Inzwischen müssten doch endlich alle den Punkt verstanden haben: Das Geschäftsmodell der auf Datenverkauf basierten #Socialmedia Plattformen (ich nenne sie nach @aral gerne selbsterklärend "Peoplefarmer"), ist gefährlich. Nicht gefährlich nur für Jugendliche oder Kinder sondern für Menschen. Wenn wir uns einig sind, dass deren Praktiken gesellschaftszersetzend und gesundheitsgefährdend sind, lebensfeindliches suchtpotential haben, dann sollten wir diese Geschäftsmodelle grundsätzlich verbieten. Auch der Handel mit zahlreichen Drogen ist verboten.
Das ist Euch zu "radikal"?
Ein guter Anfang wäre auch gemacht, wenn wir die auf EU-Ebene bestehenden Gesetze wie den DSA endlich einfach mal nutzen!
#Socialmediaverbot #Altersbeschränkung
#medien #medienpolitik #socialmedia #socialmediaverbot #plattformen #altersgrenze
Diese unsägliche Debatte um Social-Media-Verbot für Jugendliche, Altersgrenzen usw. ist einfach hilflos, zumal, da europarechtlich noch einige Hürden dem entgegenstehen.
Algorithem der Plattformen beeinträchtigen auch ältere Nutzer. Deshalb ans #providerprivileg rangehen. Mein Reden schon immer: wer Algorithmen einsetzt ist kein neutraler Player mehr.
Interessanter Ansatz in LTO heute:
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/social-media-sucht-klage-usa-deutschland
"Social Media Verbot" für Kinder in Österreich, Update:
Betroffen sein sollen all jene Plattformen, die süchtigmachende Algorithmen einsetzen; die die Verweildauer erhöhen, um Geschäfte zu machen; oder als Einfallstor für Pädokriminelle dienen können.
„Wir kleben wieder Technologie auf ein gesellschaftliches Problem, das uns Technologie eingebrockt hat.“
Aber dann bleibt nur noch #SocialMediaVerbot im Sinne von Social Media ganz verbieten. Dass der ganze Kram für 11jährige nicht gut ist, sollte ja allen klar sein.
@stefanmuelller Es gibt genau zwei Möglichkeiten: 1. Leicht zu umgehen (etwa: Ausweis von anderer Person verwenden), oder: 2. Faschistisches Machtinstrument.
1. ist Bullshit und 2. wollen wir nicht.