefällt im COPText ja besonders die Verdreifachung der EE-Flotte bis 2030. Denn das würde echt über 50% der heute generierten Primärenergie verdrängen.
Abzüglich des angestrebten Wirtschafts-Wachstums, das auch Energie-Demand wachsen lässt, käme die Verdreifachung dem 1.5C-Reduktionsziel für 2030 sehr nahe.

Was mir richtig Sorgen macht, sind die Rohstoffe, die termingerecht verfügbar sein müssen. Es redet ja niemand davon, den Rohstoff-Verbrauch in anderen Anwendungen zu senken, sondern RE-Ausbau und Grid soll so nebenher dazukommen. #Degrowth #Rationen #Churchill

#TakumaWatari et al 2020 zeigt neben der historischen Abbaukapazität bis 2015 den Demand-Anstieg von 48 Metallen für RE und den Anstieg im allgemeinen Bedarf bis 2030 und bis 2050. Schockierend https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0921344919305750
Bei Watari steigt der Neodym-Demand bis 2030 10x von historisch ~20kt auf 220,000kt /Jahr!

Preisanstieg (+ Inflation) für zB Neodymium für Turbinen führte schon dazu, dass 2 große Offshore Windparks in USA dieses Jahr gecancelt wurden. (Reuters).
US$ /Tonne schoss von 430,000 auf 1,529,292 und sank erst wieder nach dem Canceln der Projekte. Heute ist der Preis 530,000:
https://tradingeconomics.com/commodity/neodymium

Ein Totenschein ohne Datum

Formulierung hin oder her, am Ende bleibt von der COP28 ein eindeutiges Signal, analysiert Christian Schwägerl: Seit Dubai hat das Geschäft der Erdölproduzenten keine Zukunft mehr.

Spektrum.de
@peterjelinek
Hab jetzt das Paper nich gelesen. Aber es sind auch Pensionsfonds in Fossilen investiert. Und um das aufzufangen, braucht es wirklich einen Sozialplan, der Renten und Beamtenpensionen überall nachhaltig unabhängig vom Growth Model macht. Was wiederum bedeutet, dass das Wirtschafts- und staatliche Ordungssystem umgekrempelt werden muss.
Die Boomer-Verrentung, die jetzt und bis 2035 übrigens alle Klima-Projekte wegen Personalmangel gefährdet, wenn Manpower nicht umgeschichtet wird, muss überall gesondert behandelt werden.
Aber da der einzige Weg, die Erhitzung auf unter 2°C zu halten, Rationierungen sind, die für alle gleich auf ~ HartzIV-Niveau sein müssen, ist zumindest die Rentnerversorgung bis zum Zeitpunkt von #CO2ZERO geregelt. Die Phase mit #Rationen gibt auch ein Zeitfenster für das notwendige Umkrempeln, um danach ein nachhaltiges System am Laufen zu haben, das innerhalb der planetaren Grenzen bleiben kann.

@PIK_climate
Anders Levermann is ja n feiner Kerl. Aber er lässt immer Sachen einfach weg, wenn er seinen Ideen nachhängt.
Da wird er zB zu Rohstoffknappheit gefragt und antwortet, "Ach, Wir erfinden einfach irgendwas, das klappt schon."

Wir haben jetzt keine Zeit mehr, was Neues zu erfinden und das dann alltagstauglich zu machen. Sowas dauert 5 oder 10 Jahre oder länger, je nachdem, und während der 10 Jahre stoßen wir an die Ausbaugrenze vom Grid wegen Kupfer, das auch noch weiterhin in blöde PKW verbaut wird, an die Ausbaugrenze von WKA wegen Neodymium usw. Und dann? Neue Minen zu erschließen dauert auch 7-10 Jahre, bis zum alltagstauglichen Abbau.
Dann warten wir auf alltagstaugliche Erfindungen, emittieren aber weiter auf hohem Niveau? Denn wir sollen ja unser System nur langsam "falten", wie Anders vorschlägt.

Und währenddessen wächst der Bedarf an Energie immer
weiter (schon wegen der langsamen Faltung des Kapitalismus'), und somit wächst auch der Bedarf an Rohstoffen für Grid und andere EE-Tech immer weiter? Wann sind wir denn dann mal auf #CO2zero?

Ich weiß, dass Anders ausdrücklich nicht im Paris-Rahmen bleiben will, sondern 2°C für Okay hält und als sein Ziel erklärt.
Sein Grund für 2°C ist seine Sorge, dass die Gesellschaft(en) einen schnelleren, steileren Änderungsweg nicht geordnet überstehen würden.

Aber das halbe Grad mehr an Wetter-Chaos und Chaos-Folgen überstehen die Gesellschaften auch nicht geordnet. Garantiert nicht. Schon gar nicht, wenn sie weiter so bräsige inkrementelle Schrittchendenke kultivieren, aka "langsames Falten". Denn schon durch diese überkommene Denk-Kultur wird die Ausbildung eines adäquaten Risikobewusstseins verhindert und das heißt, psychologisch durch die Schrittchen-Denke bedingt, bleibt im Mind der Bevölkerung die Anpassung von sozioökonomischen und stofflichen Infrastrukturen weiterhin optional: "Ach, was zu unbequem ist, machen wir dann einfach nicht."

Das halbe Grad mehr, das Anders will, damit er langsam falten kann, verhindert letztendlich, dass seine Idee umsetzbar ist.

