@MerlinOfMerlinsforge

Das passt schon deswegen nicht, weil der Sozialismus selbst in den Bereich des Fossilismus gehört - wie der gesamte Ostblock, aber auch heute noch z.B. Südafrika und Venezuela belegen.

Auch der #Punk war allenfalls anarchistisch, aber nicht z.B. kommunistisch.

Entsprechend richtete sich gerade auch in Ostdeutschland gegen den "real existierenden Sozialismus", der als zwanghafter Kollektivismus erlebt wurde.

Punk-Bands in der damaligen DDR wie "AG Geige" in Chemnitz und "Feeling B" in Ostberlin haben wirklich etwas riskiert, statt wie westliche Punkbands auch noch reich zu werden. Wer es noch nicht getan hat, möge ein einziges Mal das freiheitliche "Mix mir einen Drink" aus Berlin (Ost) anhören. Kommunismus? Nein, Danke...

@HansZauner @franckraisch

#Punk #Punkmusik #Solarpunk #Sozialismus #Fossilismus #Sowjetunion #Ostblock #Südafrika #Venezuela #Ostdeutschland #DDR #AGGeige #Chemnitz #FeelingB #Berlin #Ostberlin #MixmireinenDrink

https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/der-fossilismus-kann-nicht-alleine-militaerisch-besiegt-werden-er-ist-staerker-als-kapitalismus-und-sozialismus/

Fossilismus verformt Kapitalismus & Kommunismus. Solarpunk

Dr. Michael Blume zeigt auf, dass der Fossilismus sowohl kapitalistische wie kommunistische Gesellschaften verformte. Empfiehlt Solarpunk.

Natur des Glaubens
@elektropunk Die waren immer besoffen. #FeelingB war die einzige Band, die ihre Gage erst nach dem Auftritt bekam, weil sie sonst unter Umständen schon zu besoffen waren, um ihr Konzert zu spielen. Aljoscha hatte nachweislich einen schlechten Einfluss auf die Kids ...

2/ Wenn Ihr mal wissen wollt, wer #FeelingB war, kann ich als Einstieg #nurSoAusLangerWeile empfehlen. Falls Euch gerade langweilig ist.

Das Video hat in der Herstellung wahrscheinlich 13 MDN 50 gekostet, ist aber total großartig.

https://www.youtube.com/watch?v=pSAGi7mv6gA

#Ostmugge #Punk #DDR

Feeling B - Langeweile

YouTube

„Schimmelpfennig: Die #DDR, die ich als Beute-Berliner ja nur von der Transitstrecke her kannte und aus dem DDR-Fernsehen, das ich gelegentlich schaute, empfand ich als grau und grottig. Doch nun lernte ich dieses Land Stück für Stück kennen. Ich übernahm ja später von der DDR-Plattenfirma VEB Deutsche Schallplatten Berlin/Amiga auch Platten von #Karat und #City auf mein Label #Pool und brachte die Bands in den Westen. Ich lernte also die Menschen kennen; die Leute von meinen Ostpartnern #Amiga, DDR-Künstleragentur und den Verlagen.

taz: Und?

Schimmelpfennig: Und auf einmal stellst du fest, in dem Land gibt es ein richtig pralles Leben, das sich kaum unterscheidet von dem im Westen. Mit richtigem Leben, damit meine ich #Suff und #Sex und auch diese ganzen #Verrücktheiten, die mit Jungsein verbunden sind. Das hatte ich so nie erwartet. Ich kam ja aus so einer Welt, die so ganz anders war und wo es alles im Überfluss gab. Und dann bist du in einer Welt, in der es an vielem mangelt und man sich um alles kümmern musste. Da blühte viel Kreativität. Das wuchs mir schnell ans Herz. Da wurden mir als nicht so politischem Menschen einige Dinge doch klarer.“

„Er hat mir das sofort erzählt. Daraufhin habe ich den Generaldirektor vom VEB Deutsche Schallplatten angerufen und ihn gebeten, Einfluss zu nehmen, damit solche Versuche unterbleiben.“

Ja, so war das mit der #Stasi: Das beste Mittel, da rauszukommen war
#Dekonspiration.

„taz: Du hast auch die Undergroundszene kennengelernt, etwa durch Aljoscha Rompe, den Chef der Band #FeelingB. Das war eine ganz andere Welt?

Schimmelpfennig: Absolut. Ich wusste zwar, dass es so etwas gab, aber ich hatte keine Vorstellung davon. Bands wie die #Puhdys, #City oder #Karat waren professionelle Formationen. Sie machten ihre Tourneen, produzierten Platten und verdienten ihr Geld. Der Underground war für sie fremd. Das waren zwei völlig unterschiedliche Welten. Aljoscha Rompe durfte ja mit seinem Schweizer Pass auch in den Westen und stand eines Tages mal in meinem Kreuzberger Büro. Er lud mich dann nach Ost-Berlin ein, wir tranken zusammen Wodka und er nahm mich mit zu #Punkkonzerten. Das war etwas, das ich in meinem Leben nie wieder erlebt habe. Schräg, wild, unangepasst – Punk vom Allerfeinsten. Selbst in West-Berlin hatte ich so etwas nicht gesehen. Punk war mir bis dahin eher fremd, aber es war unglaublich spannend.“

Auf jeden Fall. Und es war eben auch politisch und anders politisch als die Ärzte oder die Toten Hosen. Die sind ja auch politisch, aber es ist für sie ungefährlich.

„Ist der Ostrock doch mehr als eine eigentümliche Episode der Musikgeschichte?

