TikTok, Instagram, Youtube: Plattformen schludern bei Hassrede und Accountsperren

https://netzpolitik.org/2026/tiktok-instagram-youtube-plattformen-schludern-bei-hassrede-und-accountsperren/

Wenn Social-Media-Plattformen zu viel oder zu wenig löschen, können sich Nutzer:innen beim Appeals Centre Europe beschweren. In mehr als 1.700 Fällen hielten die Schlichter:innen die Entscheidungen der Tech-Konzerne für falsch. Sie bemängeln "markante und immer wiederkehrende Probleme".

#appealscentreeurope #dsa #gewaltimnetz #hassrede #hatespeech #hetze #löschen #meta #moderation #plattformregulierung #tiktok #transparenzbericht #youtube #netzpolitik
Perspective API vor dem Aus: @Weizenbaum_Institut warnt vor Folgen für die Forschung zu Online-Hass
Mit der angekündigten Abschaltung von Googles „Perspective API“, einem KI-Tool zur automatisierten Bewertung von Texten, steht die Forschung zu #Hassrede und toxischer Sprache vor einer Zäsur. Eine neue Studie des Weizenbaum-Instituts warnt davor, dass der Wegfall dieses De-facto-Standards die wissenschaftliche Verlässlichkeit deutlich schwächen könnte.
https://idw-online.de/de/news871286
#Wissenschaft
Perspective API vor dem Aus: Weizenbaum-Studie warnt vor Folgen für die Forschung zu Online-Hass

#Rechtsextremismus, #Hassrede, #Antisemitismus, Racial Profiling und #Menschenrechtsbildung – das alles waren Themen, die wir Anfang des Monats mit Mitgliedern der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) besprechen konnten. Wir bedanken uns herzlich für den Besuch! #ECRI
#FakeNews, #Hassrede manipulierte Inhalte: Wer durch #SocialMedia-Netzwerke scrollt, stößt täglich auf fragwürdige Beiträge. Doch wie lassen sich wirklich problematische Inhalte erkennen, ohne vorschnell über „wahr“ oder „falsch“ zu urteilen?
Mit dieser Frage hat sich Informatikerin Dr. Mina Schütz @h_da in ihrer Dissertation beschäftigt und ein KI-gestütztes Analysewerkzeug entwickelt, das Expert*innen beim Erkennen von #Desinformation unterstützt.
https://impact.h-da.de/tool-gegen-hassrede-und-fake-news
Tool gegen Hassrede und Fake News – Impact das Wissenschaftsmagazin

Doktorandin Mina Schütz von der h_da hat ein innovatives Analysetool zur Bewertung von Hassrede, Desinformation und Propaganda im Netz entwickelt.

Jugendliche wollen bei Social Media eher Schutz als Verbote

In der Debatte um ein Social-Media-Verbot kommen diejenigen, die es betrifft, eher selten zu Wort. Doch jetzt hat Unicef Jugendliche dazu befragen lassen.

heise online
Hass im Netz: Groschen aus Sofaritzen für Opferschutz in Österreich

Rechtliche und psychosoziale Beratung gegen Hass im Netz geht in Österreich vorerst weiter. Zwei SPÖ-Ministerien „kratzen Rest-Euro aus den letzten Sofaritzen”.

heise online
Keine Hilfe gegen Hass im Netz: Österreichs Familienministerin stoppt Geld

Plötzlich lässt Österreichs Familienministerin die rechtliche und psychosoziale Beratung gegen Hass im Netz im Stich. Damit stirbt auch die DSA-Meldestelle.

heise online

Ich stimme klar mit NEIN gegen die Klarnamenpflicht!

Der Irrsinn von Aussagen, dass das Hass-Kriminalität bekämpfen würde, ist ziemlich realitätsfern, wenn man sich die Problematik mal etwas genauer anschaut.