Wir müssen jetzt, heute, runter vom Gas. A propos Tempolimit und Mikromanaging: Anders meint, #Tempolimit brauchts nicht und es reiche, das übergeordnete Ziel festzusetzen: ohne #CO2 zu fahren. Aber: die zusätzliche Energie für e-PKW, die 150kmh statt 100 fahren? Deren Strom kommt aus der Steckdose, oder wie?
Solche Denk-Lücken kommen in dem Interview so häufig vor – ich müsste 10.000 Zeichen tippen, um die alle zu nennen und auseinanderzuklamüsern.

Für die Dauer der Energierevolution müssen wir sofort runter vom Gas und Sach-#Rationen und Mobilitätsrationen organisieren, für jeden in einer Gesellschaft gleich – wie die Briten, Adelige und Arbeiter, 1939-1956.

Und damit dieser Weg bekannt wird und Mehrheiten kriegt, muss es diskutiert werden. Immer wieder und wieder. Bis dieser Weg, der historisch belegt funktioniert, von ausreichend vielen und ausreichend lauten Menschen gewünscht wird.

Immer wieder und wieder davon reden. Mit jedem. Dann etabliert sich das. Immer wieder. Nur so etabliert sich der Wunsch danach.
Wenn Ihr nicht drüber redet, weil der Weg keine Mehrheit hat, kann sich keine Mehrheit dafür finden. Klar.

Darüber immer wieder zu reden hat noch einen weiteren Effekt: das Risikobewusstsein bildet sich aus. Denn wenn der Mind der Gesellschaft mit solch radikalen Maßnahmen jonglieren muss, begreift er schon dadurch eher, dass die Kacke wirklich am Dampfen ist und es nicht mehr inkrementell oder gar optional ist, was wir tun müssen, um unseren eigenen Arsch zu retten.
https://yewtu.be/wvaR9dlyBIw

@rahmstorf
Völlige Versager, 99.99% #Journalismus

Was Bernd Ulrich da beschreibt, dass man wie blöde über CDU- und FDP-"Vorschläge", aka Derailing zu AKW, Wärmepumpen und eFuels diskutieren muss, während die Zeit davonrennt und das CO2Budget schrumpft:

angesichts 99.99% Versageranteil im Journalismus sind diese Derailing-Debatten, die der versagende Journalismus selbst mit Gusto anfacht, der einzige Moment, wo Experten, die man tatsächlich so nennen darf, von den sensations- und konfrontations-geilen Journalisten-Versagern auch mal befragt werden.
Auf diese Weise osmodiert langsam, zu langsam, das Grundwissen in die allgemeine Bevölkerung.

Bei Covid wurden Masken mit Infomaterial zur Pandemie bundesweit in jeden Briefkasten verschickt.
Brutalst komisch, dass solche Flugsendungen zu Klima immernoch nicht gemacht werden.
Aber das liegt auch an den "Experten", die man nur mit "" so nennen darf. Wie zB die meisten Ökonomen, zB die neoliberale Märchentante Grimm da im Video.
Oder wie zB die Ökonomen bei der neoliberalen Bertelsmannstiftung, die grad in nem neuen Paper eine Klimakreditkarte vorschlagen, wo sie den Grundbedarf definieren und ihn durch die persönliche Kreditkarte zuweisen. #Rationen Richtig. Nur so geht's jetzt noch.
Aber: "selbstverständlich" solle darüber hinaus auch mehr käuflich sein...
🤦‍♀️ Diese Klappspaten...
Wer erklärt Ökonomen ein für allemal die ENGEN planetaren Grenzen für Ökozid und das FIXE CO2budget? Alternativ: wer schafft die Ökonomen einfach alle ab? #ÖkonObszön

Zu der Menge an Metallen für EE und Grid und für den auch noch wachsenden allgemeinen Demand, die nicht termingerecht = cO2-Budget-gerecht gefördert werden können, (s. Bild aus Watari 2020 https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0921344919305750 ) hatte ich auch ne Frage aufgeschrieben. Die kam nicht dran.
Dafür aber ne Frage von @Reckordt
Allerdings zielte diese Frage nicht darauf ab, dass die zu fördernde Menge utopisch ist.
Sondern dass sie umwelt- und sozialverträglich zu geschehen hat. Was natürlich stimmt.
Aber ob dabei ne Abhängigkeit von China entsteht, ist doch wohl egal. Wir brauchen die Metalle.
("We coup every state we want. Deal with it." #Musk)

Und wir brauchen kontrollierten #Degrowth und danach #Postgrowth, damit sowohl der allgemeine Metall-Demand sinkt als auch die Menge für EE-Tech und Grid.

Und die Menge an CO2 sinkt bei Degrowth auch, die bis zur vollständigen Umstellung noch emittiert wird.

Und: bei #Degrowth mit Sach-#Rationen lässt sich mit dem #Manpower-Flaschenhals und auch mit dem, auch das #Rentensystem überfordernden #Boomerknick besser umgehen, für den #Lindner ja nun die Rentenansparung in Aktienfonds will, was die #Kapitalismus-inhärente #Wachstum-sabhängigkeit dann auch noch in unserer Gesellschaft festzurren würde. Ein umweltzerstörerisches, Lebensgrundlagen für alles Lebende zerstörendes Unding.

@ConstZerger @ckemfert

Wie könnte eine robuste #Wirtschaft in der #Klimakrise aussehen?

Hier ein Entwurf. Kurzfassung: an alle Menschen gleiche CO2e-#Rationen als Zweitwährung, welche von Betrieben zur Produktion genutzt werden. Dazwischen: freier Markt, welcher die CO2e-Emission für Produkte minimiert und ihren Preis einstellt. Nur Außenhandel und CO2e-Extraktion/Speicherung unterliegen dabei einer konkreten Kontrolle.

Doch zunächst: welche Bedingungen sollte ein solches Wirtschaftssystem mindestens erfüllen?

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