Ein verspĂ€teter #Reiter, #verschrumpelte #Trauben und ein #ĂŒberraschend #sĂŒĂer #Geschmack: So entsteht 1776 am #Johannisberg aus einem Zufall die berĂŒhmte #SpĂ€tlese.
Seit mehr als tausend Jahren wird am Johannisberg im #Rheingau #Wein angebaut. Doch im Jahr 1775 werden die Trauben zu spÀt geerntet und hÀngen lÀnger am Stock, #schrumpeln, werden von einem #Pilz befallen. Die #Mönche haben keine Wahl, sie #keltern trotzdem...
https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-spaetlese-104.html
Das #Leckerli zum Probieren:
Wer viel bĂ€ckt, benötigt oft einen #MĂŒrbeteig.
Und dafĂŒr gibt es ein allgemein bewĂ€hrtes und vielseitiges MĂŒrbeteig-#Grundrezept. đȘâš Ob als #Kuchenboden oder fĂŒr leckere #PlĂ€tzchen â mit wenigen Zutaten bereitet man im Handumdrehen eine Teigbasis. Ihr könnt geriebene #Zitronenschale oder Bio-Aroma fĂŒr den #Geschmack hinzugeben. đ°đ
https://www.oekologisch-unterwegs.de/rezepte-zum-backen/583-muerbeteig-grundrezept.html
Von röhrenden #Motor|en bis zu stillen #Waldwege|n - Neue #BroschĂŒren bieten fĂŒr jeden #Geschmack den richtigen #Ausflug
>âWĂ€hrend sich âAuf ins Wunderlandâ vor allem an Touristen aus ganz Deutschland richtet, bietet âEin schöner Tagâ Ideen fĂŒr TagesausflĂŒge und stellt die kleinen Perlen der Region vor, die oft auch Einheimische erst noch entdecken dĂŒrfen.â (Tourismusbeauftragte des Rhein-Neckar-Kreis, Beate Otto)
https://phenixxenia.org/wiki/Stimmen_aus_dem_Rh/N-Dreieck_20260219
Etwas kulinarische #Nachhilfe:
GroĂe Unterschiede in #Geschmack, #Form & #Textur!
#Trolle die widersprechen werden geblockt!
Sag' mir was Du singst und ich sag' Dir wer Du bistâŠ
DrĂŒben auf Twitter geistert schon etwas lĂ€nger ein Stöckchen rum:
Day 1/10 of #10albums that have influenced my musical taste.
No explanation, no review, just the cover.
10 Albencover, die den persönlichen Musikgeschmack prÀgten, 10 Tage lang eins posten.
Heute, an "meinem" siebten Tag, fĂ€llt mir auf, dass 10 Alben nicht ausreichen. Je lĂ€nger ich darĂŒber nachdenke, was wann meinen Musikgeschmack geprĂ€gt hat, um so mehr KĂŒnstler, Epochen und Alben fallen mir ein. Manchmal ist es nicht das ganze Album, sondern ein bestimmter Song daraus -- was der Grund ist, warum es Nirvanas "Nevermind" nicht in meine 10 Alben Twitterliste geschafft hat, obwohl "Smells Like Teen Spirit" seinerzeit, als ich es das erste Mal hörte, mich komplett aus den Socken gehauen hat und ich mich immer noch genau an den Moment erinnere, als ich es zum ersten Mal hörte (und vielleicht greife ich demnĂ€chst auch mal endlich das nun 12 Jahre alte Blogstöckchen drĂŒben bei Kiki dazu auf).
Meine musikalische Sozialisation ist eher komisch verlaufen. In meiner Kindheit lief schon auch immer Radio, mein Vater hatte eine kleine Platten- und Singlesammlung und auch fleissig Kassetten fĂŒr sein Autoradio aufgenommen, aber irgendwie ist mir da nicht wirklich was hĂ€ngengeblieben, ausser, dass es sonntags eine "Oldie" Sendung im hessischen Rundfunk gab, wo viel 50ies und 60ies Rock'n'Roll Zeug lief, Vater fleissig Kassetten aufnahm. Die ein oder andere Elvis-LP wurde auch des öfteren aufgelegt. (Aus der Single-Sammlung, die er irgendwann mal Was soll ich mit dem alten Kram? wegwerfen wollte, habe ich eine schwedische "Apache"-Pressung von Jorgen Ingmann gerettet, immerhin.)