Kriminelle umgehen Verifikationen leicht
Professionelle Täter nutzen gefälschte Identitäten oder ausländische Accounts, um Klarnamenpflichten zu umgehen. Betroffen sind vor allem „Otto Normalverbraucher“, während Kriminelle kaum gestoppt werden. Studien zeigen, dass #Hassrede durch Klarnamenpflicht nur marginal reduziert wird, da Täter schnell Ausweichstrategien finden.
Quellen: Studie Südkorea, Expertenmeinung, Faktencheck

#Moderation & #KI sind effektiver
Automatisierte Systeme und menschliche Moderation können Hassrede schneller erkennen und sanktionieren, ohne die Privatsphäre aller Nutzer zu opfern. KI-gestützte Moderation wird bereits erfolgreich eingesetzt, um Hassrede und #Desinformation zu bekämpfen, ohne auf #Klarnamen angewiesen zu sein.
Q: KI-Moderation, Forschungsprojekt HaSPI

#Datenlecks & Angriffe
#Südkorea führte 2007 eine Klarnamenpflicht ein, musste sie aber 2012 nach massiven Datenschutzverstößen wieder abschaffen. Hacker stahlen die Daten von 35 Millionen Nutzern (70% der Bevölkerung), was zu Identitätsdiebstahl und Missbrauch führte. Das Verfassungsgericht erklärte die Pflicht für verfassungswidrig, da sie die Meinungsfreiheit einschränkt.
Q: Südkorea: Datenskandal, Verfassungswidrigkeit, Details,
YouTube Video @[email protected]

Überwachungsrisiko & Missbrauch durch Behörden/Unternehmen
Unternehmen wie #Palantir könnten #Klarnamendaten für #Massenüberwachung nutzen. Palantir wird bereits von deutschen Polizeibehörden eingesetzt, obwohl Datenschützer vor dem Missbrauch warnen. Die Software ermöglicht die Verknüpfung von Datenbanken und könnte für politische #Repression genutzt werden.
Q: Palantir & Datenschutz, Einsatz in Deutschland, Kritik,
YouTube Video Doktor Whatson

Einschüchterung & Chilling Effect
Eine Pflicht führt dazu, dass sich Menschen aus Angst vor Konsequenzen (z.B. berufliche Nachteile, soziale Ausgrenzung) nicht mehr frei äußern. Besonders betroffen sind marginalisierte Gruppen, #Whistleblower und politische #Aktivisten sowie eine Vielzahl an Personen die teilweise als Autisten deklariert werden können oder Journalisten, aber auch andere.
Q: Chilling Effect, Risiken, Piratenpartei

Kein wissenschaftlicher Beleg für weniger Hass
Studien zeigen, dass anonyme Nutzer oft weniger aggressiv kommunizieren als solche, die mit Klarnamen auftreten. Die Annahme, dass Klarnamen den Diskurs „zivilisieren“, ist nicht belegt. In Südkorea änderte sich das Verhalten von Hassrednern kaum.
Q: Studie Südkorea, @[email protected], Faktencheck

Verstoß gegen Grundrechte & EU-Recht
Die Klarnamenpflicht widerspricht dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung und eventuell auch gegen EU-Datenschutzrecht (#DSGVO). Das Unabhängige Datenschutzzentrum Saarland betont, dass eine solche Pflicht mit höherrangigem Unionsrecht kollidiert.
Q: Datenschutzzentrum Saarland, Piratenpartei, RSW Beck

Bei der Civey Umfrage könnt ihr eure Stimme gegen eine Klarnamenpflicht zum Ausdruck bringen:
https://civey.com/umfragen/56421/sollte-es-in-deutschland-eine-klarnamen-pflicht-im-internet-geben-sodass-online-dienste-wie-facebook-nur-mit-dem-echten-namen-genutzt-werden-durfen-um-hasskriminalitat-besser-zu-bekampfen

Bei der Petition von Hood Informatik (IT-YouTube Kanal), könnt ihr gegen eine #Klarnamenpflicht unterschreiben:
https://keine-klarnamen-im-netz.de/

Begründungsvideo dazu: https://youtu.be/AITBsUGA5lY

Was einem die KI in Bezug auf Facebook an Vorteilen aufzählt. Da ist man doch am Überlegen….

#ki #facebook #verlassen #datenschutz #gesundheit #zeit #hassrede #betrug #werbung #zeitmanagement #sicherheit #unzufriedenheit #nervig #news #google #fake #kurzezündschnur #nachdenken

Zwei Forschungsprojekte der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten wurden mit dem Preis „Digitaler Humanismus in der Praxis“ ausgezeichnet.
Die Forschungsarbeiten untersuchen Aspekte von #SocialMedia & #Hassrede und bieten Hilfe im Alltag: Das Projekt FIVE unterstützt Jugendliche im Umgang mit potenziell manipulierten Social-Media-Inhalten; das Projekt Counter Speech gibt jungen Menschen Werkzeuge in die Hand, um aktiv + selbstbewusst gegen Hassrede aufzutreten.
https://idw-online.de/de/news868120