Liebe Nachbar:innen,
einige von euch kennen den als Einkaufsgemeinschaft organisierten Bioladen um die Ecke, in der Oderstrasse 10, andere vielleicht noch nicht.
Ich finde, dass das Wurzelwerk eine sehr gute Produkt Auswahl bietet (viele regionale sowie tolle Produkte kleinerer Manufakturen & Erzeuger:innen) und eine gute Option ist, beim alltäglichen Bedarf der Wertschöpfungskette der ganz großen Player der Nahrungsmittelindustrie wenigstens etwas auszuweichen.
Da sich der Laden in finanzieller Schieflage befindet (v.a. wegen etwas ungünstigem, weil wenig sichtbarem Standort in einer Nebenstrasse sowie aufgrund der Konkurrenz durch die zahlreichen Supermärkte in der Umgebung), wollte ich euch bitten, zu überlegen, ob ihr nicht auch gelegentlich dort einkaufen oder idealerweise sogar eine Mitgliedschaft eingehen wollt (sozial gestaffelt, Details hier: https://wurzelwerk-berlin.de/einkaufsgemeinschaft/unser-beitragssystem/ ).
Ich denke, der Laden und das Konzept sind wirklich förderungswürdig, zudem geht es für die dort Beschäftigten auch um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Schon 50 zusätzliche Mitgliedschaften würden reichen, um dem Fortbestand des Wurzelwerks in der Oderstrasse abzusichern.
Danke fürs Lesen"
PS. Nur mal zur Info, Ströbele war Ehrenmitglied.
"Heute die älteste Bio-Einkaufsgemeinschaft in Friedrichshain
Heute können alle in den beiden Läden einkaufen, die Vereinsmitglieder über ihren monatlichen Vereinsbeitrag, zu reduzierten Preisen. Die Philosophie der Läden – angestoßen durch ihre Gründungsmitglieder, aufgenommen durch Freiwillige, fortgeführt durch die späteren Mitarbeitenden und Vereinsmitglieder – nur so viel Gewinn zu erwirtschaften, dass laufende Kosten und Löhne bezahlt werden können, und so Biowaren zu reduzierten Ladenpreisen auch für wenig finanzkräftige Käuferinnen und Käufer anbieten zu können, haben die Bio- und Einkaufskultur in Kiez und Bezirk nachhaltig geprägt. Damit wurde eine andere, nicht gewinnorientierte Ökonomie realisiert. Die gegenwärtigen Entwicklungen mit gleich mehreren Bio-Supermärkten um die Ecke – was insbesondere für den Laden in der Oderstraße ein Problem darstellt – , dem wachsenden Bio-Sortiment der Discounter und einer inflationsbedingten Teuerung stellen das Wurzelwerk vor eine Situation, in der neue Käufergenerationen und Vereinsmitglieder dringend gesucht sind.
Schließlich sind wir
auch
„Mit 30 noch zu jung zum Sterben“.
Es lebe die rote Möhre, die bis heute im Logo des Wurzelwerks lockt!"
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