Ich weiss ehrlich gesagt auch nicht mehr, wann ich mein eigenes Radio hatte und wann ich mit einem tragbaren Kassettenrekorder aufgenommen habe - kann sein, dass ich jetzt einen Zeitsprung in der Erinnerung habe, aber so Ende der 70er Jahre und in die Achziger hinein war vor allem die wöchentliche "Hitparade International" Sendung mit Werner Reinke die Quelle fĂŒr die Kassettenaufnahmen und somit des Soundtracks meiner ausklingenden (haha) Kindheit. Parallel dazu, oder vielleicht sogar etwas frĂŒher, entdeckte ich AC/DC - ich vermute, ĂŒber "TNT" (omg der erste Chord, immer noch so gut!), was es mit Sicherheit auchmal in die "Hitparade" schaffte, und ab da war ich AC/CD Fan. Mit Posterecke im Zimmer und auch bald den entsprechenden LPs im Schrank. Der Tod von Bon Scott im Februar 1980 hat mich richtig fertig gemacht - da ist eine Welt fĂŒr mich zusammengebrochen (viel Ă€rger als spĂ€ter nochmal, als Kurt Cobain sich die Schrotkugeln gab). Und Brian Johnson ist immer noch "der neue", klar. Eine Sache, die mein VerhĂ€ltnis zur Musik zu dieser Zeit vielleicht gut beschreibt: Ich hatte die Pink Floyd "The Wall" als Doppel-LP und ohne zweimal nachzudenken gegen die "Back In Black" von AC/DC eingetauscht, weil fand'ich geiler. Damals. Ahem. Neben AC/DC gabs noch KISS, und dann mit einigem Abstand Queen - das waren die Platten, die ich so mit 12-14 hörte. Kleiner Episoden-Einschub: Irgendwer meinte es gut mit mir und hatte mir die Queen "Jazz" geschenkt. Die mit Bicicle Race und dem groĂem Einleger "nackte Frauen auf FahrrĂ€dern". Und da bei meinem Opa neben den Fernsehzeitungen auch "Praline" und "Wochenend" auf dem Tisch lag, dachte ich, das könnte ihm gefallen und habe das Poster verschenkt. Ich Depp. Gab dann wohl auch etwas Unfrieden bei den GroĂeltern, aber so richtig geredet hat keiner darĂŒber. Jedenfalls habe ich eine Queen "Jazz" Vinyl *ohne* das Poster. Ende Einschub.
Und dann ist was MerkwĂŒrdiges passiert - durch den Tennisverein und die dort wachsenden Erdbeerkörbchenfahrer, durch regelmĂ€ssige Besuche auf der Eisbahn und zum Teil immer noch die "Hitparade International" kamen immer mehr so Disco- und Dancefloorsachen in meine Ohren, und, ich muss es leider zugeben, ich fand Modern Talking und Sandra und dann den ganzen Scheiss aus der "Italo Disco" Welle super. RĂŒckblickend betrachtet war da sicherlich der ein oder andere Klassiker dabei, aber so sehr ich gerne damit angeben wĂŒrde, dass ich Madonna schon kannte und gut fand, als sie noch kein Star war, es war halt leider auch ziemlich viel SCHEISSMUSIK in dieser Phase dabei. Andererseits wĂ€re ich ohne diese Schiene nie auf die Rap- und Hip-Hop Sachen aufmerksam geworden, und darĂŒber dann auch auf ziemlich viel cooles Funk-Zeug... und die Scratch & Break Sachen brachten mich dazu, monatelang Breakdance zu trainieren... und der Soundtrack aus dieser Zeit bringt mich immer noch zum Zucken :-)
Zum GlĂŒck (fĂŒr meinen Musikgeschmack) lernte ich aber in der Oberstufe eine Reihe von Leuten kennen, die mich dann mit anderen Sachen in Kontakt brachten - ich war jetzt in dem Alter, wo man abends auch schon mal in einen Club gehen konnte und ich hatte das groĂe GlĂŒck, dass das genau zu der Zeit war, als sich aus England und Amerika gerade die Post-Punk Bands und andere schrĂ€gere gitarrenlastige Sachen in die Anlagen der Clubs, in die wir gingen, ergossen. Der "Idiot Ballroom" in der Batschkapp kann hier gar nicht oft genug erwĂ€hnt werden - die Jahrescharts waren mir ĂŒber ein paar Jahre fast eine verpflichtende Einkaufsliste. Und im Cooky's war ich fast jede Woche Ende der achziger, Anfang der neunziger bei den Montag-Nachtkonzerten und habe auch da eine unglaubliche stilistische Bandbreite an beeindruckenden Bands mitgenommen.