Schimmelpfennig: Definitiv. Diese Kreativität deutschsprachiger Rockmusik gab es im Westen so nicht. In der DDR entstanden sehr eigenständige Kunstformen. Die Rockautoren waren oft echte Poeten: Leute wie Werner Karma oder Ulrich Plenzdorf. Diese Entwicklung hat tatsächlich dazu beigetragen, dass auch im Westen mehr deutsch gesungen wurde. Was mich in der DDR außerdem beeindruckte, war der Unternehmergeist der Bands. Sie funktionierten wie kleine Firmen. Hätte die DDR mehr Vertrauen in ihre Bürger gehabt, gäbe es sie vielleicht heute noch, wer weiß. Aber der Staat war immer misstrauisch und ideologisch geprägt.“

Bei den Kommunalwahlen 1989 gab es eine letzte Chance für die DDR-Führung. Sie haben sie vergeben.

#Ostmugge #dieAnderenBands

https://www.taz.de/!6169255

„Diese Kreativität gab es im Westen so nicht“

Peter Schimmelpfennig hat als Jugendlicher auf St. Pauli die Beatmusik für sich entdeckt, stieg ins Musikgeschäft ein und wurde als Westberliner zum kommerziellen Grenzgänger zwischen Ost und West. Er brachte den DDR-Rock nach drüben und Weststars in die DDR

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

@cdonat

Zustimmung zum anarchischen Mut der DDR-Punks.

Was den West-Punk angeht, sehe ich weniger die „Salonbolschewisten“ als das Problem als vielmehr die Marktlogik auch bei Musik & Plattenverträgen.

Punk wurde damit auch in den USA & UK zu einem Genre, das sich „gut verkauft“. Wie ja auch das Punker-Schnorren doch wieder auf Konsum zielte.

Treffend & vielsagend dazu von der Ost-Punk-Band „Feeling B“ der anarchische und eben auch nicht „linke“ Song „Mix mir einen Drink“.

Liebe Grüße von einem Arbeiterkind mit DDR-Hintergrund. ☺️🎶🇩🇪🇪🇺

#Punk #Musik #FeelingB #Berlin #DDR

@AwetTesfaiesus @padeluun @koenigdickbauch @cmister26

https://youtu.be/pfDkU1sygV0

Feeling B-Mix mir einen drink(official audio)

YouTube

@Loopy Na wirklich. Das war so eine halbe Generation oder vier fünf Jahre vor meiner Zeit. Ich habe eine Band beim Erlöserfestival gesehen. Sie sangen: „Deshalb erheb ich meine Hand gegen mein Vaterland“. Ringsrum um die Kirche waren Bauwagen mit Bauarbeitern, die da rumsaßen und Karten spielten. Das war in der DDR an sich nichts besonderes, den wegen Materialmangel saßen Bauerbeiter oft rum. Nur war es ja Wochenende.

Oben bei der S-Bahn standen Gleisarbeiter mit Walkie-Talkies.

Ab 85? gab es aber auch die meist legalen #dieAnderenBands. #dieArt #FeelingB #dieFirma #dieSkeptiker #Sandow #HerbstInPeking

#Freygang war auch ab und zu verboten.

Da war ich oft.

@tunda

An dem Tag hatte ich 10 Unfollows und vielleicht lag es daran, dass die Follower nicht alle meine bisherigen Tröts gelesen hatten =;-) und dachten, das sei ernst gewesen.

Der Song ist von #FeelingB einer Ost-Punkband, die ganz sicher nicht die DDR, so wie sie wahr, zurückhaben wollten. Einige haben mit den #Wydoks für die Volkskammer kandidiert. Bei den einzigen freien Wahlen 1990. Das war so eine anarchistische linke Gruppe.

Der Song war eine Verballhornung eines Schlagers von Juri Korn: Ich such die Yvetta.

Leider werden die Unfollower das nun nicht mehr sehen können. Aber wenn sie zurück kommen, verzeihe ich ihnen. =:-)

https://www.youtube.com/watch?v=tJC3aulpopA&list=RDtJC3aulpopA&start_radio=1

Jiří Korn - (Ich such die) Yvetta | Original des Feeling B Klassikers "Ich such die DDR"

YouTube

@tunda

Ich such die #DDR
keiner weiß wo sie ist
und kommt sie zurück zu mir
verzeih ich ihr

https://www.youtube.com/watch?v=1CZakMPAS3I&list=RD1CZakMPAS3I&start_radio=1

#FeelingB #sagsMitMusik #OstMugge

Feeling B - Ich such' die DDR

YouTube

@CGdoppelpunkt Mein Mitbewohner meinte: „Hey, ist doch offen.“ Und der Polizist antwortete: „So ist das halt!“

Bei der Auswertung heute morgen fand mein Koreisender, das könne man als Entschuldigung gelten lassen. =:-)

Übrigens fällt mir da eine schöne Geschichte von den #FeelingB-Leuten ein. Die hatten noch in Ost-Zeiten einfach außen Klinken an der Wohnungseingangstür. Jede*r konnte einfach reinkommen. Wenn es geklopft hat, wusste man: Jetzt kommt Polizei.

Ganz lieben Dank, @andikandarre 🙏

Hatte tatsächlich überlegt, den #Berlin - Text über #FeelingB und #BenSalomo einzuleiten. Aber die fossile #Industrialisierung von #Preußen einschließlich #NRW wie auch #BabylonBerlin haben mich vom Musikalischen zur Erkundung des fossilen #Faschismus bewegt.