In den frĂŒhen Neuzigern dann, klar: Grunge. Aber immer auch noch diese AffinitĂ€t zu den ballernden und tanzbaren Sachen - ich glaube, das ist das, was meinen "Geschmack" immer noch definiert. Ich habe nicht die _eine_ Nische - und ob mich ein Song kickt oder nicht, kann die unterschiedlichsten GrĂŒnde haben. Metal, Rock, Disco, Rockabilly, Jungle, Drum&Bass, Indie, Ska, NDW, Reggae, Tekkno, Surf, Stoner, House, Northern Soul, Punk, HipHop - you name it, es gibt fast ĂŒberall Lieblingssongs von mir.
Der fĂŒr mich im Nachhinein faszinierendste Punkt ist, dass ich erst ab da, wo ich selbst angefangen habe, mit Bands Musik zu machen, durch die anderen Mitglieder auf die "Klassiker" der Genres gekommen bin - z.B. Black Sabbath oder andere wirklich stilprĂ€gende Band der 60/70er sind komplett an mir vorbei gegangen bis ca Mitte der 90er. Selbst die Beatles habe ich erst spĂ€t (und wie könnte es anders sein, wegen der damaligen Freundin) Ende der 80er schĂ€tzen gelernt. Die Dame hat mich zwar fĂŒr Jahre beziehungsunfĂ€hig gemacht, aber dass ich ĂŒber sie die Smiths, Cure und Police eingeimpft bekam, ist eins der wenigen guten Dinge aus dieser Episode.
Was mich den Ăberlegungen zu den 10 Platten etwas erschreckt hat: Seit den 2000ern fĂ€llt mir keine Platte mehr ein, die mich in irgendeiner Form so nachhaltig beeindruckt hat, dass ich sie da auffĂŒhren wĂŒrde. Die "neueste" dĂŒrfte die "Rated R" von Queens Of The Stoneage sein - und die ist glaube ich von 2000. Nein, wait, die "Silent Alarm" von Bloc Party hat mich ca 2005 mĂ€chtig gekickt.
Stand heute also 15 Jahre ohne Weiterentwicklung im Musikgeschmack?
Nur noch alte Sachen entdeckt und fĂŒr gut befunden, oder aber Dinge wie Mastodon oder Red Fang, die irgendwie auch nur alten Wein in (ziemlich geilen) neuen SchlĂ€uchen verkosten?
Das gibt mir dann doch zu denken. The Age Is Showing und frĂŒher war musikalisch also alles besser? - I don't think so, aber vielleicht bin ich tatsĂ€chlich ignoranter gegenĂŒber "neuen" Sachen geworden oder unter meinem Stein kommt da nicht mehr soviel an.
Und ganz im Ernst: Um mich so zu kicken, wie es z.B. Fugazis Waiting Room, Refuseds New Noise oder Rage Against The Machines "Killing in the name of" immer noch tun, da muss schon einiges passieren. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Songs wie Sonic Youths 100% oder Dinosaur JRs "Start Chopping" ein Feeling, einen Moment, der auch in meinem Leben prĂ€gend war, transportieren, und der ist nunmal weg, vorbei, das lĂ€sst sich nicht mehr nochmal erleben. Outshined. Hm. Wenn ich mir ĂŒberlege, dass ich in den Achzigern nicht so echt verstanden habe, warum meine Eltern bei so Fifties Zeug glasige Augen bekamen, und jetzt sehe, dass ich 2020 ebenfalls 30 Jahre alte Songs massiv abfeiere⊠oh. weh.
Meine letzte Platte die ich mir kaufte war vorletzte Woche: die 2015er Doppel-Vinyl Re-Issue von HAWKWINDs Space Ritual - also auch nicht gerade was Modernes, haha.
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"FĂŒr politische Ăsthetik interessieren sich heute vor allem Rechtsextreme, dem demokratischen Spektrum scheint sie egal." sagt Ulrich Raulff.
Spannender Gedanke. Via https://www.zeit.de/kultur/2026-01/politische-aesthetik-rechtsextremismus-ulrich-raulff-historiker/komplettansicht
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